Bin ich zu streng mit ihm? (1. Klasse)

Hallo zusammen!

Mein Sohn geht in die 1. Klasse. Die Lehrerin ist sehr zufrieden mit ihm. Er macht gut mit im Unterricht, ist hilfsbereit, hat auch ein paar Zusatzaufgaben (Helferkind etc) und gehört mit einer Hand voll Kindern zu den Klassenbesten.

Im ersten Mathetest hatte er keinen Fehler. Im zweiten dann einen Fehler und jetzt im dritten schon drei Fehler. Bei den Hausaufgaben macht er immer alles richtig, daher denke ich mal, dass er sich vielleicht einfach nicht richtig konzentriert und dadurch Flüchtigkeitsfehler entstehen (z.B. rechnet er + statt -).

Ich muss sagen, dass mich diese drei Fehler jetzt richtig ärgern. Ich meine, das ist die 1. Klasse und so wie er zu Hause rechnet oder Hausaufgaben macht, ist das eigentlich alles Pillepalle für ihn. Und dann im Test haut er die Fehler rein.

Meine Mutter meint jetzt, ich übertreibe total, schließlich wäre er kein Superhirn. Darum geht es auch gar nicht, er muss nicht perfekt sein. Ich frage mich nur, warum das zu Hause klappt und im Test nicht.

Ich weiß nicht, was ich ihm gleich sagen soll, wenn er nach Hause kommt. Für ihn werden die drei Fehler nicht schlimm sein und ich will ihn ja auch nicht unnötig unter Druck setzen, allerdings soll er auch nicht meinen, dass die Fehler immer mehr werden dürfen, offensichtlich ist da ja eine Steigerung zu sehen.

Wisst ihr was ich meine?

Meinst Du, dass er sich beim nächsten Test besser konzentrieren kann, wenn du ihm jetzt die Hölle heiß machst? Du übertreibst total, finde ich. Er ist in der ersten Klasse und findet gerade raus, wie alles geht.

ich gebe deiner Mutter Recht, dass du übertreibst - allerdings hat das nichts mit "Superhirn" zutun. Er muss einfach lernen, sorgfältig zu sein.

VG

Aber was soll ich denn jetzt zu ihm sagen? Dass das nicht schlimm ist? Das wäre doch gelogen.

Bei einem Fehler habe ich gesagt, dass das schon mal passieren kann und er einfach beim nächsten Mal noch mal zum Schluss drüber gucken soll.

Jetzt sind es aber fünf Fehler.

Ich würde nur mit ihm darüber reden, dass er sich ja Mühe gegeben hat und das da leider ein paar Fehler passiert sind. Frag ihn, wie ER es besser machen KÖNNTE beim nächsten Test. Am Ende kannst du ihm auch den Tipp geben, die Aufgaben nochmal zu prüfen.

LG

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Ich muss mich korrigieren. Es sind 5 Fehler. Meine Mutter hat mir gerade ein Foto vom Test geschickt.

Hallo,
ich find es schon fast "krankhaft"jetzt so zu reagieren ihn unter Druck zu setzen ..........

andrea

Hallo!

Oh je, bei 5 Fehlern sieht die ganze Sache schon anders aus. Jetzt hat er ernst Schwierigkeiten #schock#gruebel

Nein, natürlich nicht!
Ich denke, du solltest deine Einstellung mal überdenken und lockerer an die Schule rangehen. Selbst im 10. Schuljahr darf man Fehler machen oder bist du immer und jederzeit perfekt und fehlerlos?

Setz dein Kind nicht so unter Druck. Der Schuss kann nach hinten los gehen ....

Viele Grüße
Tanja

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Hallo,

Ja, Du bist zu streng und übertreibst! Momentan geht es noch um überhaupt nichts. Mir ist immer wichtig, dass die Kinder den Stoff verstanden haben. Schusselfehler sind ärgerlich, da kann man dran arbeiten, aber durch schimpfen werden die garantiert nicht besser.

Die Kinder lernen jetzt 2 Jahre ohne Noten und das ist auch gut so. Wenn man ihnen in der Zeit den Spaß an der Schule nimmt und zuviel Druck macht, bekommen viele die KInder Angst vor den Arbeiten und Noten.

Unser Großer ist in den Test seltenst fehlerfrei, in den Arbeiten dafür schon. Manchmal frage ich mich, wo er das jetzt hernimmt.

LG

Wenn ich im Fernsehn "Wer wird Millionär" schaue weiß ich auch immer eine ganze Menge und frage mich warum weiß denn der Knallkopp da im Fernsehen auf dem Stuhl das nich.

