Mein Sohn und die Hausaufgaben...

Guten Abend :)

Mein Sohnemann...! Wenn wir Hausaufgaben machen, z.B. Mathe, dann kommt von ihm immer ein "kann ich nicht... weiß ich nicht..." immer und immer wieder!

Hab schon oft mit seiner Lehrerin kurz in der Früh gesprochen, so zwischen Tür und Angel ;) Er ist jetzt in der 2. Klasse und hat sich so gut verbessert, bin richtig stolz auf meinen Zwerg. Anfangs (1. Klasse) war er ziemlich weinerlich, unkonzentriert, Sozialverhalten nicht so optimal, beim letzten Elternabend (2. Klasse) sagte die Lehrerin, das er sich so super verbessert hat, er macht ziemlich schnell seine Rechenaufgaben und lässt die anderen dann von sich abschreiben #kratz Ich dachte erst, er schreibt bei anderen ab, die Lehrerin hat dann aber nochmal betont, das die anderen bei ihm abschreiben. Ist ja auch egal soweit.

Naja, heute kam er wieder mit einem Mathetest heim, 1 Punkt hat ihm zur vollen Punktzahl gefehlt und so ist das IMMER! Er hat bei den Tests immer gute Noten/Bewertungen/hohe Punktzahlen. In Deutsch hatten sie ein Diktat geschrieben, machen die jeden Montag, auch wieder null Fehler! Und er schreibt das die Woche über zum lernen max. 2 mal... Bei Deutschhausaufgaben ist es dasselbe wie bei Mathe, "ich kann das nicht..."

Er geht, wie seine Schwester (3. Klasse) auf die Ganztagsschule, unter der Woche keine Hausaufgabe, ausser Lesen. Übers Wochenende gibts ein paar Sachen zu machen, aber auch nicht die Welt, wenn er sie denn einfach nur machen würde. Wir sitzen teilweise für ein DIN A4 Arbeitsblatt Mathe 2 Stunden dran, ihm fällt alles mögliche ein um nicht rechnen zu müssen. Klo gehen, Stifte fallen lassen, ach, ihm fällt immer was ein.

Ich bin wirklich stolz auf ihn, das ihm das in der Schule anscheinend so "leicht" fällt, aber warum macht er dann zuhause immer ein Drama daraus? Meine Tochter ist das Gegenteil von ihm, sie weiss genau, das Freitag nachmittag nach einer kurzen Pause die Hausaufgaben gemacht werden. Sie setzt sich einfach hin und macht...! Wenn sie was nicht weiss, dann wird gefragt, ist auch vollkommen ok so.

Aber mein Sohnemann, eine Klasse unter der Schwester, tut sich im rechnen leichter als, das weiss ich. Wenn ich eine Rechnung, die er auch kann, einfach in den Raum werfe, ist meistens er derjenige, der, meiner Meinung nach nicht mal überlegen muss, er sagt einfach das Ergebnis. Auch Aufgaben wie Malrechnen, ich sag was, er weiss es.

Warum will er zuhause die Aufgaben nicht machen und stellt sich doof ala ich kann das nicht?

Ich bin nicht sauer oder so, nur verwirrt #hicks#kratz

Ich weiss auch nicht, wie ich ihm die Aufgaben zuhause schmackhafter machen soll, er weiss das er danach alle Freiheiten hat, er kann (theoretisch) machen, was er will. Wenn wir natürlich das ganze WE mit Hausaufgaben-machen verbringen, dann weiss er auch, das z.B. für x Tage Fernseh-Verbot ist, DAS stört ihn aber nicht mal, obwohl er derjenige ist, der ständig davor hocken will.

Ach, ich weiss, eigentlich ist das kein wirkliches Problem, ich schiebs mal auf die Hormone *lach*

Nein, ernsthaft, habt ihr Tipps, wie ich das mit den Hausaufgaben "angenehmer und schneller" machen kann?

