Unglückliche Mütter - regretting motherhood

Mütter, die es bereuen, Mutter geworden zu sein. Ein Unding, darüber spricht man nicht.

Wie seht ihr das?
Ich finde, man muss drüber sprechen und wenn man dies tut, nicht gleich als unfähig, unwillig, herzlos, insgesamt negativ ab gestempelt werden.

Hier ein Bericht dazu
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/unglueckliche-muetter-sie-wollen-ihr-leben-zurueck-1.2419449

zu zu geben, dass man sich in der "Mutterrolle" nicht wohl fühlt

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Hallo,

warum sollte man darüber nicht sprechen dürfen?

Allerdings würde ich das niemals meinem Kind gegenüber machen, denn es kann nichts dafür, wenn man damit nicht oder nicht mehr zurecht kommt.

Und ja, manchmal habe ich das Mutter sein als Belastung empfunden, manchmal mehr, manchmal weniger.

Als meine Tochter als Baby ihre abendlichen Schreiphasen hatte, hätte ich mich am liebsten ins nächste Flugzeug gesetzt und wäre irgendwo hingeflogen, wo ich das eben nicht gehabt hätte.

Aber: So in der Rückschau würde ich auf die Frage, ob ich wieder Mutter werden würde, mit ja beantworten und auch gegen ein 2. Kind (was mir die Natur verwehrt) nichts einzuwenden gehabt.

GLG

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drüber sprechen, natürlich, aber ohne dass man gleich negativ ab gestempelt wird. Hab mich wohl blöd aus gedrückt.

Es geht ja auch nicht darum, dass man so Momente hat, wo man alles hin werfen möchte, sondern das kpl. ein Gefühl da ist, dass man eben keine Mutter sein will. Kinder können einen ja wirklich aus saugen (am Anfang im wahrsten Sinne des Wortes). Natürlich kann und sollte man sich Freiräume schaffen, aber was, wenn es den Kindern nicht gefällt? Wenn sich die Kinder eine andere Art Mutter wünschen?

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Hallo,

"Wenn sich die Kinder eine andere Art Mutter wünschen?"

Ich glaube, das ist dann doch irgendwie noch eine andere Ebene. D.h. ja nicht, dass die Mutter ihre Mutterrolle nicht ausfüllen möchte, sondern eher, ob die Kinder mit dieser Art können oder nicht.

Z.B. Muttern mischt sich überall ein o.ä. Dann hätten die Kinder -- besonders Teenies - vielleicht gerne die Mutter ihrer besten Freundin, weil die ja soo toll ist.

Darüber sprechen zu wollen und zu können, impliziert für mich auch immer das Akzeptieren.

Ich selbst bin gerne Mutter mit Einschränkungen, die man immer mal hat.

Aber ich meine, auch Frauen haben das Recht, das mit den Erfahrungen ihres Lebens und ihres Mutterseins anders zu sehen und auch darüber zu sprechen.

GLG

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Das ist gar nicht so einfach.

Hier bin ja nicht nur ich als Mensch dann betroffen, sondern auch jemand, der gar nichts dafür kann.
Ich weiß nicht, ob ich mich immer fragen möchte, ob meine Mutter bereut hat, mich zu bekommen (Und das jetzt so, wie in dem Text geschrieben. Sie liebt mich zwar, aber eigentlich hätte sie mich lieber nicht bekommen.)
Die nächste Frage ist, ob man tatsächlich immer über alles reden muss.
Wenn ein absoluter Leidensdruck daraus wird, dann ja. Dann benötigt man professionelle Hilfe. Genauso kann man vielleicht mal mit einer guten Freundin drüber reden, aber dass man sich so ganz offen hinstellt und sagt: "ja, den ... habe ich ganz bewusst bekommen, aber heute finde ich das ziemlich dämlich." Hmm...
Hinzu kommt, dass man eben nur die eine Seite beurteilen kann. Wie würden die Menschen heute empfinden, wenn sie keine Kinder hätten? Wären sie dann wirklich zufriedener? Oder wären sie dann unzufrieden, weil der Job nicht gut genug ist/war, weil er zu stressig ist, weil da eine Leere ist? Und was sind die Gründe für die Unzufriedenheit? Weil wir in einer unflexiblen Zeit leben und wir Job, Kind, Haushalt... unter einen Hut kriegen müssen, am Besten noch Karriere machen...?

