Fragt ihr nach Allergien, Unverträglichkeiten,..

Hi #winke
Ich bin gerade etwas angefressen und nicht sicher, ob ich mich auch über mich selbst aufregen soll.
Wir haben 4 Kinder, eins davon mit Lebensmittelallergie.
Das sagen wir anderen Eltern im Zweifelsfall direkt. Außerdem trichtern wir ihr das natürlich von Anfang an ein und mittlerweile weiß sie auch selbst gut Bescheid.
Gestern hatten wir dann eine Freundin von ihr hier. Sie ist 7, unsere 6. Sie kennen sich seit dem Schuljahresende und hatten schon mehrere Spielverabredungen. Zeitlich hat es sich da aber noch nie ergeben, dass es etwas zu essen gab. Gestern dann hatte der Hort zu und sie kamen direkt nach der Schule zu uns. Es gab Mittagessen und als Nachtisch Pfannkuchen mit Ahornsirup und Obst.
Ich habe die Kinder selbst machen lassen und sie hat sich von selbst einiges an Obst genommen.
Tja, gut eine Stunde später klagte sie über Bauchschmerzen und Übelkeit. Ich habe dann ihre Mutter angerufen und als sie da war, wurde klar warum.
Sie hat eine Fructoseintoleranz! Ihre Mutter war ziemlich sauer.
Es war ja abgesprochen dass sie hier mit isst. Von der Intoleranz wurde nichts erwähnt. Ich entschuldigte mich und sagte dass ich das natürlich nicht wusste. Da entgegnete sie mir nur "Na da fragt man doch nach" #gruebel
Ich habe tatsächlich in all den Jahren noch nie gezielt danach gefragt. Wenn was war, kam die Info von den Eltern.
Wie macht ihr das? Fragt ihr immer direkt nach?

Schönes Wochenende #sonne

Hallo, nein, ich habe noch nie nachgefragt. Ich gehe davon auch, dass mich die Eltern dementsprechend informieren würden. Ich würde es jedenfalls so handhaben, falls meine Kinder Allergien hätten. Du hast nichts falsch gemacht, die Mutter hat es versäumt. Die Schuld liegt bei der Mutter, nicht bei Dir. Das hätte ich der Mutter auch so gesagt.
LG Leah

Kurz und knapp. Ja,ich Frage immer nach. Es gibt einfach zu viele Kinder mit Allergien.

Ja, bei kleinen Kindern habe ich nachgefragt. Meine Kinder dürfen alles essen. Ab etwa dritte Klasse ging ich davon aus, dass die Kinder selbst wissen, was geht.
Aber wie blöd ist es denn von der anderen Mutter, nichts zu sagen, weil nicht nachgefragt wurde?!

Hallo

das Kinder in einem bestimmten Alter nicht selber daran denken ist schon verständlich aber die Mutter hätte dir das mitteilen müssen. Zumal im Vorfeld klar war das dieses Kind bei euch isst. Selber habe ich ehrlich gesagt noch nie danach gefragt. Bis dato kamen die Eltern immer und sagten wenn was nicht ginge wg Essen.


LG Hexe12-17

Hi,
ich bin da ganz bei dir - wenn Kinder gezielt eingeladen werden, dann ist es Aufgabe der Eltern über Unverträglichkeiten zu informieren, ebenso wie über andere relevante Dinge. Ansonsten muss man davon ausgehen, alls erlaubt.
Ich frage nur nach, wenn z.b. auf dem Spielplatz ein Kind z.b. eine Keks, Apfel o.ä. von uns "erbettelt" - dann sage ich, ja kannst du haben, bitte frag die Mama/Papa ob das ok ist.
lg

Hallo,

ne, Du hast nichts falsch gemacht.

Das ist dann Sache der Eltern, die Kinder mit Allergien o. ä. haben. Unser Sohn hat sowohl Fructose-Unvertr. als auch zahlreiche Allergien. Ich habe es IMMER in solchen Fällen den Eltern/der Mutter gesagt. Abgesehen davon, dass wir das wie Ihr wohl macht: Frühzeitig dem Kind beibringen... auch mit 6 oder 7 wissen diese Kinder "normalerweise" dann schon, was sie sich nicht bei Tisch holen dürfen./essen.. (es sei denn es geht um vesteckte Sachen, die z. B. Nüsse etc. enthalten). Aber Fructoseunvertr. ist m. M. nach leicht dem Kind beizubringen.

Mach Dir nichts draus; die andere Mutter hat's "vermasselt". Passiert ihr hoffentlich nicht wieder.
Das würde ich ihr auch genauso bei entspr. Vorhaltungen sagen.#nanana

Ciao,#winke
mm

Hallo,

im KiGa-Alter habe ich noch nachgefragt. Seit Beginn Schule gehe ich davon aus, dass eigentlich die Kinder selber aufpassen oder notfalls die Eltern vorher Bescheid geben.

