Ein Kind hat Asthma und Neurodermitis und ständig muss ich mich rechtfertigen

Hi ihr Lieben,

Ich hoffe das ich hier Mal paar gute Ratschläge bekomme.

Also mein Kind hat seit seinem siebten Lebensmonat Neurodermitis und mit seinen dritten Lebensjahr kam Asthma dazu dafür wurden aber die Allergien besser. Eigentlich ein Grund zur Freude da er mittlerweile wieder viel Essen darf ohne Angst zu haben ins Krankenhaus zu müssen. Aber dafür halt Asthma 😭! Na gut wir als Eltern haben uns gut mit der Situation abgefunden und bemühen uns ihn trotzdem eine unbeschwerte Kindheit zu ermöglichen. Auch meine Familie akzeptiert den kleinen so wie er ist, da meine Schwester das als Kind auch stark hatte. Von meinen Mann die Familie versucht es aber naja nichts was unser Kind macht ist gut genug und die Kinder von meiner Schwägerin sind immer besser und klüger... Ist zwar nicht schön aber auch damit kann ich umgehen! Sorry und nun zum eigentlichen Thema/Problem...

Unser Kind macht seit Anfang Januar einen Schwimmkurs für Schulanfänger. Er wollte gerne und ich fand das ne gute Sache Kinderarzt hat nix dagegen also warum nicht 😊. Jetzt musste er für zwei Wochen Zuhause bleiben wegen Bronchitis ist ja auch nix neues für uns.

Am Samstag war er also endlich wieder im Schwimmkurs und hat auch gleich losgelegt und super mitgemacht. Als es dann zum Schwimmen mit Armen und Beinen gleichzeitig kam, was er noch nicht gemacht hat. Wollte er gleich mitmachen und probierte es obwohl es ihn erstmal gezeigt werden muss, die Lehrer haben sich erst um die Kinder gekümmert die es schon konnten. Und da ist es passiert unser Kind ist untergegangen und hat Panik bekommen und dabei Wasser in die Lunge bekommen und da hat er noch mehr Panik bekommen ( ist aber auch logisch). Mein Kind schaute zu mir rüber die Lehrer bewegten sich natürlich nicht ihn zu helfen und da bin ich hin und hab ihn rausgeholt ( schwanger im vierten Monat). Als dann der Lehrer kam wollte er schon mich belehren das ich nicht eingreifen solle... Vor er das jedoch konnte sagte ich das mein Kind Asthma hat und kurz sich hinsetzen muss und erstmal ruhig athmen muss... Da war er sehr erschrocken also wusste er es nicht obwohl wir es bei der Anmeldung ausdrücklich mit erwähnt haben! Im gleichen Moment sagt er mir unser Kind braucht ne andere Badehose ( hat ne eng anliegende) da sie ihn nach unten zieht! Okay genau das braucht man in so einen Moment!

Nun hab ich einigen (die haben gesunde Kinder und kennen solche Probleme nicht )von der Situation erzählt und viele meinten ich hätte überreagiert und der Lehrer kann doch sowas bei den vielen Kindern nicht wissen! Also wäre mir sowas ähnliches auf der Arbeit passiert hätte ich mir aber was anhören können!

Wie sieht ihr das? Bin ich da zu übervorsichtig?!

Danke und Sorry für den langen Text!
Liebe Grüße

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Sein ernst??? Ihr habt es ausdrücklich angegeben! Wenn er für euer Kind nicht sorgen kann, dann hätten sie von Anfang an sagen müssen, dass er nicht am Kurs teilnehmen kann!
Und die anderen sollten mal lieber die Klappe halten.... egal welches Kind da untergeht, wenn ein Kind als nichtschwimmer untergeht, dann hat man sich als schwimmlehrer zu bewegen!!! Und dann greift man sofort ein! Was ist dass den für eine Logik? Mach dem motto, dass kind macht das nur zum Spaß? Oder aus trotz? Vllt um den schwimmlehrer für sich zu pachten? Total blödsinnig und in meinen Augen eine Frechheit.

