Angststörung bei Schulkind und Beendigung des Wechselmodells /Unterhalt

Hallo aus Berlin.
Mein Ex Mann und ich sind bereits 8 Jahre getrennt. Unsere Kinder sind knapp 13 und 10 Jahre alt
Vom ersten Tag der Trennung lebten die Kinder im Wechselmodell. Anfangs engmaschiger, seit vielen Jahren aber nun im wöchdentlichen Wechsel.

Trotz aller Bemühungen ist das Verhältnis zwischen uns als Eltern sehr angespannt, wobei es in den letzten Monaten zunehmend besser wurde.
Ich habe seit mehr als 2 Jahren einen neuen Partner, er ist schon lange wieder verheiratet und hat eine 5 jährige Tochter.
Also privat ist bei uns beiden alles im Lot.
Mein Sohn fühlt sich sehr wohl, so wie es ist. Er ist der Ältere
Meine 10 jährige Tochter, fing vor längerer Zeit schon an immer Sonntags schlechte Laune zu haben, bis uns irgednwann einfiel es könne mit dem Wechsel am Montag zusammenhängen. Ich habe es aber so laufen lassen. Im Juni, zu Beginn der Ferien wurde es aber immer schlimmer. Ich hatte die ersten 3 Wochen, dann sollte sie zum Papa gehen der auch mit Allen in den Urlaub fahren wollte.
Sie bekam ständig mit dem Magen und wurde immer ängstlicher. Und letztlich verweigerte sie mit Händen und Füssen, wieder zu ihrem Vater zu gehen. Er zwang sie dann und nach einer Übernachtung mit Sprech und Essensverweigerung und ständigem weinen, schickte er sie wieder zu mir zurück.
Seit dem, das war Mitte Juli, lebt sie komplett bei mir.
Immer wieder gab es Gespräche in denen er aber so viel Druck auf sie ausübte das sie einfach nicht mitgehen wollte. Sachen wie :" Du bist ja wie eine heroinabhängige auf Entzug" , oder "Dann bist du eben nicht mehr meine Tochter", haben ihr zuletzt das Genick gebrochen und ich habe seit Wochen ein gebrochenes Kind zuhause.

Ich komme immer mehr an meine Grenzen. Sie entwickelte Angststörungen und konnte nicht mal mehr zur Schule gehen. Sie hatte solche Angst das mir in der Zeit was passiert, das sie keine Minute mehr ohne mich sein wollte.
In der Schule fiel das natürlich auf, das sie im Unterricht auch sehr still war und viel weinte. Wenn die Lehrer sie fragten, sagte sie klar das sie nicht mehr zu ihrem Vater will und die Mama so vermisst. Ich hatte mit den Lehrern viele Gespräche und sie sind sehr verständnissvoll. Mittlerweile sind wir bei einer Psychologin welche eine Art Hamburger Modell für die Schule vorschlug, was recht gut funktioniert. Ausserdem hat sie für die nächsten Wochen festgelegt , das meine Tochter fest bei mir bleiben soll und ihren Vater aber zu ausgemachten Zeiten besuchen muss.
Das klappt auch einigermassen und wir scheinen auf einen guten Weg zu sein.

Hat jemand das von Euch auch schon so in der Art hinter sich ?'
Ich weiss halt auch nicht ob ich beim Gericht solche Änderungen angeben muss da wir ja nicht mehr im Wechselmodell leben und ich somit von ihm aber keinen Unterhalt bekomme, da es gerichtlich ja nicht so angeordnet war.
Hinzu kommt auch das er das volle Kindergeld bezieht und sich aber seit sie bei mir wohnt um nichts mehr kümmert bzw mir wenigstens die Hälfte der Ausgaben wie neue Schuhe oder Schulmappen auszahlt.
Da sie aber bei ihm gemeldet ist, habe ich keinerlei handhabe. Und ummelden kann ich sie ohne seie zustimmung auch nicht.

Das setzt mir zusätzlich zu und ich weiss einfach nicht wie ich mich verhalten soll.

