16 und leidiges Thema Schule

Hallo an Alle,
ich stehe Mal wieder vor der Frage, was das Richtige ist.
Meine Tochter ist 16 und macht in diesem Schuljahr ihre Mittlere Reife. Sie ist eigentlich ein unkompliziertes Kind, Probleme mit Weggehen, Rauchen, Drogen habe ich nicht.
Aber sie ist sehr phlegmatisch, was sich natürlich auf die schulische Leistung auswirkt. Die Fächer, die ihr liegen, bestreitet sie gut, aber sobald etwas mit Anstrengung verbunden ist, geht sie in den Widerstand. Sie denkt gar nicht an ihre Hausaufgaben und Klassenarbeiten, bzw. fängt viel zu spät damit an. Häufig bringt sie damit auch mich in Stress, weil sie dann sonntagabends plötzlich mit ihren Büchern aufschlägt. Ihr Zeugnis letztes Jahr hatte sie in wenigen Fächern ein Gut. Für die meisten Lernfächer hat sie eine 4 bekommen, sogar eine 5 war dabei. Ich hatte gehofft, dass sie das aufrüttelt, aber nichts.
Jetzt steht die mittlere Reife an und eigentlich will sie aufs Gymnasium. Eigentlich. Aber anstrengen tut sie sich für ihr Ziel bisher gar nicht. In ihrem schwachen Fach Mathematik wird nichts zusätzlich gemacht, auch für die Hausaufgabe reicht es manchmal nicht, weil alles auf den allerletzten Drücker gemacht wird. Nächste Woche schreibt sie zwei Klassenarbeiten. Gestern hat man nichts gelernt, heute bis 12 geschlafen, danach am Handy gedaddelt.
Ich bin dermaßen hin- und hergerissen, wie ich als Mutter reagieren soll. Soll ich sie lassen? Oder soll ich sie unter Druck setzen? Das Handy einkassieren? Mir widerstrebt das eigentlich, denn sie ist keine 10 mehr. Sie ist 16. Sie muss doch zeigen wollen, was in ihr steckt. Was bringt es mir sie durch die Prüfung zu prügeln, wenn sie dann in der Oberstufe scheitert, weil die Arbeitshaltung immernoch dieselbe ist? Ich weiß gerade nicht, was richtig ist und wollte eure Erfahrungen einholen. Wie geht man mit intelligenten, aber völlig ehrgeizlosen Jugendlichen um?
Ich wäre was das Berufliche angeht übrigens für alles offen, aber sie weiß selber nicht so richtig, was sie einmal machen will. Aber sie tut eben auch nichts, um es herauszufinden.

Grüße

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Du und die Lehrer müßt ihr vermitteln, dass mit diesen Leistungen das Gymnasium definitiv in weite Ferne rückt. Mit einer realschul 5 kommt man dort definitiv nicht hin, genauso wenig mit zwei vieren (zumindest in unserem Bundesland nicht, wird woanders nicht viel abweichen). Sie sollte sich definitiv um einen Ausbildungsplatz bemühen.

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Ja, das ist natürlich auch immer wieder Thema. Nur sind die Bewerbungsfristen teilweise schon abgelaufen. Und es ist auch nicht einfach ein "tolles" Bewerbungsgespräch abzuliefern, wenn man für die Sache eigentlich nicht brennt.
Auch der Wille sich zu bewerben, muss ja schlussendlich von ihr kommen.

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Bekommt sie denn überhaupt die Qualifikation für die Oberstufe?
Die Realschüler, die damals zu uns in die Oberstufe gewechselt haben, waren sehr gute SchülerInnen und trotzdem hat die Hälfte es nicht geschafft.
Sie sollte also auf jeden Fall noch einen Plan B in der Tasche haben (FSJ, Berufskolleg, Ausbildung etc.)
Ansonsten kannst du nicht viel machen außer reden und die "Konsequenzen" aufzeigen, wenn sie nix macht.

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Bei uns braucht man "nur" Dreien in den Hauptfächern. Das wird sie mit ein wenig Anstrengung wahrscheinlich schon schaffen.

Grüße

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Aber das reicht doch dann immer noch nicht für ein Abi. Ein Wechsel aufs Gymnasium ist ja nicht ohne.

Ich denke, ihr solltet definitiv zusammen einen Plan B entwickeln.

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Wie war sie denn früher?
Hat sie früher gut und effektiv gelernt und hat jetzt Durchhänger?
Oder war sie schon immer so, dass sie in Lieblingsfächern gut war und in den anderen, nun ja, durchgekommen ist, soweit es ohne Lernen ging?

