Helft und verbessert ihr die Hausaufgaben? (1Klasse)

Hallo!

Die Kinder sollten Wörter aufschreiben,die sie können. Meine Tochter konnte genau zwei. Ihren Namen und "Oma".

Andere Kinder haben ganze Seiten. Als sie dann vorlesen und buchstabieren sollten,was geschrieben wurde,hieß es von fast allen diesen Kindern:"Mama hat das vorgeschrieben" . Es gab nur wenige Ausnahmen die tatsächlich schon lesen und richtig schreiben konnten.(Schreiben nach Gehör wird nicht unterrichtet)

In Mathe wurde bei Zählaufgaben ,Strichliste geführt. Meine Tochter hatte als einzige ,zwei Fehler. Alles anderen 21 Kinder hatten es perfekt.

Natürlich schaue ich über die Hausaufgaben und sehe auch die Fehler.
Erst dachte ich mir,ich lasse es so,das die Lehrerin sieht ,was sie kann.
Jetzt denke ich. Ich sollte sie vielleicht doch verbessern?

Wie ist es den nun richtig?

Hey du. Ich würde es nicht einfach so machen, da es deinem Kind nicht hilft, wenn sie in der Klasse zwar toll auffällt, weil sie alles richtig hat, aber überhaupt nicht weiß warum und wie das funktioniert.

Meine Tochter ist in der 2. Ich mache es so, dass ich ihr schon ihre Fehler aufzeige und sie sie selbst verbessern lasse. Kann sie es nicht, weil sie im Unterricht was nicht verstanden hat (kommt selten vor), erkläre ich ihr es nochmal und lasse sie es mir ein paar Übungsaufgaben festigen. So geht sie immer mit ordentlichen Hausaufgaben in die Schule und hat alles kapiert.

Ganze Texte vorschreiben ist Blödsinn.

<<<So geht sie immer mit ordentlichen Hausaufgaben in die Schule >>>

Hausaufgaben sollten nicht immer perfekt sein. Dafür gibt es Hausaufgaben, um zu sehen, wo Defizite sind. Für wen soll das ordentlich gut sein, wenn dafür zwei, drei oder viermal angefangen wird. Das mit dem Üben find ich gut und auch von Vorteil. Aber wie gesagt, Hausaufgaben müssen nicht perfekt ordentlich sein. Das wollen eben nur immer die Eltern.;-)

Bei uns sind die ha zum Üben und Festigen da. Es wird erwartet, dass die Eltern kontrollieren und mit den Kindern üben und es werden viele Tests geschrieben.

Der Lehrer zieht stramm durch und erwartet viel, aber mein Kind kann dafür auch 1a rechnen,lesen und schreiben.

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Weder helfe ich noch verbessern ich, der Lehrer will ja nicht wissen was ICH kann.

LG
Visilo

Ich sehe das anders. Um den Lernstand festzustellen dazu hat der Lehrer massig Gelegenheit. Dazu sind Sachen, die im Unterricht angefertigt werden, Tests, mündliche Kontrollen, Klausuren und die Notengebung da. Wenn das als Einsortierungsinstrument nicht ausreicht, dann kann man dem Lehrer in meinen Augen auch nicht mehr helfen.

Das ist aber nicht der Sinn von HA. HA sind dazu da den Stoff zu festigen, zu üben und sie sollten ordentlich und vollständig und möglichst korrekt sein. Vielleicht nicht lupenrein richtig, aber dass Ziel ist es doch sie richtig zu lösen.

Klar ist es die Aufgabe der Kinder ihre Hausaufgaben selbstständig zu machen. Punkt.

Und ganz ganz sicher ist es NICHT die Aufgabe der Eltern die HA zu erledigen. Punkt.

Meine Kinder machen ihre HA auch selber, aber ich schaue trotzdem nach der Arbeit rüber und wenn ich sehe, sie haben die Aufgabe nicht verstanden, dann rede ich mit ihnen darüber.

Ich sage ihnen auch nicht sofort die Lösung, aber ich zeigen ihnen stellen, wo ihnen mit mehr Nachdenken auffallen müsste, dass das so nicht stimmen kann.

Genauso wenn ich den Eindruck habe, dass sie schludrig gearbeitet haben und viele Schreibfehler rein gehauen haben, dann geht die HA - so bei uns nicht durch. Dann wird die noch einmal von den Kindern kontrolliert und durch die Kinder mit ggf. Hinweisen von zu uns verbessert.

