Eure Erfahrungen mit Zwillingen in der Kita

Huhu! Meine Zwillinge sind jetzt 13 Monate, zwei Mädchen, zweieiig und recht verschieden. Ich bastele zurzeit daran, für die beiden für diesen Herbst einen Kitaplatz zu finden, das ist hier in Berlin schon frustrierend — aber das ist ein anderes Thema.

Mich würde interessieren, wie das bei euren Zwillingen war. Wie alt waren sie, als sie in die Kita kamen? In eine Gruppe oder getrennt? Wie lief die Eingewöhnung? Wie sind die Erzieher mit der Tatsache umgegangen, dass das Zwillinge waren? Welche Probleme gab es?

Wie gesagt: Im Moment sieht es eh nicht so aus, als würden wir Auswahl bekommen, ich muss wohl nehmen, was ich angeboten kriege. Aber mich würde trotzdem interessieren, wie es bei anderen Zwillingseltern lief.

Danke!

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Meine zweieigen (junge/Mädchen) gehen seit sie 16 Monate sind in Kita ( gleiche Einrichtung in der auch der große 6 jährige Bruder geht)
Eingewöhnung lief super, die zwei sind generell sehr offen, und kannten „Fremdbetreuung“ auch schon durch Welcome und Babysitterin ...
Sie sind in einer Gruppe, und das soll auch so bleiben, sehe da auch keine Nachteile darin,eher Vorteile, jetzt in Notbetreuung mussten sie teils in andere Räume, andere Erzieher, war kein Problem denn sie „haben ja sich“

Für die Erzieher ist das nix Neues, wir haben noch einmal Zwillinge in Kiga(sind mittlerweile 5) und einen Drilling (der ist im Förderbereich, da wir integrative Kita/Kiga haben)

Probleme gibts/gabs keine, aber wie gesagt, wir kennen die Erzieher und den Kindergarten nun schon sehr lange durch unseren Großen, der auch mit 16 Monaten eingewöhnt wurde, und haben dadurch ein super Gefühl gehabt, und die drei besuchen sich auch (wenn kein Corona ist) mal gegenseitig in Gruppen, oder treffen sich im Garten

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Unsere sind mit genau 2 Jahren jetzt seit 2 Wochen eingewöhnt. Die Plätze haben wir seit der 9. SSW, ist bei uns so üblich.
Durch Corona ist das alles hauruck erfolgt, ich war nur 4 Tage mit im Garten anwesend, dann ging's für sie jeden Tag ein wenig länger mit in die Gruppe. Es gibt nur eine Krippengruppe. Ich wüsste nicht, warum ich sie trennen sollte. Sie sind auch sehr verschieden, aber somit ja trotzdem nicht allein in der Fremde.
Es ging nicht ganz ohne Tränen, aber trotzdem superschnell. Ich hatte da so meine Bedenken nach dem langen Aufeinanderhocken nur mit Mama.

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Unsere Jungs sind in der Kita, seit sie dreizehneinhalb Monate alt sind. Eingewöhnung lief plan gemäß ca vier Wochen und eigentlich problemlos. Bei uns gibt es nur eine U3 Gruppe, insofern sind sie jetzt zusammen. Ob sie nach dem dritten Geburtstag zusammen in eine neue Stammgruppe kommen, werden wir sehen. Da die Kita ein offenes Konzept hat, wäre das aber für die Kinder nicht unbedingt notwendig, nur für uns Eltern mehr Aufwand (zwei Elternabende..)

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Hallo,
meine zweieigigen Jungs haben wir in eine Kindergartengruppe gegeben. Sie waren damals 2,5 Jahre alt. Ich habe mich bewusst für die gemeinsame Gruppe entschieden weil sie vorher keine Fremdbetreuung kannten und so in dem ganzen Unbekannten einander hatten. Das ist doch ein großer Gewinn für Zwillinge. Die Einstellung des Kindergartens war, dass sie sich nach dem Wunsch der Eltern richten. Es war auch die ganzen drei 4 Jahre kein Problem, sie hatten die gleiche Freundesgruppe aber ohne Eifersucht oder sonst was. Die Eingewöhnung war ziemlich problemlos. wirklich gerne gingen sie aber nie. zuhause wars einfach zu lustig und der beste Freund (Bruder) war ja eh da.
Seit einem Jahr gehen sie in die schule, auch in die selbe Klasse, was für mich natürlich super ist, vor allem jetzt mit Corona im homeschooling aber auch sonst, wir machen die hausaufgaben einfach gemeinsam. Freunde haben beide, sind aber trotzdem jeder als Individuum in der Klasse und gelten nicht einfach als "die Zwillinge". Ich nenne sie aber auch nie so.,
Alles Gute beim Warten auf einen Platz und viel Erfolg bei der Eingewüöhnung.

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Unsere Söhne kamen mit knapp drei Jahren in den Kindergarten… in einem Kindergarten mit einer Gruppe, damals noch vollkommen halbtags… Heute sind sie in der dritten Klasse und in einer Klasse (in der Schule gibt es nur eine Halbtagsklasse)…

Ich habe mir extrem viele Gedanken dazu gemacht, ob man die Kinder trennen muss oder zusammen lassen oder doch trennen oder was anders wäre und ich dachte bis heute regelmäßig darüber nach.

Und dann kam Corona und ich habe gelernt: es ist super geil einen Bruder im gleichen Alter zu haben.
Unsere Jungs sind so unterschiedlich, wie sie unterschiedlicher kaum sein können. Wir haben hier Mister hochintelligentsupercool stinkendfaul und den Bruder HyperkorrektNerdCholeriker ... Unterschiedlicher können Jungs in dem Alter überhaupt gar nicht sein. Sie haben beide ihre guten Seiten und beide ihre schlechten Seiten – aber wenn keine total coolen Freunde dabei sind oder keine total Überstrebrigen Freundinnen ...dann funktionieren die beiden miteinander super super gut! Genial einen Zwilling zu haben!

Lange Rede kurzer Sinn – ist schadeT deine beiden nicht zusammen in den Kindergarten zu kommen. Aber es erleichtert dein Leben ungemein!

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Das kommt auch auf die Kita an. Dort, wo ich arbeite, werden Geschwister immer getrennt. Kann man finden, wie man will, hat Vor- und Nachteile, aber wir haben das für unsere Einrichtung so entschieden.
Das is für die Eingewöhnung natürlich etwas komplizierter, aber die Eltern wechseln dann eben immer zwischen den Gruppen hin- und her in der Zeit, in der sie da sind. Also die ersten 1-3 Tage, danach wird die Zeit, in der die Kinder da sind, individuell gesteigert.
Bei uns geht die Betreuung aber auch erst mit 3 Jahren los, da ist vieles noch mal einfacher als im Krippenalter.
Ich wünsche euch gute Erzieher, die eure Kinder als das sehen, was sie sind: individuelle Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Talenten. Ich kenne Kollegen, die nur allzu gern Vergleiche anstellen - bei Geschwistern schon und bei Zwillingen sowieso.

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