Wenn es zu einem Knick kam: wie kam es dazu?
Was würde sie denn motivieren?
Würde ihr Nachhilfe gut tun? Manchmal ist es gar nicht so sehr, um den Inhalt zu verbessern, sondern um in der 1:1 Situation mehr Motivation zu entwickeln. Ertappt werden (nicht negativ von "Mutti", sondern positiv von einer anderen Person, bei der die Chemie stimmt.

Z.B. hilft es mir manchmal, dass ich mir nicht nur Fristen setze, sondern diese mit Menschen verbinde. Wenn jemand mein Erfolgserlebnis sieht (nicht Eltern, nicht Geschwister), dann motiviert mich das zusätzlich.
Natürlich nur, wenn ich es dosiert einsetze.

War sie schon immer so, aber es fällt jetzt mehr auf, weil es auf den Abschluss zu geht, was würde sie denn brauchen?
Lernen lernen ist ein Bereich für sich. Neben Motivation können praktische Techniken helfen.
Kann sie sich bei nicht Lieblingsfächern gut konzentrieren oder sinkt die Konzentrationsfähigkeit erheblich ab?

Was sagt sie selbst, dass ihr gut tun würde?

Hat sie mal andere Lerntechniken ausprobiert?

Was passiert, wenn sie das Schuljahr wiederholen würde? Hätte sie dann bessere Chancen?
Würde sie sich damit einiges verbauen?
Wäre es ein Warnsignal, das sie aufrütteln würde? Oder würde sie dann noch mehr verfallen, da sie es "ja schon kennt""

Was würde sie sich wünschen? Was meint sie, das ihr helfen könnte?
Feste Zeiten?
Hat sie Angst vor der Zukunft? Sie möchte zwar zum Gymnasium? Warum?
Weil sie weiß wie Schule funktioniert? Weil sie meint, dass man Abi braucht? Hat sie ein Ziel, warum sie Abi machen möchte?

Oder ist es die Angst vor etwas Neuem? Vor einer Lehre? Vor einem Betrieb? Nicht wissen, was sie lernen soll?

Mir hat es früher Angst gemacht, wenn Erwachsene über die Arbeit schimpften. Wie schwer es ist arbeiten zu gehen. Wie toll und entspannt sie Schule fanden. Wie sehr wichtig es ist, dass man eine Lehre findet, die man sein Leben lang machen möchte.
Da hätte ich mich am liebsten verkrochen und wäre noch mal zur Grundschule. Tun, was ich schon kenne. Viel Zeit haben, um nicht zu müssen, was anderen so viel Kummer bereitet.

Ab Ausbildung wurde es besser. Schule gab es weiterhin und eben erleben, dass Beruf gar nichts Furchteinflößendes ist. In der Ausbildung lernte ich einige kennen, die ihre zweite Ausbildung machten. Das gab mir Hoffnung. Man sitzt nicht 40 Jahre im gleichen Beruf fest. Sondern man kann mit einer abgeschlossenen Lehre alles werden, was man will. Nur braucht man einfach eine Basis. Wenn man noch nicht weiß, ob es das ist, was passt. Egal. Mit der Basis der abgeschlossenen Lehre steht einem die Welt offen.
Erfahrung. Berufsleben ist nicht mehr fremd und egal, ob man mit 16, 20, 25, 30, 40 oder 50 Jahren herausfindet, was man tun möchte - man kann es tun.

Hätte mir das jemand mit 16 gesagt, wäre vieles einfacher gewesen!

Stattdessen wurde oft suggeriert, dass die Entscheidung der Lehre ein Leben lang entscheidet. Das setzt sehr unter Druck, wenn man noch nicht weiß, was man wirklich machen möchte und/oder kann.
Ich hatte eher Sorgen, dass ich nicht kann, was ich möchte.

Wie haben ihr Praktika bisher gefallen?
Gibt es etwas, das sie werden möchte?
Wie kann sie das Ziel erreichen? Auch über den Weg zuerst Ausbildung (ggf. mit Fachhochschulreife) oder eben später berufsbegleitend studieren?

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Vielen lieben Dank, du hast dir viele Gedanken gemacht. Auf ein paar Fragen will ich morgen eingehen. :-)