Und wenn sie was nicht verstehen und ich weiß, wie es geht, natürlich gehen wir das noch einmal durch.

Warum denn auch nicht?

Sorry, aber es ist in allen Studien nachgewiesen, dass an der Bildung so doll gespart wird, dass der Haushalt und die Herkunft den entscheidenden Faktor bilden um gut durch die Schullaufbahn zu kommen. Und genauso ist es.

Manchmal hat man Glück und ein so schlaues Kind das alles selbst macht versteht und selber ausgleichen kann, aber häufig sind doch einfach die Kinder im Nachteil die Eltern haben die keine Zeit oder kein Interesse haben, nicht da sind oder die nicht gebildet genug sind sie zu unterstützen. Und da bauen sich über die Zeit bevorzugt Defizite auf. Dann haben die Kinder irgendwann keine Lust mehr es selber zu lösen und werden angehängt.

Es ist doch überhaupt .... scheiß egal .....sorry, in welcher Schublade der Lehrer das Kind einsortiert. Was soll das dem Kind überhaupt bringen? Es sagt doch nicht viel mehr, als dass ein Kind gerade etwas nicht kann, aber gar nichts über die Ursachen oder über das Potenzial des Kindes zur Entwicklung.

Es ist doch einzig und allein entscheidend und wichtig, dass das Kind den Stoff versteht, das Wissen für sein Leben hat, seine bisherigen Fehler erkennen kann, und für sich den richtigen Weg findet das Wissen anwendungssicher für sein Leben zu nutzen.

Es ist wichtig, dass es sich für sich verbessert durch das üben. Und das Ziel ist, dass das Kind in der Schule gut zurecht kommt, mit kommt und motiviert lernt. Das ist doch wichtig.

Und wenn dazu Hilfe nötig ist, warum soll man die verwehren? Nur damit man sich brüsten kann, dass das Kind total alleine klar kommt und alles seine Sache ist ????

Ich bin auch für Selbstständigkeit, aber ich bin auch für Bildung. Und ich sehe den Bildungsauftrag nicht nur bei der Schule. Ich denke, ich trage eine Mitverantwortung für die Bildung meiner Kinder. Und wenn ich merke, es hängt und der Unterricht mit dem Lehrer reicht nicht aus um den Stoff anwendungssicher zu festigen, dann unterstütze ich meine Kinder.

Und genau dazu wurden wir übrigens auch durch die Schule und die Lehrer aufgefordert. Wir sollen in die Hefter schauen. Wir sollen Fragen zu HA stellen, prüfen ob die Kinder alles im Griff haben. Wir sollen üben und Fehlerschwerpunkte aufzeigen. Es ist nicht möglich im normalen Unterricht allen 25/26 Kindern der Klasse individuell gerecht zu werden. Und weil Kinder in der Entwicklung sind und lernen das lernen zu lernen, brauchen sie auch Zuhause Vorbildverhalten und Interesse.

Gut geschrieben, unterschreibe ich genau so #pro

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Da muss ich "2mama1988" Recht geben, nur verbessern, damit sie gut da steht, es aber trotzdem nicht kann, hilft weder deinem Kind , noch dem Lehrer.
Verbessern kann es nur dann dein Kind selbst, wenn du ihr auf die Sprünge hilfst und bei ihr geht dann ein Lichtlein auf.Was dann auch heißt, sie hat es auch kapiert.
Als Eltern ist es wichtig mit ihren Kindern zu üben, damit es auch gefestigt wird, vorallen im Auge behalten, wo es noch hakt.
Du kannst auf Fehler hinweisen, aber verbessern nur, wenn es dein Kind auch wirklich kapiert hat.

Als Eltern soll man weder stets in den Hausaufgaben im Vorfeld übereiftig eingreifen, geschweige sie sogar abnehmen.
Nur kontrollieren und Fehler besprechen.
Kinder sollen lernen, sie selbstständig zu erledigen, nur bei Fragen oder Fehler Hilfestellung leisten, indem man es mit Erklärungen auf die Sprünge hilft.

Mach dir keine Sorgen, Lehrer merken schon durch den Vergleich im Unterricht, wiefern Eltern in den HA tatsächlich mitwirken.
Das würde ich deiner Tochter auch sagen, dass den Lehrer ehrliche Schülerhausaufgaben mit Fehlern lieber sind, als perfektgestaltete HA von Eltern.#augen

<<<Das würde ich deiner Tochter auch sagen, dass den Lehrer ehrliche Schülerhausaufgaben mit Fehlern lieber sind, als perfektgestaltete HA von Eltern.#augen>>>

Genau das meine ich auch. Es wollen immer nur die Eltern perfekt machen bzw. haben. Das hilft aber meistens dem Kind nicht.

