Weiterführende Schule - eure Meinung?

Hallo zusammen,

natürlich müssen wir die letztendliche Entscheidung mit unsrem Sohn gemeinsam treffen, aber mich würden einfach mal ein paar Meinungen, insbesondere auch von denjenigen interessieren, die es schon „hinter sich haben“ :).

Unser Sohn hat nun die Empfehlung für die weiterführende Schule bekommen (er ist jetzt in der 4. Klasse) und die lautet „einstimmig“ und ganz klar (das waren die Worte der Klassenlehrerin) „Gymnasium“.

Er hat wirklich gute Noten, Durchschnitt im letzten Zeugnis 1,9 und im aktuellen 2,0.
Er hat aber bisher auch nicht wirklich viel tun müssen, es fällt ihm leicht.
Aber ich muss schon ehrlich sagen, dass er eher ein kleiner fauler Kerl ist....es wird wirklich immer nur das Nötigste gemacht😇.

Er selbst möchte auf eine Gesamtschule, aber nur mit dem Hintergrund, das dort 2 seiner Freunde hingehen.
Ein weiterer Freund ist auch noch nicht sicher, jedoch hat dieser, genau wie wir, die klare Gymnasial-Empfehlung.

Wir tendieren zum Gymnasium, wobei dies eine kooperative Gesamtschule ist.
Er würde dort auf den Gymnasialzweig gehen.....

Was würdet ihr machen/raten?

Lg und danke.....
poca

niemals nach Freunden gehen, rate ich. -- diese ändern sich, oder man kommt doch in eine Paralellklasse.... -- es soll die "richtige" SChule sein, - schwerpunktmässig, als auch vielleicht Lage- und eben Artenmässig.

Wir sind in der gleichen Lage, gute Noten, faules Kind, absolute Gymnasialempfehlung...

Wir haben hier im Ort drei weiterführende Schulen, ein reines Gymnasium, zwei Gemeinschaftsschulen, auf denen das Abitur gemacht werden kann... Das Gymnasium hat den Ruf weg, echt schwer zu sein, das macht ihm natürlich Angst... Er möchte ganz klar auf eine der beiden Gemeinschaftsschulen und auch wir würden ihn da sehr gerne sehen... Allerdings kam von der Lehrerin ganz klar, dass er eigentlich unbedingt aufs Gymnasium muss, weil er einfach auf den Gemeinschaftsschulen zu wenig "Gehirnfutter" bekommen würde... Nun befürchten wir natürlich, ihm Chancen zu nehmen oder zu verbauen, wenn er nicht aufs reine Gymnasium geht... Allerdings haben wir hier auch nach der Eingangsstufe die Chance, zu wechseln, was dann ja evtl auch für ihn in Frage käme...

Wir haben jetzt erstmal mit ihm besprochen, dass wir uns alle Schulen in den kommenden Wochen zu den Elternterminen anschauen und auch mit ihm zu den Tagen der offenen Türen gehen werden und er sich ebenfalls alle anschauen kann... Danach werden wir uns gemeinsam für die Schule entscheiden, die uns allen am besten gefällt... Wir werden es auf jeden Fall nicht an Freundschaften festmachen, allerdings hat er eh nur wenige Freunde, daher haben wir das Problem nicht unbedingt... Aber er soll auf die Schule gehen und sich dort wohlfühlen, es bringt uns allen nichts, wenn er dicht macht, weil er die Schule nicht mag... Klar, es geht nicht immer nach Wünsch dir was, aber wie gesagt er muss sich wohlfühlen...

LG

Schick ihn aufs Gymnasium. Meine Tochter (11) hatte im Übertrittszeugnis in den Hauptfächern 2,0. Ich wollte sie gern auf der Realschule haben, mein Ex hat das Gymnasium durchgesetzt (die Methoden waren ätzend, aber das Ergebnis gut ;-)). Sie ist jetzt in der 6. Klasse und kommt wirklich ganz gut zurecht. Und Tatsache ist, dass auf dem Arbeitsmarkt bzw. in der Wahl des Berufs ein mittelmäßiges Abi mehr wert ist als eine gute mittlere Reife - und runter kann er ja immer noch, das ist deutlich einfach als auf eine höhere Schule aufzusteigen.