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Sie schreibt, sie hat es bei der Anmeldung erwähnt. So etwas wichtiges sollte man direkt besprechen und nicht bei Dritten erwähnen. Klar müssten die Dinge weitergetragen werden aber der Schwimmlehrer hat wahrscheinlich x Gruppen mit vielen, vielen Kindern. Wenn er dann im Kurs nur Köpfe mit (oder ohne) Badekappen im Wasser sieht, kann er so eine Information nicht gleich zuordnen. Wenn das Kind derart beeinträchtigt ist durch sein Asthma (trifft ja nicht auf jeden Asthmatiker zu), dann muss eine Hilfe vorher deutlich abgesprochen werden!

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Ich sagal so... Ein Helfer braucht er nicht andere Kinder mit Asthma gehen auch in Sport und er hat so ne Art Schübe die oft im Sommer und bei Nebel auftreten. Aber man merkt das er in Sachen Sport nicht so kann wie er will Ausnahme bis jetzt schwimmen da hatten wir noch nie Asthma Probleme eher beim Radfahren oder Langlauf...

Mein Man hat es ihn mehrmals gesagt und laut des Trainers wäre das kein Problem. Was mich nur ärgert das er es nicht wusste obwohl wir es ihn mehrmals gesagt haben und natürlich kann auch ein Lehrer was vergessen aber ich habe selber als Springer gearbeitet in einer Kita mit rund 200 Kinder und wäre mir sowas ähnliches passiert ... Da hätte ich mir was anhören dürfen oder schlimmeres und da interessiert es auch keinen ob ich das erste Mal in der Gruppe war bin... Wie gesagt wir sind alles Menschen und jeden passiert ein Fehler aber mir ist es wichtig was man daraus macht!

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Du schreibst etwas sehr durcheinander und ich weiß gar nicht, auf welche Situation du das "überreagiert" beziehst? Darauf das du deinem Kind geholfen hast?
Prinzipiell finde ich es schon komisch, dass du im Kurs eingegriffen hast. Wenn man sein Kind zu so einer Aktivität anmeldet, sollte es auch körperlich und geistig in der Lage sein, daran teilzunehmen. Alles andere muss konkret abgesprochen werden und evtl. gibt es "Integrationshelfer" oder Maßnahmen, um eine Teilnahme zu ermöglichen.
Woher weißt du, dass dein Kind Wasser in der Lunge hat(te)? Wart ihr beim Arzt? Das klingt ja, als wäre er fast ertrunken? Natürlich hätte ich dann auch nicht zugesehen. Bist du denn reingesprungen und musstest ihn richtig hoch ziehen? Hast du vom Rand aus geholfen? Ich verstehe die Situation wirklich nicht so ganz. Was hat das dann auch noch mit deiner Schwangerschaft zu tun?
Und das der Schwimmlehrer es nicht wusste: Hast du dein Kind direkt bei ihm angemeldet? Falls nein: Bei so einer wichtigen Information und eurer Vorgeschichte, solltest du immer direkt das Gespräch suchen! Das solltest du dir auch unbedingt für Schule & Co. merken. Nicht nur dem Klassenlehrer alles erzählen, sondern relevante Dinge direkt an den Sportlehrer herantragen. Über Dritte geht so viel verloren...

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Also unser Kind hatte Schmerzen beim Atmen und meinte zu mir das er sich verschluckt hat weil er Angst bekommen hatte. So liebt er Wasser und ist gerne drin und er hat keine Angst oder so. Deswegen war ich auch erschrocken das er so reagiert hat nur weil er ,, untergegangen" ist. Das ist ihn schon oft passiert hat aber noch nie so reagiert. Wir sind so auch regelmäßig im Schwimmbad weil es ihm sehr hilft. Daher braucht er auch keinen der ihn dabei zur Seite steht oder einen Integrationshelfer oder so.. ich hab ihn von Beckenrand her geholfen und er sagte das er keine Luft bekommt daher half ich ihn rauszukommen nicht dass er einen Anfall im Wasser bekommt. Mein Mann hat es zum Lehrer gesagt und das mehrmals!

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Ach ja... Ich hab die Überschrift bissel doof gewählt! Ich mach das nicht so oft und mich beschäftigt die Situation ganz schön weil ich ständig überlege was ich hätte anders machen können oder ob ich einfach über empfindlich reagiere. Sonst find ich ja den Lehrer gut und die machen das wirklich gut. Na ja mein Mann hat sich schon bereit erklären das er den Schwimmkurs begleitet. Er ist nicht ganz so besorgt wie ich und nimmt sich auch nicht so viel zu Herzen 😂.

