Ich bin verzweifelt und extrem gekränkt

Guten Morgen,

ich weiß nicht, wie ich das ganze schildern soll…. Ich habe viel geweint, weil meine Lebensgefährtin mir Vorwürfe macht, was nicht der Wahrheit entspricht und sie versucht die Tatsachen zu manipulieren.

Ich bin seit 6,5 Jahren mit meiner Lebensgefährtin zusammen. Sie hat 2 Kinder (7 und 13 Jahre alt). Wir sind im Januar 2020 zusammengezogen. Sie arbeitet in der Pflege in Schichtsystem. Durch den Lockdown und die Tatsache, dass die Kinder zu Hause sind, habe ich mich dafür entschieden im Homeoffice zu arbeiten. Neben meiner Arbeit habe ich mit den Kleinen intensiv die Aufgaben gemacht. Nach Feierabend und Homeschooling gehe ich einkaufen, koche ich und mache den Haushalt (Wäsche waschen, putzen etc.). Ich bin mehr mit den Kindern, als die Mutter. Ich rede auch mit den Kinder und will natürlich wissen, wie es denen momentan so geht. Der Große ist in Pubertät, hat seine erste Freundin. Er sucht bei mir nach Rat und über gewisse Themen kann er mit mir reden, nicht mit seiner Mutter. Mit den Kleinen hatte ich bis jetzt eine sehr gute Bindung. Er hatte ich bis vor 2 Jahren auch Mutter genannt. Sein Vater hatte ihn verboten, dass er mich Mutter nennt. Da hat es mich extrem gekränkt, denn wenn jemand was dagegen habe sollte, dann sollte die Mutter es sein. Sie war gar nicht dagegen und sie hat auch nicht mit den Kleinen gesprochen. Seitdem bin ich seine Tante…. Der Vater lebt im Ausland und sieht die Kinder in den Ferien (nicht in jeden Ferien!).

Ich muss keine Mutter sein, um zu wissen, wie ich mit den Kindern umzugehen habe oder was ich in Konfliktsituationen in Anwesenheit der Kinder tun muss.

Ich habe ihre Kinder wie meine eigenen akzeptiert. Ich will für die Kinder das Beste. Wenn meine Lebensgefährtin mit mir anfängt zu diskutieren oder ich anschreit sind meistens die Kinder dabei. Ich schicke die Kinder ins Zimmer. Oder ihre Angegwohntheit war, wenn sie anfing mit mir zu diskutieren, rannte sie ins Kinderzimmer und hat die Kinder mit einbezogen, obwohl es nicht mal um die Kinder ging oder wenn es nachts war, hat sie die Kinder aufgeweckt. Damit hat sie zum Glück vor einiger Zeit aufgehört.

Wie ich erwähnt habe, bin ich mit den Kindern mehr, als die Mutter. Da hat auch meine Schwiegermutter gesagt, dass ich dadurch mehr Rechte habe, weil ich alles für die Kinder mache. Auch mal sie zu schimpfen und Grenzen zu setzen. Am Anfang hat es meine Lebensgefährtin nicht gepasst. Als Stiefmutter muss ich auch Grenzen setzen.

In letzter Zeit habe ich folgendes gemerkt: Wenn ich mit den Kindern alleine bin, sind die Kinder fast wie Engeln. Natürlich streiten sich die Brüder auch mal. Da mische ich mich nicht ein, solange es nicht so heftig ausartet, dass ich einschreiten muss. Denn sie müssen selber lernen mit Konflikten umzugehen. Oder wenn die beiden zocken, dann schreien sie sehr heftig. Da versuche ich, dass die Kinder nicht zu laut schreien, damit ich mich auf die Arbeit konzentrieren kann. Die Kinder zocken sehr lange (der Große zockt bis in den Morgenstunden und seine Mutter setzt da keine Grenzen) und ich mische mich da nicht ein (eine Zeitlang habe ich selber versucht mit den Zocken der Konsolen einzuschränken, wozu leider zu Konflikten geführt hat – zumindest bei den Großen). Sogar wenn ich schlafen möchte, höre ich den Großen, wie laut er schreit und auf den Tisch oder Armlehne seines Stuhls stark schlägt. Ich habe mit ihn einige Male darüber geredet, jedoch macht er es weiter. Meine Lebensgefährtin sagt lediglich, dass er das nicht machen soll.