Er gehört für mich aufs Gymnasium. Das würde ich nicht von Freunden abhängig machen. Gute Freunde bleiben auch so erhalten. Dass er lernen muss, würde er auch auf der Gesamtschule merken. Lernen muss man auch wenn man nicht Abi macht.

Wahrscheinlich ist, dass er einfach eine Zeit hat wo er sich an die neuen Anforderungen gewöhnen muss und dann von selbst drauf kommt.

Es wäre hier wohl wichtig ihm das Gymnasium mit seinen Möglichkeiten mal schmackhaft zu machen. Er muss verstehen, dass er da eine echte Chance hat für sein Leben, Fächer oder AGs die es nur dort gibt. Gibt es bei euch Tage der offenen Tür. Wir waren letzte Woche 1 Jahr zu früh dort und unsere wissen schon jetzt. Die Schule ist geil, da wollen sie hin. Sowas würde ihm vielleicht helfen mehr auf sich zu schauen und weniger einfach das zu tun, was die Freunde tun.

Gemeinsam mit ihn die versch.Schulen besichtigen ,it deren pro und contra und ihn anschließend wählen lassen.

Hallo

wir hatten bei beiden großen eine ganz ähnliche Situation. Mit den Kindern wurde Gymnasium & Realschulen angeschaut, sämtliches pro & contra & berufliche Möglichkeiten besprochen und in erster Linie die Kinder entscheiden lassen. Freunde spielten für beide keine Rolle,entschieden haben sich beide gegen das Gymnasium. Fürs eventuelle Abitur muss man ja nicht zwingend aufs Gymnasium gehen.
Kind 1 machte nach dem Realschulabschluss weiter zur Schule, machte sehr erfolgreich sein Abitur und studiert inzwischen. Kind 2 entschied sich dann lieber für eine Berufsausbildung.
Auch Kind 3 braucht bisher nicht lernen, es fällt ihm so zu, geht aber auch erst in die 2. Klasse. Wir werden aber auch dann in erster Linie ihn entscheiden lassen auf welche Schule er dann will.
Für uns hat das so am besten gepasst.

Ihr werdet bestimmt auch für euch eine gute Lösung finden.

LG

Ich würde mir die Schulen anschauen, die Wahl der Freunde wäre mir egal und dann entscheiden. Aus der Ferne und aus persönlicher Erfahrung würde ich Gymnasium sagen. Ich selber habe mich bei meinen unschlüssigen Eltern (die selber kein Abitur haben) durchgesetzt und bin auf die Realschule (eben auch weil da die engsten freundinnen hin sind) und habe es so bereut ab klasse 8. dann zu wechseln habe ich mich aber nicht getraut und so hatte ich einen schweren Weg übers berufliche Gymnasium genommen um zum Abitur zu kommen. Wie oft habe ich meinen Eltern vorgeworfen, die wollten dass ich aufs Gymnasium gehe, sich nicht durchgesetzt zu haben. Vor allem in der Oberstufe. Ich hatte ca 38-40 wochenstunden Schule und am allgemeinbildenden Gymnasium mit vernünftiger Kurswagen kamen sie auf 25-Max 30 Wochenstunden. Ist mal ein kleiner Unterschied an Freizeit. Dazu noch viel mehr Fahrerei weil es berufliche Gymnasien nur in der Kreisstadt gab und nicht in unserer Stadt.
Sprecht mit ihm darüber, aber entweder er hat gute Argumente oder ihr entscheidet. Freunde sind kein Kriterium für mich.

Wenn das Gymnasium G8 bietet, würde ich die Gesamtschule nehmen.
Ansonsten habe ich meinen Sohn damals, da er nur so hoch springt wie er muss auf das Gymnasium geschickt...dort ist er inzwischen in der 9. und hangelt sich so durch.
Auf einer Gesamtschule hätte ich immer Angst gehabt, das er das untere Level wählt ob das so gewesen wäre?

