Verzweiflung: der erste Brei

Hallo liebe gleichgesinnte Zwillingsmütter,

meine zwei Süßen sind jetzt 6,5 Monate alt. Sind aber 7 Wochen zu zeitig gekommen, was man eigentlich abziehen müsste.

Nun haben wir vor knapp 3 Wochen mit Brei begonnen. Und ich bin fast täglich am Verzweifeln. #schmoll Derzeit füttere ich nacheinander, weil sie das von den Milchmahlzeiten so gewöhnt sind und ich derzeit nur einen Fütterungsplatz habe. Die Kinder schlafen auch immer tief und fest vor der Breimahlzeit. Und wenn ich dann beginne mit einer ist sie entweder noch zu müde oder schon zu hungrig. #aerger Manchmal wacht die andere dann vorzeitig auf und quengelt dazwischen, so dass die erste gleich mit weint. .... #schwitz
Ich bin alleine, mein Mann und meine Schwiegermutter sind arbeiten. Ich weiß einfach nicht so recht weiter. #schmoll

Deswegen wollte ich mal fragen, wie eure Erfahrungen von den ersten Wochen Breieinführung so sind. Habt ihr auch so einen Ärger gehabt? Vielleicht habe ich zu zeitig damit begonnen? Hat jemand Erfahrungen mit Frühchen und der Breieinführung? Wie habt ihr gefüttert? Gleichzeitig? Nacheinander? Wie haben die Kinder den Brei vertragen? Ab wann ging es besser? Wie habt ihr die Kindersachen und alles Drumherum vor dem Brei geschützt? Habt ihr zwischendurch Wasser oder Tee zum Trinken gegeben? Wie habt ihr die Händchen von dem Löffel und dem Brei ferngehalten?

Gruß, SuLeu

1

Wie wäre es mit einem zweiten Platz...?!
Wäre mein Idee, dann kannst Du beide gleichzeitig füttern (immer abwechselnd einen Löffel geben).

2

Ich habe in den ersten Monaten in der Wippe gefüttert.....beide nebeneinander, ich in der Mitte mit dem Rücken an der Couch angelehnt....und jeder nacheinander einen Löffel....

Meine Tochter hatte auch eine Phase, da wollte sie auf einmal gar keinen Bei mehr....hab ich mir einen Stress gemacht#schein
Dann habe ich irgendwann TV angemacht...sie hat geschaut und ich gefüttert....das ging so eine Woche, danach normal ohne TV.

Je mehr Stress Du Dir machst, um so schwerer wird es....

Lisa

3

Hi,

ich bin zwar kein Zwillingsmama, aber die Breieinführung ist bei mir auch noch nicht so lange her.

1. Händchen bleiben vom Löffel weg, wenn Du sie auf en Schoß nimmst. Du sagst ja, dass Du eh nacheinander fütterst. Wenn Du das Baby auf dem Schoß hast, ist das eine Ärmchen schon mal ziemlich eingeschränkt und das andere kannst Du (falls es nötig ist) auch schnell zu fassen bekommen.

2. Sachen vor Brei schützen ging bei uns am besten mit diesen "Anzieh-Lätzchen" von Ikea. Da schlüpfen sie mit den Armen rein und dann ist der ganze Oberkörper und die Arme "gesichert". Für Deine Küche helfen nur Lappen und Putzen :)

3. Du kannst eigentlich gar nicht zu zeitig anfangen. Es gibt da so einen Reflex (Name fällt mir ncht ein), der dafür sorgt, dass Babys alles wieder ausspucken - zur Sicherheit weil sie ja noch so klein sind. Dieser Refelx legt sich ab etwa 5 Monate. Bei meiner Tochter hat es aber bis nach den 6. Monat gedauert. Da kannst Du nur probieren - und schauen, ob sie es tatsächlich "essen" (also auch schlucken) oder ob alles gleich wieder rauskommt - dann war's zu früh.

4. Wann es besser wird, kann wohl keiner sagen. Meine Tochter war an sich kein großer Breiesser. Bei uns ist es mit Einführugn der Familienkost deutlich besser geworden. Wir haben sie schon ab ca. 9 Monate bestimmte Sachen mitessen lassen bzw. hab ich Gemüse einfach weich gekocht und nicht zu Brei pürriert, sondern eben in Stücken angeboten, die sie selbst nehmen und halten konnte.

Ich hoffe, dass ich Dir zumindest ein wenig helfen konnte. Zwillinge sind in dieser Phase sicher nochmal eine andere Herausforderung.

Viel Erfolg und liebe Grüße
Silke

4

Huhu,

ich bin auch keine Zwillingsmutter, habe 3 Kinder.

Wenn es dir zu früh vorkommt, hör doch einfach wieder auf.

Alle meine Kids waren Stillkinder und wurden 9 Monate bis fast 1 Jahr voll gestillt, das heißt sie aßen winzige Mengen, spuckten viel wieder aus.

Bleib einfach locker und gib ihnen weiter Milch - seih es nun Flasche oder Brust.
Wenn sie essen wollen, dann merkst du das schon.
Und wenn sie zusammen essen wollen, lass sie eben d.h. richte dich so ein.

LG
Salo

5

wir haben mit 5 Monaten begonnen und es war Stress pur. Der hat sich auf die beiden übertragen. ich war nur noch genervt -.-.. dann hab ich den Gemüsebrei auf abends geschoben und schwupps gings. Einer bei Mama, einer bei Papa. am besten ging aufm Schoß bei uns angelehnt. dabei konnten sie damals schon sitzen. der Stress war weg und plötzlich ging alles von allein. kurz darauf dann auch mittags

6

Hallo SuLeu!