Obwohl ich für die Kinder mehr da bin, als die Mutter, werde ich immer in den Schranken verwiesen, wenn es um gesunde Ernährung oder um Zocken geht. Dazu muss ich erwähnen, dass die Kinder sehr schlechte Blutwerte haben und sie sind sehr übergewichtig. Vor 2 Jahren wurde bei denen Blut abgenommen. Bei den Großen kam damals Vorstufe von Diabetes Typ 2 und Adopositas (Fettsucht) und bei den Kleinen ebenfalls Adopositas sowie hohe Cholesterinwerte. Das ist klar auf die Ernährung zurückzugreifen. Damals hatte meine Lebensgefährtin geweint. Ich lege großen Wert darauf frisch zu kochen und auf gesunde Ernährung. Vor 2 Wochen kam die Diskussion, weil meine Lebensgefährtin immer dasselbe für die Kinder kocht und sie immer dicker und dicker werden. Entweder Nudeln, gekochte Kartoffeln oder Schnitzel mit Pommes. Im Monat essen die Kinder sehr häufig Currywurst, Burger und von zu Hause aus fertige Sachen. Vorher war das mit Naschen kontrolliert. Mittlerweile nascht der Große übertrieben. Da kann ich leider kein Maß angeben.

Ich versuche meine Lebensgefährtin zu unterstützen. Ich habe sie auf die Ernährung angesprochen. Es kommt vor, dass der Große 2-3 Mal warm isst. Ich koche zum Beispiel für 2-3 Tage vor. Es kam dann vor, dass für den nächsten Tag kaum was übrig blieb, weil der Große in der Nacht warm isst. Ich habe sie darauf hingewiesen, dass wenn es so weiter geht mit deren Ernährung, dann werden sie irgendwann noch kränker werden. Spätestens bei der nächsten Blutabnahme wird sie wieder weinen. Das hatte ich ihr gesagt. Daraufhin sagt sie mir, dass es ihre Sorge wäre. Also was heißt es? Halt dich da raus! Der Kleine isst nur Fleisch, überwiegend Süsses. Wenn ich mit Gemüse was mache, ist er das fast nie. Er mag nur Paprika, Zwiebeln und Kartoffeln.

Wie ich vorhin erwähnt hatte, dass wenn ich mit den Kindern alleine bin, sie wie Engeln sind bzw. haben wir kaum Probleme. Wenn jedoch meine Lebensgefährtin frei hat dann geht es drunter und drüber. Ich hatte ihr mal überlassen, dass sie die Aufgaben mit ihm macht. Sie hat da vernachlässigt und damit der Kleine kein Ärger bekommt, habe ich mit ihm letzte Woche alle Aufgaben gemacht. Alleine beim Aufstehen macht er Stress, schreit rum, will nicht aufstehen. Während er mal mit seiner Mutter Aufgaben macht, bockt er viel. Nach nicht mal 2 Arbeitsblätter befehlt er seine Mutter keine Aufgaben danach zu machen. Wenn er machen sollte, schreit er rum, weigert die Aufgaben zu machen. So ist es für mich schwer auf meine Arbeit zu konzentrieren. Deswegen sage ich zu ihm, dass er sich bitte beruhigen soll und seine Frust verstehe, er jedoch seine Aufgaben machen muss. Das passt wohl seine Mutter nicht, weil sie da ist. Jedoch sorgt sie dafür, dass der Junge rumschreit und sie keine Grenzen setzt. Egal, in welchem Zimmer ich sitzen würde, ich höre ihn. Mit ihm die Aufgaben zu machen ist eine Herausforderung. Statt dass meine Lebensgefährtin am Ball bleibt, gibt sie auf, weil sie keine Nerven hat. Dann musste ich mal mit den Großen zusammen bei den Aufgaben helfen. Bei mir bockte er auch rum, aber ich habe Geduld und er macht trotzdem seine Aufgaben.