Achja, als ich seiner Lehrerin vor paar Wochen sagte, wielange wir zuhause für die Matheaufgaben oder fürs schreiben vom Diktat braucht, wär sie beinah aus den Latschen gefallen, weil er in der Schule eben NICHT so trödelt... Ich sollte dann die Woche drauf nochmal zu ihr, um ihr zu berichten wie das Wochenende und die Hausaufgaben waren/abliefen, naja, war wie immer.

Ich hör jetzt auf, ist eh schon ziemlich was geworden #zitter

Freu mich auf Tips von Euch #danke

Liebe Grüße

Marion mit Tochter (9), Sohn (7) und Madame 19.SSW

Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Grund für dieses Theater sein könnte … wie kann ich das jetzt erklären … einfach die Art und Weise, wie Sie Ihren Beitrag formuliert haben:

- Wenn WIR Hausaufgaben machen…
- WIR sitzen teilweise
- Wenn WIR natürlich das ganze WE
- Wie lange WIR zu Hause für die Matheaufgaben.

Mich irritiert das ‚WIR‘ in diesen Sätzen total, da Sie ihren Sohn als ein Kind beschreiben, dass in der Schule ganz toll - ohne Mama - also ER alleine (nicht ‚WIR‘) - klar kommt und alle Aufgaben, die man ihm so gibt, spielerisch erledigt. Und ich glaube nicht mal, dass die Lehrerin mit Fernseh-Verbot bei Ihrem Sohn drohen musste. Und trotzdem kann ER alleine das ganz toll.

Da stellt sich mir die Frage, warum macht dann nicht einfach ER die Hausaufgaben, anstatt WIR? Denn, wenn WIR die Hausaufgaben machen, scheint die einzige Daseinsberechtigung von Mama doch zu sein, IHN von den Hausaufgaben abzuhalten, weil irgendwie ungewollt ein ganz lustiges Spiel zwischen Mama und Sohn stattfindet, dass darin mündet, dass das ganze Theater überhaupt erst entsteht. Nennen wir es einfach ein Machtkampf. Und zum Machtkampf gehören immer zwei Person; eine davon darf sich da - finde ich - noch wie ein 7-Jähriges Kind verhalten ... nur ihre Rolle verstehe ich da nicht. Also Sie haben ja selbst erkannt, dass es in der Schule doch auch funktioniert.

Haben Sie schon mal versucht, ihm dort mehr Freiräume zu geben? Freiräume i.S.v. „Hausaufgaben liegen in SEINEM Verantwortungsbereich“; also ER macht die von nun an; nicht WIR. Und somit entscheidet ER auch, wann er dazu Lust hat oder nicht. Denn ganz ehrlich … auch wenn das bei Ihrer Tochter gut funktioniert … so die ganze Woche lang Ganztagsschule … da hätte ich Freitags nach einer kurzen Pause als 7-Jähriger auch kein Bock mehr, Hausaufgaben zu erledigen. Finde ich also bei einem 7-Jährigen total legitim, dass er sich dann quer stellt ... und wenn man einmal "kämpft", dann kämpft man halt das ganze WE. Nur wenn die Regel plötzlich ist, dass ER nun mal die Hausaufgaben zu machen hat oder ER der Klassenlehrerin Montag erklären muss, warum er die nicht gemacht hat … und vor allem nicht mehr das „WIR machen jetzt die Hausaufgaben“-Spiel mit Mama entsteht … vielleicht fällt ihrem Sohn das Matheblatt plötzlich wieder genau so leicht, wie in der Schule, er schreibt es in 2 Minuten fertig und das ganze Wochenende ist gerettet?