Ich wäre einfach froh von Euch zu hören das ich nicht alleine mit meinen Sorgen bin

liebe grüsse

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Hallo linchen,


ich habe irgendwie das Gefühl das bei ihrem Vater etwas vorgefallen worüber sie reden möchte oder nicht reden darf. Das Verhalten ihres Vaters ihr gegenüber ist in meinen Augen unmöglich. Zwang bringt aus meiner Sicht in der Situation absolut gar nichts und verhärtet nur die Probleme. Ich weiß auch nicht ob es hilfreich ist sie so wie die Psychologin vorschlägt den Kontakt wieder aufzubauen. Für mich währe es wichtiger der Grund zu erfahren warum eure Tochter nicht mehr zu ihrem Vater möchte. Allerdings sollte sie auch nicht unter Druck gesetzt werden um den Grund zu erfahren.

Das Finanzielle könntest du auch beim Jugendamt klären lassen. Es kann nicht sein das er das Kindergeld bekommt und du noch nicht mal Unterhalt für deine Tochter.

Freundliche Grüße

blaue-Rose

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Hallo Linchen,
das hört sich ja nach einer schlimmen Trennungsangst an! Gab es vielleicht in eurem Umfeld einen Todesfall oder ähnliches? Der Sohn meiner Freundin hat in ihrer Schwangerschaft auch eine Trennungsangst entwickelt, er musste immer bei ihr schlafen und wollte auch nicht zur Schule gehen. Als das Baby da war, wurde es dann langsam besser. Gut, dass du ihr psychologische Hilfe gesucht hast. Das mit dem Kindergeld kommt mir komisch vor, bekommt dein Ex denn trotz Wechselmodell für beide Kinder das Kindergeld? Ich glaube das mit dem Unterhalt ist nicht so einfach, wenn das Wechselmodell vereinbart wurde. Ich würde erstmal abwarten, wie sich das mit deiner Tochter weiterentwickelt, bevor du da zusätzlich Stress in die Situation reinbringst. Das Finanzielle sollte man am besten einem Anwalt übergeben, ihr müsst ja als Eltern versuchen trotz Trennung zusammenzuarbeiten.
Alles Gute für dich und deine Tochter!

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Danke für Deine ANtwort.
Ja, wir hatten in den letzten 2 Jahren einige Verluste und sie war schon immer ein KInd was sehr sensbiel ist und sich schlecht trennen kann von "Alten" Dingen.
Beide Uromas sind letztes Jahr verstorben , Haustiere und zuletzt hatte ich eine späte Fehlgeburt vor 2 Wochen.
Das sind auch ganz gewiss die Auslöser das es jetzt so komplett aus dem Ruder gelaufen ist.

Das mit dem Kindergeld ist so geregelt das ich für meinen Sohn das Geld bekomme und er für unsere Tochter. Nun müsste er mir entweder die Hälfte noch für meine Tochter geben bzw das ganze kindergeld und ich ihm dafür hälft das für unseren Sohn.
Aber er ist da eben total auf Konfrontation aus. Einen Anwalt habe ich natürlich, aber ich möchte, wie du schon selbst sagst, eigentlich solchem Stress aus dem Weg gehen. Wir kommen ja zurecht, aber er könnte sich eben wenigstens an den grossen Ausgaben beteiligen.

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Wurde das Wechselmodell denn gerichtlich festgelegt, oder habt Ihr das privat entschieden?

Bei meinem Kollegen war die Situation sehr ähnlich. Das WM war privat ausgemacht worden und die Tochter hat irgendwann massive Probleme bekommen. Sie waren beim Kinderpsychologen, der ihnen nahegelegt hat, das WM zu beenden, und wieder zu einem Residenzmodell überzugehen. Da beide das Beste für ihre Tochter wollten, haben sie das dann so gemacht, und seitdem besucht das Mädel den Papa gerne an jedem 2. Wochenende und auch mal zwischendurch.