Am vergangenen Freitag musste ich für Sitzungen wichtige Unterlagen vorbereiten und an der Sitzung zum Anfang und Ende für halbe Stunde teilnehmen. Nebenbei muss ich eine Kollegin vertreten, die krankheitsbedingt seit über 1 Monat fehlt. Dann kommt es vor, dass ich noch andere Kolleginnen vertreten muss. Da kommt es vor, dass ich momentan 10 Stunden am Tag arbeiten muss. Ich arbeite und meine Lebensgefährtin sitzt neben mir. Der Kleine kommt und will, dass seine Mutter bei Fortnite was einstellt. Sie hat aber keine Ahnung und ich auch nicht. Seine Mutter hatte ihn gesagt, dass sein Bruder einstellen kann, wenn er wach ist. Er fing an rum zu zicken, weil wenn wir das nicht einstellen, kann er nicht bauen. Er wurde laut und sie fing an mit jemanden zu telefonieren. Er war weiterhin sehr laut. Ich habe ihn nett darum gebeten, dass er bitte nicht laut sein soll, weil ich mich auf meine Arbeit konzentrieren muss. Er schrie rum und schrie nööö nöööö. Ich habe ihn gesagt, dass er mit mir nicht so reden soll. Er hat trotzdem eklig reagiert. Ich bin dann in Kinderzimmer gegangen und habe das Headset verlangt. Mit Headset kommuniziert er mit anderen Spieler. Da muss ich sagen, dass er da noch lauter ist, als sein großer Bruder. Er hat erstmal geweigert mir zu geben. Er gab mir den Headset und ich habe das seinen Bruder weitergegeben. Daraufhin kommt meine Lebensgefährtin und gibt den Kleinen das Headset wieder. Durch dieses Verhalten ist natürlich mein, wie soll ich das sagen, wird es infrage gestellt. Das hat mich gekränkt. Sie hat mich nicht mal gefragt, warum ich das von ihm das Headset genommen haben.

Am späten Nachmittag kommt der Kleine in die Küche (da arbeite ich) und zieht eklige Grimassen, macht Moves, so nachdem Motto „Du kannst mir nix verbieten – Mama hat es mir wieder gegeben“. Er war schadenfroh gewesen. Das hat er nie gemacht. Ich war baff. Er hat es solange gemacht, bis ich ihn darauf angesprochen habe, warum er das macht. Daraufhin hat er sofort aufgehört und schaute mich kühl an. Ich habe ihm gesagt, dass er das nie wieder machen soll. Man freut sich nicht, weil ich sozusagen von seiner Mutter wegen Headset Ärger bekam. Seine Mutter kommt von Balkon rein und ich habe in seiner Anwesenheit gesagt, was er gemacht hat. Sie hat mir nicht geglaubt und der Kleine gibt natürlich nicht zu. Ich war wieder die Böse gewesen. Sie diskutiert neben ihn mit mir. Ich habe ihn ins Kinderzimmer geschickt, damit er das nicht mitbekommt. Da kam von ihm die nächste Lüge, dass er ja nie im Wohnzimmer sein darf. Er ist immer im Wohnzimmer. Es sei denn, er spielt sehr laut oder guckt laute Videos. Da bitte ich ihn, dass er mit Headset sich die Videos anschauen soll oder bis ich arbeite, in Zimmer laut spielen/zocken kann. Dann kommt er mal mit seinen Spielfiguren und spielt. Nach Feierabend ist er auch mit mir. Ich schicke ihn nicht ins Zimmer. Es sei denn es ist seine Schlafenszeit gekommen und ich möchte was anschauen, was nicht sein altersentsprechend ist.

