Beikost, wann was?

Es gibt soviele verschiedene Tabellen und Ratschläge für die Folge der Beikost, das man eigentlich garnicht weiß, was nun richtig ist.

Mein Plan..

ab dem 5 Monat mittags Gemüse, erst Karotte, dann zusätzlich Kartoffel, dann zusätzlich Fleisch. Dann immer wieder andere Gemüse oder Fleischsorten. Später dann z.B. Apfel oder Birne zum Nachtisch

Ich dachte dann an 2-3x Fleisch, später 1x pro Woche Fisch und sonst Gemüse oder mit Nudeln?

Ab wann Fisch?

Ab dem 6. Monat abends einen Milch Getreide Brei.

Ab dem 7. Monat dann Vormiitags Frucht Getreide Brei

Kann man das so machen? Und was gibt man z.B. Vormittags und Nachmittags später?
Ab dem wievielten Monat kann man diese Mahlzeiten ersetzen.
Dachte wenn mein Baby "mitspielt" dann pro Monat eine Mahlzeit ersetzen.
So das dann nur noch morgens und abends die Milchmahlzeit (u.U. auch nachts) übrig bleiben.

Danke.

Hallo,

die Babys entwickeln sich unterschiedlich. Mit Beginn des fünften Monats können Sie mit der Beikost starten.
Ersetzen Sie die Milchmahlzeiten Monat für Monat.
Hier ein Überblick zur Orientierung:
Morgens: Muttermilch (Pre Milch)
Mittags: Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei
Abends: Milch- Getreide- Brei
Nachmittags: Getreide-Obst-Brei

Sie fangen mit dem Mittagsbrei an.
1. Woche Gemüsebrei, langsam auf ca. 100g steigern
2. Woche 100g Gemüse + 50g Kartoffel + 1EL Rapsöl
3. Woche 100g Gemüse + 50g Kartoffel + 30g mageres Fleisch, Fisch (fettreichere Sorten) oder 10g Vollkorngetreideflochen und 1,5 El Saft und bei veg. Brei 30g Saft oder Obst.
Erst ab dem 10 Monat können versuchen alle zwei Tage die Milchmahlzeit durch Brotmahlzeit zu ersetzen.
1/2 Scheibe Vollkornbrot, 1TL Butter, 1 Tasse Milch 3,5 % Fett und ca. 50g Obst .
Sie können so langsam mit Ihrem Baby, Kleinkind gemeinsam essen.

Zur Orientierung empfehle ich Ihnen die Seite:
http://www.gesund-ins-leben.de/

Viele Grüße und schönes Wochenende
S. Köksal

Versuch nicht so auf einen Plan zu verharren. Meistens funktioniert das sowieso nicht. Dein Baby wird dir zeigen was es möchte und du wirst ein Gefühl dafür entwickeln.

Ich berichte dir mal wie es bei uns ablief: mit 5 Monaten haben wir mit dem mittagsbrei begonnen (muss dazu sagen dass es diesen ausschließlich aus dem Gläschen gab). Ich habe mit Pastinake begonnen. Und täglich ein wenig die menge gesteigert. Ein paar tage später wählte ich Karotte. Wieder ein paar tage kam Kartoffel hinzu. Und so weiter. Ich habe zuerst einige Gemüse Sorten gegeben bevor ich Fleisch beimengte. Empfehlungen lauten anders, aber ich wollte es nun mal so. Es dauerte ca. 3 Wochen bis mein Sohn satt war und im Anschluss keine Milch (Flasche) mehr benötigte. So ging das nun ein paar Wochen, damit mein Sohn sich an den neuen "Plan" gewöhnen konnte. In dieser Zeit lernte er das gesamte Gläschen Sortiment kennen das seinem Alter entspricht. Mit 7 Monaten führten wir nachmittags den GOB ein. Teilweise gab es auch nur pures Obst, beides wiederum aus dem Gläschen. Das Ersetzen der Flasche am Nachmittag war in 2 Wochen durch. So ging es dann wieder eine Weile weiter. Mit 10 Monaten führten wir den Abendbrei ein, selbst gekocht mit Vollmilch. Ab da schummelt sich allerdings eine Flasche dazu die mein Sohn 1 Stunde nach dem abendbrei kurz vorm schlafen gehen verlangte. Zum 1. Geburtstag war der Stand so: früh - Flasche, vormittag - Flasche (oder ab und zu gob), mittag - Brei, Nachmittag - GOB, Abend - Abendbrei, vorm einschlafen - Flasche.

Nach dem 1. Geburtstag fing ich allmählich an die Mittags Gläschen durch selbst gekochtes (normale stückige Kost wie Erwachsene es essen) zu ersetzen. Zeitgleich bot ich meinem Sohn abends statt Milchbrei belegte Brote an. Seitdem bekommt mein Sohn abwechselnd Grießbrei, ect. oder Brot/Brötchen, ect. ... Mit 15 Monaten waren wir so weit, dass es nach der morgendlichen Flasche ein Stück Kuchen, eine Reiswaffel oder ähnliches gab. Das war der Beginn des Frühstücks. Ab da galt es dann nur noch ein wenig mit den Zeiten herum zu schieben. Mit 16 Monaten waren sämtliche Flaschen abgeschafft. Seitdem gibt es 3 Hauptmahlzeiten und 1-2 Zwischenmahlzeiten in denen ich meinem Sohn anbiete worauf er gerade Lust hat.

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