Wenn ich mir aber dann wiederum vorstelle ich würde da sitzen, alle Augen auf mich gerichtet. Dann werde ich doch wieder demütig und bin froh da gerade nicht sitzen zu müssen.

Hausaufgaben gemütlich zu Hause und eine Prüfung unter "Druck" in der Schule sind doch zwei ganz verschiedene Paar Schuhe. Das müssen Kinder erst mal lernen und erfahren.

Naja,

informiere Dich mal bei den anderen 95% der Eltern....da wird die Lehrerin genau das gleiche sagen

"Ihr Kind gehört zu den Besten 5 "....nur mal so zum Stellenwert solcher Äußerungen.;-)#schwitz#rofl

Bring Deinem Kind bei, dass er zur Kontrolle vom Ergebnis zurück rechnen kann.

Die Lehrer scheinen das den Kindern kaum noch zu zeigen, wie sie sich selber kontrollieren können. So kann er auch lernen, nochmals alles anzuschauen und ruhiger zu werden.

Mein Sohn hat auch immer pipifax Aufgaben falsch....was man machen kann? Nichts, denn ich sitzen in der Probe nicht Händchen haltend neben ihn....gib ihn die Ruhe die er braucht, bestärke ihn und zeige ihn die Kontrollrechnung auf.

LG
Lisa

DICH ärgert es also, aha.

LG

Hi,

fahr mal runter. :) Dein Kind ist in der 1. Klasse, es muss doch vor allem erst mal Prüfungssituationenen lernen:
- Arbeiten unter "Zeitdruck"
- Lernen, dass es nicht wichtig ist, dass man als erster fertig wird
- Aufgabenstellungen sinnerfassend lesen
- den Transfer von Frage verstehen und richtige Antwort darauf ableiten
- Schriftzeichen korrekt verwenden.

Dein Kind spürt Deine Erwartungshaltung. Versuch auch für Dich mal einzukalkulieren, dass Dein Kind vielleicht kein 1er Kandidat wird. Und dass es ein Notenspektrum von 1-6 gibt.

LG

Hi!

Also ich kann Dich schon ein wenig verstehen. Bei uns ist es das gleiche. Mein Sohn versteht alles und macht dann manchmal leider irgendwelche Schusselfehler. Das ist halt irgendwie schade aber das müssen sie wohl erst noch lernen. Ich versuche da ganz locker zu bleiben (ja fällt mir auch manchmal schwer ;-))schließlich sind sie eben noch absolute Lernanfänger und auch Konzentration muss gelernt werden.
Meinen Sohn ärgern seine Fehler allerdings selber, so dass es ihm vielleicht Ansporn ist etwas besser aufzupassen. Ich habe ihm auch den Tip gegeben alles nochmal durchzulesen, wenn noch Zeit ist und die Aufgabe vorher immer genau anzuschauen. Ich habe festgestellt, dass er manchmal etwas zu schnell bei der Sache ist.
Ansonsten abwarten, das wird schon, zuviel Druck ist hier glaube ich nicht gut.

LG#winke

Hallo,

ja, du übertreibst. Kann mich noch an eine HSU-Probe erinnern - wir haben das erst mal wirklich daheim richtig gelernt. Sie konnte alles. In der Probe hat sie eine Aufgabenstellung nicht verstanden und anstatt weiterzumachen hat sie sich die Aufgabe 20x durchgelesen und für den Rest (50% der Probe) keine Zeit mehr gehabt..... Da habe ich mich auch geärgert (innerlich ;-) - ich denke sie hat sich selber genug geärgert ...). Habe ihr erklärt was sie in dem Fall der Fälle machen soll wenn sowas nochmal passiert (Aufgabe übersprigen).

Als Mutter fragt man sich daheim natürlich WARUM zum Teufel hat sie so eine leichte Aufgabe falsch ;-)....allerdings....ich war keine 1er Schülerin in der GS (und auch in der weiteren nicht ;-)). Wenn das alles soooo einfach wäre, dann hätten wir nur 1er Schüler in der Schule.

Ich gebe zu, ich muss mich auch immer zusammenreißen....
Das wichtigste ist doch sie haben den Stoff verstanden und gehen gerne in die Schule. Ob da jetzt 2,3 Flüchtigkeitsfehler drinnen sind, ist doch eher Zweitrangig. Das lernen sie schon noch (oder auch nicht ;-)). Mittlerweile habe ich mich da besser im Griff. Meine Tochter ist nach Aussage der Lehrerin auch eine gute Schülerin - trotzdem gibts immer mal Fehler im Test.