Hallo!

Bei uns wurde gleich in der ersten Schulwoche von der Lehrerin gesagt, dass die Kinder alleine für ihre Aufgaben verantwortlich seien. Sie würde in der Schule ja sowieso sehen, was die Kinder können und was nicht.

Wir lassen uns von unserer Erstklässlerin vorab die Aufgaben erklären, also nicht die Lösung, sondern einfach die Aufgabenstellung ab sich. Bis jetzt kam da noch kein Stuss. Sollten wir mal merken, dass etwas so gar nicht verstanden wurde, würden wir wahrscheinlich durch gezielte Fragen versuchen das Kind auf den Denkfehler hinzuweisen. Die Lösung würde ich aber nicht vorkauen, wahrscheinlich nicht einmal den Lösungsweg.

Allerdings ist es jetzt schon ersichtlich, dass andere Familien es anders handhaben. Da haben die Hausaufgaben, trotz Bitte der Lehrerin, perfekt zu sein.

LG,
Id

Ich verbesser die Kinder und kontrolliere die HA. Die Lehrerin verbessert sie ebenfalls und das nicht nur bei Diktaten, sondern bei allem was sie schriftlich vor die Nase bekommt.

Und in meinen Augen schadet das auch nicht. Klar sind sie erstmal vielleicht nicht begeistert etwas ändern zu müssen und "Fehler" gemacht zu haben, aber sie lernen es ja dann auch gleich richtig und machen später viel weniger Fehler.

Und genau dann wird ja benotet und ob man seinen Kindern dann einen Gefallen getan hat ihr darauf zu achten um sie frei und ohne Rückschläge lernen zu lassen...... wenn sie dann plötzlich regelmäßig miese Noten in Rechtschreibung mit nach Hause bringen und sich mühsam umprägen müssen, was sie 2-3 Jahre lang schon immer falsch geschrieben haben, wage ich zu bezweifeln. Ein bisschen Kritikfähigkeit erlernen schadet zudem keinem Kind. Jeden Tag ein paar Wörter bei HA korrigieren, macht aufs Jahr gerechnet auch seinen Effekt.

Bei uns wurde nach der Methode Lesen/Schreiben wie Sprechen unterrichtet. Damit haben es die Kinder zuerst auch ultra schnell gelernt. ABER: Die Lehrerin korrigiert komplett entgegen der Methode von Anfang an und es gibt auch jede Woche seit Klasse 2 Lernwörter, die wie Vokabeln von der Rechtschreibung her geübt werden müssen. Und damit hatten wir zwar die Vorteile von Lesen/Schreiben nach Gehör, aber nicht die Nachteile. Die Rechtschreibkorrektur wurde bei den Kindern zuerst als "Schreiben in Erwachsenensprache" eingeführt. Und die wollten sie letzten Endes auch verstehen lernen. Sie wollen ja groß werden. Bei uns. Hat es gut geklappt und das Flüchtlingskind in der Klasse soll auch gut mitkommen.

Hallo!

Und das hört nie auf.

Als mein Sohn in der 8. Klasse war, schrieben die Elternvertreter einen aufgeregten Brief an den Physiklehrer, dass die Arbeitsblätter zu schwierig seien und ob er ihnen nicht die Lösung zukommen lassen könnte, damit man die Kinder zuhause unterstützen könne.

Seine Antwort: Er hätte die Arbeitsblätter für die Kinder ausgeteilt und wenn sie dem Unterricht gefolgt wären, könnten sie das ohne Probleme lösen. Er allerdings würde gar keine perfekt ausgefüllten Blätter erwarten, sondern sähe dann, wo bei dem Einzelnen die Defizite wären und könnte gezielter wiederholen. Von den Eltern erwartete er keinerlei intellektuellen Fähigkeiten.

Spaßeshalber fragte ich erschreckt meinen Sohn: "Ihr habt Arbeitsblätter in Physik? Kommst du damit klar?"

Er zuckte etwas gelangweilt und wenig enthusiastisch die Schultern.

"Brauchst du Hilfe?"
"Von dir??? Nee, lass ma!"