Er war im Kinderzimmer und er kommt raus und belauscht uns. Ich habe das mitbekommen und musste ihn wieder ins Zimmer schicken. Danach tat er so, als ob er nix gemacht hätte und hat mich mehrmals angesprochen. Ich habe ihn ignoriert. Am Samstag kommt er in die Küche, weil seine Mutter mit mir wegen den Kleinen diskutiert. Ich musste ihn ins Zimmer schicken. Wieder mal…. Jedoch belauschte er uns wieder. Da er mitbekam, um was es ging, kam er in die Küche und zieht hinter seiner Mutter schadenfrohe Grimassen. Ich bin auf ihn zugegangen und sagte, dass er damit aufhören soll diese Grimassen zu ziehen. Er war daraufhin angeblich gekränkt und da meinte seine Mutter, dass es nicht gut von mir war. Statt dass seine Mutter ihn sagt, dass man das aus Respekt nicht macht und nicht schadenfroh sein sollte, meinte sie, dass er das ja auch bei seinen Vater macht. Das interessiert mich doch nicht, bei wem er das macht. Ich habe meine Jacke angezogen und bin rausgegangen.

Gestern früh hatte ich mit den Kleinen geredet. Er zeigte keine Einsicht und sagte, er würde das nicht bei der Frau von seinem Vater machen. Ich habe ihn nach dem Grund gefragt. Dazu gab es keine Antwort. Natürlich weil er kein Respekt zu mir hat. Er hat zu mir natürlich kein Respekt mehr, weil seine Mutter mich neben ihn schimpft. Auf Dauer hat er zu mir den Respekt verloren. Seine Antwort hat mich extrem gekränkt. Ich bin immer für ihn da, sorge mich um ihn. Ich komme nicht mal zu meinen Sachen, weil ich für die Kinder da bin und alles im Haushalt mache. Die Frau von sein Vater sieht er auch nur in den Ferien. Er hatte letztes Jahr auch seine Mutter angelogen, weswegen ich Ärger bekam. Er hat die Wahrheit erst im Nachhinein gesagt. Der Kleine ist ein sehr raffinierter Lügner. Er hat vor einigen Monaten alleine im Garten gespielt. Ich wollte mit ihm rausgehen, jedoch hatte ich viel zu tun gehabt. Als der Kleine hoch kam, erzählte mir, dass ein Mann ihn im Aufzug angesprochen habe und ihn mitnehmen wolle. Angeblich hat er sich gewehrt und sich so aus der Situation gerettet. Ich habe ihn gefragt, was genau passiert ist und wie er aussieht. Er hat erzählt. Ich griff sofort den Hörer und wollte die Polizei rufen. Ich fand es merkwürdig, weil das in dem Miethaus das nie passiert ist, sonst hätten die Nachbarn offen darüber kommuniziert oder auf dem schwarzen Brett wäre ein entsprechender Hinweis gewesen. Als ich die Polizei anrief, hat der Kleine gesagt, dass es gelogen war. Ich habe ihn erklärt, dass Lügen nicht gut ist und wenn man oft lügt und am Ende passiert wirklich was, glaubt man ihm nicht mehr. Als Konsequenz daraus darf es nicht mehr alleine in den Garten. Ich war schockiert, dass er sich solche Lügen ausdenkt.