Lg

Hallo

Schlimm ist was anderes.

Mein Sohn hat das auch gemacht plus statt minus.

Ich sagte dann morgens er soll genau schauen ob plus oder minus. und das ich ihm die Daumen drücke :-).

Erstmal danke für eure Antworten.

Im Prinzip verstehe ich euch ja. Es ist erst die erste Klasse, er muss sich noch an Test-Situationen gewöhnen usw...

Aber ist es nicht genau jetzt wichtig, den Kindern schon eine gewisse Disziplin beizubringen? Sich zu konzentrieren?
Natürlich soll er den Spaß an der Schule nicht verlieren, aber Schule ist nun mal nicht nur Spaß.

Es steht bereits jetzt fest, dass mindestens sechs Kinder die Klasse wiederholen werden. Das Spektrum in der Klasse scheint also sehr breit gefechert zu sein.

Und wenn ich mir die Pisa-Studien der letzten Jahre anschaue, denke ich, dass es nicht verkehrt ist seinen Kindern beizubringen, möglichst wenig Fehler zu machen.

Es kommt wahrscheinlich auch drauf an, aus welchem Haus man kommt. Eine gute Schulbildung war bei uns selbstverständlich und Fehler und schlechte Noten fingen bei uns frühestens in der 8. Klasse auf dem Gymnasium an.

Aber ok, ich schiebe den heutigen Tag mal auf meine Hormone (bin schwanger) und hake ihn ab. Mal sehen wie ich morgen darüber denke.

Hallo,

Dein Sohn ist in der ersten Klasse, er kommt mit, arbeitet mit, macht seine Hausaufgaben, ist gut in der Klasse integriert - was möchtest Du ihn denn noch an Disziplin beibringen? Mensch, er ist ein Erstkläßler. Verabschiede Dich von der Vorstellung, wenn er jetzt was nicht lernen würde, daß er es nie lernt. Auch wenn er später mit den Noten im Mittelfeld ist, solltest Du seine menschlichen Seiten nicht vergessen. Er verbaut sich doch keine Zukunft, wenn er in Tests nicht so gut abschneidet. In der Schule wird mehr bewertet - Hausaufgaben, Referate, Mitarbeit, Verhalten...
Heute kommt es eben nicht drauf an, aus welchem Hause Dein Sohn kommt. Neben den Noten spielen auch die Sozialkompetenzen bei der Bewerbung eine Rolle. Es nützt nichts, wenn ein kluger Mensch ein Charakterschwein ist. Die Menschen, die ich kenne, haben verschiedene Schulformen besucht und unterschiedliche Abschlüsse. Manche Fächer fielen schwer, andere war ein Klacks. Jeder von ihnen ist menschlich in Ordnung und geht beruflich seinen Weg. Also, werde etwas lockerer und verabschiede Dich von der Perfektion.

LG
Manu

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Hallo!

Hallo, der Junge ist in der ersten Klasse. Mach ihn nur fertig damit er die Freude und Spass, am Lernen und für die Schule verliert. Sorry, aber kann dich echt nicht verstehen. Unsere Tochter geht in die dritte Klasse, hatte letzthin beim Mathetest knapp die Hälfte der Punkte erreicht. Ja und ? Zuhause klappts auch meistens. Wir haben darüber geredet und gut ist. Anstatt stolz auf deinen Jungen zu sein bekommst du die Krise.

lg.g.

". Darum geht es auch gar nicht, er muss nicht perfekt sein. "
Klingt aber irgendwie doch so, entschuldige :-(.

Warum er zuhause alles richtig macht und in der Schule Fehler?
Weil das eine sein ZUHAUSE ist, wo er sich hundertprozentig sicher fühlt. Die Schule ist eben eine andere Umgebung.

Vielleicht kannst du ihm ja ein kleines Glücksbringerchen mit in die Schule geben, dass ihm das Quäntchen Sicherheit gibt, das ihm scheinbar fehlt.

LG
delfinchen

Hallo,

also wenn ich jetzt an meine Schulzeit zurückdenke und es heute mit den Augen einer Mama sehe dann finde ich schon das Du übertreibst.
Zu Hause ist doch immer alles entspannter, der Druck fehlt einfach. Allein schon der Gedanke: ich schreibe heute einen Test ist alles andere als "Normalzustand".
Ich war damals jedenfalls immer aufgeregt vor Arbeiten.