Kurz: Nein, ich habe mich noch nie in die Hausaufgaben meiner Kinder eingemischt. vielleicht habe ich Glück, weil sie das wirklich von Anfang an alles allein regeln und gewissenhaft sind. Vielleicht war es aber auch gut, dass ich ihnen das alles von Anfang an zugetraut habe und dass sie wissen, dass Fehler dazu da sind gemacht zu werden. Außerdem sind Lehrer auch nicht doof. Die wissen schon, ob das Kind die Aufgaben gelöst hat oder ob Mutti das verschlimmbessert hat.

LG

Beim Helfen kommt es drauf an. Wenn mein Kind nur grade ein Brett vor dem Kopf hat, dann versuche ich indirekt zu helfen. Also nicht wie bei euch, dass die Eltern dann quasi die Hausaufgaben rechnen, aber wir lesen oft zusammen die Aufgabenstellungen und überlegen dann zusammen, was wohl gefordert sein könnte. Und wenn die Kinder 20 Aufgaben rechnen sollen, finde ich es auch nicht schlimm, wenn man die erste gemeinsam rechnet.
Wenn ich aber merke, dass meine Kinder etwas wirklich nicht verstanden haben, dann sollen sie die Hausaufgaben abbrechen und am nächsten Tag mit dem Lehrer reden und es sich noch einmal erklären lassen.

Auch verbessere ich keine Hausaufgaben. Den Lehrer interessiert es nicht, ob ICH das alles kann, er will sehen, ob meine Kinder ihre Sachen beherrschen.

lg

Also, wenn ich einen Fehler entdecke, dann sage ich zu ihm „schau dir das nochmal genau an“. Ich sage nicht, was falsch ist, sondern führe ihn dahin, sodass er es Selbermachen merkt und dann verbessern kann.
Auch sonst sage ich ihm, dass er es ordentlich machen soll, sonst radiere es ihm wieder raus.
Bei euren ersten Aufgabe hätte ich nix vorgeschrieben.
Aber sonst kommt er mit fehlerfreien Hausaufgaben.
Die Lehrerin hat darum gebeten, dass die Kinder, wenn sie etwas zuhause nicht Verstehen, mit unvollständigen Hausaufgaben kommen sollen, damit es die Lehrerin wiederholen kann.
Oder wenn sie anfangend etwas selber von sich aus zu schreiben, sollen wir schauen, ob es die Kinder (de)motiviert, wenn wir sie verbessern (zb. Bei „Libe Mama“).

Ansonsten korrigiere ich natürlich, aber eben so, dass er selbst auf die Lösung kommt.

Hallo,

ich halte nicht viel davon, die Kinder die Hausaufgaben in dem Alter nicht zu kontrollieren.
Da merkt man nämlich auch als Eltern, wo es hakt und kann eingreifen, bevor sich echte Lücken bilden.

Die Lehrer merken das sowieso im Unterricht.

Unsere Tochter ist jetzt in der 6. Klasse, unser Sohn in der 4. Aus dieser Erfahrung muss ich sagen, dass man da als Eltern dran bleiben muss.
Zum einen können die Lehrer nicht jedes Kind individuell betreuen. Wenn die Klasse das Thema im großen und ganzen verstanden hat, geht es weiter.
Zum zweiten gucken die Lehrer nicht intensiv in jede Hausaufgabe jedes Kindes. Damit wäre nämlich schon eine Schulstunde herum.

Wir haben z.B. einige Kinder im Bekanntenkreis, die in der 5. Klasse am Gymnasium durch mangelhafte Rechtschreibkenntnisse aufgefallen sind und das aufarbeiten mussten/müssen.
Bei unserer Tochter bekommen diese Kinder Abzüge für mangelhafte Rechtschreibung in den Klassenarbeiten.
Dass die Kinder Defizite haben, haben die Grundschullehrer der Kinder garantiert schon vorher gewusst. Passiert ist nichts.
Wenn die Eltern da die Hausaufgaben in der Grundschule kontrolliert und mit dem Kind geübt hätten, könnten die das längst. Vor allem konnten sich bei den Kindern so über Jahre falsche Schreibweisen verfestigen.
Unser Sohn hatte in der 2. Klasse eine mangelhafte Rechtschreibung. Das haben wir an den Hausaufgaben gesehen und entsprechend reagiert, indem er seine Fehler verbessern musste und indem wir mit ihm Rechtschreibregeln geübt haben.

In Mathe können sich auch systematische Fehler einschleichen, die man bemerkt, wenn man sich die Hausaufgaben der Kinder ansieht.

