Klasse überspringen- Frust!

Hallo,

unser Sohn ist von der 1. in die 3. Klasse gesprungen. Wir waren erst sehr skeptisch und haben viele Folgeprobleme gesehen (Pubertät etc.).
Die Schule hat uns massiv dazu überredet und uns zugesichert, dass er individuell gefördert wird.
Dies war allerdings nur die ersten Wochen so.
Die Deutschlehrerin hat z.B. überhaupt keinen Bock darauf und erklärt ihm rein gar nichts. Gerade in der Aufsatzerziehung hat er aber große Lücken, die wir komplett allein aufarbeiten sollen.
Erst beim Elterngespräch in der letzten Woche haben wir erfahren, dass er auch sehr schüchtern ist und ihm Unterricht kaum spricht. In Klasse 1 und auch zu Hause war(ist er aber seeeeehr lehaft.
Auch die Themen der 3.Klässler sind meiner Meinung nach zu viel für ihn (Filme, Wi, Gewalt und sogar Sex). Er dagegen ist noch ziemlich kindlich und behütet.
Notenmäßig ist es o.K., für die besondere Situation enorm: so 2 bis 2,5 in allen Fächern. Wir lernen bislang überhaupt nichts nebenbei, da ich sein Pensum mit den langen Schultagen+ Hausaufgaben schon viel finde.

Ich möchte ihn am liebsten wieder zurückstufen lassen, die Schule ist massiv dagegen und bügelt meine Sorgen ab.
Ich mache mir auch Vorwürfe, dass wir uns so unter Druck setzen lassen haben.

Was meint Ihr?

Gruß

Tica

Nachtrag:

Mit ihm habe ich noch nicht gesprochen. Weiß auch nicht, ob ich ihm das überhaupt zumuten kann.

so wie Du es beschreibst war dein kind nicht so weit zu springen. Mein großer hatte nach dem Sprung nichts aufzuholen, mußte nichts aufarbeiten ...
mein kleiner, ist zwar unterfordert mit dem jetztigem Schulstoff, jedoch zum springen fehlt ihm wahnsinnig viel das wäre dann auch so ein Bauchklatscher wie bei eurem Kind. Wenn dein Kind sich nicht wohl fürhlt dann retoure in die alte Klasse gegebenfalls in eine andere Schule
lg und deinem Kind alles gute er benötigt jetzt besondere eure Hilfe

Danke.

Ihm fehlt wie gesagt Aufsatzerziehung. Das kann er doch ohne Erklärungen überhaupt nicht können. Wie soll er wissen, wie man z.B. eine Reizwortgeschichte schreibt?
Oder z.B. Schreibschrift, ihm wird nicht gezeitgt wie einzelne Buchstaben gehen.

LG

Schreibschrift ist natürlich blöd, meiner ist aus diesem Grund von 2 nach 3 gesprungen, da ich es wichtig fand das er diese noch lernt. Ihr könnt ihm aber die Wandtafeln (vereinfachte Ausgangsschrift) und lernhefte Schreibschrift kaufen. zb. von Duden Ausatzerziehung: lass ihn kleine Briefe schreiben und Anworte auf diese, schreibt zusammen eine Geschichte (die er dir zb. erzählt), ich würde in der Schule mal nachfragen.
LG

Ehrlich gesagt finde ich das Verhalten Eurer Schulleitung völlig unverständlich und auch unverantwortlich. Ich persönlich glaube, dass die Lehrer und die Leitung einfach nicht zugeben wollen dass sie einen Fehler gemacht haben. Springen ist immer eine Gradwanderung - da spielen so viele Faktoren eine Rolle. Ich würde klar sagen: geht nach Eurem Bauchgefühl und lasst Euer Kind die Klasse wiederholen - es wird ja nicht besser und ganz offen: 2 - 2,5 finde ich als Durchschnitt in der 3. Klasse für ein Kind, das eigentlich ja offenbar sehr begabt ist (und das glaube ich unbesehen!!) zumindest schade. Wie soll das weitergehen? In welchem Bundesland seid ihr denn? Ich kann Dir nur sagen, dass die Anforderungen nicht geringer werden und so kleine Kinder hängen irgendwie immer hinterher, vor allem auch von der geistigen und sozialen Reife her. Ich würde an Deiner Stelle unbedingt nochmal ernsthaft mit einem Vertrauenslehrer sprechen bzw. mir nochmal sehr kritisch Gedanken machen. Ihr wollt ja, dass Euer Sohn eine unbeschwerte Schulzeit hat und eine glückliche Kindheit verbringt. So wie das klingt ist das gegenwärtig eher nicht der Fall.