In Eurem Fall hätte ich auch nicht nachgefragt. Wenn das Mädchen selber unbedacht zugreift, muss man davon ausgehen, dass sie sich der Problematik nicht bewusst ist. Das sollte den Eltern klar sein und sie hätten Dich informieren sollen.
Da bereits mehrere Spielverabredungen stattgefunden haben, hätte ich mir auch diesmal keine Gedanken gemacht (trotz Essen). Es hätte ja auch vorher mal Obst zwischendurch geben können.

LG

Nein, ich habe noch nie nachgefragt, wenn ich Kinder hier hatte zum Essen, was immer wieder mal vorkommt, auch ungeplant. Entweder sie wissen es selber oder die Mutter muss es sagen. Bei uns gibt's keinerlei Unverträglichkeiten und es wird auch alles gegessen, ist also auch kein präsentes Thema. Das Kind müsste das in dem Alter ja wissen, hätte sagen können, dass ihr von Obst schlecht wird. Das hätte ich der Mutter auch so gesagt.
LG Moni

Hallo,
da habe ich noch nie nach gefragt. Ich würde von dem Eltern erwarten, dass sie mir so eine Info von selbst geben.
LG
Elsa01

Nein, ich habe noch nie gefragt! Bei türkischen Gastkindern mache ich Grundsätzlich kein Schweinefleisch zu essen, aber sonst erwarte ich, dass ich entweder von den Eltern oder von den Kids selber informiert werde.

Hallo,
ich halte es genauso. Allerdings ist mir eine türkische Mutter vor ein paar Wochen richtig frech gekommen. Ihr Kind hatte LETZTES JAHR bei uns gegessen. Ich hatte extra kein Schweinefleisch gemacht, aber das war auch nicht richtig. Das Kind meckerte, es wäre kein gutes Fleisch. Die Mutter warf mir nun fast ein Jahr später vor, dass es von mir nicht richtig gewesen wäre. Sie essen schließlich nur Halal - Fleisch. Wir sind Deutsche in Deutschland und dann frage ich mich, warum ich das wissen sollte. Die beste Freundin meiner Tochter ist Türkin und da gibt es diese Probleme nicht. Man hat im Vorfeld geredet, dass sie nur Schweinefleisch nicht isst und ansonsten ist alles erlaubt. Hellseherische Fähigkeiten verlangen und Beschwerden im Nachhinein gehen überhaupt nicht, egal worum es geht.

LG Meto

Oje, das ist natürlich ätzend und diese Mutter hätte eine entsprechende Ansage von mir bekommen! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass muslimische Kinder erstmal ablehnen, wenn es was zu Essen gibt. Erst wenn ich von mir aus erkläre, dass halt kein Schwein oder Gelatine oder sonst was drin ist, essen sie dann doch mit. Klar sind nicht alle Türken Muslime, aber ich gehe da lieber auf Nummer sicher ;-)

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Ich bin auch der Meinung, dass die Mutter das hätte erwähnen müssen. Wir sagen immer Bescheid, wenn unsere Tochter irgendwo ist.

Aber auch komisch, dass das Mädchen beim Obst zulangt. Unsere knapp 3-jährige hat eine Milcheiweißallergie. Wenn sie auf dem Spielplatz Kekse von anderen Kindern angeboten bekommt, lehnt sie freundlich ab und erklärt, dass sie keine Milch verträgt. Im Kindergarten gab es vor Kurzem Eis als Überraschung, auch da hat sie abgelehnt. Ich kenne natürlich nur sie, aber irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass ein Kind im Schulalter dann auch eine gewisse Antenne dafür hat, wenn es etwas nicht verträgt. Wenn ich mir vorstelle, dass mein Kind eine Nussallergie hätte und dann aber ohne Nachfragen Kuchen essen würde...

Nein ich frage auch nicht nach. Hab selbst ein Kind mit Lactoseint. und ich sag es immer dazu. Mittlerweile ist meiner 4,5 Jahre alt und weiß es sehr gut. Für den Kindergarten mache ich Pudding ect oder bringe seine Milch selber mit. Wobei die Leitung dort super ist und immer alles besorgen würde, aber warum soll sie sich den Stress machen, ich hab ja alles zu Hause. Für Torte/Kuchen ect. im Kindergarten frage ich schon nach (wegen Nüssen ect.)

