Wie geht es Euren „Erstklässern“ auf den weiterführenden Schulen?

Hallo Ihr Lieben,

das erste Halbjahr der 5.Klasse ist vorbei und das Zwischenzeugnis wurde auch schon ausgeteilt.
Wie läuft es bei Euren Kindern?Haben sie sich in der Klassengemeinschaft gut eingelebt?
War die Schulwahl bis jetzt richtig oder ist die Entscheidung schon in Frage gestellt worden?
Bereiten sie sich täglich, selbstständig für die nächsten Stunden vor?


Kira hat sich (obwohl sie als einzige allein von ihrer Grundschule kam) einen festen Platz in der Klassengemeinschaft erobert und neue Freundinnen gefunden.
Sie geht jeden Tag mit einem Lachen in die Schule und fühlt sich dort pudelwohl.

Das Zwischenzeugnis ist besser, als das Grundschulzeugnis ausgefallen und auch die mündliche Mitarbeit ist sehr gut von den Lehrern bewertet worden.

Ihre Selbstständigkeit, ihr Selbstvertrauen ist in diesem halben Jahr enorm gewachsen, heißt, sie ist kaum mehr erkennbar, im Vergleich zu dem Mädchen, wie sie die vierte Klasse beendet hat#freu!

ABER:Die Lernbereitschaft zu Hause lässt immer noch sehr zu wünschen übrig-heißt übersetzt, daß sie ohne meine Erinnerung wenig bis gar nicht lernt...!Schriftliche Hausaufgaben werden jedoch nach wie vor selbstständig und zuverlässig erledigt.

Beispiel-am Dienstag steht eine Mathe Schulaufgabe an-vorab nach Nachfrage,kann sie alles, muß nichts mehr wiederholen, Stoff ist einfach, etc. pp.#schein!Heute Vormittag habe ich mich mit ihr zusammen hingesetzt, um den Stoff durch zu gehen.
Tja, dabei stellte sich heraus, daß sie einiges doch nicht kann bzw. nicht genau wusste, wie es gerechnet wird.

Dann heult, zetert sie und hat dann fast den ganzen Sonntag geübt#schmoll!

Englisch-Vokabeln sind bis nach den Weihnachtsferien selbstständig gelernt worden-seit einigen Wochen (wenn ich sporadisch abfragen möchte) werden sie leider erst nach Erinnerung gelernt.

Irgendwie hat im Moment die Motivation ein wenig nachgelassen.

Ist das bei Euren Kids auch so?

Erzählt doch mal, wie es Euren Kids ergangen ist.

Bin gespannt...#winke!

Liebe Grüße, agrokate!

PS:@Gymnasiasten:Welche 2.Fremdsprache wurde/wird in der 6.Klasse gewählt?

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Meine ist bereits in der 8.Klasse.

Was euch noch fehlt ist, wirklich täglich nach Std.Plan für den nächsten Tag die Fächer durchzusehen, um auf Abfragen und Exen vorbereitet zu sein....sowie Schulaufgaben schon etliche Tage zuvor abchecken, was sitzt und was nicht bzw. noch Übungsbedarf besteht..also vorrauschauend handeln.
Meine Tochter motiviert sich dadurch, dass sich ihre Vorbereitungen auszahlen , indem sie bei mündl. Abfragen und Exen stets punkten kann, da viele ihrer Klasse sich nie vorbereiten und es manchmal zum Fremdschäm wird.

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Hallo Zwerg-Bayern,

mich würde mal interessieren, wie du dies deinem Kind beigebracht hast.
Aktuell sitze ich hier immer noch neben meinem Kind (mittlerweile 7. Klasse), da sie selbst noch nicht so richtig abschätzen kann, wo sie Handlungsbedarf hat.

Die Hausaufgaben macht sie selbst. Das ist nicht das Problem. Sie würde auch Vokabeln lernen, aber irgendwie nur so halbherzig. Sie hat noch kein Gefühl, wo es klemmt.

Ich gehe auch mit ihr die Fächer regelmäßig durch - gerade, die für den nächsten Tag, damit keine Lücken entstehen.

Daher bin ich für jeden Tipp dankbar wie man hier eine gewisse Eigenständigkeit erreicht.

Du schreibst ja auch, dass es die anderen Kinder nicht machen. Selbst in der 8ten Klasse noch nicht. Hat man vielleicht noch nicht die Erkenntnis in diesem Alter ?

