Wieviel lernt ihr mit euren Grundschulkindern?

Hey,

durch einen anderen Beitrag ist bei mir eine Frage aufgekommen.

Lernt ihr mit euren Kindern nach der Schule, an den Wochenenden oder in den Ferien?

Ich bekomme hier im Forum aber auch in meinem Umfeld mit, dass einige befreundete Eltern wirklich "Stress" damit haben, mit ihren Kids zusätzlich zu den Hausaufgaben zu lernen oder zu lesen.

Mir ist irgendwie nicht ganz klar, ob das Aufgaben sind, die nicht fertig waren in der Hausaufgabenzeit oder ob das von Lehrer zu Lehrer unterschiedlich ist? Wir kontrollieren hier die Hausaufgaben, besprechen, wenn etwas falsch ist und das muss dann ausgebessert werden. Alles weitere ist freiwillig.

Lernt ihr mit euren Kindern zusätzlich zu den Hausaufgaben? Und warum? In welcher Klasse?

Schöne Grüße

1

Ich habe in der Grundschule wenig mit meinen Kindern zusätzlich gelernt.
Was wir gemacht haben war:
regelmäßig lesen
Das 1x1 üben
Manchmal in Sachkunde das Unterichtsmaterial nochmal durchlesen vor einer Klassenarbeit, aber auch nicht immer.

Ich glaube, dass zusätzliches lernen in der Grundschule nicht unbedingt nötig ist. Wenn die Hausaufgaben ordentlich gemacht werden und im Unterricht gut aufgepasst wurde dann sind die Kinder in der Regel gut vorbereitet.

Nur wenn das Kind in einem Fach Schwächen hat und nur 4er und 5er schreibt sollte man gezielt üben. Aber in diesem Fall würden die Lehrer auch darauf hinweisen.

2

Hallo,

meine Kinder (1. und 5. Klasse) machen ihre Hausaufgaben größtenteils in der Schule. Zu Grundschulzeiten kontrolliere ich diese, bei der Großen nicht mehr.

Was wir Zuhause machen ist laut vorlesen. Denn mein Kleiner liest viel und gerne aber eben nicht laut. Und ab und an Kopfrechnen, besonders das 1*1.

In Klasse 3 und 4 wenn Vorträge und Buchpräsentationen dazu kommen dann üben wir diese auch Zuhause.

Aber somit ist alles recht überschaubar.
In der weiterführenden Schule kommt dann das Abfragen von Vokabeln und vor Klassenarbeiten das Abfragen besonders in Lernfächern wie Geographie, Biologie und BNT.

Grüße,
Jojo

3

Hallo,

manchmal machen wir im Auto einfach Plus und Minusaufgaben, mehr wird für Mathe nicht gemacht. Abends liest er eine halbe Stunde im Bett, dadurch liest er für die 1. Klasse schon sehr flüssig. Mehr wird insgesamt nicht gemacht! Finde das reicht auch. 🙂
Am Wochenende wird gar nix gemacht, außer er möchte abends im Bett lieber Lesen anstatt CD hören, aber das ist ihm überlassen. Und so machen wir es in den Ferien auch! Vllt üben wir etwas Kopfrechnen in den letzten paar Tagen bevor die Schule wieder losgeht, mal schauen! Jetzt soll er erst mal seine Ferien genießen! 😌 5 Tage noch, dann starten bei uns auch endlich die Ferien!!!

LG Pingu

4

Hallo,

ich habe zwei Kinder. Für mich kann ich sagen, dass es von Kind zu Kind unterschiedlich ist. Dann kann ich auch sagen, dass es auch entwicklungstechnisch anders verläuft. Hinter allem stelle ich aber fest, dass es aber auch mit meinem (unserem) Anspruch zu tun hat und der ost eben hoch.

Konkret bedeutet es:
Kind 1 kam mir in der ersten Klasse tollpatschig, seeehr langsam. In Mathe musste ich viel erklären und ich habe echt viel Zeit ivenstiert. Hausaufgaben habe ich bis etwa in die deitte Klasse begleitet.
Dieses Kind hat sich so sehr wntwickelt. Seit der vierten Klasse ist es Klassenbeste. Die Hausaufgaben kontrolliere ich nicht mehr. Für Arbeiten lernt es selbständig und alleine. Dennoch biete ich ab und an Unterstützung an. Bei uns spielt es in einigen Fächern eine Rolle. Eine 1 bekommt dann der, der zusätzliches Wissen erworben hat, über das Klassenwissen hinaus. Und da biete ich gelegentlich Orientierung an. Mein Mann hat aber Unterstützung in Mathe angeboten. Eine 2 hätte mein Kind immer ges haffen, eine 1 und Klassenbeste, weil sie voher vemeinsam kurz üben. Ist es Stress, klar! Gleichzitig selbst Schuld. Für Ferien übe ich gar nichts, da kein Bedarf aber wir schauen gemeinsam englische Filme.