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Meine Tochter war schon im Kindergarten und in der Schule eher verträumt. So einen richtigen Ehrgeiz hatte sie nicht, sei es auch im sportlichen oder musikalischen Bereich. Sobald es anstrengend wurde, verlor sie das Interesse. Das fällt ihr in der Schule in den unliebsamen Fächern natürlich vor die Füße. In der Grundschule war sie von der Leistung trotzdem sehr gut, weil der Stoff vor der Klassenarbeit wiederholt wurde, das reichte ihr dann. Das ist auf der Realschule nicht der Fall. Gefühlt ist sie auch während des Unterrichts nicht wirklich anwesend. Zumindest demnach zu urteilen, was sie beim gemeinsamen Lernen dann weiß, bzw. nicht weiß.
Helfen würde ihr, wenn ich mir vor jeder Klassenarbeit den Lernstoff ihrer Hassfächer Erdkunde, Geschichte, Biologie, Physik, Chemie vorher aneignen und ihr häppchenweise präsentieren würde. Das habe ich teilweise auch gemacht, aber das kann es mit 16 eigentlich nicht mehr sein.
Natürlich spürt sie jetzt einen großen Druck, als stehe sie mit dem Rücken zur Wand. Jetzt gilt es, es gibt nicht noch 1 oder 2 oder 3 Jahre Zeit. Natürlich hat man das ganze Leben für alles Zeit, aber sie muss sich jetzt für einen Weg entscheiden. Der gewählte Weg "Abitur" passt aber nicht zu ihrer Anstrengungsbereitschaft.
Sie wollte eigentlich eine Ausbildung im Gesundheitsbereich machen, seit ihrem Praktikum im Krankenhaus ist das in ganz weite Ferne gerückt, das will sie nicht mehr. Deutsch und Englisch fällt ihr zu, daher habe ich an eine Ausbildung in der Verwaltung gedacht, aber die Bewerbungsfristen für die guten Stellen in der Gemeinde sind verstrichen.
Ich bin wie gesagt selber so hin- und hergerissen. Ich weiß nicht, wie viel Druck ich aufbauen soll, zumal das eigentlich nicht mein Stil ist. Ich weiß nicht, ob ich ihr das Abi klar ausreden soll, obwohl sie es notentechnisch wahrscheinlich schaffen wird. Sie hat mir auch schon vorgeworfen, dass ich nicht an sie glauben würde. Da habe ich geantwortet, dass ich an ihr keinen Zweifel habe und sie mit ihrer Auffassungsgabe alles machen kann, aber nicht mit dieser Arbeitshaltung.
Wahrscheinlich muss ich es jetzt laufen lassen und es als ihre Verantwortung sehen, auch wenn das Zuschauen schwierig ist. Ich bin ja da, wenn sie Hilfe braucht, aber es muss jetzt was von ihr kommen.

Grüße

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Geh doch mal abends mit ihr Pizza essen und frag sie, wie sie das nächste Schuljahr verbringen möchte. Und zwar nicht fordernd oder pushe, sondern ganz ruhig. Schlag ihr vor Mit ihr zu einer Ausbildungsmesse zu gehen, ins BIZ, ob sie sich schon zu FSJ erkundigt hat?
Ich vermute sie schiebt das Thema fleißig vor sich her, weil sie insgeheim weiß, dass Gymnasium nix wird, und gleichzeitig denkt man mit 16 noch, dass ein Jahr noch Ja soooooo viel Zeit ist um das Ruder rumzureißen.
Ich würde ihr mit diesem Gespräch klar machen dass der Zug eigentlich schon abgefahren ist und sie vom aktuellen Lernverhalten her auch nicht aufs Gymnasium passt

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Wir haben eigentlich ein sehr gutes und vertrauensvolles Verhätlnis zueinander. Ich merke es selbst, dass sie es als Vertrauensbruch sieht, wenn ich zwischendurch mal echt die Fassung verliere und mit ihr streite.
Das habe ich ihr auch gesagt, dass das Lernverhalten nicht passt fürs Gymnasium und später fürs Studium. Das sieht sie ja selbst schon auch ein, aber ich glaube, dass sie denkt, dass sie nocht Zeit hat, loszulegen.

16

Wie gesagt, mit 16 hat man das Gefühl, dass ein Jahr ja sooooo lang ist - und auch Erwachsene sind prima im Verdrängen, da kann man von einer 16jährigen nicht erwarten, dass sie so viel Weitblick hat, rechtzeitig Plan B und C parat zu haben.
Hier würde ich coachen. Heißt nicht sagen, was die machen soll, sondern ausschließen Fragen stellen!

Und klar wirft sie Dir mangelndes Vertrauen vor - Du vertraust ihr ja auch nicht, dass sie es noch hinkriegt! ;-) sie hofft anscheinend immer noch..

Entweder auf den Hintern setzen und lernen plus Extra Referate anbieten zum Noten verbessern, oder Plan B und C schmieden.
Ich würde ihr nur klar machen, dass rumsitzen und Nichtstun nicht toleriert wird.