Hallo!
Das mit dem „nach unten orientieren“ oder am unteren Level herumhangeln kann ich für uns NICHT bestätigen 😉
Unsere Große wechselte im Sommer auf die Gemeinschaftsschule (hatte eine Gym Empfehlung, Durchschnitt: 2.0) und sie lernt ausschließlich auf dem Gymnasialen Niveau, und ihr Durchschnitt zum Halbjahr lag bei einer 2,1... in 11 Fächern 🤗
In ihrer Klasse wird sich eher nach oben orientiert, es strengen sich alle an um eben im vorhandenen Niveau bleiben zu können oder um eventuell sogar nach oben wechseln zu können 👍🏻 Sie muss nach der 10. Klasse allerdings auf ein allgemeines Gymnasium oder berufliches Gymnasium wechseln. Sie macht dann ihren Realschulabschluss mit dem Vermerk der Versetzung in die 11. Klasse, dass sie ausschließlich auf gymnasialen Niveau gelernt hat!

Lg

Hallo meine Tochter hatte auch ein 2er durchschnitt und für mich war eig klar kein Gymnasium (natürlich wurde es ihr frei gestellt)
Sie ist von der Person her niemand der sich freiwillig abends oder am wochenende mal ein Schulbuch zu Gemüte ziehen würde.
Wir haben uns alle Schulen angeschaut, Realschule hier gefiel uns allen nicht vorallem mit dem neuen Hauptschulzweig (weiß nicht ob das mittlerweile überall so ist) meine Tochter entschied sich letzt endlich für die GS im Ganztagsbetrieb mit der klaren vorgabe das Sie im Realschul zweig arbeiten soll wenn Sie mehr machen möchte kann Sie das natürlich gerne.
Wir haben nun das 1 Zeugnis und Sind sehr zufrieden mit Ihr in manchen fächern hat Sie sich sogar im Gymnasium Niveau probiert.
Mir gefällt am besten das Sie sich dort doch nochmal ausprobieren können weiterführende Schule ist eben doch nochmal was anderes wie Grundschule aber doch nicht sofort die Schule wechseln müssen sollte es nicht klappen.
Sie hat einfach ein bisschen mehr Zeit sich entgültig zu entschieden zumindest bei uns an der GS.

Liebe Grüße

Vielen Dank erstmal für eure Meinungen :).

Wir hatten hier bei uns bereits alle „Tage der offenen Tür“ und haben mit unsrem Sohn zusammen alle 3 Schulen, die in Frage kommen, angeschaut.

Es stehen jetzt eben nur noch die Gesamtschule (IGS) sowie die kooperative Gesamtschule, eben mit dem Gymnasium zur Auswahl.

Bei der IGS könnte er die Erweiterungskurse belegen und ab der 7. Klasse die zweite Fremdsprache wählen und hätte dann die Möglichkeit, nach der 10. Klasse mit dem Wechsel an ein Gymnasium, das Abitur zu machen.
Das Konzept an dieser Schule ist uns jedoch etwas fragwürdig. Die Kinder haben innerhalb ihrer Klasse gemeinsamen Unterricht, z.B. Erdkunde, Geschichte usw. bekommen aber z.B. je nach „Stand“ unterschiedliche Arbeitsblätter.
Die Kinder, die Realschule machen wollen, gehen in den Hauptfächern in G-Kurse, die Kinder, die später mal das Abi anstreben, in die E-Kurse.
Auch kann man in dieser Schule NICHT sitzen bleiben. Es werden alle „mitgezogen“.

Bei der kooperativen Gesamtschule wird dann eben direkt ab der 5. Klasse in eine Realschul- bzw. Gymnasialklasse eingeteilt und alles läuft eben wie auf einem „normalen“ Gymnasium.
Sollte es ein Kind nicht „schaffen“, wäre dann „nur“ ein Klassen- und kein Schulwechsel nötig.

Die Klassenlehrerin sieht unsren Sohn klar auf der Kooperativen auf dem Gymnasialzweig und befürchtet, dass er auf der IGS nicht entsprechend gefördert wird und sich wohl früher oder später auf dem Nötigsten „ausruht“.....
Das ist genau das, was wir auch befürchten. Er lebt nach dem Motto: „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“😇.