Lg, evi

Danke für Deine liebe Antwort!

Ich finde die Noten auch nicht super, aber wenn man bedenkt, dass er diese Noten ohne jedes Lernen + mit dem Fehlen des Stoffes + mit erst 7 Jahren schreibt, finde ich das ne tolle Leistung. Wir wohnen in Ba-Wü
Aber ich habe Angst, dass er halt immer nur o.K. durchkommt, aber das Potential für viel mehr hat.
Am Schlimmsten ist für mich aber, dass er psychisch überfordert zu sein scheint. Ich will, dass er ein glückliches Kind ist.

LG

Natürlich ist das toll! Sogar sehr! Aber eben - ich finde die Anstrengungen auf der psychischen Seite einfach zu hart, der arme Kerl! Und wie gesagt: der Leistungsdruck wird ja definitiv größer, wir kommen aus Bayern, Baden Württemberg ist ja ähnlich gestrickt. Mir würde vor allem auch die Gymnasialzeit Sorgen machen, denn da geht es dann noch zackiger zu. Da hat Euer Sohn dann vielleicht Noten, die unter dem liegen was er eigentlich zu leisten imstande wäre. Ich finde das Verhalten Eurer Schule einfach absolut unmöglich, ein Schulwechsel kommt für Euch wohl nicht in Betracht? Das wäre vielleicht die eleganteste Lösung, um Euren Sohn ohne großes Drama einfach nochmal in seine altersgemäße Klasse wechseln zu lassen? Intellekt ist ja wirklich einfach immer nur das eine, in diesem Alter macht ein Jahr doch einfach auch insgesamt noch so viel aus! Sehe ich jetzt in der Gymnasialklasse meines Sohnes (5. Klasse): der Älteste ist 11, der Jüngste 9! Er ist IMMER und auf jeder Klassenfahrt das "Baby", das nicht ernst genommen wird und der natürlich mit den Themen der "Großen" auch noch nicht so viel anfangen kann. Darunter leidet ein Kind doch auch! Manche mögen das ja wegstecken, aber so wie Du Deinen Sohn beschreibst wäre ich da eher skeptisch. Wirklich eine blöde Situation!!!

evi

weiteren Kommentar laden

Genau deshalb haben wir unsere beiden Kids nicht springen lassen.
Unsere Tochter ist auch zieml. schüchtern,aber nur in d.Schule.
Letzendl. waren wir auch froh,dass wir uns beide Male haben nicht bequatschen lassen von der Schule. Die fanden unsere Argumente dagegen erstmal nicht so gut.

Unsere Kids sind dann nicht gesprungen (unser Sohn hatte nur einen Probetag,das war eine Katastrophe und wir haben die Aktion sofort abgesbrochen...GsD) ,werden/wurden aber sehr gut gefördert/gefordert ,sie waren eben weiter und haben entsprechendes Material zum Arbeiten bekommen.Damit sind wir sehr gut gefahren.

Ich würde da am Ball bleiben und mit der Schule sprechen und jetzt zum Halbjahr versuchen Kind zurück stufen zu lassen.

LG Loonis

Leider hat uns die Schule schon gesagt, dass sie ihn im Falle der Rückstufung überhaupt nicht mehr fördern werden.
Ich bin fix und fertig. Hab das Gefühl, alles falsch gemacht zu haben.

Die Schule ist auch komplett gegen Rückstufung.
Möchte auch nicht, dass mein Sohn es als Scheitern auffasst.
Er meistert das super, muss sich total gegenüber den großen Jungs behaupten und seinen Alltag stemmen.
IN Englisch fehlt ihm z.B. auch ein Jahr. in der ersten Klasse haben sie nur gesungen und jetzt schreibt er"Grammatik"arbeiten (na ja, im Kleinen:-)

LG

Hallo. Es macht mich sehr wütend, wenn ich so was lese. Im Grunde erpresst euch die Schule. Ich selbst unterrichte in Thüringen. Hier hat jedes Kind das RECHT auf individuelle Förderung. Ich selbst bin allerdings eh kein Freund vom Überspringen. Ich denke, dass es einfach zu meinem Beruf gehört, die Kinder entsprechend zu fördern. Den meisten fehlt einfach die emotionale Reife zum Überspringen.