Also dass Sie da nur noch eine ganz passive Rolle übernehmen i.S.v.: "Sie sind da, wenn er ihre Hilfe wirklich braucht. Sie kontrollieren am späten Sonntagnachmittag mal, ob alle Hausaufgaben vollständig und richtig erledigt sind bzw. machen dann die Sachen, die er nicht alleine kann (Diktat o.ä.). Und Sie fragen einfach Samstags mal, ob er die Hausaufgaben schon gemacht hat; wann er die machen will ... also Sie behandeln Ihn da einfach mal wie ein etwas älteres Kind. M.E. können Sie dabei nichts verlieren, denn, im besten Fall passt er sich dort dem neuem "Alter" an, im schlechtesten Fall tragen Sie dann am späten Sonntagnachmittag den Hausaufgaben-Machtkampf aus. Ist immer noch besser, als das ganze WE zu kämpfen.

Danke für die ausführliche Antwort.

Das mit dem "Wir"... Da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt #sorry
Natürlich macht ER seine Aufgaben, anfangs saß ih nebendran, aber wie Sie schon gesagt haben, es sind seine Aufgaben und ER hat sie zu machen. Wurde auch im Elternabend gesagt, das wir nicht zuhause kontrollieren müssen, ob er es richtig oder falsch gemacht hat, das wird in der Schule besprochen. Ich habe auch sehr schnell bemerkt, das wenn ich eben neben dran sitz, das er mich nur noch frägt, sich nur auf mich konzentriert. Wenn er die Aufgaben macht, entweder leg ich Wäsche zusammen, oder oder oder. Also ich lass ihm da schon seinen Freiraum. Er weiß z.B. auch, das es für jedesmal wenn die Hausaufgabe fehlt, die Kinder einen Punkt/Strich bekommen und bei so und sovielen Punkten/Strichen wird an einem oder mehreren Tagen nachmittags die Stunde Freizeit gestrichen und sie müssen da dann ihre Aufgaben nachmachen. Hatten wir auch schon, interessiert ihn aber nicht, dann spielt er halt an dem Tag nicht draußen mit den anderen #kratz
Also er kennt seine Konsequenzen eigentlich schon...

Bis vor einiger Zeit wurde die Hausaufgabe am Sonntag gemacht, eigentlich auch nur, weil ich vergessen hab, die Kids vorher daran zu erinnern sie zu machen. Da aber wie gesagt, einige Zeit dafür gebraucht wird und wir ja Sonntags ab und an mal weg fahren, hatten wir uns darauf geeinigt, das die Hausaufgabe gleich am Freitag gemacht wird (auch übers WE ist es eigentlich nicht viel) und dann eben den Rest vom Wochenende "frei" haben. Am Freitag ist um 13Uhr Schulschluss, regulär 12:15, da er aber an der Computer-AG teilnehmen wollte, kommt er erst um kurz nach 13Uhr heim. Dann wird gegessen und dann ist erstmal Pause, so gegen 16Uhr spätestens sag ich zu ihm, das er doch bitte seine Aufgaben machen soll, dann hat er den Rest vom WE ruhe und kann tun und lassen was er will ;-)

Ich überleg mir einfach bis zum Wochenende, was ich noch probieren könnte und dann mal sehen.

Meine Tochter z.B. mag es garnicht, wenn ich ihr sag, das dies und das falsch ist, ich bekomm dann nur zu hören: "Das korriegiert schon die Lehrerin" ;)

Schönen Abend noch #winke

Mein Sohn wäre in dem Alter eigentlich auf alles angesprungen, was wie ein Wettkampf gerochen hätte. Dabei noch eine leichte Priese Bestechung und irgendwie seinen Spieltrieb geweckt, und der hätte sogar sein KiZi aufgeräumt #schwitz.