LG
Gotschie

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In der 5.+6. Klasse habe ich z.T. begleitet, in dem ich schon nahegelegt habe, abends Vokabeln und letzen Hefteintrag für nächtsten Schultag abzufragen, was dann beim regelmäßigen Funktionieren sich nur noch mit Stichprobenabfragen reduziert hat. Da bei ihr tägliches Abfragen in etlichen Fächern vorkommen, motivierte sie sich selbst, das eben vorbereitet sein, man besser da steht und sich diese Noten sehr bemerkbar machen.
Seit der 7.Klasse arbeitet sie komplett automatisch selbstständig.....vor Schulaufgaben kommt sie schon mal und frägt, ob ich ihr die Vokabeln abfragen kann.

Und zwecks Wissenslücken (Schulstoff/ Hausaufgaben , wäre es zum Vorteil und für deutlich leichter , dass dein Kind offener wäre und dir sagen würde, wo sie sich etwas schwer tut.

Aber ich muss ehrlich sein, da meine Tochter, so ein I-Phone, Adidas/ Nikefan und 1er BMW Fan ist und geistig immer beim Reisen (Dubai, Sychellen etc. ist. Lege ich ihr immer oft nah, gute Schulbildung und gute Noten, hat man es leichter und mehr Auswahl seiner Interessen an bessere bezahlte Berufe zu kommen, , um sich mehr dann auch mal mehr Wünsche leisten zu können.... Schlechte Noten, weniger gute Berufswahl....heißt auch mehr sparen und mehr verzichten können. Bei ihr wirkt es ;)

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Hallo,

unsere Tochter ist in der 6. Klasse Gymnasium mit bilingualem Zweig Französisch.

Sie kam auch alleine mit einem Mädchen aus ihrer ehemaligen Parallel-Klasse in die Schule, das sie vorher kaum kannte.
Die beiden hatten sich aber ebenfalls schnell eingelebt und fühlen sich total wohl auf dieser Schule.
Unter den Schülern herrscht sogar ein freundlicherer Umgangston als hier in der Grundschule, obwohl das Gymnasium an einem Brennpunkt liegt und die Grundschule in einer gut bürgerlichen Ecke.

Unsere Tochter hat schon in der 5. Klasse alles zuverlässig selbstständig gemacht. Sie hat sogar den Überblick, wann sie zusätzlich lernen muss und wann nicht.
Sie ärgert sich immer, wenn sie irgendwo "nur" eine 2 hat. #schwitz

Aber das ist nicht die Regel. Die meisten Kinder in ihrer Klasse brauchen immer noch einen, der sie in den Allerwertesten tritt, damit sie lernen.
Unser Sohn kommt dieses Jahr auf's Gymnasium, und ich bin mir sicher, dass der das auch brauchen wird. Unter anderem deswegen macht er kein bili. ;-)

Unsere Tochter ist, wie gesagt, in einer Französisch bilingualen Klasse und hatte deswegen von Anfang an zwei Fremdsprachen.
Wenn man auf diesem Gymnasium in einer Klasse ohne Profil ist, bekommt man in der 6. automatisch Französisch.
Latein gibt es ab der 8. Klasse als Ergänzungsfach und Spanisch ab der Oberstufe, wenn man will.

Ich würde als zweite Fremdsprache auf keinen Fall Latein empfehlen. Das braucht fast niemand mehr, und wer es doch braucht, kann es immer noch nachholen.
Ich habe ein Latinum und habe es nie gebraucht.
Grammatik kann man in anderen Sprachen lernen, und logisch ist Latein später auch nicht mehr. Da gibt es einen Haufen Ausnahmen, genau, wie in anderen Sprachen. (Das sind ja immer die zwei Argumente für Latein.)

Ob man Französisch oder Spanisch nimmt, finde ich ziemlich egal.
Genutzt wird in der Wirtschaft und der Wissenschaft sowieso meistens nur Englisch.
Mir lag in der Schule Französisch mehr, und unserer Tochter macht das auch ganz viel Spaß.
Viele finden aber Spanisch einfacher.
Da würde ich die Entscheidung dem Kind überlassen, auch, wenn sie nur das nimmt, was die Freundinnen wählen.

LG

Heike

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"ABER:Die Lernbereitschaft zu Hause lässt immer noch sehr zu wünschen übrig-heißt übersetzt, daß sie ohne meine Erinnerung wenig bis gar nicht lernt...!Schriftliche Hausaufgaben werden jedoch nach wie vor selbstständig und zuverlässig erledigt"

Dein Text könnte 1:1 vom mir stammen...

Mein Großer geht auch in die 5.Klasse eines Gymnasiums. Er hat sich super eingelebt...er hatte aber auch das Glück dass 3/4 der Klasse schon aus der Grundschule kannte.
Das Halbjahreszeugnis war ähnlich dem der Grundschule (1,x) und von den Lehrern hören wir nur gutes...