Gestern hat der Vater die Kinder abgeholt. Davor wollte ich mit meiner Lebensgefährtin und den Kleinen hinsetzen und kurz in Ruhe reden. Sie war nervös und wir konnten nicht reden. Kurz vor Mitternacht spricht sie mich an. Sie sagte, dass sie bei den Großen auf Handy anrief und der Kleine sagte, dass er mit mir das geklärt hätte. Er klang trotzdem jedoch bedrückt, meinte sie. So nachdem Motto, ich habe ihn schlecht behandelt. Das stimmt nicht. Sie warf mir vor, dass ich die Kinder schlecht behandele vorallem den Kleinen. In letzter Zeit behandele ich ihn wie den aller letzten Dreck. Ich war schockiert, weil das nicht stimmt. Ich habe ihr erklärt, dass wenn ich alleine mit den Kindern bin, dass wir keine Probleme haben. Ich bin auf ihre Aussagen eingegangen und habe offen und ehrlich geantwortet. Ich habe ihr nochmal verständlich gemacht, dass die Kinder wie meinen eigenen Kinder sind. Wenn die Kids natürlich Mist bauen setze ich Grenzen. Weil ich für die Kinder verantwortlich bin, wenn seine Mutter nicht da ist. Sei es wegen Arbeit oder wenn sie zu ihrer Mutter fährt. Ich versuche den Großen beizubringen, dass er selbständiger wird, was auch gut klappt. Ich habe den Kindern natürlich gewisse Sachen beigebracht, was ich auch meine Lebensgefährtin gesagt habe. Dann kam der Vorwurf, ob jemand über die Kinder was schlechtes gesagt hat. Ich habe das verneint. Meine Familie lästert nicht über die Kinder. Wenn meine Familie die Kinder sieht, sind sie sehr herzlich. Deswegen war ich wegen der Aussage irritiert. Ich habe meine Lebensgefährtin erklärt, dass ich natürlich Kinder gewisse Werte beibringe und ich will für die Kinder das Beste. Wir sind keine Deutschen. Gerade in der Nicht-Deutschen Kultur ist es nicht gerne angesehen, wenn 2 Lesben 2 Söhne groß ziehen. Ich will nicht, dass man mit den Finger auf uns zeigt und sagt, dass 2 Lesben mit Erziehung von 2 Jungs nicht klar kommen oder sagen, ja typisch Lesben – sie können keine Jungs erziehen. Ich bin auch auf die Jungs stolz. Da haut meine Lebensgefährtin raus, dass sie mir das nicht abkaufen kann und ich immer heimlich die Kinder anmeckere. Das stimmt auf keinen Fall. Ich rede auch neben deren Mutter ernsthaft, wenn sie was machen oder frech sind. Wenn ich mit den Kindern rede, dann tue ich das alleine in Ruhe. Die Atmosphäre ist ruhiger und die Kids sind auch ruhig. Wenn deren Mutter dabei ist, herrscht eine angespannte Atmosphäre und die Kinder sind nervös – weshalb auch Gespräch in ihrer Anwesenheit aus dem Ruder lief, weil die Mutter sich eingemischt hatte oder mich neben den Kids fertig gemacht hat. Ich war so gekränkt, weil ich wirklich für die Kinder da bin und den Haushalt meistens ganz alleine schmeisse. Davor haute sie raus, dass sich die Kinder über ich gar nicht beschweren. Da sagte ich, dass es doh ein gutes Zeichen ist und den Kindern geht es ja auch gut. Ich habe das Gespräch nach den letzten Vorwurf beendet und habe mich hingelegt. …… Ich hatte die letzten Tage viel geweint. Ich habe mit ihrer Schwester gesprochen, die selber Mutter ist. Sie war traurig und sagte selber, dass ich viel mehr für die Kinder da bin, als sie, weil sie immer arbeitet oder unterwegs ist. Meine Schwester hat sogar meine Lebensgefährtin erzählt, dass sie stolz auf mich ist, wie ich das alles meistere, vorallem mit den Kleinen intensiv die Aufgaben mache, obwohl ich nebenbei arbeite. Und dann haut meine Lebensgefährtin solche krasse Sachen raus. Wenn sie mal zu Hause ist, schläft sie viel, spielt auf dem Balkon oder im Wohnzimmer nonstop Sudoku. Ich habe kein einziges Mal gesehen, dass sie bewusst mit den Kindern Zeit verbringt oder was macht. Wenn sie sauer auf mich ist, kommt es vor, dass sie sich im Kinderzimmer verschanzt. Die Kinder zocken und sie liegt im Bett von den Großen. Sie meckert rum, weil ich beim Einkaufen 1 l weniger Milch geholt habe, weil sie das für ihren Kaffee braucht. Bei mir kommt sie dann so an und macht mich schlecht, wie ich als Vize-Mom bin.

Ich bin extrem gekränkt und weiß nicht, was ich machen soll. Ich frage mich, warum die Frau dann noch mit mir zusammen ist, wenn ich ach so als Vize-Mom schlecht bin.

