"Verplantes Kind" - Realschule oder Gymnasium?

P. S. Und ich denke, fürs Gymie muss man einfach prinzipiell gerne lernen. Das ist bei ihm eben nicht umfassend der Fall, sondern nur in Interessenschwerpunkten. Wir waren bei Beratungslehrern beider Schulformen und diese sagten übereinstimmend, das für das Gymnasium "Spaß am Lernen" absolute Voraussetzung wäre. Wichtiger noch als Intelligenz.

Und nochmal P. S. Er kommt mit "weniger" einfach insgesamt besser klar. Wir haben ja jetzt die Sachen in seinem Zimmer sehr reduziert, gut, es ist jetzt erst ein paar Tage, aber seither fällt mir auf, es geht viel besser. Ich denke, beim Stoff und bei Fächern ist das nicht anders.

Das mit dem Zimmerwechsel habe ich ja noch nie gehört, mein Sohn Gymnasium wechselt nur bei bestimmten Fächern wie Physik oder Chemie das Zimmer, das ist doch auch an der Realschule so. Also ein Zimmerwechselproblem ist jetzt nicht wirklich das Argument für die richtige Schulwahl......#zitter.

Also nein, Besserwisser eigentlich nicht. Er belehrt ja selten jemanden (außer mal beim Punkt "verboten"). Ansonsten ist er eher so begeistert von Thema X und Y, das er andere damit anstecken kann.

Auch gleichaltrige? Oder nur erwachsene? Interessiert er sich auch für Dinge die seine Klassenkameraden interessant finden?

zu 1) Sowohl als auch. Zu 2) Kommt drauf an welche Gleichaltrigen. Fußball und Autos mag er nicht, deshalb hatte er eine Weile Probleme mit einigen Jungs seiner Klasse (die ihm auch seine Langsamkeit vorwarfen). Mit anderen Nerds ist er schnell gut befreundet, viel auch mit Mädchen.

Über die Themen Technik und Pokemon hat er aber schon viele Berührungspunkte, eben eher mit anderen technikbegeisterten Kindern als jetzt gerade mit den Fußballjungs.

Aber das Arbeitstempo ist doch nicht dasselbe, oder? Das Arbeitstempo ist ja auch ein großes Problem.

Nochmal ergänzend: Es würde keine normale staatliche Realschule werden, sondern eine private mit kleinen Klassen.

Aber ist das Arbeitgstempo da nicht insgesamt einfach viel höher? ich sehe ein großes Problem mit der Stoffmenge und noch mehr mit Dingen wie Vokabeln auswendig lernen. So etwas stumpf Auswendig lernen hasst er und das lässt er dann auch gerne bleiben oder verweigert sich.

Das ist bei ihm nicht so. In allerererster Linie braucht er Struktur. Mehr als andere Kinder.

Da gibt es aber zumindest in der Unter- und Mittelstufe noch keine Unterschiede zwischen Realschule und Gymnasium.

... sorry das sollte an die TE

Zweite Fremdsprache gibt es ja nur im sprachlichen Zweig. Er würde mathematisch-technisch gehen. Da gibt es nur Englisch.

Ok, dann ist das System bei uns anders. Bei uns ist Französisch als 2 Fremdsprache an allen Realschule in Klasse 6 üblich. Man kann es in der 7. Klasse wieder abwählen und dann ein anderes 4. Hauptfach belegen.

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