Auf die IGS würde er mit 2 Freunden zusammen gehen, auf die Kooperative immerhin noch mit einem seiner Freunde.
Das ist für ihn selbst ja das aller Wichtigste...

Es fällt uns wirklich schwer, die Entscheidung zu treffen.......

Lg poca

Hallo! Ja bei uns (BW) „funktionieren“ die Realschulen nur noch so... mit Hauptschulzweig 😉
Unsere Große geht ebenfalls auf die GMS und ist super happy mit mega Noten im E-Niveau 🤗

Lg

weitere 4 Kommentare laden

Mein erwachsener Sohn hatte genau die gleichen Noten und auch enpfehelung "unbedingt" Gymnasium.

Er hat ibbzaxhen sein Abitur mit G8 gemacht und ich habe fasz jedes JAhr gedacht, hätten wir ihn doch dmals lieber an der Gesamtschule angemeldet ; um hm noch das Jahr mehr bis zum Abi zu gönnen. Es war nicht unbedingt, dass ihm das LErnen so schwer fiel (da hat er sich schnell angepasst). sondern eher, dass die Schule und Lernen dafür das ganze Leben bestimmte.
er konnte froh sen,dass sein Training für Sport erst um 17 Uhr war, etliche Mitschüler mußten ihr Hobby aufgeben weil es nachmittags stattfand.

Ich würde nach unseren Erfahrungen jedem empfehlen,den Weg des G9 zu gehen, da hat an doch mehr Zeit noch "Prviatmensch nicht nur Schüler zu sein.

Durch die ´Freundin meiner Tochter (auf einer kooperativen Sekundarschule) bekommen wir mit, wie das an der Schule läuft. Sie wird jetzt im 10. Schuljahr schon auf die Oberstufe vorbereitet, in einem Fach sogar von einem Lehrer des Gynasiums hier am Ort unterrichtet. Von daher sehe ich es sehr positiv, erst diese Form der Gesamtschule zu machen und hätte meine Tochter gern auf diese Schule geschickt, nur wurde die erst 1 Jahr nach ihre Schulwechsel gegründet.

Schule ansehen. Oft ist das entscheidend. Unser Sohn wollte auch zunächst auf die Gesamtschule mit Gymnasialzweig wegen seiner Freunde. Wir haben uns beide Schulen angesehen und mein Sohn meinte hinterher, dass strenge Gymnasium wäre toll. Nun ist er in der 8. Klasse und es klappt ganz gut.

Man muss einfach sehen, wie das Kind ist. Freunde von meinem Sohn machen nur das nötigste und sind, obwohl sie eine Gymnasialempfehlung hatten, im G-Kurs und nicht E-Kurs. Ich glaube, manche Kinder benötigen einfach auch eine gewisse Struktur und Strenge.

Weiterhin denke ich jetzt nach ein paar Jahren auch etwas anders. Viele Schüler gehen nach der 10. Klasse ab und gehen ihren Weg auf Fachschulen oder melden sich an der IGS an. Es gibt so viele Wege und es hängst sehr entscheidend davon ab, wie das Kind ist. Gute Schüler in der Grundschule müssen ja nicht immer gut bleiben....in der 8. Klasse werden wohl einige Kinder im Sommer die Schule verlassen müssen.

Hallo,

bei uns steht der Wechsel auf die Oberschule jetzt zur 7. Klasse an.
Empfehlung lautet auch Gymnasium mit einem Schnitt von 1,9.

Sie wird auf die Gesamtschule gehen. Sie ist einfach ne faule Socke und man muss sie immer antreiben. Unser Gymnasium wäre nicht das richtige für die gewesen.
Sie hat auch lange überlegt und hat sich selbst auch für die Gesamtschule entschieden und fühlt sich mit diesem Entschluss sehr wohl.
Mal sehen wie es dann ab dem Sommer wirklich ist;-)

LG
Nadine

Selbstverständlich haben wir uns alle Schulen an dem "Tag der offenen Tür" angeschaut;-)#winke

LG
Nadine

Hallo,

wenn es nach Faulheit gehen würde, hätten Gymnasien einen starken Mädchen-Überschuss. #schwitz
Die meisten Jungs, die ich kenne, sind faulen Socken, inklusive unserem Sohn (9).
Der wird mit einer Gymnasial-Empfehlung, einer 1 und sonst 2en im Sommer ebenfalls auf's Gymnasium gehen.

