Wer hat Erfahrung mit Schülerhilfe oder ähnlichem???

Hallo,

Frage steht ja schon oben.
Suche für meinen Sohn, 6.Klasse geeignete Nachhilfe in Englisch und Mathe fürs Gymnasium und weiß nicht ob das, das richtige ist.
Außerdem wer weiß was Nachhilfe kostet.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

LG Helga

1

Hallo,
ich habe mal beim Studienkreis gearbeitet. Dort waren Lehramtsstudenten beschäftigt und haben auch nur "ihre" Fächer unterrichtet. Wenn ich von Eltern gefragt werde, kann ich solche Institute eher empfehlen als einen Schüler, der Nachhilfe gibt.
Über die Preise weiß ich leider nichts.

LG Ivonne

2

Hallo Helga!

Mein Tipp: Sucht Euch einen älteren, guten Schüler für die Nachhilfe. Das ist gut und günstig ;-)

Meine Schwester gab während Ihrer Schulzeit auch immer Nachhilfe (E,L,Ma, ...) und verdiente sich so ein Taschengeld. Sie bekam pro Stunde 10 €.

Sprich mal mit den Fachlehrern Deines Sohnes!
Ich erinnere mich an meine Schulzeit: immer wieder wurden wir gefragt, ob wir nicht Nachilfe geben möchten für die Unterstufe - da war ich so in der 10./11. Klasse-.

Ist nur ein Tipp - denn die Institute sind wirklich nicht billig - weiß ich aber nur vom "hören-sagen"!

LG Maria

3

Hallo Helga,

ich selbst bin damals von 5. Klasse Realschule in 6. Klasse Gymnasium gewechselt.
Da wir auf der Realschule gerade in Deutsch und Englisch völlig anderen Stoff durchgenommen hatten, hatte ich plötzlich mit ziemlichen Defiziten zu kämpfen, was für mich ein Schlag ins Gesicht war.

Mein Klassenlehrer empfahl eine seiner ehem. Schülerinnen, welche inzwischen Lehramtsstudentin eben für Deutsch und Englisch war.
Leider ging sie nach 1 Jahr nach England.
Danach hatte ich noch einen älteren Schüler, mit dem ich weiter übte.
Und eines kann ich Dir sagen: Den Unterschied, den ich dabei bemerkte, kann ich Dir gar nicht erklären, so groß ist er gewesen!!!

Ein Schüler wird idR genau das Buch verwenden, welches er selber mal hatte und evtl. auch Dein Sohn gerade durchnimmt.

Ein Lehramtsstudent orientiert sich zwar anhand des Buches am aktuellen Stoff, bringt aber noch viele - sehr sehr hilfreiche - eigene Übungsmaterialien mit und kann ganz anders erklären!
Sie bereiten sich auch viel gründlicher auf ihre Nachhilfestunden vor - eben wie für den Schulunterricht!

Glaub mir, in diesem Fall lohnt es sich wirklich etwas mehr Geld zu investieren. Und wenn es erst mal super klappt, kann man sich ja auch wieder von der Nachhilfe trennen.

Später habe ich auch selbst als Schülerin Nachhilfe gegeben. Obwohl ich den Unterschied ja selbst kannte, muss ich zugeben, dass ich nicht nach weiteren Übungsbüchern gesucht habe. Ich habe mir selbst Übungen ausgedacht, aber auch die didaktischen Grundlagen sind bei einem Lehramtsstudenten einfach ganz anders, eben viel besser!

LG,
Ina

4

Hallo Helga,

ich bin Lehrerin und werde oft von Eltern gefragt, wo sie am besten Nachhilfe nehmen sollen. Ich habe auch selber mal in einem Nachhilfeunternehmen gejobbt, als ich noch im Studium war. Heute kann ich diese Unternehmen aber überhaupt nicht mehr empfehlen. Die Eltern werden durch Verträge an die Nachhilfe gebunden und kosten tut es auch zu viel, wenn man bedenkt, dass es meist Gruppennachhilfe ist.

Nachhilfe sollte immer nur dazu dienen, versäumten Schulstoff nachzuholen oder ein begrenztes Thema aufzuarbeiten. So begleitend über Jahre ist es nicht sinnvoll.

Wenn dein Sohn also eine zeitlich begrenzte Nachhilfe sucht, dann würde ich auch nach einem/r Schüler/in oder Studenten/in Ausschau halten und auf keinen Fall einen Vetrag eingehen. Wie gesagt: ich kenne genug Eltern, die nicht zufrieden mit den Unternehmen sind und dann nicht aus dem Vertrag kommen- und das kann meiner Meinung nicht sein!

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen!

Viele Grüße,
Susanne

5

hallo,
Unser Sohn 4.Klasse geht seit den Sommerferien 06 in die Schülerhilfe.

Ich muss sagen, seid er dort hingeht klappt es viel besser, im Zwischenzeugniss, hat er sich in Mathe um eine Note verbessert sowie in Deutsch!!#freu

Er hat 2 mal die Woche von 14-15:30Uhr Nachhilfe.
Und er ist in einer 4Gruppe (alle in seinen alter).

In den Ferien kann er jeden Tag hingehen; was wir auch fast immer nutzen.

Bezahlen tun wir monatlich 120€.
Aufnahme Gebühr nichts.
Und wenn du jemanden Wirbst bekommst du 25€ Gutschrift.

Gruss
tinamaria

9

Hallo tinamaria,
ich haben ebent Deinen Beitrag gelesen und habe einwenig gestutz.Meine Tochter geht seid Januar zur Schülerhilfe in Celle.
Wir mussten eine einmalige Anmeldegebühr von 36Euro zahlen.Sie geht auch 2mal die Woche a 90min dafür bezahlen wir monatlich 144Euro.
Würdest Du mir bitte mal schreiben wo ihr wohnt?
Denn das finde ich allerhand das es da solche unterschiede gibt.
Mfg.Birgit

6

Grundsätzlich ist Gruppenunterricht in einem guten Institut besser als Nachhilfe bei einem wohlmeinenden Einzellehrer.

Aber: gerade die Schülerhilfe ist qualitativ das schlechteste, was auf dem Markt ist. Besser sind freie Institute oder solche, die einen engagierten Inhaber haben. Studienkreis variert von Fall zu Fall, das muss man sich aus der Nähe ansehen. In größeren Städten gibt es Nachilfe (aber nur in den Hauptfächern) bei Berlitz. Zumindest in der Erwachsenenbildung ist das ein seriöser Anbieter.

Gruß

Manavgat

7

Ich habe früher auch Nachhilfe gegeben, und meine Leute waren immer recht schnell wieder fit, so dass ich sie nach kurzer Zeit wieder abgeben konnte oder musste. Mein Vater fand immer, das sei keine gute Geschäftspolitik... Schüler der selben Schule kennen die Anforderungen, und sie können auch für Fächer begeistern. Frage den Lehrer, wen er empfiehlt!

8

Danke für die vielen Antworten, ich werde nun noch eins, zwei Nächte drüber schlafen und dann entscheiden ob lieber Schüler als Nachhilfe oder doch lieber so ein Institut, habe da aber im Momenet eher das Gefühl teuer und lang daran gebunden zu sein, sehe ich es falsch.
Achja, wohne auf einem Dorf und in der Nähe gibt es eben die "Schülerhilfe",also habe keine Auswahl.

LG Helga

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