Bitte setze dich mit dem Justiziar in euerm Schulamt zusammen. Lass die Schule nicht damit durchkommen. Wenn gar kein Weg reinführzreinführt, wechselt die Schule.

weiteren Kommentar laden

Hallo

Ich habe eine Tochter in der 3. Klasse und eine in der 1. Klasse.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die kleine sich in diesem Umfeld durchsetzen und behaupten könnte.

Ausserdem würde sie genau deshalb mit Sichreheit nicht vollwertig anerkannt werden von den 3.Klässern.

DAS wäre meine allergrößte Sorge...

Mal ganz abgesehen von den Themen der 3. Klässer (also außerschulisch) , da schlackern mir öfter mal die Ohren. Damit sollte die kleine noch nichts tun haben, zumindest wollte ich das noch nicht.

Alles Gute#klee

Ich bin da wohl zu naiv rangegangen. Die Schule ist im Sommer derart nach vorn geprescht, so dass ich die Folgeprobleme nicht gesehen habe.
Mein Sohn ist auf der einen Seite sehr "erwachsen", mitfühlend mit Schwächeren und verantwortungsbewusst. In Bezug auf diese Gewalt-Sex-Themen aber noch ein richtiges Baby (er glaubt sogar noch ans Christkind).

LG

Ja, das mit dem Springen ist nicht so einfach - ich kann auch nicht nachvollziehen, warum so wenig Unterstützung seitens der Schule kommt.

Trotzdem ein paar Fragen: Wann wurde der Sprung beschlossen, würde denn keine Probezeit vereinbar?

Rein schulrechtlich ist, zumindest ist das hier in NRW so, die Rückversetzung nicht so einfach möglich, wenn es mit den Noten stimmt.

Das tut mir Leid für Deinen Sohn, der ja auch noch sehr jung zu sein scheint - tatsächlich gibt es Arbeitstechniken, die man erst mal einüben muss, und natürlich ticken Drittklässler anders als Erstklässler.

Habt er denn mal mit Eurem Sohn gesprochen, wie er sich so fühlt? Manchmal ist es nicht so leicht, da aus Jungs was rauszukriegen ...

Zu meinen Erfahrungen: Unser Sohn ist mit knapp 7 eingeschult worden und schon früh (Dezember) in die 2. Klasse vorversetzt worden, mit Probezeit. Eine Zeitlang war so für ihn nicht ganz klar, wo er hingehört, und die neue Lehrer war auch nicht so kooperativ, aber er wollte nicht mehr zurück in die alte Klasse. Schreibschrift hat er gezielt nachgelernt und wenige Sachen in Mathe, aber sonst gab es keine Probleme. Die begannen erst in der dritten Klasse, weil unser Sohn allgemein emotional-sozial nicht so weit war und mit seiner Klassenlehrerin gar nicht klar kam, auch die Klasse war schwierig (einige auffällige Kinder). Von den "Themen" der Kinder her hatte er aber keine Probleme, es war mehr so eine generell niedrige Frustrationstoleranz und Anpassungsschwierigkeit. Ein Zurück - dazu hatte ich mich bei der Schulleitung erkundigt - hätte es auch nicht gegeben, aber das hätte mein Sohn auch nicht gewollt. Am Ende haben wir professionelle Hilfe in Anspruch genommen und unser Sohn hat das letzte Jahr Grundschule dann ganz gut gepackt. Das "verlorene Jahr" haben wir ihm durch die Entscheidung für eine Gesamtschule zurückgegeben.

Wenn Du magst, kannst Du mich auch gern über PN anschreiben!

Liebe Grüße
Anja

Von Mitte 1 in Mitte 3 sind doch aber auch 2 Klassen Unterschied bzw. gesprungen.

Wenn das so ist (vielleicht hab ich was überlesen, aber mir ist nicht klar, wann der Sprung stattgefunden hat), ist das echt zu viel - da würde ich alle Hebel in Bewegung setzen, um das rückgängig zu machen!

weitere 3 Kommentare laden

Nun, das klingt wirklich nicht wie ein gelungener Sprung!

Wenn ein Kind in eine höhere Klasse springt, dann muss es nicht nur im Stoff weiter sein als seine Klassenkameraden, sondern auch von der gesamten Entwicklung besser zum nächst höheren Jahrgang passen als zu seiner Klasse. Das scheint bei Eurem Sohn wirklich nicht gegeben zu sein, wenn er wegen einem fehlenden Jahr solche Probleme hat!

Ich würde erst mal schauen, ob er mit den Themen wirklich nichts anfangen kann oder aber ob Ihr ihn einfach noch "klein" haltet....also z.B. welche Filme darf er kucken, welche Sachen interessieren ihn selbst- was erlaubt ihr?