Was ich nicht mache, ist den Kindern die Hausaufgaben zu machen, wie die Mütter, die den Kindern Listen geschrieben haben.
Ich hätte meine Kinder gefragt, was für Worte für Verwandte ihnen denn noch so einfallen. Mama, Papa oder Opa hätte Deine Tochter vielleicht auch schon schreiben können. Wenn nicht, dann hätte es ich bei den beiden Worten belassen. Das Schuljahr hat ja gerade erst angefangen.

Unsere Tochter macht übrigens die Hausaufgaben seit der 5. Klasse komplett selbstständig. Aber da weiß ich, dass sie sich meldet, wenn es irgendwo hakt. Sie hat das super im Griff.
Nur müssen die Kinder erstmal lernen, worauf es ankommt und worauf man achten muss.

LG

Heike

Hier geht es nicht darum, ob kontrollieren oder nicht, sondern wiefern Eltern die Hausaufgaben übernehmen bzw. Lösungen vorgeben, wenn Kinder es nicht kapieren oder selbst bewältigen können..
Als Eltern soll man ja HA kontrollieren, um zu sehen, ob es das Kind auch richtig kann und vollständig ist.Verbessern in dem Sinne, es dem Kind bei Schwierigkeiten so zu erklären oder üben, damit es das Kind versteht und aus eigener Kraft verbessern kann.

Der TE ging es darum, das Eltern Kinder Wörter vorgeschrieben haben, die sie in der Schule weder buchstabieren, noch selbst allein schreiben konnten, mit der Aussage, meine Mama hat diese Wörter mir vorgeschrieben ;)

Eltern sollten nicht weiter eingreifen, als kontrollieren, erklären und mit ihnen üben.

Verbessern müssen sie schon selbst, aus der verstandenen Erklärung heraus. Ob Mathe oder Rechtschreibung ist reine Übungssache, mit Erklärungen wie und warum. Wenn Eltern nur sagen, falsch es wird so geschrieben reicht nicht aus. Immerwieder schreiben lassen und Aussprecherklärungen dazu erklären z.B nn, ss , tt was kurz und schnell gesprochen, wo auch das vorherige a, e, i, o, und u auch schnell und kurz gesprochen wird. Nicht so wie bei Brot mit langem o, oder Nase mit langen a. Eselsbrücken , Merksätze und Rechenregel ist das A und O.

Sehe ich genauso. Das Lernen und selbstständige Arbeiten muss von den Kinder erst verinnerlicht werden. Hausaufgaben dienen doch dem Verfestigen des in der Schule Gelernten. Wenn es falsch geübt wird weil Fragestellung nicht verstanden oder Regeln noch nicht klar hilft die Hausaufgabe wenig. Als Eltern ist man da auch in der Verantwortung Hilfestellung zu geben, das schafft ein Lehrer ( bei uns waren es 25 Schüler) nicht alleine. Das meint aber nicht Lösungen vorschreiben wie im Ausgangspost beschrieben.
Ich bin allerdings der Auffassung dass das Ziel schon sein sollte die Hausaufgaben weitestegehend richtig zu erledigen. Weil nur dann prägt das Kind sich auch die korrekte Lösung bzw. den Lösungsweg ein.

Lg

Meine tochter (1.klasse) wird auch durch die schreiben durch hören methode unterrichtet. Die hausaufgaben macht sie allein ab und zu lese ich ihr die aufgabenstellung vor weil sie noch nicht lesen kann. Ich verbesser sie aber bei den hausaufgaben nicht. Einfach damit der lehrer sieht wo sie eventuell noch probleme hat. Allerdings wenn sie ihre übungsworter schreibt (sie macht es freiwillig) ja da korrigiere ich sie und lass sie dann die wörter nochmal schreiben da in der schule immer gesagt wird bloß nicht korrigieren damit die kinder nicht unmotiviert werden. Mein großer (5klasse) wurde auch durch diese methode unterrichtet und war ein guter schüler an der grundschule jetzt in der weiterführende schule sackt er in englisch und deutsch komplett ab seine rechtschreibung ist eine katastrophe und die methode schreiben durch hören funktioniert in englisch einfach nicht. Ich war als er zur schule kam und durch diese methode schnell lesen gelernt hat erst begeistert hab seine rechtschreibung nie verbessert (wird von der schule ausdrücklich verlangt) und merke jetzt in der weiterführende schule das dass ein Fehler war.

Ich bin so froh, dass unsere Schule das letztes Jahr abgeschafft hat...das ist eine grauenvolle Methode. Motivation schön und gut...aber falsch lernen macht man doch in keinem anderen Fach, nur weil die Motivation sonst absinken könnte.