Also was ich bei ihm versucht hätte: Ich hätte spielerisch gegen Ihn gewettet, dass er - bei so vielen Hausaufgaben - mindestens bis 17 Uhr beschäftigt ist. Völlig unmöglich, dass er damit eher fertig werden kann. 3 Matheblätter und dann noch die HSU Aufgaben? Unmöglich, dass er damit eher fertig wird. Das schafft niemand! Dann hätte sich mein Kurzer schon gemeldet, dass das doch alles Babykram ist und er keine 20 Minuten dafür braucht. Wetteinsatz: Die Schlafenszeit. Jede Minute, die er vor 17 Uhr fertig ist, darf er - an diesem Abend - länger aufbleiben. Jede Minute, die er "länger" als 17 Uhr braucht, muss er an diesen Abend eher ins Bett. Also nicht als Strafe ... sondern einfach als spielerischen Wetteinsatz. Solange Sie wissen, dass er mit den Aufgaben eigentlich um 16:30 Uhr fertig sein wird, weil ihm das keinerlei mühen oder Probleme bereitet; also er eigentlich nicht verlieren kann und es wirklich nur ein Spiel ist ... also mein Sohn hätte dann für die Hausaufgaben höchstens 15 Minuten gebraucht #schwitz.

Vielleicht hilft ja ein positiver Verstärker i.S.v. "länger aufbleiben" (oder länger Fernsehen gucken etc. etc.), und das ganze verpackt als Spiel/Wettkampf/Spass ... wer weiß, vielleicht kriegt man es ja doch noch hin, dass die Hausaufgaben - irgendwie - Spass machen. So ganz unmöglich stelle ich mir das dann doch nicht vor.

Hallo.

Mein Kleiner geht auch auf die Ganztagsschule, sodass sie nachmittags keine HA mehr aufbekommen, eben nur mal Lesen. Sie haben Arbeitshefte, die am Wochenende mit nachhause genommen werden. Dort sind LA-Seiten (Lernaufgaben-Seiten), die freiwillig gemacht werden können, also kein muss. Mein Kleiner ist aber immer motiviert, diese zu erledigen. Wenn er nicht motiviert wäre, dann würde ich ihn auch nicht drängeln, motivieren schon. Vielleicht will er auch das Wochenende für sich oder ihr müsst ihn irgendwie spielerisch ermutigen. Vielleicht selbst mit hinsetzen und HA machen. Wäre jetzt mein Vorschlag. Ich mache das mit meinem Sohn auch so. Er macht seine Aufgaben und ich mache meine (Papiere sortieren oder Einkaufszettel vorbereiten, Essenplan aufstellen). Bei uns klappt es ganz gut.

LG

Bei meinem Sohn war es immer der "Haufen" --- also die Masse vor sich zu haben ---

geht mit selbst beim Aufräumen oder bei vieler Arbeit genauso

ich versuche dann immer zu lenken. -- also nur ein Heft raus.. Oder kuck einfach mal nur den ersten Satz an usw..... --- das antreainieren hat geholfen....

Hallo,

unsere Tochter (2. Klasse) macht das ähnlich.

In der Schule und bei Proben hat sie normalerweise kaum Fehler. Von der Lehrerin bekommen wir zu 98% positive Rückmeldungen. In der OGS erledigt sie die Hausaufgaben zügig und selbstständig, aber zu Hause wird getrödelt und ein fürchterliches Gejammer veranstaltet. #augen
Am besten soll ich die ganze Zeit neben ihr sitzen, was ich nicht tue, und sie braucht doppelt so lange, wie in der OGS. Angeblich versteht sie jede zweite Aufgabe nicht.

Ich habe das Gefühl, ihr geht es dabei vor allem darum, Aufmerksamkeit zu bekommen.
Ich schimpfe zwar mittlerweile mit ihr und lasse mir Zeit, wenn sie ruft, aber das bringt auch nicht viel.
Das Problem, wenn man in dieser Situation wirklich durchgreift, ist, dass es ja sein kann, dass das Kind wirklich Hilfe braucht, die man ihm nicht verweigern möchte.

Eine richtige Lösung haben wir dafür noch nicht gefunden. Ich bin immer froh, wenn sie die Hausaufgaben in der OGS macht und fühle mit Dir.