Erstmal wie's bei uns gelaufen ist:
Unsere kamen 8 Wochen zu früh und wir haben nach korrigiertem Alter mit Beikost angefangen, da waren sie also 6 Monate alt. Wir hatten schon länger das Gefühl, dass sie gerne was anderes wollten als Flasche und es hat auch auf Anhieb geklappt. Die allererstem Versuche waren nacheinander und als sie eine Mahlzeit komplett Brei genommen haben gleichzeitig jeder in einer Wippe. Vertragen haben sie den Brei gut und wir konnten schnell auch komplette Menügläschen füttern. "Gesichert" haben wir mit den schon erwähnten Ärmellätzchen und die Wippen haben wir im Kopfbereich mit einem Spucktuch abgedeckt, alles andere wurde halt danach sauber gemacht, hielt sich aber noch in Grenzen. Die Händchen waren eigentlich nie im Weg in dem Alter. Zu trinken haben sie größere Mengen erst genommen als wir 3 Breimahlzeiten hatten. Vorher reicht auch die Flüssigkeit aus dem Brei und die Milch die sie ja noch bekommen.

Wie's bei euch ist müsst ihr einschätzen. Essen sie gut den Brei/Mögen sie ihn? Was macht das Füttern so stressig? Wenn ihr die Möglichkeit habt abends zu zweit zu füttern dann verlegt ruhig die Breimahlzeit auf abends.

Gutes Gelingen #koch!
LG Aja

7

Hallo suleu,

Ich erzähle dir kurz wie ich es mit meinen Drillingen gemacht habe.
Sie sind 6 Wochen zu früh geboren.
Angefangen mit dem Mittagsbrei habe ich als sie 4 Monate alt waren.Es hat natürlich paar Wochen gedauert bis sie die volle mittagsmahlzeit gegessen haben,als das der fall war,habe ich Abendbrei dazu gefügt.
Ich habe alle drei Kinder nebeneinander auf dem Boden gelegt,und habe alle drei gleichzeitig gefüttert.So hatte ich eine Hand zum füttern und die andere frei falls ich mal deren Händchen still halten musste.Wenn einer oder alle unruhig waren,habe ich irgendein Spielzeug in die Hand genommen,so war deren Aufmerksamkeit darauf gerichtet und sie haben besser gegessen.Nach dem essen habe ich den Kindern immer Wasser angeboten,wenn eines der Kinder nicht trinken wollte,habe ich das Wasser mit dem Löffelchen gegeben,das hat immer Super geklappt.
Seit sie selbstständig sitzen können,sitzen sie in ihren Kinderstühlen am Esstisch und essen mit uns gemeinsam.
Jetzt sind sie 11 Monate alt und essen alles was wir Erwachsene essen,natürlich achte ich auf die Gewürze und das es nicht zu sehr gesalzen ist.

Hab noch ein bisschen Geduld,es wird bestimmt bald besser.

Viel Glück!

L.G

8

Vielen Dank für die ersten Antworten. :-)

Ich habe bei der einen jetzt eine Breipause (seit 2 Tagen) eingelegt. So hatte ich erst mal genug Nerven für die andere, die eigentlich ganz gut isst, aber den Brei immer versucht mit der Zunge vom Löffel zu "schlabbern". Dabei quillt aber der Brei, den sie schon im Mund hatte, an den Seiten wieder raus. Aber ok. Das muss sie eben noch lernen.
Meistens versucht sie in den Pausen, wenn ich den Löffel in die Schüssel tauche, ihren Daumen in den Mund zu nehmen. #augen

Die andere (mit der ich jetzt die Pause eingelegt habe) hat immer nach 1-2 Löffeln angefangen zu quengeln und zu schreien. Dabei hat sie sich mit ihrem ganzen Körper steif gemacht und rutschte mir so immer weiter runter. Auf meinem Schoß konnte ich sie so auch kaum halten. Ich habe dann manchmal den Brei rein bekommen, wenn ich sie auf dem Schoß schaukelte und ihr ein Lied summte, aber sie meckerte trotzdem rum. Die Löffelchen, die sie ohne Murren gegessen hatte (meist die ersten 2), gingen aber sehr gut. Sie hat den Mund geöffnet und den Brei auch schon ganz gut hintergeschluckt. Aber die letzten Tage hatte sie bereits angefangen zu schreien, wenn ich ihr nur das Lätzchen umgemacht habe. #aerger

Ich werde es jetzt bei beiden noch einmal eine Stunde eher und mit Kürbis statt Karotte probieren. Wenn das alles nix hilft, schwenke ich evtl. um auf den Abendbrei. Da ist dann auch mein Mann da.

Vielen Dank.
SuLeu

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Wenn ich da ssol lese klingt das eher danach das sie noch nicht so weit sind. Vor allem das wieder raus schieben. lasst Euch doch Zeit und versuche es nächsten Monat noch einmal. Babys die beikostreif sind können ansich ganz gut essen :-)

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Hallo,

wenn es so anstrengend ist, kannst du auch noch einen Monat die Flasche geben und dann nochmal den Brei probieren.

Ich hab gleichzeitig gefüttert, hinterher ne Flasche.

Den Teller hatte ich in der Hand und da ich ein rasantes Füttertempo entwickelt habe, hatten sie keine Chance an den Löffel zu kommen. ;-)

LG

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