Was ich sagen will ist, wenn Kinder mit dem Wechseln überfordert sind (Stichwort fehlendes Zuhause, fehlender Lebensmittelpunkt) muß das gar nichts damit zu tun haben, daß beim Papa irgendwas vorgefallen ist. Wöchentliches Umziehen ist einfach nicht für jeden erträglich. Ich könnte und wollte das auch nicht.
Ich finde es toll, daß Ihr zum Wohle des Kindes erstmal wieder beim Residenzmodell seid, und daß der Vater da zumindest mitgezogen hat, wenn auch unter Protest. Theoretisch könnte er es trotz allem durchsetzen.

Darum glaube ich auch, daß es nicht falsch ist, so wie jetzt bei Euch den Kontakt zum Vater aufrecht zu erhalten. Es scheint ja auch soweit ok für das Mädchen zu sein.

Mittelfristig müßte das Thema Unterhalt natürlich neu geklärt werden, aber wie andere schon sagten, vielleicht erst etwas Ruhe in die Sache kommen lassen.

Liebe Grüße,
Cahdi

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Hallo . Das Wechselmodell ist gerichtlich festgelegt . Vor ca. 6 Jahren . Wobei es bei meinem Sohn strikt war und bei meiner Tochter schon damals stand das sie gerne mehr Zeit mit der Kutter verbringen möchte und wir es flexibel halten können.

Heute ist sie wieder bei ihm und sie hatte zwar Bauchweh aber hat sich auch ein bisschen gefreut. Das ist schon mal schön und gibt mir ein paar Stunden Zeit für mich

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Ihre Reaktion ist ja schon sehr heftig. Sprech und Essensverweigerung. Diese Stimmungsschwankungen. Die Therapie war richtig! Ich denke, die Frage danach wie es nun weiter geht, solltest du der Therapeutin stellen. Ich persönlich denke, dass deine Tochter einfach fest bei dir leben möchte und sich mit dem Wechsel nicht wohl fühlt. Dazu muss nichts vorgefallen sein. Der Vater sollte sich aber überlegen, ob er wirklich sein eigenes Kind erpressen will zum Preis ihrer seelischen Gesundheit.

Der Vater braucht meiner Meinung nach Kontakt zu der Therapeutin. Solche Sätze wie "Dann bist du eben nicht mehr mein Kind" sind extrem verletzend. Sicher hat auch er einfach Verlustängste, aber das darf nicht zu solchen Äußerungen führen. Eure Tochter wird älter und sie möchte vielleicht einfach nicht mehr hin und her geschoben werden.

Umgang sollte man immer individuell angehen. Für das eine Kind ist das Wechselmodell die Lösung, für das nächste eben nicht.

Bei uns funktioniert es gut, aber ich könnte auch verstehen, wenn das Kind irgendwann mehr Lebensmitte braucht.

Nicht die Eltern sollten dies bei älteren Kindern entscheiden, sondern das ältere Kind auch mit. Es geht doch um das Kindeswohl. Das Wohl des Kindes. Vielleicht könnt ihr ihr beide mehr Verantwortung dazu übertragen selber zu entscheiden, wo sie leben will und wann sie mit wem, wie Umgang möchte. Zu ihrem eigenen Wohl. Sie ist nicht mehr so klein, dass sie nicht ein Handy in die Hand nehmen und eine Verabredung zu einem Treffen mit dem Papa ausmachen kann. Wenn er sie liebt, muss er ihr das vielleicht mal beweisen, indem er ihr den Raum gibt aus eigenem Wunsch auf ihn zuzukommen. Dazu braucht es vielleicht erst Mal Abstand.

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Ich gebe dir komplett recht . So ist auch meine Einstellung. Mein Sohn mag es so wie es ist und für sie war es noch nie so optimal. Ihr Papa ist leider manchmal etwas unflexibel und die Äußerungen ihr gegenüber sind ganz gewiss aus Verletzung und Verzweiflung gefallen. Trotzdem für sie natürlich schwer zu verkraften. Die Psychologin rät uns derzeit smilla so wenig wie möglich mitentscheiden zu lassen weil sie sich zu sehr unter Druck setzt ihrem Papa den gefallen zu tun. Daher riet uns die Psychologin eben das sie bis auf weiteres bei mir bleiben soll. Wenn sie sich gefestigt hat und merkt das für papa das auch so in Ordnung ist, wird sie sicher in der Lage sein auch selbst wünsche zu äußern.