LG

Heike

Hallo,

wenn ein Kind die Aufgaben in der Schule kann und daheim aber "Theater" bei den Hausaufgaben macht dann liegt es oft mal an den Eltern.

Im Ausgangspost schreibst Du immer wir, aber revidierst es dann. Aber ich glaube schon dass Du dich da zu viel "einmischt" und zu viel Rücksicht nimmst. Wenn ich von den Hausaufgaben meiner Tochter schreibe würde ich nie wir schreiben, weil ich keine Ahnung von den Hausaufgaben habe :-)

Warum sollte ein Kind sich mit den Hausaufgaben beeilen wenn Mama eh nur langweilig Wäsche zusammen legt, putzt etc. Ich würde ihm klar sagen, dass er seine Hausaufgaben machen soll und das ihr um X Uhr ein Eis essen geht etc. und wenn er dann nicht fertig ist, muss er halt alleine daheim bleiben während Du mit deiner anderen Tochter ein Eis essen gehst etc. Wenn er merkt, dass er wirklich zurück stecken muss weil er trödelt dann wird es schon ein Ansporrn für ihn sein.

LG janamausi

Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, warum du mit ihm zusammen die Aufgaben zuhause erledigst. Es sind doch SEINE Hausaufgaben. Und wenn er so ein guter Schüler ist, wie du es beschreibst, dann ist er doch ganz klar in der Lage, diese Aufgaben allein zu erledigen.

Hier ist es auch so: wenn ich meine Kinder sehr engmaschig bei den Hausaufgaben begleite, geht es meistens genau so los wie bei euch: dann können sie angeblich dies nicht und das nicht. Wenn sie die Aufgaben aber allein in ihren Zimmern machen und sie mir hinterher nur zeigen, dann klappt es meist relativ problemlos. Klar passieren kleine Fehler, aber die kann man dann ja noch ausbügeln (ich kreuze nur an, WO Fehler sind - z.B. in welcher Reihe - die Kinder müssen den Fehler selbst finden und korrigieren).

Versuch mal, ihm beim Arbeiten nicht so im Genick zu sitzen! Sicher klappt es dann bald besser.

LG
cori

Ich würde mich auch einfach raushalten.

Wenn er jede Woche Nachsitzen muss, dann ist das sein Problem.
Wenn die Lehrerin ihm in der 3. Klasse dafür schlechte Noten verpasst, dann sind das seine schlechte Noten.
Erinnern ja, nachhaken nein.

Ich weiß wie schwer das fällt, aber ich habe es auch gelernt. Er sitzt an seinem Schreibtisch und jammert und nölt, aber es interessiert mich nicht. Er darf mich auch nicht mehr um Hilfe bitten solange er jammert und nölt. Wenn er sich einfach hinsetzt und macht und dann mal eine Frage hat bin ich gerne bereit zu schauen, ansonsten nicht.

Bei unserem Sohn klappt es jetzt gut. Hat mich aber wirklich Nerven gekostet die Hausaufgaben komplett in seine Verantwortung zu übergeben. Er ist doch noch so klein #schein

Macht dein Sohn Sport? Bei uns z. B. ist der Trainer seiner Minikicker-Mannschaft auch dahinter, dass die Kinder sich in der Schule anstrengen und alle Aufgaben ordentlich erledigen. Wer in der Schule und bei den Hausaufgaben schludert, der darf am Wochenende nicht spielen. #danke

hallo,
ich würde es mal mit trick nummer 183 probieren:

bereite mit ihm alles vor (so dass er direkt starten kann) sag ihm, du willst nur noch schnell dies und jenes fertig machen.... (wäschelegen oder so...) und dann den kommentar....
"ich wette Du schaffst das nieeeeee das blatt zu machen bevor ich fertig bin."