Ich habe schon von so vielen gehört, dass es in den weiterführenden Schulen schlimm war mit der Rechtsxhreibung und ich bin auch froh, dass Ba-Wü das komplett verboten hat.

Unsere Grundschullehrerin sagt, dass wir nach dem Kind schauen sollen. Bei freiwillig selbst geschriebenen Texten, zb. kleine Liebesbriefe an die Mama, sollen wir sxhauen, ob es da Kind „erträgt“, korrigiert zu werden, ansonsten einfach lassen.
Hausaufgaben müssen korrekt geschrieben werden.

Vielleicht kommt das in eurem Bundesland auch noch ❤️

https://www.google.de/amp/m.faz.net/aktuell/politik/inland/schreiben-nach-gehoer-immer-mehr-bundeslaender-kehren-ab-15138342.amp.html

Hallo,

am Anfang der ersten Klasse wurde meine Tochter regelrecht von Hausaufgaben erschlagen, Schwungübungen und Mandalas noch und nöcher. Irgendwann hatte ich die Mandalas gemacht. Damit sie raus zum spielen kommt.

In Mathe hefle ich noch sehr aktiv. Sie hat Dyskalkulie und so gut wie kein Mengenverständnis.
Den Rest kucke ich mir nicht mal an, der läuft so.

Gruß Sol

Ganz einfach.

Da der allergrößte Teil der Eltern eine Schulbildung genossen hat, gehe ich davon aus, dass praktisch JEDER Elternteil mit seinem Schulwissen einen Erstklässler wirklich deutlich übertrumpfen kann. Komisch dass Eltern es toll finden, dies zu tun und damit ihre Kinder in der Schule so richtig vorführen. Wie peinlich muss es sein, wenn man die Wörter, die man schon alleine schreiben kann, plötzlich nicht mehr selbst erkennt?

Wenn mein Kind um Hilfe bittet, helfe ich. Wenn die Lehrerinnen einen Vermerk machen, dass ich bitte kontrollieren soll, dass diese Aufgaben bis zum Datum XY gemacht werden, kontrolliere ich eben exakt das - also, dass diese Hausaufgaben pünktlich fertig sind. Mir ist egal, ob sie korrekt gelöst sind. Das ist Aufgabe der Lehrerin. Ich schaue maximal noch nach, dass sie sorgfältig erledigt wurden.

Genauso... bis heute... und meine sind in Klasse 4 und 5.

Ausnahme:
Lernwörter Rechtschreibung bei meinem Sohn. Felix hat eine Hörschwäche und ist daher ein i-Kind. "Lesen durch schreiben " hat bei ihm viel kaputt gemacht, weil er halt bestimmte Buchstaben/Laute schlecht hört. Da schaue ich bei den Lernwörter drüber, dass er sie wenigstens richtig abschreibt... das ist aber auch auf der Förderkonferenz mit der Deutschlehrerin so besprochen worden, also nicht ganz allgemeingültig.

Weitere Einschränkung: es kommt de facto nicht mehr vor, dass darum gebeten wird, zu kontrollieren, dass die Hausaufgaben bis zum Tag x erledigt sind. Also kontrolliere ich da auch nicht mehr, das müssen die Kinder inzwischen selber können...

LG
Frauke

Wir haben hier ähnliche Erfahrungen gemacht. Unser Sohn konnte damals seinen Namen schreiben und Mama und Papa und Oma und Opa......

Einige Mütter erzählten dann, dass ihre Kinder schon Sätze lesen und auch schreiben könnten....

Ruhig bleiben. Das relativiert sich alles. Richtig ist aber, dass ich entgegen der Empfehlung unserer Lehrerin damals Fehler korrigiert habe, und zwar als es darum ging, vor oder for usw. zu schreiben denn ich war der Ansicht, dass man sich die Wörter auch falsch einprägt, wenn man sie ständig falsch schreibt. Dies war in unserem Fall auch die richtige Entscheidung. Unser Sohn hat wenig Rechtschreibprobleme gehabt und andere Kinder hadern immer noch damit (jetzt Gymnasium 8. Klasse). Weiterhin habe ich darauf geachtet, dass er beim Lesen mitkam und schnell Bücher lesen konnte. Hat ihm sehr geholfen (Textverständnis, Textaufgaben, Sachkunde etc.)