Dein Sohn kann es!!! und nur das zählt. Flüchtigkeitsfehler oder Schusselfehler gehören dazu, das ist menschlich!! auch in der 1. Klasse.
Setz Ihn nicht unter Druck, sonst geht es nach hinten los.

Mein Schatz ist jetzt in der 3. Klasse, in Arbeiten schreibt er fast durchweg 2er, in Tests die mit ins mündliche einfließen 1er, im Zeugnis hatte er in jedem Fach eine 2 und nur in Schwimmen eine 1. Ich bin sehr stolz auf ihn, er geht mit Freude in die Schule, ohne Druck, Angst oder Zwang. 2er zu haben ist prima und er hat noch "Luft" sich zu verbessern, bei nur 1er würde er nicht lange stand halten.
Also paßt es genau so.
Ich würde niemals "mehr" verlangen, viel wichtiger ist für mich das er sich Mühe gibt und es selber will. Das macht vieles entspannter.

LG, Biggi mit Tobias, Julian und Robin

Hi,

ich spreche für gewöhnlich die Tests mit meinem Sohn durch und dann weiss ich auch warum hier und da ein Fehler passiert ist.

Er ist mit einem anderen Jungen Klassenbester in Mathe und trotzdem macht er immer mal wieder einen Leichtsinnsfehler. Das ist dann einfach so! Ich gebe ihm nur den Tipp mit auf dem Weg dass er immer nochmal genau drüberschauen soll, wenn er fertig ist, bevor er auf der Rückseite malt oder eine Zusatzaufgabe macht. (Er ist immer der schnellste!)

Aber einen Aufstand deswegen machen, schimpfen oder anderweitig Druck aufbauen finde ich kontraproduktiv. Ich lobe meinen Sohn so gut wie immer und dann gibt es evtl. noch den ein oder anderen Tipp wie er auch die einzelnen Fehler noch vermeiden könnte.

Hallo,

ja Du übertreibst maßlos. Dein Kind geht erst seit ein paar Wochen in die Schule, hat ein paar wenige Test's geschrieben und lernt erst wie alles läuft und Du erwartest immer 0 Fehler?

Auch wir Erwachsene haben gute und schlechte Tage und wenn mein Chef jedesmal ausrasten würde wenn ich einen schlechten Tag habe...na dann gute Nacht.

Wichtig ist doch, dass dein Sohn den Rechenweg versteht und das er sich bei Proben konzentrieren muss wird er auch noch lernen. Und die Note von der Matheprobe oder auch die Noten von der Grundschule interessieren niemanden oder hast Du schon mal einen Arbeitgeber gehabt, der danach gefragt hat?

Und auch sind doch die Situationen zwischen daheim in Ruhe Hausaufgaben machen und in der Schule mit X anderen Kindern einen Test zu schreiben gar nicht zu vergleichen.

LG janamausi

Hallo,

du liebe Güte, dein Kind geht gerade erst in die 1. Klasse, komm mal runter.

Bei meinen Jungs sieht das nicht anders aus: Zu Hause alles prima und in der Schule gehts dann auch schon mal daneben, das ist aber kein Beinbruch.

Rede ruhig mit ihm, woran es liegt, ob er zu nervös war, sich nicht richtig konzentriert hat (oder konnte), wo sein Problem ist.

Meine Jungs haben für die Schule Glücksbringer bekommen zum Schulanfang: Kleine Stoffschweinchen, so Schlüsselanhänger. Diese wohnen seither in den Ranzen und helfen meinen Kids in manchen Situationen.

Grüße

Einen Test zu schreiben ist etwas anderes als zu Hause zu rechnen. Da sitzen noch andere, die vielleicht ablenken, da ist vielleicht der Druck, dass man als richtig machen MUSS...(der nicht unbedingt von dir kommt, sondern vielleicht von ihm selber) Damit umzugehen muss er erst noch lernen.

Lass ihm Zeit, dass kommt alles noch. Und immer schön entspannt bleiben. Ich habe bei meinem Sohn solche Fehler einfach mit einem lächelnden "Na, musste wieder jemand niesen oder ist jemandem der Stift runter gefallen? " kommentiert. Jede Bewegung hat ihn abgelenkt, dadurch kamen seine Fehler. Das hat sich irgendwann gelegt.

LG
Jenny

Huhu,

ja, du übertreibst.
Deine Mutter hat recht!
Jeder hat auch mal nen schlechten Tag.
Ich würde den Test nicht thematisieren.