das ganze mit einem herausfordernden- nicht bösartigen unterton. u dann gehst du u machst das was du angekündigt hast ( und du brauchst etwa so lange, wie er etwa brauchen könnte..... zb.... 10 minuten für das blatt)
und wenn er dann ankommt u hat es fertig... musst Du Dich entsetzlich ärgern.... ihm sogar (im scherz) unterstellen, dass seine schwester das für ihn erledigt hat..... usw usw.
und ihm prophezeihen, dass er das beim nächsten mal bestimmt nicht schafft....

bei meinem obertrödler funktioniert das fast immer.
bei fast allem.
(ich vermute, es fehlt ihm zu hause die konkurrenz...)
grüsse a

Die Idee ist gut, danke #huepf

Werd ich aufjedenfall machen, ich denk auch, dass das klappen könnte ;)

Kenn meinen Träumer ja #schein

LG Marion

Hi,

stell ihm eine Eieruhr hin, die nach 1/2-1 Std. klingelt. Was bis dahin nicht gemacht ist, kommt unerledigt in den Ranzen.

ER macht die Hausaufgaben alleine...außer er hat Fragen.

LG
Lisa

Hallo!

Für mich klingt das schlicht nach: Ich habe keinen Bock auf Hausaufgaben.
2 Std. Mathe ist zu lang. Auch wenn es deswegen ist weil er trödelt. Wenn er solange braucht würde ich das abbrechen und er geht dann eben nur mit den halben Hausaufgaben zur Schule. Wenn er meint so sehr trödeln zu müssen, dann musst du ihm zu verstehen geben das er nicht unendlich Zeit hat (so wie es auch in der Schule ist). Sprich das mit der Lehrerin ab und dann schaut mal was passiert. Wenn er dann 'Ärger' von der Lehrerin bekommt für nicht gemachte Hausaufgaben, überlegt er sich das dann doch vielleicht etwas schneller Zuhause zu arbeiten.
Ein Kind deswegen solange da sitzen zu lassen halte ich für Blödsinn. Er braucht ja gar nicht so viel Zeit, weil er ansich ja zügiger Arbeitet. Dieses Theater würde ich also gar nicht mitmachen.

Mach deinem Kind eine klare Ansage das er seine Hausaufgaben Zügig zu erledigen hat, ansonsten brichst du das ab und er darf das der Lehrerin erklären. Wenn er Hilfe braucht kann er ja fragen. Diese Option sollte er trotz allem haben. Auch würde ich mich NICHT neben mein Kind setzen sondern ihn alleine machen lassen.
Fernsehverbot und so einen Kram würde ich gar nicht machen. Schick ihn ohne Hausaufgaben dann einfach in die Schule. Das wäre dann die logische Konsequenz die dann von der Lehrerin kommen sollte.

LG Sonja

Hi,

das kenne ich von meinem Sohn aber dieses Theater machen wir schon lange nicht mehr mit. Mein Sohn ist ein 1er Schüler und wahnsinnig schnell bei allen Aufgaben in der Schule und im Hort. Heisst also... Er kann es definitiv und hatte nie Probleme etwas nicht zu verstehen oder zu können! Deshalb haben wir bereits in der 1. Klasse klare Regeln aufgestellt.

1. Er macht seine Hausaufgaben ALLEIN in seinem Zimmer! Wenn er was wissen möchte, darf er jederzeit runterkommen und fragen.

2. Er darf so lange brauchen wie er will, wir machen keinen Stress aber unser Familienleben geht weiter und er ist davon dann eben zwangsläufig so lange ausgeschlossen bis er fertig ist.

Es hatte keine 3 Tage gedauert und er hat verstanden, dass meckern, heulen usw nichts bringen und er damit nur SEINE Lebenszeit vergeudet. In der Regel ist er nämlich in 15 Minuten fertig mit den Hausaufgaben aber er hat in Bestzeiten auch schon 3 Stunden über 5 Zeilen zu schreiben gesessen...

LG

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