Es ist heute so, dass bei Buchvorstellungen etc. viele Mütter die Plakate herstellen und so ist es auch mit Referaten und Mappen.....was ich für Plakate in der 2. Klasse gesehen habe.....das hätten Zweitklässler gar nicht alleine hinbekommen....Glückwunsch an die Mütter......

Ansonsten habe ich unserem Sohn bei den Hausaufgaben anfänglich geholfen d.h. aber nicht, dass ich ihm die Lösung präsentiert habe und ich habe zugesehen, dass er lernt, sich selbst zu organisieren. Das war hier wirklich bis zur 5. Klasse ein Riesenproblem.


Schule ist heute eine Herzensangelegenheit.....ein Wettbewerb......ich habe mich damit abgefunden, dass es viele ergeizige Mütter gibt und ändern wird man es sowieso nicht.

Mittlerweile müssen die Kinder ja viele Dinge in der Schule erledigen und einige Kinder sind tatsächlich immer noch damit überfordert....und Mutti kann nicht helfen.....

Hilfe heißt für mich z.B. wenn mein Sohn in Politik Fragen hat und ich ihm gezielt Fragen stelle und er dann selbst auf die Lösung kommt bzw. kapiert, um was es eigentlich geht.

Ich halte es für absolut wichtig, dass die Lehrer eine Chance haben zu sehen, wo das Kind steht. Insofern käme ich nie auf die Idee seitenweise vorzuschreiben.

Allerdings gehe ich schon mit dem Kind zusammen die Hausaufgaben durch und BESPRECHE Fehler anstatt sie stumpf zu korrigieren, d.h. bei Rechtschreibfehlern versuche ich gemeinsam mit dem Kind den Fehler zu ergründen und zu korrigieren (z.B. warum man rennen mit Doppel-n schreibt) und bei Fehlern in Mathe lasse ich das Kind die Aufgabe laut vorrechnen, so dass ich sehen kann, wo es hakt.

Sollte ich dabei bemerken, dass ernsthafte Verständnisprobleme (meistens sind es ja Flüchtigkeitsfehler) vorhanden sind, würde ich eine Notiz für die Lehrer ins Heft machen,z.B.: "Mein Kind hat nicht verstanden, dass Doppelkonsonanten den Laut
verkürzen. Bei der Hausaufgabe sind in dem Bereich Fehler aufgetreten."

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man ab einer bestimmten Klassengröße nicht immer mitbekommt, welcher Schüler wo steht und wo noch Probleme beim Einzelnen sind. Insofern sehe ich Eltern da durchaus in der Pflicht, ein Auge auf den Lernprozess ihrer Kinder zu haben. Dabei geht es weniger um den schönen Schein als darum, dass Eltern und Lehrer in der Verantwortung sind, dass ihre Kinder gut mitkommen in der Schule.

Hallo,
meine Tochter geht in die 2. Klasse.
Ich kontrolliere ihre Hausaufgaben & sage ihr wo Fehler sind ,damit sie die korrigiert.
Das dient nicht dazu, das die Lehrer denken wie schlau mein Kind ist ,wie viele hier denken.
Sondern Hausaufgaben sind da um das gelernte in der Schule ,zu Hause zu festigen. Nicht damit die Lehrer sehen wie weit das Kind ist. Das sehen sie in der Schule.
Wenn mein Kind Fehler macht , finde ich es wichtig das sie weiß das es falsch war, damit sie es dann richtig lernt. Dazu muss ich nicht warten das die Lehrerin es korrigiert.
Die haben gar nicht die Zeit auf jedes Kind & jeden Fehler einzugehen .
#winke

Aber hier ging es nicht darum, dass die Hausaufgaben kontrolliert wurden, sondern, dass die Eltern den Kindern Wörter vorgeschrieben haben, damit sie in der Schule brav gaaaaaaaaaanz viele zeigen können.

Wenn die Aufgabe lautet: "schreibt alle Wörter die IHR kennt, dann wird mein Kind auch nur die schreiben, die es kennt.

Klar muss man kontrollieren, aber eben nicht vorsagen, wie hier der Fall. Das ist ein riesen Unterschied.

Hi,
woher weiß man, was die Mitschüler in der Schule so abliefern?🤔
Natürlich schauen wir mal drauf, was die Kinder an Hausaufgaben machen und helfen ggf.

vlg tina

Hi,

ich habe meine Kinder immer erst machen lassen und auch ermuntert, selber zu denken, bevor sie mich fragen.
Das ist dann auch die beste Vorbereitung auf die Klassenarbeiten--denn spätestens da müssen die Kinder ihr EIGENES Wissen zeigen und da gibt es dann böse Überraschungen, wenn man seinem Kind alles abnimmt.
Ich gucke die Hausaufgaben nach und markiere die verbesserten Stellen für die Lehrerin und helfe manchmal, wenn eine Aufgabe absolut nicht verstanden wird--aber immer nur so wenig wie möglich.

lg

Ich bin im ausland zur schule gegangen, wo auch die hausaufgaben benotet wurden, vielleicht verstehe ich da hier nicht so gut.