Nein, ich frage nicht nach. Ich sehe es nämlich nicht als meine Verantwortung, bei jedem einzelnen Kind über irgendwelche Eventualitäten nachzudenken. Diese Verantwortung liegt ganz klar bei den Eltern. Es ist ihr Kind und wenn dieses Allergien oder Unverträglichkeiten hat, müssen die Eltern dafür sorgen, dass diese Info an die entsprechenden Stellen ankommt. Schließlich ist es ihr Kind, für das sie nicht nur das Sorgerecht, sondern auch die Sorgepflicht haben. Und die ist der Mutter in deinem Fall schlichtweg nicht nachgekommen. Es war nicht dein Fehler, sondern ganz klar ihrer, da sie das Kind mit Fructoseintoleranz hatte und dir diese sehr wichtige Info vorenthalten hat. Lass dir diesen Schuh bloß nicht anziehen.

LG Leonora07

Ja ich frage in gewissen Situationen nach, aber eher nach Ernährungsvorlieben (Vegetarier, ungeliebte Lebensmittel), bei Intoleranzen und Allergien ist es selbstverständlich Sache des Betroffenen (oder seiner Eltern) proaktiv zu informieren.

Ich vermute die Mutter ist strohdoof, sorry, sie weiss dass ihr Kind eine Fructoseintoleranz hat, sie weiss dass ihr Kind auswärts isst, sie weiss dass es Spätsommer ist und somit die Wahrscheinlichkeit bei mindestens 90% liegt, dass es ohne Infos irgendwas mit Fructose zu essen gibt.
Das Kind scheint auch nicht besonders helle zu sein, 7 Jahre alt, hat Fructoseintoleranz und futtert Obst, na dann.....

Mach dir keinen Kopf.

"Das Kind scheint auch nicht besonders helle zu sein, 7 Jahre alt, hat Fructoseintoleranz und futtert Obst, na dann....."

Die Antwort hätte von mir sein können 😅😅😅

Vielleicht hat sich das Kind gefreut über das Obst. Weil es zu Hause keines gibt ?

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In dem Alter sollten die Kinder eigentlich selbst wissen, was sie nicht essen dürfen- zumal das Obst ja ziemlich eindeutig als solches zu identifizieren gewesen sein dürfte. Bei Gluten sieht es dann schon wieder anders aus.

Ich frage aber trotzdem immer nach. Vielleicht ein Überbleibsel aus meiner Zeit im Rettungsdienst, vielleicht rechne ich aber prinzipiell mit der Dummheit meiner Mitmenschen.

Meiner Meinung nach hast du aber trotzdem nichts falsch gemacht.

Lg

Hallo,

Ich habe einen Sohn mit wirklicher schwerer und für ihn lebensgefährlicher Lebensmittelallergie und ich habe immer wenn mein Kind irgendwo eingeladen war natürlich selber darauf hingewiesen!
Heute mit 14 Jahren macht er das natürlich selber.....

LG Kerstin

Und außerdem ist es gerade für Kinder mit Allergien und Unverträglichkeiten wichtig frühzeitig selbstständig damit sorgfältig umzugehen.
Das ist Aufgabe der Eltern das Kind zu schulen und evtl. das Umfeld zu sensibilisieren.
Bei unserem Sohn ist das lebenswichtig.
LG Kerstin

Hallo,

Ich frage nur nach wenn ich für Schule/Geburtstag backe. Wenn ein Kind bei uns zu Besuch ist erwarte ich dass das Kind/ die Eltern mich informieren.

LG
Sunny

Hallo.

NEIN, ich frage da NICHT nach. Auf die Idee würde ich gar nicht kommen.
Ich finde, es ist Sache der Eltern, andere ggf. darauf hinzuweisen - und in dem Alter dieses Mädchens sollte es eigentlich selbst dementsprechend handeln, möchte man meinen.

Sie weiß doch sicher schon länger, dass sie Obst nicht verträgt!?

Man kann doch nicht ständig nachfragen, ob wer gegen X, Y, Z allergisch ist. #augen

Ich habe noch nie gefragt. Wenn Kinder wirklich eine schlimmer Allergie haben, werden es die Eltern mir schon sagen.
Mal im Ernst... da wartet sie dass du fragst, wundert sich aber nicht wenn du es nicht tust?

Hallo,

ich frage nach, wenn es definitiv ist, dass ein Kind, was vorher noch nie da war, zum Essen bleibt. Eher, um abzuklopfen, was das Kind nicht mag. Aber wenn durch mangelnde Information seitens der anderen Mutter so etwas unter den Tisch fällt, tja, dann nehme ich auch keine alleinige Schuld auf mich.
Wahrscheinlich ist das Kind selbst nicht geschult genug, um Ursache und Wirkung zu begreifen und als betroffene Mutter hätte ich mir selbst das noch einmal zu Herzen genommen, damit das Kind zukünftig woanders selbst vorsichtiger ist.

