Sonderschultest

Also mein Sohne mann ist in der dritten Klasse und hat seit diesem JAhr auch Zeugnisnoten bekommen.In deutsch gab es aus Lesen Rechtschreibung ,mündlichen und schriftlichen Ausdruck folgende Note :5

Sonst liegt er in Mathe auf 3(2,6)
Sachkunde 4
und in den anderen Fächern 3er und 4er(weiss aber auch nicht wirklich wie er in Reli zu einer 4 kommt
Nun gab es ein Elterngespräch und alles schien soweit i.O. dass wir eben weiter üben und gucken,dass er einen Nachhilfelehrer bekommt.
Wir sind auf der Suche...muss aber auch bezahlbar sein.

Dann kam das Halbjahreszeugnis und auf einmal ein Anruf: Lehrerin:Wir müssen etwas tun ,ich lasse ihn testen wegen Deutsch,Sprachheilschule oder so etwas in der Art.
Ich dachte,gut,kann nicht schaden,ich will mich da nicht querstellen-heute bekomme ich einen brief,dass sie ihn bei einer Schule für Lernbehinderte gemeldet haben,wo er nun dann bald getestet wird.
Nun ist meine Frage,kennt sich jemand aus,oder weiss jemand etwas,was mir da weiter hilft,ab wann ein Kind ein Sonderschulkandidat ist.

Wir haben mit usnerer Tochter so ungefähr dieselben Probleme gehabt,deren Lehrerin wollte sie auch für die Sondershcule empfehlen-jetzt ist sie so gut,dass ihre Lehrerin meint,dass sie gut die Realschule schaffen kann und das nach einem halben Jahr in der Dualen Oberschule.

Ich freue mich auf eine Antwort
LG Bianca

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Hallo ,
unser Großer ist auch in der 3. Klasse und kein guter Schüler, obwohl er die erste Klasse schon wiederholt hat. Er hat nur 3en, in Mathe und Werken eine 2.
Aber bei deinem Sohn von Sonderschule zu sprechen halte ich für verfrüht. Eine Klassenwiederholung wäre vielleicht angezeigt, auf jeden Fall aber eine Untersuchung beim Kinder-und Jugendpsychiater, damit eine Legasthenie ausgeschlossen werden kann. Bei Jonathan wurde sie festgestellt, ebenso eine auditive Wahrnehmungsstörung, die momentan behandelt wird.
Soweit ich weiß, müsst ihr einer Überprüfung auf sonderpädagogischen Förderbedarf auch zustimmen!

LG, Gabriele

2

Nein, die Eltern müssen der Überprüfung auf sonderpädagogischen Förderbedarf nicht zustimmen. Die Schule kann das Verfahren eröffnen, muss die Eltern lediglich davon in Kenntnis setzen. Darüber hinaus haben selbstverständlich auch die Eltern die Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag zu stellen.

Liebe Bianca, mach dir keine Sorgen wegen der Überprüfung, es wird ja zunächst nur festgestellt, ob bei deinem Kind eine Lernbehinderung bzw. Teilleistungsstörung vorliegt. Wenn dem so ist, gibt es diverse Möglichkeiten, das Kind entsprechend zu fördern - der Besuch einer entsprechenden Förderschule ist nur eine davon.
Geh bitte davon aus, dass alle erwogenen Möglichkeiten dem Wohle deines Kindes dienen sollen. Kein Lehrer macht sich eine solche Entscheidung leicht. Im Normalfall möchte jeder Lehrer "seine" Kinder so lange wie möglich in der Regelschule fördern, bis alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, so dass sich eine Überprüfung auf sonderpädagogischen Förderbedarf nicht mehr vermeiden lässt.
Ein solches Verfahren ist sehr, sehr zeitaufwändig und für die beteiligten Lehrkräfte mit erheblichem Arbeitsaufwand verbunden - niemand macht das "mal eben so", sondern aus wohlüberlegten Beweggründen.

Lass dich am besten von deiner Klassenlehrerin umfassend in einem persönlichen Gespräch informieren. Bestimmt kann sie dir viele Ängste und Sorgen nehmen.

Alles Gute für dich und vor allem für dein Kind,
Jill (Grundschullehrerin)

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