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vielen Dank für deine Denkanstösse!

>>aber dass man sich so ganz offen hinstellt und sagt: "ja, den ... habe ich ganz bewusst bekommen, aber heute finde ich das ziemlich dämlich." Hmm...<<

also doch besser nicht öffentlich drüber reden und das Tabu weiter hin bestehen lassen? Im Hinblick auf die Kinder dieser Mütter, so meinst du das, ja?

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Na ja, Tabu finde ich das falsche Wort dafür. Aber, ob man wirklich so richtig öffentlich darüber sprechen sollte, ist für mich fraglich.
Für mich wäre es schon ein sehr schwerer Schlag, wenn meine Mutter das eben so sagen würde. Ich bin nun ja aber schon 35. Wie fühlt sich da nun ein kleines Kind?
Und die Kinder können ja nun nichts dafür.

Insofern kann man es durchaus mal mit einer guten Freundin oder eben bei entsprechendem Leidensdruck mit professioneller Hilfe besprechen.
Man muss ja auch nicht immer alles in der "Öffentlichkeit" sagen können müssen.

Damit meine ich jetzt nicht, dass man dafür "verurteilt" wird. Nur dieses, ich muss das überall und jederzeit so äußern können, finde ich eben schwierig.

Und dann ist für mich auch immer noch jeder selbst für seine Zufriedenheit verantwortlich.
Manchmal trifft man vielleicht eine falsche Entscheidung, aber es kommt immer noch darauf an, was wir daraus machen. Selbst mit Kind, habe ich doch mein Leben noch in meiner Hand und kann mir neue Wege schaffen.

Ich glaube, ein Teil liegt vielleicht auch in unserer Welt daran, dass wir eben oft sagen "ich bin doch immer noch Frau". "Mutter" ist für viele etwas zwar Schönes, aber Einschränkendes.

Für mich ist das bspw. nicht so. Ich bin immer noch das, was ich vorher war. Ich bin eine Frau, die halt auch einen Sohn hat. Wie mein Mann auch einen Sohn hat.

Klar, kann ich jetzt vielleicht nicht mehr einfach so kurz einkaufen gehen. Ich kann nicht heute mittag mal kurz entscheiden, dass ich heute ins Kino gehe, aber ich war vorher auch schon von soooo vielen Dingen abhängig.
Ich gehe arbeiten. Vor meinem Sohn habe ich sehr, sehr viel gearbeitet. Ich bin oft nach Hause gekommen, habe gegessen und bin dann auf dem Sofa eingeschlafen.

Ich bin vom Rechner im Geschäft abhängig. Gerade bin ich davon abhängig, dass mir jemand endlich eine Liste schickt. Ohne diese kann ich nicht weiterarbeiten. Dann bin ich von meinem Auto abhängig.

Ja, ich mache mir Sorgen, um die Zukunft meines Sohnes. Wenn er nicht wäre, würde ich mir größere Sorgen um die meiner Eltern machen. Ich würde mir mehr Sorgen um mein berufliches Weiterkommen machen, ich würde mir mehr Sorgen um meine Gesundheit machen...
Für die eigene Zufriedenheit muss man tatsächlich auch selbst etwas tun.

Die Studie ist ja nur sehr kurz zusammengefasst, aber für mich klingt es eher so nach einem Sündenbock für die eigene Unzufriedenheit.

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Hallo,
Bei uns war das auch großes Thema in der Zeitung.
Ich habe mir erstmal die Frage gestellt,woher kommen diese Gedanken der Frauen ?

