Jemand in der Uni Köln entbunden

Hallo zusammen,

einige kennen mich bestimmt schon von hier. Ich befinde mich zur Zeit in der 30 SSW 29+3.

So langsam geht ja alles Richtung Ende der Schwangerschaft ( hoffe natürlich dass sie so lange wie möglich in meinem Bauch bleiben)

Ich wollte nur mal wissen;

Wer hat in der Uniklinik entbunden?
Welche Etage war die Station vom Kreissaal und wo ist die Wöchnerstationen?

Wie zufrieden wart ihr ?

Freu mich eure berichte zu lesen.

Lg angi2911

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Hallo,
Ich habe meine Sohn 2014 in der Uni Köln entbunden. Er war ein Frühchen und musste auch mehrere Tage auf die Babystation nachdem er per KS geholt wurde.
Medizinisch habe ich mich gut aufgehoben gefühlt. Die Zimmer auf der Wöchnerinnenstation (ich glaube 3. Etage?)waren eher klein. Aber die Schwestern waren nett und einfühlsam. Der Kreissaal ist im Erdgeschoss. Was gut ist, ist eben dass alle medizinischen Fachrichtungen vor Ort waren. ( z.b. Hautklinik hat jemanden geschickt, der sich die Zyste auf der Nase meines Sohnes anschaut...)
Im Großen und Ganzen war ich sehr zufrieden ( auch wenn ich damals einfach nur nach Hause wollte..)
LG und alles Gute

Blumentopf

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Hallo! Ich habe im Dezember 2016 zwei Jungs in der Uniklinik entbunden. Habe es bis zur 36. SSW geschafft (35 +5) und wurde mit Blasensprung eines Zwillings (sind zweieiig) eingeliefert. Von da an hat es unglaubliche 34 Std gedauert, weil man mich aufgrund der Schädellage dazu motiviert hat, natürlich zu entbinden. Ganz ehrlich, ich würde davon abraten. Wehen sind die Hölle und eine Entbindung von Zwillingen kann so viele Besonderheiten mit sich bringen. Letztlich musste ich selbst mit Nachdruck einen Kaiserschnitt verlangen, weil ich körperlich am Ende war und ein Würmchen schon so lange ohne Fruchtwasser lag- das Baby musste dann auch 2 Tage auf die Säuglingsstation aufgrund von Anpassungsschwierigkeiten.

Mein Fazit: Die Uniklinik ist fachlich gesehen bei Zwillingen eine gute Wahl, hier ist man routiniert und der Kreißsaal ist modern. Die Hebammen sind ebenfalls super lieb.

Aber: Hör auf deinen Bauch und verlange mit Nachdruck, was du für richtig hältst. In der Uniklinik ist ein ständiger Personalwechsel und die meisten können nur auf dem Papier sehen, wie deine Situation ist. Es ist anstrengend, Besonderheiten jedes Mal neu zu erzählen. Am besten, du meldest dich auch vorab zur Geburt, das spart Papierkram, wenn es doch plötzlich eher los geht.

Frage nach einem Familienzimmer. Mehrlingseltern haben da oft Glück. Da ich erstmal nicht aufstehen konnte, hat mein Mann viel geholfen, was auch eine Entlastung der Schwestern ist.

Die Wochenbettstation ist kein Hotel. Ständiger Trubel durch Arztvisiten, Schwestern für dich und separat für die Kinder, Physiotherapeuten, Putzkolonne etc. Und du musst von Anfang an selbst ran - das ist auch richtig so. Allerdings hätte ich nach der Geburt erstmal selbst eine Kur gebrauchen können. Die ersten zwei Wochen sind hart, aber zu Hause geht es besser, als im Krankenhaus. Den Trubel bekommen ja auch die Würmchen mit.

Ich wünsche dir viel Glück! Alles Gute!

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