Aber wie bei euch, ist die Lernbereitschaft nicht die beste... oft erzählt er auch erst 1 Tag vorher dass er eine Arbeit schreibt...weil er zuvor trotz Notiz nicht daran gedacht hat #augen

Ich bin gespannt wie es weiter läuft. In Deutsch hat er nun 2x eine nicht so gute bekommen - es ging um Weitererzählungen und das ist so gar nicht sein Ding... Es fehlt ihm dafür einfach an Phantasie. Es liest sich wie ein 3.Klasse-Text. In der Grundschule hat er sowas schon gehasst (Briefe, Geschichten etc). Weiß auch nicht wie ich ihm da weiter helfen kann, denn lesen tut er viel und gern.

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Achso… unser Sohn wird sich für Französisch entscheiden.

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Meine Tochter hat immer noch / immer wieder Probleme mit anderen Mädchen in der Klasse. Ihre beste Freundin ist auch in der Klasse, aber viel besser integriert und das bekommt meine Tochter zu spüren. So gibt es gute und schlechte Tage.

Leider hat sie eine Lehrerin bekommen, die über keine sozialen Kompetenzen verfügt und noch nicht mal im Ansatz in der Lage ist zu vermitteln...

Vom Unterricht her, kommt sie gut mit, in jedem Fach. Alles zwischen 2 und 3.

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mein Kind war das einzige aus seiner Klasse/Schule - vor den Sommerferien gab es Tränen, da er gerne mit seinen Kameraden der GS auf die Schule wollte - Am zweiten Schultag der 5ten Klasse war schon das erste Kind zu Besuch und mittlerweile hat er lauter neue Freunde.

Er hatte eine deutliche Empfehlung und die "schelchteste Note" war eine 2,0 - Damit kann ich also leben, wobei ich erstaunt bin leicht es ihm fällt.

er musste "früher" nie lernen und jetzt muss er -war am Anfang ein DRAMA, aber mittlerweile macht er es mit mittlelschweren Murren - ich bin der Meinung, dass das normal ist - Erinnern muss ich auch noch, aber auch das sehe ich als normal an.

Hausaufgaben werden am gleichen Tag erledigt -das ist bei mir Pflicht - vorbereiten muss er sich nicht, noch reicht das aufpassen im Unterricht und Vokabeln erinnere ich täglich, wenn in sein Zimmer geht zum Hausaufgaben machen - mittlerweile sagt er schon: ja, weiß

wegen 2te Fremdsprache: muss er selber eintscheiden -ich höre mir nicht jahrelang an: Du hast gesagt, ich soll...nehmen.
Ob er später F oder L braucht, dass interessiert mich nicht und ist nicht absehbar. Außerdem beeinfluss ich nicht wegen meiner schlechten Erfahrungen.
F ist bei mir ebenfalls eine tote Sprache -- nie gemocht und nie gebraucht und 80% ist "weg" - beides sind Hauptfacher und lernen muss man bei beiden...er tendiert zu Latain.

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Hallo,
Meine Tochter ist jetzt in der 5., und schon bei der Schulwahl haben wir berücksichtigt, dass sie einen naturwissenschaftlichen Zweig braucht und Französisch lernen möchte. Das hat die Auswahl deutlich eingeschränkt. Und zum Glück hat ihr mein Favorit auch am besten gefallen, und die Schule ist auch ansatzweise in der Nähe.
Es ist viel schöner als die Grundschule, die bei uns sehr holprig ablief.
Sie mag nicht jedes Fach, aber sie findet alle Lehrer nett, was ich bei so vielen Lehrern nicht selbstverständlich finde. Auch ist die Atmosphäre viel netter. Beides Dinge, die ich bei unserer Grundschule nur ganz wenig und selten erleben durfte.