Ich selbst hatte schon mit Depressionen zu tun. In der Zeit habe ich stark an meinem Lebensmodel gezweifelt und mich ebenfalls gefragt, vielleicht wäre ich glücklicher ohne Kinder. Es war aber relativ schnell klar, dass diese Gedanken aus der Depression heraus kamen.
Heute geht es mir gut. Ich habe wie jeder diese Tage, wo es mal anstrengend ist, wo man die Kinder dann auch mal gerne um den “block“ schicken möchte , aber genauso erlebe ich schöne Tage.

Ob ein kinderloses Leben wirklich stressfrei wäre ? Glaube ich nicht,dann würde man sich andere Probleme machen.

Bevor die Kinder kamen hätte ich mir niemals vorstellen können, wie anstrengend das Leben wirklich,im realistischen Leben ist.

Dann denke ich, ist der Gesellschaftsdruck sehr hoch und jeder kommt da anders mit zu recht.
Das waren meine Gedanken zu dem Artikel, denn einfach so denkt man nicht so extrem.
Zudem glaube ich , dass gerade heute, es sogar einfacher ist , als noch vor 20 Jahren auch weiterhin eine “Frau“ zu sein.Man muss sich halt nur die Freiheiten nehmen. Spricht doch nichts dagegen , regelmäßig zum Sport zu gehen oder 1-2mal im Monat auszugehen ?

Es setzt eine gute Planung und das Vertrauen in Babysitter vorrausichtlich, wo viele Schwierigkeiten mit haben.

Und eins finde ich total toll heute , als Frau kannst du arbeiten gehen und das steigert zumindest mein Gefühl als Frau und eigenständige Person enorm.

Gruss,
Humor

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Danke für deinen Beitrag!

Ich denke, es hat etwas damit zu tun, dass Müttern unbewusst unterstellt wird, für das Glück und Wohlbefinden ihrer Kinder verantwortlich zu sein. Auf jeden Fall lastet dahin gehend mehr Verantwortung auf der Mutter als auf dem Vater, mal so ganz allgemein gesagt.

Wenn sie sich Freiheiten nimmt, dann geht das auch nur bis zu einem gewissen Maß. Ja, so etwas weiss man, bevor man Mutter wird. Eigentlich. Wie sehr so etwas aber an einem zehren kann, das weiss man erst, wenn man in der Situation drin steckt. Wenn man dann auch noch merkt, dass das Kind darunter leidet, dann fährt Mutter pflichtbewusst ihre Freiheiten wieder runter. Tut sie es nicht, stört es das Verhältnis zum Kind.

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Was genau heißt " Mutterrolle?"
Geht es darum daß man das Kind nicht annehmen kann und mit ihm überfordert ist?

Oder geht es bei der Mutterrolle darum, daß man nicht mehr alles so machen kann wie vor dem Kind?

Bei erstem sollte man das mit eienm Psychologen besprechen,
bei zweitem sollte man seine Lebensweise überdenken.
Ein Kind zu haben, bedeutet nicht, sein altes Leben aufzugeben. Dafür braucht man halt aber einen Partner, der das auch so sieht.

Mein "Freizeitleben" hat sich nicht wesentlich verändert, ich vertraue meinem Mann und überlasse ihm öfters am Wochenende oder auch mal abends die Kinder (viele Mütter haben ja oft Bedenken, daß der Mann damit nicht klar kommt)

Meine Arbeit macht mir zwar Spaß, ich hätte aber ehrlich gesagt auch kein Problem "nur "immer daheim zu sein. (geht aber irgendwann vom Geld her nicht mehr:-)

Also es ist ein Unterschied, ob man generell wegen dem Kind unzufrieden ist oder wegen dem neuen Lebensstil. (an dem man aber wie gesagt selbst was ändern kann).

lg

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Ich verstehe nicht was das bringen soll, das laut auszusprechen oder öffentlich zu diskutieren. Klar, wenn eine Mutter großen Leidensdruck hat, dann sollte sie einen Therapeuten aufsuchen oder sich wo anders Hilfe suchen. Aber einfach nur öffentlich zu sagen, dass man sein Kind lieber nicht bekommen hätte, hat einfach keinen Sinn.

