mein sohn kommt in mathe nicht mit (1.klasse)

hallo
ich bin echt ratlos mein sohn kann kein mathe,addieren geht nicht,egal wie oft man es ihm erklärt,er versteht es einfach nicht.die lehrerin sagt dass etwas passieren muss da er sonst abrutschen kann und evtl. sogar die klasse wiederholen muss.mein sohn ist 6 jahre alt,er weint regelmässig bei den hausaufgaben und er hat regelrecht angst vor mathe,in deutsch ist er super.
hat jemans einen ratfür mich.


lg dani

1

Liebe Dani,

ich würde vorschlagen erst einmal tief durchzuatmen und Dir Gedanken darüber
machen warum Du es schlimm finden würdest wenn er die Klasse wiederholt.
Wenn Du entspannter bist und einer Wiederholung nicht grundsätzlich negativ
im Raum steht, ist schon viel Druck aus der Situation genommen.

Anschließend würde ich versuchen weniger zu üben und stattdessen das rechnen
nebenbei im Alttag zu erledigen.
Du legst zum Beispiel 5 Gabeln auf den Tisch obwohl ihr nur 3 braucht und bittest ihn dann
die Gabeln die zuviel sind wieder wegzulegen. Oder es sind zu wenige und er soll ergänzen.
Aber alles ohne Zwang. Ist es falsch oder mag er nicht, dann eben erst einmal nicht.
Es gibt tausend kleine Möglichkeiten rechnen im Alltag unterzubringen.

Liebe Grüße
Sunny

2

"Die Lehrerin sagt dass etwas passieren muss."

#aerger
Aha. Eigentlich sollte SIE die Fachfrau sein und dich genau beraten oder zumindest Beratungsstellen nennen. Dir so etwas an den Kopf zu knallen und dich dann im Regen stehen zu lassen, finde ich reichlich unprofessionell. Nun ja, das hilft dir auch wenig.
Also, wenn er gravierende Schwierigkeiten im Mathematik hat, dann kann das auf eine Dyskalkulie=Rechenschwäche deuten. Wenn das der Fall ist, dann bringen deinem Kind normale Übungen herzlich wenig.
Informiere dich, wo man dein Kind auf REchenschwäche testen lassen kann.

Grüße
Luka

10

Meine Tochter hat auch Dyskalkulie. Die Lehrerin hat uns gesagt, dass man in der 1. Klasse noch nicht von einer solchen Diagnose spricht. Vor der 2. Klasse, werden nach meinem Wissen Kinder auch nicht getestet. Bei uns war das jedenfalls so, meine Tochter wurde Ende der 2. auf Rechenschwäche untersucht.

LG

11

Wo hat denn die Lehrerin diese Einschätzung her? Und Ende der 2. - das finde ich reichlich spät. Wie soll ein Kind, das keinerlei Gefühl für Zahlen/ Mengen/ Rechenoperationen hat, 2 Jahre Mathematikunterricht unbeschadet überleben, geschweige denn diese Defizite ohne spezielle Übungen ausgleichen? Und in der 3. Klasse, wo richtig angezogen wird, ist es doch reichlich spät. Da bleibt einem wirklich nicht viel mehr übrig, als die Klasse zu wiederholen. Auch das bringt jedoch nichts, wenn mit dem Kind nicht gearbeitet wird.

Grüße
Luka

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3

Hallo

Mein Sohn geht noch nicht zur Schule aber er rechnet so

Beispiele:

3+5=

3 Bonbons hab ich und ich bekomme noch 5 dann hab ich 8 Bonbons

Minus

8-3=

8 Bonbons hab ich 3 esse ich dann hab ich noch 5

also mehr Bildlich :-)

er besteht auf Bonbon rechnen Äpfel und so will er nicht

4

Hallo,

versuch mal was über die Zahlenlandmethode von Dr. Prof. weiß ich nicht rauszufinden.

Danach wird bei uns Mathe gelehrt, und es scheint bei den Kids gut anzukommen. Es ist auch mehr bildlich und materiell.

Wenn du nichts finden solltest, sag nochmal Bescheid, dann frage ich unsere Lehrerin nochmal, wie dieser Typ hieß.

Grüße

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Hat er eine Rechenkette?

Falls nein, wäre es eine gute Idee, ihm eine zu basteln/kaufen. Es erleichtert das Verständnis für Zahlen und unterstützt prima bei Rechenaufgaben (da man mit den Kugeln abzählen kann).

LG
Christina

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Sprich noch mal mit der Lehrerin, wo es genau hapert - manchmal brauchen die Kinder einfach eine Zeitlang noch Hilfsmittel (Rechenkette, Rechenschieber, Plättchen) oder eben auch ganz konkrete Aufgaben aus dem Alltag, sprich eben das Rechnen mit Äpfeln, Birnen, Bonbons.

LG

Anja

8

wir haben einen (Spielzeug-) Abakus. Manchmal hilft es, die Kinder länger mit solchen einfachen Hilfsmitteln rechnen zu lassen, dafür aber entsprechend mehr Aufgaben lösen.

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Hallo Dani,

gibt es bei Euch keine Förderstunden oder Sonderpädagogen? Da würde ich in der Schule noch einmal nachfragen.

Ansonsten Mathe spielerisch so gut wie möglich in den Alltag einfließen lassen, ohne das er es merkt. Z.B. Wir brauchen für jeden Wochentag ein Obst. Wie wäre es zB mit 4 Äpfel, 2 Mandarinen und eine Kiwi? Wieviele Tage hat die Woche überhaupt? Wenn wir 4 Äpfel geholt haben und 2 Mandarinen dazu, wieviel haben wir dann schon? Wieviel fehlt noch? Die Milch kostet 49 Cent, die andere 69 Cent. Was ist denn weniger, die nehmen wir dann usw. usw. usw. So handhabe ich es mit meiner Tochter seit der Vorschule.

Also unbewusst Mathematik, aber bewusste Fragestellungen.

Mehr fällt mir im Moment nicht ein.

LG Sabine

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Hallo! #winke

Habt ihr eine Rechenmaschine?

Also sowas:

http://www.jako-o.de/shop/-/group/1524/product/21815/Produktdetail.productdetail.0.html?refCode=9546&ns_campaign=portal_froogle&ns_mchannel=preisportale&ns_source=froogle&ns_fee=1

Damit kann meine Tochter viiieel einfacher verstehen. ;-)

Wäre ein versuch wert. Oder?

Und mach Dich nicht verrückt - wenn er eine klasse wiederholt - ja und?

Liebe Grüße

Petra & Joelina (auch 1. Klasse) :-p

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