Wie ging es Euch beim Schulwechsel / Bilingualer Unterricht

Hallo,

ich war gestern bei einem Infoabend bezgl. weiterführende Schulen.

So wie es bislang aussieht kommt meine Tochter auf die Realschule oder aufs Gymnasium. Die Schulempfehlung steht noch aus.

Bislang dacht ich immer ok wenn es vom Notendurchschnitt so bleibt wird es wohl das Gymnasium werden.

Jetzt wurde uns gestern gesagt das im Gymn. eine bilinguale Klasse geben wird. Männe total begeistert, da muß seine Tochter hin (wie gesagt immer unter der Bedingung das es auch diese Empfehlung wird).

Ich war nach diesem Abend total am Ende. Es ist doch der reinste Wahnsinn was da von den Kindern verlangt wird. Mein Männe sagt nein, das ist das Leben!

Ich konnte die halbe Nacht nicht schlafen. Statt die Sache jetzt etwas klarer zu sehen bin ich noch mehr verunsichert. Rein vom Gefühl her denke ich das die Realschule für sie das beste wäre. Da geht es nicht nur ums Pauken. Aber da würde mein Mann nicht mitspielen. Es sei den die Lehrer sehen es auch so. Was ich aber nicht glaube da ihre Noten wie gesagt nicht schlecht sind.

Wie ging es Euch beim Schulwechsl?

Hat jemand Erfahrung mit bilingualen Unterricht, ich stelle mir das wahnsinnig schwierig vor?

Ich dachte immer ich wäre nicht so eine besorgte Glucke, aber im Moment habe mache ich mir so wahnsinnige Sorgen wie das alles wird, ob sie das alles schaffen kann.

Sorry jetzt ist es doch etwas länger geworden.

LG,
Susi

1

Hallo susi.k! Gymnasium ist natürlich immer besser als Realschule, wenn die Zensuren dieses hergeben. Anfangs war es so bei meiner Tochter, dass sie in fast allen Fächern abgefallen war. Ist halt ein riesiger Schritt von der Grundschule
aufs bilinguale Gymnasium. Inzwischen hat sie sich gefangen und schreibt wieder bessere Arbeiten. Klar, nachmittags ver-
abreden ist nicht mehr drin. Einmal wöchentlich Zirkusschule
und ansonsten lernen, lernen, lernen! Mit dem bilingualen Unterricht fangen die Kids ja auch erst ganz langsam an. Im 1.
wurde nur Sport auf Englisch unterrichtet. Inzwischen auch
Bio, Erdkunde und Geschichte. Das mit dem bilingualen Gymnasium kann man aber nur machen, wenn die Kinder ab-
solut keine Schwierigkeiten mit der Sprache haben. Sonst wird
es zur Quälerei.

lg Barbara

2

Hallo Barbara,

wir haben bis zu unserer Entscheidung zum Glück noch ein Jahr. Aber mir fallen da gleich 2 Fragen ein:

1. Glaubst Du, dass Deine Tochter noch Zeit für Verabredungen hätte, wenn es nur ein normales Gymnasium wäre oder liegt es am Gymnasium im Allgemeinen?

Ich war auch auf einem Gymnasium und hatte durchaus auch Zeit mich zu verabreden. Aber wir hatten auch 1 Jahr mehr für das Abi und überhaupt sahen die Lehrpläne doch etwas anders aus.

2. Wie kommt Deine Tochter damit klar, dass sie sich nicht unter der Woche verabreden kann?

Ich finde das sehr traurig.

In welcher Klasse ist Deine Tochter denn? Und war es aber der 5. Klasse schon so?

LG,
Ina

3

Hi ina1313! Die einfachste Frage beantworte ich zuerst. Meine Tochter ist in der 10. Klasse und hat Gott sei Dank 13 Schul-
jahre. Sie stört es auch nícht, nur am Wochende Zeit für ihre
Freundinnen zu haben. Denen geht es doch genauso. Und wie
es ihr auf einem anderen Gymnasium ergehen würde weiss ich
nicht. Keine Ahnung.

lg Barbara

4

Hallo Susi

Was will denn eure Tochter?
Ist das auch ein Thema???

Wieso macht du dir solche Sorgen? Wenn deine Tochter gerne lernt, warum soll sie nebenbei nicht noch eine Fremdsprache lernen? Das gesamte Leben ist Lernen, da hat dein Mann wirklich Recht! Und Lernen ist doch eigentlich eine lustvolle Sache und kein MUSS!
Hast du da etwa selber schlechte Erfahrungen damit gemacht?

Gruss


Fraz

6

Hallo Fraz,

schlechte Erfahrungen nicht direkt - ich hatte einfach keine große Lust am Lernen.
Selbstverständlich entscheidet meine Tochter mit. Wobei letztendlich entscheiden die Lehrer. Sie möchte gerne aufs Gymn. weil ihre beste Freundin auch hingeht. Die hat allerdings nur 1er und wird dort keine Probleme haben. Bei meiner Tochter habe ich einfach Angst. Sie hat noch nie auf eine Klassenarbeit gelernt, hatte eben das Glück trotzdem relativ gute Noten zu haben. Aber das sind eben Grundschulnoten. Sie ist nicht der Typ der sich gerne hinsetzt und paukt. Sie trifft sich jeden Tag mit Freunden und da sehe ich schon einmal das größte Problem. Ich möchte einfach die richtige Entscheidung treffen.
Nun ja am Freitag gibt es Zeugnisse, dann sehen wir weiter.

LG,
Susi

5

Hallo Susi

mein Sohn hat seit der Vorschule bilingualen Unterricht. Gebundene Ganztagsschule. Alle Fächer ausser Mathe und Muttersprache werden ausschließlich in französisch unterrichtet. Er ist jetzt in der 3.Klasse, bekommt sein erstes Zeugnis mit Noten und hat in jedem Fach eine 2 (wir hatten am Mittwoch das Elterngespräch). Ich dachte anfangs, og gott dass schafft er nie....

...aber in unseren Kindern steckt mehr als wie denken. Und ausserdem sag ich mal, probieren würd ich es in jedem Fall. Wenn es gar nicht geht, könnte evtl. eine andere Möglichkeit gefunden werden. Aber du hast recht, es ist teilweise echt erschreckend was die Kids alles lernen müssen.

Wir lernen mit unserem Kind jeden Tag 30-45 Minuten Vokabeln. Die Grammatik machen wir mit der französischen Oma am Wochenende, das sind dann meist 2-3 Stunden auf den Tag verteilt. In Mathe und Deutsch hat er zum Glück bisher noch keine Probleme aber eines steht fest ohne Hilfe wäre mein Sohn nicht soweit wie er jetzt ist. Ich bin echt wahnsinnig stolz auf ihn, dass er so gut die Sprache beherrscht.

Wie wäre denn der bilinguale Unterricht. Alle Fächer in einer anderen Sprache oder wie???

Top Diskussionen anzeigen