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Also ich glaube, Du solltest sie zwar noch einmal so richtig vorwarnen, dass es mit ihrem bisherigen Einsatz für das Gymnasium nicht reicht und wenn n mehr dafür kämpfen muss. Dann solltest Du sie zwar unbedingt unterstützen was ihren Abschluss angeht und ihr sagen Du bist gerne für sie da, wenn sie weiterführend fragen hat wegen Bewerbungen etc. aber ansonsten würde ich mich da ehrlich gesagt was ihren weiteren Lebensweg betrifft vorerst - so schwer das auch ist - raus halten. Vielleicht ist die Erfahrung, dass einen das System nicht mit offenen Armen empfängt bloss weil man jetzt mit der Schule fertig ist, genau das, was sie jetzt braucht. Diese Frage im Kopf, was mache ich denn jetzt eigentlich mit meinem Leben.... Wahrscheinlich ist sie überfordert damit gleichzeitig dieses Abschlussjahr zu haben und dann schon wissen zu müssen wohin sie danach will. Lass sie erstmal das eine fertig machen und dann die Erfahrung machen, dass es mit gewissen Träumen vielleicht nicht so einfach ist, wie sie das glaubt. Das ist manchmal auch einfach wichtig. Wenn immer andere das Problem lösen, wie soll sie es lernen. Danach ist doch die beste Zeit für so ein MuschelPuscheljahr wo man sich erstmal bewerben übt, jobt , Bundesfreiwilligendienst/soziales Jahr. Das Ziel sollte sein, dass sie irgendwas macht, Praxiserfahrung sammelt und wenn sie irgendwo erstmal aushilfsmäßig arbeitet und dann spätestens im nächsten Bewerberzyklus los legt. Ich denke mit 16/17 darf man auch mal eine Zeit lang keinen richtigen Plan haben und sich dann einen machen, wenn man merkt, dass das keine Perspektive ist. Verlangen würde ich nur, dass sie überhaupt irgendwas sinnvolles tut um sich dem Arbeitsmarkt anzunähern.


Und dann was anderes...... wenn die Lethargie zunimmt kann es auch gesundheitliche Faktoren geben z.B
Vitamin D und B12 Mangel. Hier vielleicht Mal überlegen, ob eine Einnahme in Frage kommt. Oder psychische Faktoren.....Ein Teil der Pubertät ist durchaus durch eher depressivere Phasen geprägt, bei der Antriebslosigkeit auch eine Rolle spielen kann. Junge Erwachsene durchleben viele Unsicherheiten, müssen sich oft beweisen. Vielleicht könnt ihr statt mir Vorwürfen über die Schule mehr über das emotionale reden, wie es ihr jetzt eigentlich damit geht, dass bald alles an dieser Schule vorbei ist. Vielleicht gibt es Sorgen oder Ängste von denen Du noch gar nichts weißt, die sich aber lösen lassen.

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Hallo,

sie ist alt genug die Konsequenzen zu erfahren. Wenn sie jetzt schon wenig für die Schule macht, wird sie auf dem Gymnasium scheitern.

LG, LLL

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Wie du selber schreibst, es bringt nichts, sie durch die Prüfung zu prügeln, wenn sie nicht gewillt ist zu lernen. Im Gym wird mehr gefordert, und wenn sie jetzt schon keine Lust zeigt, ihren Arbeiten nachzukommen, dann wird das nicht gutgehen.
Hake das Gym ab und besprich mit ihr andere Wege, Ausbildungsplätze. Wenn sie auf das Gym bestehen sollte, dann unterstütze sie nicht, sondern warte ab, ob sie selber zu Lernen beginnt oder nicht. Wenn nicht, dann melde sie gar nicht an. Du handelst dir nur viel Frust ein.

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Hallo
Wo wohnt ihr denn? Meiner Erfahrung nach ist es gar nicht so selten, dass etwas mehr Ehrgeiz erst mit dem Alter kommt. Dass sie jetzt keine Noten im Bereich sehr gut hat (und ein Problemfach) muss überhaupt nichts heißen. Auch durchschnittliche Schüler mit einem Problemfach können Abitur machen und sind deutlich häufiger, als die Überflieger. Wenn sie den benötigten Notendurchschnitt schafft und näher an ihrem Ziel ist, vielleicht auch auf einer Schule ist, die ihr besser liegt (hier sind das dann keine allgemeimbildenden Schulen mehr), kann das ganz schnell ganz anders aussehen. Den Abschluss der Realschule interessiert dann auch keinen mehr wirklich. Manche teilen sich ihre Reserven eben anders auf ;-)
Wie du die aktuelle Lage siehst, kannst du ihr ja offen sagen. Dabei würde ich auch deutlich betonen, dass sie für sich zur Schule geht. Das geht meiner Meinung nach bei einigen Eltern schnell unter.

LG

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Wie wäre es, wenn sie erstmal eine ordentliche Ausbildung macht und dann entscheidet, ob sie das Abi machen möchte?

Sie ist ja noch jung und hat alle Möglichkeiten. Bevor sie sich noch ein paar Jahre durch die Schule quält, soll sie sich mal anschauen, ob es auf dem Ausbildungsmarkt etwas gibt, wofür sie brennt.

Und nach ein paar Jahren Arbeit, schmeckt ihr die Schule vielleicht wieder.

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