9jähriger pullert ein, verhält sich komisch, Entwicklungsschub?

Hallo Leute,
unser 9jähriger Sohn hat offenbar gerade irgendeinen Schub oder so.
Er ist total unzufrieden, fahrig, unkonzentriert, mit sich und der Welt total unzufrieden und will alles besser wissen. Er fährt alles und jeden an und legt sich regelrecht gefühlt absichtlich mit allen an. In anderen Momenten will er jedoch kuscheln und scheint wieder klein sein zu wollen. Es ist echt ein hin und her. Er hat auch täglich mindestens einen Ausraster und entschuldigt sich hinterher dann auch von alleine. 10 Minuten später geht alles wieder von vorne los.
Kurzum - ich erkenne ihn kaum wieder.#kratz
Hinzu kommt, dass er öfter mal aufwacht und es kaum zur Toilette schaftt. Oft pullert er sich dann auch ein.
Ist das ein Pubertätsvorbote? Es ist echt kaum auszuhalten, wie er sich verhält. Er selbst tut einem auch total leid. Es ist wahnsinnig anstrengend! :-[ Ich versuche (nachdem ich es mit locker sein, schimpfen und allem anderen probiert habe) eine Mischung aus Konsequenz und auch etwas Gelassenheit an den Tag zu legen. Anders ist das ja kaum auszuhalten.
#schock

Wie sind eure 9jährigen so?

Laboe

Das ist kein Pubertätsvorbote, willkommen in der Pubertät :-)! Sie beginnt im Kopf und kann sich genau so äußern. Aber nicht vergessen, egal wie es sich nennt, keine Phase rechtfertigt oder entschuldigt respektloses Verhalten und Frechheiten (Ausraster, patzige Antworten, sich anlegen.....) den Mitmenschen gegenüber. Daran kannst du - mit oder ohne Pubertät - mit ihm zusammen arbeiten bzw. ihn anleiten darin!
VG

Bitte nicht schimpfen. Wesensänderung und häufiges Wasserlassen nachts - das gehört ärztlich abgeklärt. Dein Junge kann da nichts dafür....alles Gute

Mich würde das Einnässen aufhorchen lassen. Ist organisch alles in Ordnung? Gab es Veränderungen? Streit? Sonstige Belastungen? Dauert es schon länger an? Mir ist Einnässen im Zusammenhang mit Pubertät noch nicht zu Ohren gekommen.

Launische Phasen finde ich nicht ungewöhnlich. Auch nicht in dem Alter.

Die Kombination der ungewöhnlichen Wesensänderung und des Einnässens ist nicht alltäglich, zumindest für meinen subjektiven Eindruck. Bedrückt dein Kind etwas? Schule? Freunde? Familie? Opfer? Unsicherheit? Achte gut auf Dein Kind. Höre ihm zu. Nehme es ernst. Hinterfrage was es antreibt.

Hat sich auch sein Trinkverhalten verändert?


Mein erster Gedanke gestern: ihn bedrückt etwas.
Veränderung, schulisches, Aufgeschnapptes (Eltern von Freunden trennen sich und er hat Angst, es könnte bei euch auch so sein) usw.

Mein erster Gedanke heute:
Diabetis.
Besonders dann, wenn sich auch sein Trinkverhalten verändert hätte.
Mehr trinken (und in folgedessen mehr zur Toilette müssen), aber auch verminderte Reaktionsfähigkeit

sowie sehr starke Launenhaftigkeit kann auf Diabetis hindeuten.


Bevor ich an Pubertät oder Vorboten denke, würde ich auf jeden Fall mal ärztlich abklären lassen. Bluttest, Urintest.

Wenn da alles ok ist, auch mal in der Schule fragen, wie es dort so ist.
Ist etwas vorgefallen?
Benimmt er sich dort mustergültig (und lässt zu Hause raus, wo er sich in der Schule vorbildlich verhält)
Ist er dort auch so schwankend in Gefühlen und verhalten?

Wenn organisch alles top ist und Schule vielleicht, auch mal mit Schulpsychologen sprechen. Je nachdem, was Lehrer sagen.

Einerseits würde ich nicht sofort alles auf einmal machen, andererseits auch nicht zu viel Zeit vergehen lassen, da man auf manche Termine doch eher länger wartet.


Erster Weg wäre aber ganz klar Kinderarzt.
Diabetis Typ 1 kann ohne Vorwarnung auftreten.

Hallo, leider ist einpullern ein Alarmzeichen. Entweder organisch oder seelische ist etwas nicht in Ordnung.
Könnt ihr Missbrauch, Schulprobleme, Problemen mit Freunden ausschließen? Organisch sollte zusätzlich abgeklärt.

Mit einer 99% Wahrscheinlichkeit a la Ferndiagnose ist es keine Pubertät, auch wenn diese in dem Alter im Kopf anfangen kann.

Gruß Sol

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