Wenn man ein Kind springen lässt, muss man auch dazu bereit sein, ihm früher mehr Freiheiten zuzugestehen als Gleichaltrigen.

Wenn ihr alles, was in Eurer Hand steht, geändert habt und Dein Kind immer noch unglücklich ist, dann würde ich auch für eine Rückstufung plädieren. Aber die würde ich am ehesten mit einem Schulwechsel verbinden! Denn in dieser Schule wird er wenn er zurück geht, wohl keinen Fuß mehr in die Tür kriegen.

Holt Euch auch Hilfe durch einen Schulpsychologen, vielleicht kann der noch zwischen Euch und der Schule vermitteln!

LG,
Lucy

P.S. nur falls wieder jemand meint, ich hätte keine Ahnung von Sprüngen ;-) mein Sohn hat die 1. und die 4. übersprungen und ist früh eingeschult....seine Klassenkameraden sind zum Teil 4 Jahre älter, und auch das KANN funktionieren, ist aber ein harter Weg

Danke für die hilfreiche Antwort!

Wir halten ihn - glaub ich - teilweise wirklich noch klein. Er glaubt z.B. noch ans Christkind und gruselt sich bei vielen Filmen.

Du hast Recht, dass er in der Schule im Falle einer Rückstellung total unten durch ist. Ein Wechsel ist aber problematisch (Dorfleben).

Wie klappt das mit Deinem Sohn? Emotional? Notenmäßig?
LG

Notenmäßig klappt es gut. Er ist jetzt in der 9.Klasse und hat einen Schnitt von ca. 1,8. Kann also nicht meckern....

Sozial und emotional war es zwischen der 5. und der 7. Klasse echt hart. Jetzt geht es besser, aber einfach ist das natürlich nie....vor allem, weil mein Zwerg nächstes Jahr mit 13 in die Oberstufe kommt#schock

Mittlerweile besucht er auch keine Regelschule mehr, sondern eine Private mehr Schwerpunkt Begabungsförderung. Da geht es deutlich besser.

Im Unterschied zu Deinem Sohn konnte er allerdings mit Gleichaltrigen noch nie etwas anfangen....reifemäßig und von den Interessen her passt es wirklich besser zu den jetzigen Klassenkameraden.

Ich denke, ihr braucht jetzt wirklich Unterstützung von außen, um aus dieser verfahrenen Situation noch rauszukommen!

Viel Glück, und alles gute für Dein Kind,

LG
Lucy

Hallo
Wir waren in einer ähnlichen Situation, meine Tochter wurde erst Ende September 6 aber mir war schon vorher klar das es wahrscheinlich nicht so toll wird weil sie einfach schon alles konnte, der große Unterschied zu deinem Sohn ist aber das sie garnichts mit Kindern in ihrem Alter Anfang kann, sie ist einfach viel weiter

Sie kam dann im Herbst in die 2 Klasse und dort gefällt es ihr schon viel besser, sie versteht sich toll mit den Kindern
Das Problem ist jedoch das sie immernoch unterfordert ist, sie bekommt zwar extra Aufgaben die anspruchsvoller sind aber ob das auf Dauer so weiter gehen kann weiß ich noch nicht, bei uns wäre es wahrscheinlich sinvoll gewesen sie gleich in die 3 zu schicken aber dann würde sie ja mit 6(!) in die 4te kommen und obwohl sie sozial weit ist wäre das halt schon krass
Das die Schule euch so überredet finde ich richtig blöd, sie kennen deinen Sohn ja und wissen auch wie er drauf ist, da finde ich es richtig unmöglich ihn einfach in die 3te zu schicken

Wenn die Schule so Un kooperativ ist wäre es vlt möglich die Schule zu wechseln ?

Lg

Leider nein.

LG

Hallo,

was sagt denn dein Sohn dazu?
Findet er es zu schwer? Würde er lieber wieder in seine alte Klasse zurück?

Von den Noten her sieht es ja gut aus, vielleicht braucht er auch noch etwas Zeit sich in der neuen Klasse zurecht zu finden. Also solange er sich nicht beklagt, würde ich mal abwarten, wie es weiterhin klappt.

LG Bigi

Er wollte erst auf keinen Fall zurück. Mittlerweile ist er unschlüssig.