Das mit der Klassengemeinschaft ist schwierig, die Klasse ist voll und besteht fast nur aus Jungs. Wie das unter denen ist, weiß ich nicht; die Lehrerin ist recht zufrieden. Es gab/gibt wohl eine Klassen-What‘sApp- Gruppe, aber die wenigen Mädchen haben beschlossen, dass die Jungs nur Quatsch schreiben und haben eine eigene Gruppe gegründet. Meine Tochter hat erst seit kurzem ein Handy und ist dementsprechend noch nicht lange dabei (ich wollte ihr die Chance geben besser teilzuhaben), aber da läuft nicht viel. Meine Tochter ist allerdings auch ein Sonderfall, was soziale Kontakte betrifft (läuft unter hochbegabt und ADHS). Sie verbringt ihre Pausen zB lieber mit Knobelaufgaben oder beobachtet die anderen. Und sie ist sehr verspielt. Grob gesagt intellektuell drei Jahre weiter, jedoch emotional drei Jahre hinterher.
Die Lehrer erlauben viel mehr (zB dass sie im Unterricht andere Sachen macht), nehmen aber auch mehr Rücksicht. In der Grundschule undenkbar (wenn dann jeder mit einer Extrwurst ankommt, das geht ja nicht, das wird ja unkontrollierbar).
Die Englischlehrerin hat zB die Aufgaben für sie einzeln auf Extrablätter kopiert, so dass es übersichtlicher aussieht, und man weniger leicht etwas übersieht (was bei ihr durchaus vorkommen kann). Als ich mich in einem Gespräch irgendwann dafür bedankt habe, hieß es nur, das sei ja kein Aufwand (in der Grundschule war hingegen alles lästig und vollkommen unmöglich). Wobei ich mich allerdings schon gefragt habe, warum man es dann nicht gleich für alle Kinder übersichtlich gestaltet... Hab ich nicht laut gesagt, ich wollte es mir mit der Lehrerin nicht verderben.
Hausaufgaben sind viel weniger geworden, vielleicht eine halbe Stunde pro Tag, manchmal ist gar nichts auf. In der Grundschule saß sie gern zwei oder auch drei Stunden. Oft hattren sie zB 10 neue Lernwörter, die sie dann in unterschiedlichen Sortierungen so vier Seiten lang immer wieder aufschreiben mussten.

Lernen tut sie nur auf Zwang. Alles, was man begreifen kann, kann sie. Auswendig lernen kann sie gar nicht (fliegt ja manchen zu, ihr überhaupt nicht). Bei Englischvokabeln bin ich hinterher, dass sie so in etwa dabei bleibt. Bei NuT (Natur und Technik, das meiste ist Biologie) etwas weniger - kämpfen ist anstrengend, und uns beiden ist klar, dass die meisten Kinder, die fleißig die Unterschiede zwischen dem Aussehen einer pflanzlichen und einer tierischen Zelle gelernt haben, das zwei Jahre später nicht mehr wissen werden.

Sie kam das erste halbe Jahr sehr fröhlich nach Hause. Erst gerade inden letzten Wochen wirkt sie angespannt und ist zu Hause dementsprechend anstrengend. Da bin ich noch am Rätseln, vermute jedoch, dass ihr einiges erst jetzt allmählich bewusst wird. Und das Handy ist vermutlich auch teilweise schuld: bisher war klar, das nur am Wochenende gespielt wurde, das hat sich durch ds Handy schlagartig geändert; da mussten wir jetzt doch strenge Regeln einführen- mal schauen, ob es dadurch besser wird.

Viele Grüße

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mein Sohn hat ein "Werkzeug" gebraucht, um das mit dem regelmässigen Lernen auch alleine auf die Kette zu kriegen.
Wir haben ein Whiteboard.
Anfangs habe ich mit ihm zusammen immer eine Woche vorraus Wiederholungen, Vokabeln wiederholen und Lernen auf Arbeiten samt Inhalte erarbeitet und er macht auch täglich, was das Whiteboard ihm vorgibt....
Inzwischen macht er es nahezu von selbst....

Allerdings habe ich ICH den Überblick und es ist immer so, dass in ca 3-4 Tage vor einer Arbeit immer abfrage und somit für mich feststelle, ob der SToff wirklich sitzt... sonst greife ich ein ....

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Hallo...

unserer Tochter ist letzten Sommer auch aufs Gymnasium gewechselt. Sie geht mit 3 Klassenkameraden aus der GS in die neue Klasse. Hier hat sie sich super eingelebt, hat viele neue Freunde dazu gewonnen. Sie hat im Halbjahreszeugnis einen Durchschnitt von 1,1. Denke sie hat richtig gewählt, als sie in der 3. Klassen beschlossen hat aufs Gymnasium zu gehen. Wir haben ihr die Entscheidung gelassen, da alle ihre Freunde auf die Regelschule gewechselt sind. Nun, sie hat fast keinerlei Kontakt mehr zu den "alten" Freunden, das finde ich sehr schade, aber so ist das nun mal im Leben. Sie ist heute ein sehr offener und selbstbewusster Mensch. Sie erledigt ihre Hausaufgaben selbstständig, wenn sie Hilfe braucht, dann helfen wir, aber den Rest macht sie allein.
Als 2. Fremdsprache hat sie sich selbst Latein gewählt, da sie gern Medizin studieren möchte.

Auch ein Auslandsaufenthalt ist geplant, bin gespannt ob das was wird, wir werden ihr auf jeden Fall da nicht im Wege stehen.


VG x.

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