Einschulung Bayern- irgendwie werden soo viele zurückgestellt?

@Andrea- ich bin zum Thema vorzeitiger Einschulung 1000% deiner Meinung. Bei uns ist Stichtag aber 30.09. Wir reden hier nur von Muss-Kindern! Die z.T. 3 Monate vorm Stichtag Geburtstag haben und zurückgestellt werden, weil ein Jahr Kindheit doch noch schön wäre...

Ja, ich rede auch von Muss-Kindern. Meine konnten auch alle Buchstaben und rechnen und stundenlang Bügelperlen machen. Nur leider hat das mit Schulreife gar nichts zu tun.

Es liegt daran, dass in Bayern die Schule grundsätzlich erst Mitte September anfängt, werden in Hessen zb heuer die Schule schon angefangen hat...

Hallo, nein das ist nicht richtig bzw. daran kann es nicht liegen :-) In den letzten Jahren fing die Schule hier auch schon im September erst an und der Stichtag ist IMMER gleich, nur die Sommerferien wechseln mit den anderen Bundesländern im Beginn durch (außer Bayern NATÜRLICH :-)).

VG
B

ja, aber in Bayern fängt die schule halt regelmäßig erst Mitte September an. War mir garnicht bewusst, dass in Hessen die Schule ebenfalls oft erst im September anfängt...jedenfalls lag der Stichtag vor einigen Jahren sogar im Dezember. Rückstellung bei Septemberkind ist normalerweise nicht so schwer.

Meiner Meinung nach, sollten Kinder mit sechs, spätestens sieben Jahren in die Schule. Zudem bin ich der Meinung das fünf Jahre zu früh sind

Hi,
wie es in diesem Jahr aussieht, weiß ich nicht. Unser Kleiner wurde letztes eingeschult, Oktoberkind, also einer der Ältesten. Aus seiner ehemaligen Krabbelgruppe wurden alle Oktober/Novemberkinder ein Jahr eher als Kann-Kinder eingeschult. Also bei uns geht’s wohl in die andere Richtung. (Kleinstadt BaWü). Vlg tina

"Vielmehr ist das Problem (meine Meinung), dass bei uns Kinder, die ein Jahr zurückgestellt würden, Plätze in Hochbegabtenklassen bekommen."

Warum sollte ein - zum regulären Einschulungstermin - unreifes Kind nicht hochbegabt sein und seinen Fähigkeiten entsprechend gefördert werden?

VG

Interessanter Ansatz, allerdings verstehe ich nicht was Du damit meinst. Was hat eine Zurückstellung auf Basis von Entwicklungsdefiziten mit einer Hochbegabung zu tun?

Eben: Nichts! Meine Antwort galt einer Posterin.

PS: meine sind übrigens beide hochbegabt.
Und das heißt nicht, dass man automatisch besser zurecht kommt- bei weitem nicht.
Ich kenne mittlerweile (zumindest die Eltern) jede Menge Kinder, die mit dem normalen System ihre Schwierigkeiten haben.

Wir wohnen ja auch in Bayern, aber bei uns in der Region, werden alle Muss Kinder , wenn keine gravierende Defizite vorhanden sind die gegen eine Einschulung spricht, eingeschult.

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