LG

Meine Jungs sind beide nach dem ersten Halbjahr erste Klasse und die zweite Klasse gesprungen, d.h.nach einem Jahr Schule sind sie in die dritte Klasse gegangen. Ich muss sagen sie sind super zurecht gekommen. Der Grosse geht nun in die 6. Klasse Gymnasium und der Kleine geht ab Sommee aufs Gymnasium. Er hat einen Durchschnitt von glatt 2 und das finde ich super.

LG

Hallo,

man muss sich mal überlegen, das ein ERSTKLÄSSLER.. sprich ein 6-7jähriges Kind dieses Jahr noch in die 4. kommt und dann die Schule schon bald wechselt.

Sorry, aber bei einem Sprung von 2 Jahren... da fehlt dem Kind einfach nen ganzes Stück behütet sein und Kindheit..

In die 2. Klasse springen okay.. mein Sohn hat einen Jungen, der ist aus der 1. zu ihnen in die 2. gesprungen und DER fällt durch Körpergröße und kindlichem Verhalten ja noch total auf... wie mag das nur bei einem sein, er 2 Jahre übersprungen hat.

Ich finde gerade die ersten 2 Schuljahre auch so ne Art "Ankommen in der Schulzeit".. In der 3. sind sie dann wirklich groß und wissen, wie er Hase läuft...

Hört auf EUER Bauchgefühl.. und lasst euch von der Schule nicht bequatschen. Nofalls lasst ihn wechseln und in die 2. zurückstufen...

lg

Er wird in einem halben Jahr acht:-) Ist aber dennoch sehr jung.

LG

hallo,
also wenn die schule drauf besteht, dann würde ich als mutter drauf bestehen, dass sie dann wieder entsprechend fördern.
und die lehrer um hilfe bitten, ihn zu integrieren.
verwunderlich finde ich, die raufstufung von 1 nach 3. normalerweise würde man das doch schrittweise machen. das würde wesentlich mehr sinn machen.

es zeigt sich immer wieder, dass lehrer mit hb oder überdurchschnittlich begabten kindern nicht wirklich umgehen können.

ansonsten vielleicht wirklich sich umsehen, ob es nicht eine geeignetere Schulform in der Umgebung gibt..... (montessori??? da kann er in seinem tempo weiterarbeiten, und trotzdem mit den kindern spielen, die ihm sonst schmecken...... . im prinzip ist montessori diesbezüglich prima.....allerdings kam es mir bei meinen hospitationsbesuchen in der montessorischule hier bei uns so vor, dass da vorwiegend kinder aufgrund ihrer schulprobleme sind, und nicht weil sie flotter sind..... und freundschaften machen oft ja auch mit kognitiv gleichfitten kindern sinn)
und ggf in einer zweiten klasse starten?
ich sehe es zwar einerseits als fortschritt, dass eine schule bereit ist, diesen schritt zu tun... (viele schulen weigern sich ja vehement.....auch wenn sich das kind unsäglich langweilt bei gewissen fächern).....aber es braucht halt dann auch jemanden, der das kind dort quasi in empfang nimmt, und eventuell die schwächen abfedert.....

ach... das ist schon elend. die lehrer wissen diesbezüglich so wenig..... und es scheint mir einfach, dass sie erwarten, dass "solche kinder" in allen bereichen perfekt funktionieren..... was ja nicht so ist..... da muss man nur 10 minuten fachliteratur lesen, dass das eben nicht so ist....und auch sonst sofort alles perfekt beherrschen.
ich finde das echt elend.
ich drück euch die daumen, dass ihr einen guten weg findet.
liebe grüsse a

Danke!!!

Ein Schulwechsel ist etwas schwierig, da wir in einem richtigen Kaff wohnen. Damals - als wir noch Städter waren:-) - waren wir im Montessorikiga.
Allerdings wurden schon dort immer mehr "Problemkinder" betreut. Ich befürchte, dass das in der Schule noch vorherrschender ist (wie Du ja auch schon sagst).

Die Schule kann abgeblich nicht individuell arbeiten. Aha, ist klar?

LG

Bei mir würden auch die Alarmglocken läuten! Armer Junge! Mir wäre es ziemlich egal, wann er mit der Schule fertig ist, Hauptsache, er ist glücklich und zufrieden.
Was die Schule da leistet, ist schockierend. Worum geht's für die eigentlich??
Ich finde die Idee mit Montessori gar nicht blöd.
Es sind da bestimmt auch "Problemkinder",aber auch hochsensible,hochintelligente Kids und die Schule kann sich so ein kaltblütiges Verhalten nicht leisten.
Ich könnte mir vorstellen dass euer Sohn da richtig aufblühen würde.
Alles Gute!!

Top Diskussionen anzeigen