Das Niveau an den IGS ist (zumindest hier in NRW) ein ganzes Stück niedriger als an Gymnasien.
Wenn Dein bequemer Sohn bisher locker ohne zu lernen mit solchen Noten durch die Grundschule spaziert ist, und seine Klasse kein extrem niedriges Niveau hat, dann wir er sich in der IGS sehr wahrscheinlich langweilen, weil es ihm zu langsam geht.
Und unterforderte Kinder sind genauso wenig ein Vergnügen, wie überforderte. #schwitz

Hier wird Kindern mit einer echten Gymnasial-Empfehlung nicht empfohlen, auf eine IGS zu gehen.

Wo die Freunde hingehen, wäre mir egal. Freundschaften ändern sich.
Die beiden besten Freundinnen unserer Tochter (6. Klasse) gehen außerdem auch nicht auf ihre Schule, weil sich das nicht ergeben hat. Es klappt trotzdem mit der Freundschaft.

LG

Heike

Hallo,
die Qual der Wahl hatten wir im letzten Jahr, Tochter auch Schnitt von 2,0, machte auch nur das Nötigste, war immer schnell fertig. Gymnasium war die Empfehlung, ich war mir nicht sicher, weil sie eine sehr ruhige ist, aber sie wollte aufs Gymnasium. Und ehrlich: es läuft super! Würde es wieder so machen! Ihre Freundinnen sind die meisten auf die Realschule, aber ihr war das völlig egal.
Nächstes Jahr ist der Mittlere dran ...mal sehen. Was mir nur auffiel: Gymnasium werden wenig Schulaufgaben (2 pro Halbjahr in D, M u. Englisch u. Exen in Mathe u. Englisch nur 2, in D ein Referat), also wenn man ein was verhaut, ist es schon schwierig es wieder auszubügeln. In der Realschule werden mehr Proben u. Exen geschrieben, aber unsere Tochter kam damit gut zurecht.
Vg Judith

Hallo Pocahontas,

wir stehen auch gerade vor der Qual der Wahl. Meine Tochter hat eine unbedingte Gymnasialempfehlung (1,1 Schnitt), mein Sohn "nur" eine Realschulempfehlung (Schnitt 2,3). Er ist nicht unbedingt "dümmer" als seine Zwillingsschwester, hat aber ein ganz anderes Arbeitsverhalten und fühlt sich schnell unter Druck gesetzt, obwohl er bisher ohne Mühe oder Lernen durch die Grundschule gekommen ist (außerdem hat er ADHS und eine isolierte Rechtschreibstörung).
Nun gibt es leider keine (integrierte) Gesamtschule in Reichweite und auch die Realschule ist eine Mittelstufenschule (Haupt- und Real zusammen). Das gefällt mir gar nicht - zumal für meinen Sohn aufgrund seines ADHS der Umgang wichtig ist (findet schnell den Anschluss zu den "bösen" Buben).
Daher haben wir uns entschlossen, ihn mit an dem privaten Gymnasium anzumelden, in das auch seine Zwillingsschwester gehen möchte. Der Grund ist die entsprechende Förderung dort, das familiäre Klima und die kleinere Klassengröße. Seine Lehrerin würde genau wie wir entscheiden, so ihre Antwort auf unseren Einwand bei dem Empfehlungsgespräch. Uns geht es gar nicht so sehr um das Gymnasium, aber ich denke, dass sich unser Sohn den geringeren Anforderungen in der Mittelstufenschule anpassen würde und auch die Fehler, die er nun macht, genau so in der Realschule oder Hauptschule machen würde. Daher versuchen wir es - runter geht auch immer - so ist unsere Meinung und er möchte es gerne versuchen (Druck machen wir ihm nicht).

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