Man kann eine Mutterschaft nicht rückgängig machen und es bringt auch nichts darüber nach zu denken, wie das Leben verlaufen wäre, wenn man kein Kind bekommen hätte. Man weiß es nicht. Ob man dann glücklicher wäre? Schließlich gab es einen Kinderwunsch. Wär dieser unerfüllt geblieben, wäre man sicher auch nicht glücklich. Wenn ich mir all die Paare anschaue, die vergeblich versuchen ein Kind zu bekommen. Klar finden die sich irgendwann damit ab. Aber eine Wehmut bleibt trotzdem.

Man muss das Beste aus dem machen was man hat.

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>>Man muss das Beste aus dem machen was man hat. <<
so sollte es sein!

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Ich finde es ausgesprochen wichtig, dass darüber gesprochen wird und dass eine Mutter offen sagt, dass sie eigentlich kein Kind wollte bzw. es nun nicht mehr haben will.
Nur so kann ihr geholfen werden, sei es durch therapeutische Hilfen oder durch Inobhutnahme des Kindes oder eine freiwillige Abgabe in eine Pflegefamilie/Heim.

Und auch Verständnis für Eltern haben, die eben keine Vollblutrosaherzchenmutter/Vater sind sondern sagen "So hab ich mir das nicht vorgestellt, ich will mein altes Leben zurück."
Es gibt doch schon längst die geeigneten Hilfemöglichkeiten, wieso sollte man es dann nicht öffentlich sagen dürfen?
Ich wüsste keinen Grund!

LG Reign

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ich denke nicht, dass diese Mütter ihre Kinder weg geben wollen. Also nicht wirklich. Aber die "Opfer" die es doch teil weise als Mutter zu erbringen gilt, da haben diese Mütter dran zu knabbern

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"Ich finde, man muss drüber sprechen und wenn man dies tut, nicht gleich als unfähig, unwillig, herzlos, insgesamt negativ ab gestempelt werden."

Tja, ich denke ich bin im Microcosmos Urbia das beste Beispiel dafür wie es jemandem geht der sagt er wollte kein Kind und das Kind lebt in einer "fremden" Familie. Wobei es ja schon irgendwie auch die eigene Familie ist.

An den Reaktionen die ich immer hier bekomme kann man sehen warum dieses Thema ein Tabu Thema ist. Und warum kein Mensch das freiwillig noch dazu im wirklichen realen Leben, in seinem Umfeld zugeben würde dass er das Leben mit Kind nicht möchte. Man wird hingestellt wie das herzloseste Wesen auf dem Planeten.

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Wobei ich finde, dass die Vorstellung der TE noch einen großen Schritt weitegeht.

Würdest du in aller Öffentlichkeit sagen: "Ich wünschte, ich wäre nie Mutter geworden!"?

Ich meine Öffentlichkeit im Sinne von "Information auch FÜR DAS KIND frei zugänglich".

Das finde ich persönlich ne GANZ andere Nummer als: "Ich habe dich in Pflege gegeben, weil ich noch nicht bereit war, ein Kind großzuziehen."

Vor Therapeuten, Freunden, anonym im I-Net: Kein Thema, da sollte die Mutter drüber sprechen können!
Aber frei heraus und öffentlich? Da sehe ich das Kind als Betroffenen dazwischen.

LG

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nein, würde ich nicht in aller Öffentlichkeit sagen. Habe ich auch nie gemacht. Weil ich weiß dass es meine Tochter verletzen würde wenn sie wüsste dass sie ungewollt war.

Doch ich verstehe auch die Mütter die sich nicht trauen es IRGEND JEMANDEM überhaupt zu sagen. Von ihren Gefühlen zu erzählen. Weil es keiner versteht. Man muss von der ersten Sekunde der Schwangerschaft vor Mutterliebe übersprühen und das muss ein Leben lang so sein. Alles andere ist nicht akzeptabel.

