Hobbys - soziale und geistige Entwicklungsstörung?

Hallo ihr Lieben!

Bei mir (männlich, mittlerweile 22 Jahre alt) wurde eine soziale und geistige Entwicklungsstörung festgestellt.
Mit jungen Erwachsenen in meinem Alter komme ich überhaupt nicht gut klar, wenn, müssten es schon 15- oder 16-Jährige sein.
Diese haben dann aber auch kein Interesse, ihre Freizeit mit einem 22-Jährigen zu verbringen, da ein normaler 22-Jähriger viel weiter entwickelt/reifer in Denken und Handeln ist, als ein 15-/16-Jähriger.
Ich war bspw. bei diversen Aktivitäten (in Vereinen) immer einer der Ältesten, fühlte mich jedoch als Jüngster dort, war "unerfahren" und manchmal echt tollpatschig und wusste auch nicht, wie ich mit dem "Druck" umgehen soll. Es schienen alle "reifer" in ihrem Handeln zu sein, als ich. Ich fühlte mich überhaupt nicht wohl, eher als Außenseiter und unerwünscht.

Ich hatte aufgrund dessen nie Freunde.

Was soll ich nun machen? Gleichaltrige Freunde (+/- 2/3 Jahre möchte ich nicht, da diese viel reifer sind, als ich und ich mich dann wieder als Außenseiter fühle) - für jüngere Freunde (15-/16-/17-/18-Jährige) bin ich aber schon zu "alt", bzw. werde von dieser Altersgruppe abgelehnt. (Obwohl ich mich nicht wie 22 fühle, sondern eher wie max. 14)

Hat irgendjemand irgendwelche Ratschläge?

Dankeschön,
der-erlenbaum

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Teilweise gibt es auch integrative Angebote für "Behinderte" und "Normale", da wärst du dann ja mittendrin. Vielleicht mal bei der Lebenshilfe nachfragen?

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Hast du schon mal überlegt ein Instument zu lernen. Bei uns ist in der aktiven (großen) Blaskapelle eine große Alterspanne von aktuell 15-85 Jahren. Da gibt es ein großes Altersspektrum und trotzdem sind wir eine Gemeinschaft.

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