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Hallo, ich würde auch eingreifen. Es ist dein Kind. Auch er muss es sich merken. Wenn dem schwimmlehrer zu viel kindr sind. Muss er weniger Kinder annehmen.
Wenn das Kind ertrunken wäre, was dann?

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Hallo

wenn ein Kind wirklich untergeht und der Schwimmlehrer reagiert nicht würde er sofort eine Anzeige von mir bekommen. Hier ist vor 2 Jahren ein Kind ertrunken.

Hat das Kind nur beim Schwimmen wasser ins Gesicht bekommen hätte ich nicht reagiert.

Warum hat dein Sohn nicht gewartet bis er an der Reihe ist?

Wenn dein Kind von seiner Erkrankung nicht in der LAge ist 45 Minuten schwimmkurs auszuhalten geht es halt nicht

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Er war richtig im Wasser ,,verschwunden“ und wenn wir mir ihm Schwimmen gehen kann er bis zu anderthalb Stunden ,,schwimmen" mit kleineren Pausen deswegen sind wir und der Kinderarzt davon ausgegangen dass es super klappt und laut Kinderarzt ist schwimmen sehr gut für Asthmatiker und wurde uns ans Herz gelegt das regelmäßige mit ihn zu machen weil wir damit die Lunge trainieren können und es vielen auch geholfen hat. Naja er war relativ weit vorne und wollte halt einfach probieren und hat sich verschätzt und hat deswegen nicht gewartet. Ich fand es halt schade das sie es ihm nicht gleich als erstes gezeigt haben bei den anderen Kindern wird es auch gemacht die die Woche vorher nicht da waren ! Und es war jetzt die fünfte Stunde und vorher war auch alles in Ordnung und an sich sind die auch gute Lehrer. Er wird den Kurs auch weiter besuchen weil es ihm Spaß macht und er unbedingt schwimmen möchte bis zu seinem Geburtstag. Und ich finde das muss man unterstützen gerade bei so einer Erkrankung natürlich nur soweit wie es körperlich geht aber er möchte einfach mit den anderen Kindern mithalten und nicht der einzigste in der Kitagruppe sein der nicht schwimmt. Wir wissen auch nicht vorher er das hat weil ich nie darauf achte was er kann und was andere können mir ist es eigentlich total egal Hauptsache er ist glücklich.

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Allein wenn ich das lese, bekomme ich atemnot!
Gut dass du ihm geholfen hast!

Ich habe selbst asthma und die bronchien reagieren nun mal heftiger auf Verschlucken. Das dauert auch, bis die aufhören Abwehrsekret zu produzieren und sich wieder zu weiten. Zumindest ist das bei mir so.

Der Lehrer war nicht zum Thema Asthma informiert. Außerdem ist es bummi, wer grad untergeht. Wenn das Kind mit der Situation nicht allein klar kommt muss man nun mal helfen. Und bei Asthma eben noch mal genauer hinsehen, weil sich die Bronchien bei Reizungen so weit verkrampfen können, dass man sie nur mit nem Notfallmedikament lösen kann.

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Oh ja das war auch meine Angst. Wir kommen sonst ohne Medi super klar (also nur im Notfall und bei bestimmten Pollenflug) und dafür auch sehr dankbar.

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Du kannst ihm prophylaktisch vor dem Schwimmen Salbuthamol geben. So kommt es nicht zu solchen Paniksituationen.

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Ich weiß jetzt ehrlich nicht wirklich was das mit Asthma zu tun hat und warum du dich "immer" rechtfertigen musst. Die Situation so wie du sie schilderst hätte auch einem gesunden Kind passieren können, auch gesunde Kinder haben Probleme selbständig aus dem Wasser zu kommen wenn sie Panik hatten und sich verschluckt hatten. Wasser IN der Lunge hatte er wohl nicht wirklich denn das wäre ein Fall für die Intensivstation. Die Schmerzen kommen daher dass sich die Atemwege krampfhaft zusammenziehen um zu verhindern dass Wasser eindringt, das ist wie ein Krampf und der tut klar irre weh. Einem Kind das derart in "Seenot" geraten ist muss sofort aus dem Wasser geholfen werden, das hat nix mit Asthma oder Neurodermitis zu tun sondern da kommt jedes Kind an seine Grenzen.