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Eine gute Mutter muss ihre Kinder nicht lieben oder glücklich mit ihnen sein.

Eine gute Mutter muss sich aber darum kümmern, dass ihre Kinder (die Chance habe) in einer liebevollen Umgebung auf(zu)wachsen und geliebt (zu) werden.

Das kann mE durchaus auch in einer anderen Familie sein. Aber dazu muss sie darüber sprechen und sich Hilfe holen. Eine gute Mutter macht das.

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du, es geht hier in der Diskussion nicht um Mutterliebe, um gute od. schlechte Mütter, sondern darum, wie das Mutter sein empfunden wird

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Sehr vielschichtig.

Im Freundeskreis reden wir durchaus über die negativen Seiten des Mutterseins, es gibt natürlich immer wieder mal Situationen, wo man die Kindern kurz zum Mond schiessen könnte. Daher verstehe ich nicht, wieso das ein Tabuthema sein sollte, vor allem, wenn die Kinder sich doch geliebt fühlen.

Ich verstehe auch nicht, wieso sich jemand von "der Gesellschaft" zu etwas gedrängt fühlt.

Wenn das Kind nicht geplant war, dann ist es eine anderes Situation, aber ich verstehe den Text so, dass es ein Wunschkind war und erst später der Wunsch von der Mutter zurückgenommen wurde.

Gibt es solche Frauen denn wirklich überall??
Israel ist ja schon auch in einer besonderen Situation, daher kann ich mir gut vorstellen, dass einige Gefühle da anders bewertet werden als hier.

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Guten Tag

Eigentlich bin ich der Meinung, dass darüber gesprochen werden muss. Das Problem sehe ich aber darin, dass die Diskussion von vielen Menschen falsch verstanden wird bzw. wurde. Damit meine ich jetzt nicht unbedingt hier bei Urbia. Viele verwechselten die bereuende Mutterschaft damit, dass diese Mütter ihre Kinder nicht lieben oder nicht wollen. Und auf dieser Ebene ist die Diskussion extrem schwierig und muss auch für die Kinder sehr schlimm sein. Des Weiteren finde ich es nicht wirklich angebracht, dass die Diskussion über Twitter oder andere soziale Medien gelaufen ist. Oder wie bitte soll ein Kind verstehen, was seine Mama meint wenn da nur #regrettingmotherhood steht?

Gleichzeit finde ich es aber wichtig solchen Diskussionen und dies Müttern raum zu geben. Denn der Grad zwischen einer bereuenden Mutterschaft und einer bereuenden Mutter kann sehr nahe beieinander liegen und so könnte vielleicht vielen geholfen werden. Man sieht dies ja auch bei den postnatalen Depressionen. Könnten Mütter öffentlich über ihre Gefühle sprechen, dann könnten viele Schlimme Schicksale verhindert werden.

Liebe Grüsse

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>> Könnten Mütter öffentlich über ihre Gefühle sprechen, dann könnten viele Schlimme Schicksale verhindert werden.<<
Erweiterung. Könnten Mütter öffentlich über ihre Gefühle sprechen ohne dafür verurteilt zu werden.

Es ist ein schwieriges Thema, weil es so unter schiedliche Meinungen darüber gibt, wie eine Frau als Mutter empfinden muss, sich geben muss, was sie machen muss und dabei auf alle Fälle glücklich sein soll

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Genau, natürlich meine ich damit dass niemand für seine Gefühle verurteilt werden darf.

Ich finde es auch ein schwieriges Thema. Finde aber dass niemand jemand seine Gefühle vorschreiben darf. Niemand darf darüber bestimmen wie eine Mutter zu fühlen hat und da ist es mir dann auch egal, wie die Meinungen dazu sind. Ich finde es anmassend über die Gefühlswelt einer Person zu urteilen oder zu bestimmen.

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