VG, midnatsol

Wenn ich Essen zum Geburtstag in die Kita mitgegeben habe, habe ich nachgefragt und entsprechend angepasst, aber bei Besucherkindern gehe ich davon aus, dass Eltern /Kinder sagen, was sie nicht vertragen.

Mein Sohn hat eine starke Lactoseintolleranz. Da habe ich früher selbst Bescheid gesagt, mittlerweile sagt er es selbst. Und er hat immer Laktase dabei.

Ich frage schon nach, allerdings meistens beim Kind im Rahmen von "Heute würde es XY geben, magst du das oder ist da was dabei, was du nicht essen darfst?", aber dass ich gezielt die Eltern frage, kommt eigentlich selten vor...

Ich kenne einige Kinder mit Unverträglichkeiten, aber diese wissen alle darüber Bescheid und informieren dann von sich aus, was sie nicht dürfen... So sollte es auch sein, finde ich...

LG

Mein einer Sohn hat extrem viele und schwere Nahrungsmittel Allergien. Er wusste schon sehr früh genau Bescheid. Auch informierte ich die Eltern und im Zweifelsfall aß mein Sohn lieber nichts.
Ja, ich frage meist auch nach, ob ein Kind Allergien hat. Aber mich wundert, dass ein so großes Kind nicht selbständig handelt und nicht über seine Erkrankung informiert ist? Sie hat sich selbständig Essen genommen, was sie nicht verträgt?? Dann hat da die Mutter eindeutig was falsch gemacht? Das kann doch jederzeit überall passieren!
Als 3-Jähriger aß mein Sohn schon von sich aus nur das, was er selbst in seiner Brotdose hatte!

Bei Fructose ist die Gemeinheit, dass man vorher oft nicht weiß, was man verträgt/nicht verträgt, bis man es ist. Es schmeckt saulecker, bis die Folgen kommen....

Ich liebe Erdbeeren, spüre aber die Folgen.

Ahornsirup habe ich noch nicht probiert. Früher hatte ich keine Gelegenheit. Seit der Diagnose bekam ich Ernährungsberatung. Diese hat mich aufgeklärt, dass Sirup und Honig ungünstig sind. Daher werde ich es auch nicht probieren.

Vollkornbrot ist ebenfalls tückisch. Da hat mir erst eine Selbstbetroffene überhaupt erst gesagt, dass Vollkornprodukte Fructose hochgradig enthalten. Grund sind die Färbemittel, damit die Sachen brauner wirken.
Da es nur im Färbemittel ist und somit nicht als Bestandteil gilt, muss es nicht angegeben werden. :-[


Ich habe meine Diagnose nun schon einige Jahre.
oftmals überrascht es mich spontan. Und ich esse schon extrem vorsichtig. Neues probiere ich nur an Tagen aus, wenn ich in den nächsten Tagen nicht arbeiten muss.


Da es keine lebensbedrohlichen Situationen auslöst, kann ich schon verstehen, wenn ein Kind dann zugreift. Was schmeckt, kann ja nicht gefährlich sein.
Es ist doof, immer verzichten zu müssen.


Bei lebensbedrohlichen oder sehr drastischen Folgen reagieren Kind recht schnell.
Bei Bauchschmerzen und mal mehr mal weniger stark, ist die Versuchung manchmal größer.....

In der verwandtschaft haben mehrere Neurodermitis. Jene mit starken, blutigen Nächten haben nichts gegessen, was sie nicht kannten.
Jene, die zwar Schmerzen hatten, Haut juckte, etc. gönnten sich hin und wieder etwas, das sie nicht sollten oder probierten Neues. Es könnte ja auch gut gehen.
Die Versuchung war dann größer als der Gedanke an die möglichen Folgen.

Wenn ich ein Kind habe mit so schwerer Krankheit/Unverträglichkeit, dann muss ich dafür sorgen, dass JEDE Mutter, bei dem mein Kind aufschlagen könnte, davon weiß.
Natürlich erinnere ich dann auch mein Kind daran, daran zu denken.
Ich kann wirklich nicht voraussetzen, dass sich andere Mütter darum kümmern; vor allen Dingen kennen die sich ja wirklich nicht aus, wenn sie nichts damit zu tun haben, das Thema ist ja so vielfältig.
Meine Enkelin hatte einen Kita-Freund, der an Süßigkeiten nur Bitterschokolade essen durfte. Das wusste er selber schon in der Kita und in der Schule sowieso - war überhaupt kein Problem. Bei Geburtstagen kaufte man für ihn seine Bitterschoki einfach mit.
Der Fehler liegt schon bei der Mutter des betroffenen Kindes.
LG Moni

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Ich würde auch erwarten, dass man mir sowas sagt und wäre mein Kind betroffen, würde ich das auch tun!

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