Gestern Abend zum Beispiel habe ich sie gefragt ob sie mit Papa vielleicht mal schreiben mag. Da sagte sie nur das sie kein Bedürfnis hätte und er könne sich schließlich auch mal melden.

Obwohl wir uns nicht mehr wirklich mögen, tut er mir leid. Ich weiss das es hart ist für ihn

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Aber auch hier wieder Vorsicht!!! Wenn das Kind abhängig von einem ist oder es sich einem gegenüber verpflichtet fühlt, kann es sein, dass Kinder auch ablehnend dem anderen gegenüber reagieren, weil sie gefallen wollen. Heißt, dass es sein könnte, dass sie das Bedürfnis hatte, dem Papa zu schreiben, sie dir aber den Gefallen getan hat, so zu reagieren. Du schreibst ja, dass ihr euch nicht mehr mögt und Kinder bekommen mehr mit, als man denkt... Vielleicht will die Psychologin den Vater auch schützen, beim Kind nicht der Buhmann zu sein, indem sie sagt, dass das Kind erstmal bei dir bleibt. Wenn eine Störung vorliegt, wäre es im Moment eine Strafe, weniger Zeit mit dir zu verbringen. Deshalb wird auch gerne mal eine Klinik vorgeschlagen, damit sie Eltern nicht der Buhmann sind...

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Uih, das ist ein schwieriges Thema und ich würde das gerne mal aus psychologischer Sicht betrachten. Allerdings ist das eher schwierig, da hier nur eine Seite berichtet. Wenn der Vater erzählt, wird das sicher eine ganz andere Sichtweise, da wir alle natürlich sehr emotional geprägt sind, wenn es um die eigenen Kinder geht.

Nachdem, was ich hier lese, war die Angst als erstes da und zwar eine Art Trennungsangst. Durch was ausgelöst? Ich könnte mir tatsächlich die Schwangerschaft, gewollte Schwangerschaft oder eine Heirat eines neuen Partners vorstellen. Also Trennungsangst, dass das Kind Angst hat, nicht mehr geliebt zu werden, Angst hat, dass dem Elternteil etwas passiert o. ä.. Das hat dann aber nichts mit dem Wechselmodell zu tun, sondern eher mit einer Abhängigkeit. Es kann auch sein, dass sich das Kind gegenüber dem Elternteil verpflichtet fühlt, z. B. wenn man unbewusst beim Wechsel Sachen sagt wie, ich vermisse dich jetzt schon, ich schaffe die Woche schon oder ich bin so glücklich, wenn Du wieder da bist. Das kann dem Kind suggerieren, dass es einem schlecht geht, wenn das Kind weg ist. Das Kind hat anscheinend mehr Angst, die Mutter zu verlieren, als den Vater. Das alles habe ich des Öfteren in meiner Praxis. Das endet manchmal auch in einem Klinikaufenthalt.

Für mich spricht das vorgeschriebene auch dafür, wie die Psychologin handelt. Also wieder hin zum Vater etc. Wie ist es mit Freunden? Ist es da auch eher schwierig, länger da zu bleiben? Oder wie ist das mit dem Übernachten bei anderen?

Auch muss man eine Geschwisterbindung betrachten. Das Wechselmodell wird ja anscheinend bereits seit 8 Jahren gelebt und wenn es durch ein Gericht entschieden wird, hat man ja verschiedene Betrachtungsweisen durch.

Ich gehe davon aus, dass der Vater bei der Psychologin bereits eingebunden ist, denn das macht die Behandlung aus. Auch die ersten Entscheidungen der Psychologin sprechen dafür. Das Kind in dieser Situation selbst entscheiden zu lassen, halte ich nicht unbedingt für angebracht. Auch wenn der Vater mit seinen Sprüchen sicher sehr emotional gehandelt hat und auch für eher nicht förderlich eingestuft werden kann, hat er in einem Punkt recht, nämlich, dass die Mutter als "Droge" betrachtet werden kann und hier eine gewisse Abnabelung gut wäre, denn das geht über die normale Mutter-Kind-Beziehung hinaus. Ich würde daher das Wechselmodell nicht abschreiben, sondern eher erstmal dafür sorgen, dass das Kind wieder gesund wird. Der Vater scheint ja auch im ersten Moment gut mitzuspielen. Wie gesagt, ich gehe fest davon aus, dass das nichts mit dem Wechseln an sich zu tun hat, sondern eher als "Ausrede" gesehen werden kann. Aber auch das kann am besten die Psychologin rausfinden.