LG
Salo

Einerseits verstehe ich dich - mich ärgert es sogar schon manchmal wenn meine Tochter Dinge falsch macht die sie eigentlich kann (aber oft noch gar nicht können müsste). Sie ist 3,5. #gruebel Ich gebe mir die größte Mühe, ihr das ja nicht zu zeigen bzw. davon loszukommen. Das würde ich dir auch raten. Dein Sohn ist noch absoluter Frischling an der Schule und beim Tests-Schreiben. Redet über den Test, aber - bitte, bitte, bitte - ohne Ärger. Meine Eltern haben auch von vornherein recht starken Druck ausgeübt und das ist nicht gut, ich habe lange gebraucht um mich davon frei zu machen, meine Schwester hat sich früh in die Verweigerungshaltung geflüchtet. Sie sagte mal zu unserem Vater: "Was hättest du nur gemacht, wenn wir dumm gewesen wären?!" Das ist bestimmt nicht das Gefühl, das du deinem Sohn vermitteln willst, glaub mir.

Nee, sorry, ich weiß nicht, was Du meinst.... Kinder gehen in die Schule, um Fehler zu machen!! Wenn sie schon alles wüssten, könnten sie ja auch zu hause bleiben.
Wir sind sehr entspannt, Noten interessieren uns nicht wirklich und unser Sohn geht gerne auf's Gymnasium.
Wenn Du jetzt schon in der 1. Klasse kirre wirst bei ein paar Fehlern, hast Du noch viel vor Dir!! Gerade in der Grundschule sollen die Kinder Spaß haben - dann lernen sie von ganz allein. Denn ohne Spaß bleibt von dem ganzen "Eingetrichterten" nachweislich überhaupt nichts hängen!

Viel Spaß;-)
Grüße Sabine

Mein Sohn und seine Kumpels haben in der ersten Klasse immer 'Wer ist als erster fertig?' bei den Klassenarbeiten gespielt. Man konnte sich den Mund fusselig reden, das für das Endergebnis eher 'Richtigkeit' eine Rolle spielt - Pfff. Wer fertig ist, darf spielen gehen und alleine das interessierte die Kurzen. Trotzdem haben fast alle eine Gymnasialempfehlung bekommen. Der Frust über miese Noten (bzw. mieser als erwartet) stellt sich schon ganz von selber sein, auch ohne das Du jetzt Druck machst.

Grüsse
BiDi

Vielleicht kannst du mit ihm zuhause quasi eine Prüfungssituation herstellen, indem du ihm selber eine Arbeit schreibst, also Aufgaben aufschreibst und er das rechnet. Also eine Art Probearbeit zum Üben; war die Idee meines Sohnes, sich SO in den ersten 2 Schuljahren auf Mathearbeiten vorzubereiten.
Ich hab dann Aufgaben, wo sich in den normalen Hausaufgaben öfter Fehlerchen einschlichen, da öfter rein geschrieben und er kriegte automatisch in dem Bereich spielerisch Übung.
"Verkauf" das deinem Sohn aber als "Spiel", soll heißen, nicht sagen: wir üben jetzt zuhause, sondern eher sagen: "Ach, ich habe mal Lust für dich ein paar Aufgaben auszudenken. Ob ich das wohl kann. Oder ob die wohl zu einfach sind?" Da auch nicht rot anstreichen FALLS Fehler sind, und natürlich keine schriftliche Berichtigung. Am Besten noch mal durchrechnen. So übt er neben dem Stoff auch spielerisch die Prüfungssituation, weil's ja ähnlich ist wie in der Schule.

Ihn aber nicht dazu zwingen, wenn du merkst, er findet das nicht so gut, dann akzeptier es und er übt weiterhin wie bisher.

du übertreibst total!!!
die situation in der klasse mit 25 anderen kindern ist eine komplett andere als zuhause mit mama. in 3-4 jahren wirst du über 3 fehler in einem TEST DER 1. (!!) KLASSE und vor allem über deine denkweise lachen.....
bring deinem sohn bei, am ende alles nochmal durchzugucken, da findet man oft noch einen kleinen fehler.
vg

Hallo,

ich würde nicht groß was sagen, solange du weißt, dass er die Aufgaben im Grunde richtig rechnen kann.

Meine Tochter hatte auch das Problem, dass sie + und - "überliest". Gib ihm den Rat, er soll sich im Test die + und - farbig markieren. ;-) Das hilft meistens recht gut.

lg
Silvia

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