Ultraschall 33.Ssw - Größenschätzung

Ihr Lieben,

Ich bin mit einem Pärchen in der 33.Ssw und hatte heute US bei meiner Gyn. Zum ersten Mal bin ich irgendwie enttäuscht aus dem Termin gekommen.

Die sehr junge Ärztin hat sehr sehr lange geschallt, konnte die einzelnen Körperteile nicht auseinander halten bzw einem meiner Mäuschen zuordnen. Letztendlich konnte sie die Größe nicht schätzen, weil sie von einem Zwilling nur den Kopf sicher fand.

Mein führendes Mädchen liegt nun offenbar (oder evtl) oben und der Junge plötzlich unten und führt nun. Obwohl er oben seine VWP hat und sie relativ weit unten ihre HWP 🤔

Meine Frage, ob sie evtl doch ein er ist konnte sie nicht beantworten, weil sie bei ihr den Unterkörper hinter ihm vermutet hat.

Es war ein heilloses Durcheinander und ich bin irgendwie geknickt jetzt 😔 So können wir nicht mal überwachen, ob das Wachstum gut ist 😔

Hattet ihr das auch mal ähnlich? Ist das normal?

Liebe Grüße
Miezii (33.Ssw 💗💙)

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Ich hatte letzte Woche den 3. Us mit meinen Zwillis und da unser einer Junge in Querlage liegt, konnte meine Ärztin ihn auch nicht richtig vermessen. Wurde dann nochmal zur Feindiagnostig geschickt. Aber je weiter man ist, desto schwieriger wird es einfach mit dem Ultraschall, das hatte sie mir gleich gesagt, deshalb gibt es auch keine Bilder mehr.

LG Nepirella mit 💙💙 im 🤰 30+4

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Nur deshalb zur Feindiagnostik, weil man den Jungen an dem Tag nicht schallen konnte? Oder gab es andere Gründe?

Irgendwie sorgt es mich, das Gewicht der beiden nicht zu wissen....

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Naja beim 3. Ultraschall der von der Kasse bezahlt wird, sollten ja die Organe etc mit angeschaut werden und da sie nichts messen konnte, war auch kein Gewicht oder Größe ausmachbar. Ich finde es gut, das sie da so umsichtig ist. Werde ja nicht häufiger kontrolliert von daher völlig in Ordnung

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Meine Mädels sind mittlerweile fast 8 Monate alt, am Ende konnte man das führende Mädchen auch nicht mehr richtig vermessen, da sie so weit im Becken lag...drei Tage vor der Geburt sollte ich ins Krankenhaus, damit die nochmal messen und sagen ob ich spontan entbinden kann, im Krankenhaus hat der Oberarzt die beiden auf 2,5 und 2,6kg geschätzt. 3 Tage später kamen sie mit 2,1 und 2,8 kg spontan auf die Welt. Man hatte wohl den einen Bauch zum Flaschen Kopf zugeordnet. Hätten sie es vorher gewusst, hätte ich nicht spontan entbinden dürfen, so durfte ich und es ist auch alles gut verlaufen und beide Mädels waren super fit. Wichtig war allen Ärzten immer dass der doppeler gut ist, das war er bei beiden immer, denn Zwillinge kann man ab der 30. Woche wirklich nur noch schwer schätzen ....

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Ok, danke, das beruhigt mich. Dann ist das normal und ich habe gar keinen Grund, enttäuscht oder beunruhigt zu sein.

Doppler ist der Ultraschall, der die akustisch unterlegten Wellen auswirft, oder? Wie oft wurde sowas bei dir ab der 30.Ssw gemacht?

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Genau doppler ist der Ultraschall um zu schauen ob der durchfluss von der Nabelschnur passt.... ab der 30. Woche wurde das bei mir soweit ich mich erinnern kann immer gemacht ...meine sind aber auch eineiig :)

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Hallo,
Muss grad schmunzeln wir waren bei 35+0 im Kh zur Kontrolle. Der erste Ultraschall hat auch eine ganz junge Ärztin gemacht. Ergebnis unsere kleinen hätten innerhalb 3 Tage knapp 500gr Gewicht verloren. Na ja, dann kam die Chefärztin und hat lange schallen müssen, meinte aber, dass man bei Zwillingen jetzt nicht mehr zuverlässig schallen kann.
Drum Bauch streicheln und Tee trinken!

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Oh danke, ich werde immer besänftigter 😊 Dann muss ich mich jetzt wohl drauf einstellen, dass die US mir keine klaren Erkenntnisse mehr mitgeben.

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Genau aus dem Grund wurde ich sogar stationär aufgenommen. Man konnte die Durchblutung im Gehirn bei einer Maus nicht messen, weil der Kopf hinter der anderen lag. Wir haben ALLES versucht, nix ging.
Letztlich hat’s dann mit viel Geduld und vielen Versuchen (sonntags drei Mal Ultraschall, der letzte abends um 9 Uhr) immerhin noch 14 Tage lang geklappt und dann wurde es den Ärzten echt zu heikel, weil man die Größe der zweiten Maus auch nicht mehr richtig vermessen konnte. Und dann wurden sie per Kaiserschnitt geholt.
Also das ist wohl nicht so ungewöhnlich - auch das „Durcheinanderkommen“ mit Gliedmaßen etc... da tun sich sogar Spezialisten schwer. Aber die tun halt alles, um zuverlässige Aussagen machen zu können.
Wobei man sagen muss, dass da bei mir nochmal deutlich heikler war, weil beide sich eine Plazenta teilen. Da kann es gegen Ende ja eher mal eng werden mit der Versorgung.

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Vermutlich lag das sehr vorsichtige Vorgehen bei dir tatsächlich an der gemeinsamen Plazenta. Denn bei mir schien es niemanden in der Praxis zu interessieren, dass man ein Mäuschen eigentlich fast gar nicht schallen konnte 🤷🏼‍♀️

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Ich hab mir schon gedacht, als ich das gelesen habe, „ja gut, bei Einlingen gibts ja generell nur 3 mal Ultraschall, wenn nix auffällig is.“ Und deine beiden werden da wohl wie zwei Einlinge gesehen. Eigentlich ja schön, wenn man sich da offenbar ganz entspannt zurücklehnen kann. Aber ich versteh deine Sorge total. Ich würd schon gern wissen wollen, ob die Versorgung noch passt. Die kann ja nicht nur gefährdet sein, wenn sie sich eine Plazenta teilen. Auch bei Einlingen wird irgendwann eingegriffen, wenn sie nicht weiter wachsen. Da wärs schon gut, das zu wissen. Aber ich glaube, da muss man einfach den Ärzten vertrauen.

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Bei meinem letzten Ultraschall beim gyn war ich in der 35. Woche. Da konnte er auch nur noch bei einer das Gewicht schätzen, weil die obere so doof lag und außerdem ständig die Füße der Schwester im Weg waren. Fand ich auch doof, scheint aber ja normal zu sein.
Und sooo aussagekräftig sind diese Messungen ja eh nicht unbedingt. Bei meiner Aufnahmeuntersuchung im KH wurden die beiden auf 2700 (Führende) und 2800g geschätzt, auf die Welt kamen sie dann mit 2850 (Führende) und 2580g.

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Das beruhigt mich. Ich hatte irgendwie das Gefühl, es würde an der Unerfahrenheit der Gyn liegen, dass so ein Durcheinander beim Schallen war.

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