Zum Finanziellen kann ich nichts sagen, das müssen andere entscheiden. Allerdings hat man durch das Wechselmodell ja auch schon so fast "normale" Kosten und die gemeinsame Zahlung eines Ranzens muss auch im Wechselmodell getroffen werden. Das ganze scheint ja erst seit Juli so zu gehen. Ich würde da auch eher abwarten.

Ist etwas länger geworden, aber ich habe mal versucht, dass nicht als Mutter, sondern neutral zu betrachten, vor allem, weil ich des Öfteren damit zu tun habe. Ist trotzdem schwierig, da ich, wie bereits geschrieben ja hier nur eine Seite lese.

Alles Gute, ich hoffe, Deine Tochter wird bald wieder gesund. Die Psychologin wird ihr dabei helfen. LG Johanna

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Danke für eine ehrliche Meinung. Ich bin stets dankbar weil man ja doch ein wenig verblendet ist durch die eigene Wahrnehmung.

Das es mit der Schwangerschaft zusammenhängt glaube ich nicht da wir davon selbst erst Ende Juli erfahren haben und die Kinder selbst erst Mitte August.
Ubd auch sonst steht hier nichts wie Hochzeit oder ähnlichem auf dem Plan

Aber du hast sicher recht das ich schon mal gesagt habe sowas wie:" freue mich jetzt schon wenn du zurück bist "
Wobei ich dabei immer einen ganz anderen Gedanken hatte. Nämlich ihr nicht das Gefühl zu geben das mein Partner und ich froh sind jetzt mal Zeit alleine zu haben.
Aber aus deiner Sicht klingt das natürlich nochmal ganz anders.

Ihr Papa hat sich auch für einige der aussagen entschuldigt und versucht diese zu erklären .

Im Moment wird es jeden Tag ein kleines bisschen besser und sie geht auch schon die ganze Woche wieder ganztags zur Schule.

Mit Freundinnen trifft sie sich. Nur über Nacht ist sie ungerne weg. Das war aber schon immer so.
Sie geht auch ihren anderen Hobbys nach, spielt blockflöte und tanzt Ballett. Und sie lässt mich auch meinen Hobbies nachgehen. Das ist kein Problem

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Geht deine Tochter denn alleine zu ihren Freizeitaktivitäten oder bist du dabei. Und sie weiß, dass sie danach gleich wieder zu dir kommen kann, um zu "kontrollieren", ob es dir gut geht. Vielleicht ist vorher ja mal unbewusst ein Kinderwunsch geäußert worden, weil man die Pille abgesetzt hat oder einfach nicht mehr verhütet. Oder jemand hat mal gefragt, wie es mit Nachwuchs aussieht. Das waren ja alles nur Beispiele, da gibt es viele Möglichkeiten. Das wird die Psychologin sicher erkennen. Vielleicht sind es aber auch ganz andere Gründe. Ich würde halt nur nicht immer sofort auf das Wechselmodell schließen, denn die Verweigerung der Schule, obwohl das Wechselmodell seit Juli nicht gelebt wird, passt eigentlich nicht dazu. Und wenn es besser wird, ist das doch toll. Ich hoffe, dass es weiter aufwärts geht. Ich bin eher ein Fan davon, wenn Kinder mit beiden Elternteilen gleich aufwachsen. Aber sollte das für sie so gar nicht passen, obwohl es schon so lange anscheinend gut läuft, dann wird auch das die Psychologin rausfinden. Es könnte auch nur eine Phase sein. Ich wünsche euch dabei alles Gute.

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