4

Warum tust du dir diesen Zirkus an?

Habe deinen Text nur bis zu den Grimassen gelesen- den Rest konnte ich nicht mehr lesen, geschweige denn so leben.

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Exakt an der Stelle habe ich auch aufgehört zu lesen 🤣

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Nach Vinnylis Kommentar habe nochmal weiter gelesen.
"weil seine Mutter mich neben ihn schimpft."
Sie behandelt dich wie einen Hund.

Dir scheint es wichtig zu sein, eine gute Partnerin und vize-mum zu sein- aber das wird von den dreien mit Füßen getreten.
Du strampelst dich ab, zeigst mehr Engagement als die leibliche Mutter, aber wirst von der vor den Kindern nur als Prügelknabe präsentiert. Genau so behandeln dich die Kinder auch- sie sehen es ja bei ihrer Mutter, dass du maximal der Fußabtreter bist. Du hingegen bettelst förmlich um Anerkennung und bietest dich devot an.
Wenn du ein gutes Leben möchtest, solltest du dein Ego zusammenkehren und mal auf den Tisch hauen. Ich fürchte, dass da schon zu viel Glas zu bruch gegangen ist- ich kann mir kaum vorstellen, dass in dieser Familie eine 180 Graddrehung möglich ist. Dort herrscht eine Dynamik, die darauf aufbaut, dass du schlecht behandelt wirst. Warum sollte man dich daraus entlassen?
Such dir eine eigene Wohnung und eine Partnerin, die dich wertschätzt.

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Ich frage mich vielmehr, weshalb du mit ihr zusammen bist. Weißt du es selbst?
Alles Gute für dich 🙂

2

Wenn ich du wäre, würde ich mich aus der Betreuung der Kinder zurück ziehen.
Ich persönlich passe auf niemanden auf, wenn ich nichts zu melden habe.

Ich würde mich auf meine Arbeit zurückziehen und die Dame könnte sehen, wie sie es hinbekommt, dass ihr Nachwuchs versorgt ist.

Bei allem was du geschrieben, wäre ich sogar am Überlegen, ob es nicht besser ist, allein zu leben. Ich könnte das nicht aushalten, dabei zuzusehen, wie sich die Kinder - trotz schlecher Werte - weiter vollstopfen oder bis zum Umfallen zocken. Da ich meinen Mund nicht halten könnte, würde ich gehen..

3

Hallo, nimm dich raus aus der Erziehung und lass sie selber machen. Wenn sie nur herumkritisiert an allem, was du machst, dann soll sie es eben alleine hinbekommen mit ihren Jungs.
Es kann auch sein, dass eine versteckte Eifersucht mitspielt bei ihr. So wie du es beschreibst, bist du in Sachen Erziehung viel vernünftiger eingestellt als sie. Das wird sie vielleicht auch wissen, und möglicherweise wurmt sie das auch innerlich, dass du bessere Erziehung bietest als sie.
Aber darum nimm dich jetzt einfach raus aus dem ganzen und lass sie werken.

5

Hallo.

Vorab, ich habe auch nicht bis zum Schluss gelesen. Aber was ich erkennen konnte ist, dass ihr keine Beziehung auf Augenhöhe führt. Sicher, dass du die Partnerin bist und nicht die Putzfrau etc. Ich würde da auch einen Schlussstrich ziehen, zumal der Vater ja auch noch etwas mitmischt. Sowas musst du dir nicht antuen. Schade um die Kinder, aber du wirst es nicht regeln können.

Alles Gute.

LG

9

Mir kommt deine Lebensgefährtin vor wie Frau Flodders. Sie kümmert sich kaum um ihre Kinder, schreit dich vor ihnen an, geht dazu sogar extra in deren Zimmer und schädigt sie bewusst durch Junk food.

Du hast alle Pflichten der Welt, aber keine Rechte. Dazu wirst du schlecht behandelt.

Diese Frau kann dir nicht das Wasser reichen und gefährdet das Wohl ihrer Kinder und auch deins. Warum lässt du zu, dass du so behandelt wirst?

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