Aber was passiert denn mit den (falschen) hausaufgaben wenn sie wieder in dier schule ankommen?
Hat die lehrerin bei z.b 28 kindern zeit nochmal mit jedem einzelnen die aufgaben durchzugehen und zunkorrigieren? Da kann ich mor gar nocht vorstellen.
Ist es da nicht besser die eltern mit einzubeziehen (gerade am anfang) um mit den kindern kurz zu arbeiten?

Hallo,

also ich helfe meinen Jungs nur bei Vokabeln oder wenn sie für was anderes abgefragt werden müssen. Ansonsten sag ich höchstens mal sie sollen es noch mal schöner schreiben oder so, aber ich schreib ihnen keine Ha oder diktiere ihnen was.

Ich halte es auch nicht für sinnvoll und ehrlich gesagt müsste da die Lehrerin mal durchgreifen und den Eltern verklickern dass es Hausaufgaben der Kinder sind und nicht der der Eltern.

Gruß

Ich finde in der 1. kann man noch helfen bzw. mitmachen und erklären.
Bei den geschriebenen Worten natürlich nicht. Da kann sie, was sie kann. Wäre ja sinnfrei.
Bei solchen Sachen wie Mathe würde ich verbessern bzw. nochmal erklären.

Hallo 👋

Ich dachte auch immer dass die Kinder die Hausaufgaben alleine machen sollen... Sollen sie auch, klar, aber laut Klassenlehrerin meines Kindes sollen die Eltern auch Fehler aufzeigen und verbessern lassen. Sie meint, wie das Kind da steht weiß sie sowieso durch den Unterricht 😉

Aber das handhabt bestimmt jeder Lehrer anders, in der 1.Klasse meines Kindes sind nur 15 Schüler und fast jedes Fach wird von der Klassenlehrerin unterrichtet.

LG

Hallöchen.

Also meine Tochter geht in die dritte Klasse, ich arbeite in einer Ganztagsschule, in der die Kinder bis in den Nachmittag Unterricht haben und die Hausaufgaben als Freiarbeit integriert wird

Bei beiden Systemen werden die Kinder von OGS-Personal betreut. Mal mehr mal weniger gut.

Bei meiner Tochter schaue ich nachmittags immer nochmal die Aufgaben durch die sie in den 45Minutrn geschafft hat. Ist es zu wenig arbeiten wir gemeinsam etwas nach. Da ich möchte, dass sie versteht was sie tut. 10 Minuten höchstens. Das zeichne ich aber gesondert ab, sodass die Lehrerin Bescheid weiß.

Meine Tochter ist allerdings auch sehr schwach in der Schule. Und ein Träumer. Sie träumt sich durch den Tag und kann schlecht bei der Sache bleiben. Da ist ja jedes Kind anders. Für uns ist das in Absprache mit der Lehrerin gut so.

Gewünscht ist, nichts zu korrigieren, damit Lehrer sehen was das Kind wirklich alleine kann . Dass die meisten Eltern das 1x1 beherrschen ist klar. Aber die Kinder müssen üben. Ich erkläre nur. Schreibt sie ein Flasche Ergebnis lasse ich es stehen. So schwer es fällt.

Nur in Deutsch lege ich wert darauf, dass sie es direkt richtig schreibt. Sonst prägt sie sich diverse Dinge direkt falsch ein.

Hi

ich habe zuerst geschaut, ob die Kids das Thema verstanden haben und alleine bearbeiten können.
Als die Lehrerin auf dem Elternabend meinte, das die Eltern NICHT verbessern oder helfen sollen, haben wir uns raus gehalten – ausser die Kinder baten um Hilfe– ....nach über einem Jahr haben wir dann festgestellt, das die Lehrerin zwar die Hausaufgaben abgezeichnet hat, aber NIEMALS auch nur irgendetwas verbessert hat.
Ab da haben wir alles kontrolliert und wenn die Kinder Probleme haben, haben wir die Aufgaben zusammen bearbeitet....aber keine Lösungen vorgesagt #rofl

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