Auditive Wahrnehmungsstörung

Bei meinem Sohn, 8 Jahre, 3. Klasse, ist eine auditive Wahrnehmungsstörung von einem Psychologen festgestellt worden. Hat jemand das gleiche Problem? Was gibt es für Therapien? Erfolgschancen der Therapie? wer kann mir helfen?????????????

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ist das dieses Adhs?

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Nein , die Sympthome sind aber ähnlich .
grüsse

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Hallo!

Viel helfen kann ich leider noch nicht! Uns steht dieser Gang noch bevor. Mein Sohn ist 7 Jahre und geht in die 1. Klasse. Bei uns stehen derzeit 2 Verdachtsdiagnosen im Raum, nämlich auditive Wahrnehmungsstörung oder ADS. Ich bin jetzt gerade auch erst dabei mich darüber zu informieren, welche Therapiemöglichkeiten es gibt.

Was war bei euch Vordergründig, dass ihr ihn habt untersuchen lassen? Bei uns sind es auf jeden Fall starke Konzentrationsschwierigkeiten, stark auffallende Unruhe und dieses ständig auf dem Sprung sein. Er bekommt ja schon Ergo, weil er ein Händigkeitsproblem hatte. Und diese Unkonzentriertheit fiel auch schon in der Ergo auf, hatte zahlreiche Gespräche mit seiner Lehrerin und letzte Woche dann gerade das Gespräch mit unserer KiÄ, die dann obigen Verdächtigungen auf den Punkt brachte.

WÜnsche euch auf jeden Fall alles Gute!

Liebe GRüße!
Chris

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Hallo Chris, also bei uns war der Ausslöser auch die Schule gewesen, die mangelnde Konzentration und ständige Unruhe beklagte. Dann wurde er jetzt getestet ob halt ADHS oder eine Teilleistungsstörung vorliegt. Es hat sich gezeigt das er eine auditive Wahrnehmungsstörung hat.
Grüsse

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Hallo,

lt. unserer Logopädin ist die "auditive Wahrnehmungsstörung" bei unserem HNO zur Zeit eine "Modediagnostik".

Bei uns wurde sie wie gesagt, bei einem ausführlichen Hörtest durch den HNO festgestellt.

Junior kann anscheinend nicht richtig umsetzen oder verarbeiten, was er aufnimmt. Wir sollen, wenn er 8 ist, noch mal weitertesten.

Bis dahin bekam er Frühförderung (ist nie verkehrt, wird aber nicht mehr verordnet, wenn Kind schon in der Schule ist) und zusätzlich Logopädie für eine deutlichere Aussprache.

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Hallo,
bei unserem Großen (10 Jahre) wurde es auch diagnostiziert. Er hat große Schwierigkeiten, ähnlich klingende Laute auseinanderzuhalten, d-t, g-k, b-p, und macht dadurch extrem viele Rechtschreibfehler.
Auch hat er Schwierigkeiten dem Unterricht zu folgen, wenn es nicht leise in der Klasse ist.
Er hatte nun 10 Einheiten einer speziellen Therapie bei einer Logopädin und nochmal 10 verordnet bekommen. Wir müssen die Übungen auch täglich zu Hause wiederholen, und ich bilde mir ein, dass es schon besser wird.

VG, Gabriele

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Also Logopädie klingt wohl sinnvoll.
Wird nur eine Sprachtherapie gemacht oder auch eine "Hörtherapie"??????????
Grüsse

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Das ist eine spezielle Form der Logopädie und hat mit der klassischen Sprachtherapie wenig zu tun.
In der Sprache verwechselt Jonathan die Laute nicht, eben nur beim Hören.
Er arbeitet dort viel mit speziellen Programmen, bei denen er genau hinhören lernen muss, auch mit Kopfhörern.
Auch bei den Übungen für zu Hause geht es im Wesentlichen ums Zuhören und vor allem darum, das Gehörte abzuspeichern.
Zu Beginn konnte er sich z.B. nur 3-4 hintereinandergesprochene Zahlen merken, mittlerweile schafft er 6.

LG, Gabriele

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Hallo

Meine Tochter hat das auch.Dazu kommen Unruhe,Konzentrationsprobleme.Bei ihr wurde vor 8 Wochen Epilepsie festgestellt.Sie bekommt jetzt Medikamente und es wird langsam etwas besser.

lg

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so schlimm ist es bei uns noch nicht.
Alles gute
Grüsse

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Hallo,

mein Sohn hat auditive Wahrnehmungsstörungen.

Am besten googelst du mal. Es gibt ganz tolle Seiten wo du dich kundig machen kannst. Mein Sohn geht auf eine Sprachheilschule. Ansonsten wäre für deinen Sohn Logopädie eine sehr gute Sache. Erfolgschancen? Kommt darauf an wie stark er betroffen ist. Teilweise gilt dies als Sprachbehinderung. Bei meinem Sohn wird wohl immer ein Förderbedarf da sein. Es gibt aber auch Kinder die wieder in eine "normale" Grundschule wechseln. Google wirklich mal, denn es ist besser du liest dich selbst schlau, da das Ganze nicht so einfach zu erklären ist.


Liebe Grüße Shalom

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Vielen Dank für die Tipps.
Habe schon heute einiges im Netz darüber gelesen und werde nächste Woche weiter mit dem Kinderarzt über Fördermöglichkeiten sprechen.
Grüsse

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