Ich frage mich auch woher du wissen wollstest was er sagen wollte wenn du ihm doch zuvorgekommen warst. Er hat nicht bemerkt dass ein Kind fast untergegangen ist. DAS ist das Problem und auch eines das man besprechen muss. Alles andere ist ehrlich jetzt nicht "überreagiert", aber etwas was ein Horror für jede Mutter darstellt und was nichts damit zu tun hat ob ein Kind Asthma hat.

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Also aus meiner Sicht hat der Lehrer da ganz klar seine Aufsichtspflicht verletzt. Gerade bei einem Schwimmkurs, bei dem Kinder mitmachen die gerade erst in die Schule gekommen sind und halt mich grün hinter den Ohren sind ist es wichtig die Kinder im Auge zu behalten und eben nicht einfach machen zu lassen wenn so etwas passiert. Er hätte den Jungen zumindest fragen müssen, in er Hilfe braucht. Auch ohne das Asthma. Wäre mir das passiert, hätte der bereits ne Anzeige am Hals. Ich denke bei dir war es sich sehr wohl bewusst, dass er falsch gehandelt hat und hat Versucht sich mit der Badehosen-Sache rauszureden.

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Bei uns im Schwimmkurs war ein ähnlicher Fall... nur das das Kind Gesund war...

Andere Frage... wie alt ist dein Kind? es war ein Schwimmkurs für Schulanfänger... also bei uns war es so... wenn die Trainer mit bestimmten Kindern beschäftigt waren, haben alle anderen die es nicht können am Beckenrand sitzen zu bleiben... der Junge ist dennoch reingesprungen. Das war die Regel und sollte von einem Vorschüler auch verständlich sein.

Ich würde da nicht nur die Schuld beim Schwimmlehrer suchen.

Eingegriffen hätte ich aber auch... stell man vor die hätten es nicht gesehen da sie evtl mit dem Rücken zum Kind standen.

LG

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Beim uns ist das so, dass die Kinder nur soweit ,,schwimmen" dürfen bis sie noch stehen können.... Und daher dürfen/können sie üben. Unser Sohn wird in paar Wochen Sechs und hält sich immer an die Anweisungen des Trainers bzw. Erwachsenen auch in der Kita gibt es dies bezüglich null Probleme.

Ich weiß selber nicht was ich dazu sagen denken soll bin ratlos und ich hab mit solchen Schwimmkursen keine weitere Erfahrung. Sonst sind mir die Lehrer sehr sympathisch und sonst gibt es jetzt nichts auszusetzen.

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Sorry ein schwimmlehrer lässt nichtschwimmer unbeaufsichtig soweit sie stehen können und reagiert nicht wenn der Schüler untergeht und das in einem schwimmbad wo noch andere Leute im Wasser sind denn sonst hättest du dein Kind ja nicht retten können.

Wenn das wirklich so ist anzeige.

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Hallo,
was hat das ganze mit Asthma zu tun?
Das was beim Schwimmkurs passiert ist, ist ohne Frage kein schönes Ergebnis. Ich bezweifle aber stark, dass er Wasser in die Lunge bekommen hat. Er hat wahrscheinlich nur etwas Wasser verschluckt. Natürlich muss jeder, der deinen Sohn beaufsichtigt wissen, dass er Asthma hat und wissen, wo sein Notfallspray ist. Aber da er keine Dauermedikation bekommt, kann es eigentlich nicht so heftig sein? Sag mir, wenn ich mich täusche. Ich habe selbst Asthma, inhaliere täglich Kortison und habe immer mein Notfallspray dabei. ABER bei gut eingestelltem Asthma kann man alles machen. Es gibt viele Hochleistungssportler mit Asthma.
Ich finde eher, dass du total überreagierst und sein Asthma vorschiebst.

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Die Hochleistungssportler mit "Asthma" nutzen nur die aufputschende Wirkung der Asthmamedikamente. Die sind nicht chronisch krank, die sind gedopt. legal.

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Natürlich machen das einige, aber doch nicht alle. Es gibt natürlich auch Leistungssportler mit Asthma.

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