Kind nR. 2 kommt jetzt in die vierte Klasse. Ein Nicht-Lesenwoller. Ich habe bis jetzt tollieriert aber eben bis jetzt. Das Kind muss jetzt lesen. Aber es muss seiner Fähigkeit angepasst sein, spannend..Da geht Zeit verloren.
Während des Schuljahress Hausaufgsbenbegleitung, Erklären und Kontrollieren. Das Kind sollte in der bierten Klasse lernen, weil es noch nicht richtig kapiert hat, wie man lernt.

Alles ist für mich ein Prozess. Es fällt uns auf, dass unser Anspruch ausgesprochen hoch ist. An uns selbst, an unsere Kinder.

Ich werde belohnt und Wntwicklung meines älteren Kindes zeigt mir, dass die Kinder selbständiger werden. Stress ist es definitiv. Selbdt gewählt.

Mein Kind wird dank dem 1,0 Gesamtzeugnis das beste Gymnasium der Stadt wählen und das ist für mich dann die Belohnung ( und dem älteren Kind ist es selbst bewusst).

#winke

5

Hi,
nein. Er sollte jeden Tag ca. 10 min laut lesen üben, dafür gibt es ein Heft, aber er liest für sich, er liest sehr schön, somit ist das hinfällig. In Mathe gibt es ein freiwilliges Übungsheft, da er aber nichts üben muss, was er ohnehin schon kann, wird das auch kaum bearbeitet.
Wenn ein Diktat ansteht, üben wir im Vorfeld schon ein bisschen mit ihm.
Seine Buchpräsentation haben wir mit ihm durchgesprochen, er hat sie uns ein paarmal vorgeführt, das war’s.
Er kommt jetzt in die 3. Klasse.

vlg tina

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Wi haben täglich gelerntes wiederholt...

7

Hallo

hier werden auch noch die Hausaufgaben kontrolliert. Ist etwas falsch, sage ich ihm er soll nochmal nachrechnen/lesen. Verbessert er es ist´s gut, macht er´s nicht hat er halt einen Fehler drin, den dann der Lehrer anstreicht.
In der ersten Klasse wurde zusätzlich zu den Hausaufgaben etwas lesen geübt. So ganz nebenbei hin und wieder die ein oder andere Rechenaufgabe mit eingebaut, aber nicht täglich gezielt geübt.

Jetzt in der zweiten Klasse haben wir das Einmaleins geübt, was aber bei einer neuen Reihe immer auch Hausaufgabe war. Inzwischen kann er es aber auswendig und ich frag ihn höchstens mal so nebenbei ab, dann wenns passt und ich dran denke.
Seine Buchvorstellung hat er uns vorgestellt und wo er sich nicht sicher war, ob es so passt haben wir ihm geholfen bzw. Tipps gegeben, was er anders machen könnte.

Ansonsten lernen oder üben wir aber nichts gezielt zusätzlich.
Bei beiden großen begann das teilweise zusätzliche lernen erst mit der weiterführenden Schule.

LG

8

Hallo,

nein, ich lerne nicht mit meinen Kindern. Ich beantworte Fragen, wenn sie welche haben und helfe weiter, wenn sie mich darum bitten. Das ist zum Beispiel bei Vorträgen der Fall oder wenn ein Plakat gestaltet werden soll. Allerdings gibt es dann meist Hilfe zur Selbsthilfe. Ansonsten lese ich meinen Kindern manchmal vor oder lasse mir etwas vorlesen, wenn wir unterwegs sind rechnen oder buchstabieren wir häufig zum Spaß und jeder ist mal dran.

Aber das kann man nicht verallgemeinern. Meine Kinder haben bisher einfach keine Probleme. Der Große spaziert durch die Grundschule. Lesen ist die große Stärke meiner Kinder und im Grunde genommen ja schon die halbe Miete.

Hätten es meine Kinder schwer, würde ich ganz sicher mit ihnen Lesen üben. Auch in den Ferien. Ich würde viel häufiger die Malaufgaben durchgehen und die Hausaufgaben regelmäßig kontrollieren. Es ist auch deutlich mehr Arbeit einen Vortrag vorzubereiten, wenn man ihn gefühlt 1000 Mal durchgehen muss. Es kommt einfach aufs Kind an. Deswegen sage ich meinem Großen immer mal wieder, dass er sehr dankbar sein kann, dass ihm bisher alles so zufliegt. Seine 1 ist aus dem Ärmel geschüttelt, während Mitschüler trotz harter Arbeit nur eine 3 bekommen. Das ist unfair - sage ich ihm, wenn er es mal wieder unfair findet, dass er seinen Vortrag tatsächlich ein paar Mal durchgehen muss, bevor dieser sitzt.

LG

9

Der Klassenlehrer meiner Tochter zieht stramm durch und gibt allen Kindern immer zusätzlich Lese- Übungsmaterial auf, das zu bearbeiten ist. Da macht sie dann am Tag eine oder zwei Seiten. Abends liest sie freiwillig eine halbe Stunde im Bett. Ich kontrolliere ihre Hausaufgaben und mache ihr einen Übungstest vor Arbeiten.

Sie kommt in die 3. Klasse.

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