Kind in 1. Klasse nicht beschulbar?

Hallo alle zusammen,
wir haben zur Zeit Probleme mit unserer Tochter in der Schule.
Sie wurde diesen Sommer eingeschult.
Unsere Tochter war schon immer etwas anders wie andere Kinder.
Sie kann sich in der Schule einfach nicht an Regeln halten und provoziert anscheinend ihre Leherin.Seit ihrer Einschulung bekommen wir bald mindestens immer ein Anruf von der Lehrerin das wir unsere Tochter abholen müssen.
Diese Schule handhabt es anscheind so das wenn Kinder sich nicht an die regeln halten, nachhause geschickt werden.auf was anderes lassen sie sich auch nicht ein.
Heute wurden wir wieder angerufen und als ich meine Tochter fragte warum sie nicht hört sagte sie sie wollte nach hause:-[
Super#kratz, genau das habe ich befürchtet, das es so kommen wird.Mittlerweile bin ich schon auf die Schule sauer, da ich auch den Eindruck habe das meine Tochter auch wegen Kleinigkeiten nachhause geschickt wird.
Zur zeit lassen wir sie körperlich durchchecken, um eine körperliche ursache auszuschließen. Der nächste Schritt ist das wir über eine Tagestherapie nachdenken.

Uuups habe vergessen zu schreiben was meine Tochter so anstellt:
singt im Unterricht, beschimpft andere Kinder,klopt mit Flasche auf den Tisch, ist eben unruhig im Unterricht.

na ja auf jeden Fall sagt die schule eben das mein Kind nicht beschulbar ist.
ich frage mich mittlerweile ob es ok ist wenn sie jedesmal nachhause geschickt wird?
was genau bedeutet nicht beschulbar?
mann sieht ja das diese Massnahme nichts bewirkt, genau im Gegenteil, jetzt stört sie schon damit sie nachhause geschickt wird.

LG

1

Habt Ihr schon mal mit der Lehrerin oder mit dem Direktor persönlich gesprochen? Du schreibst nur von Anrufen. Ich würde erstmal um einen Gesprächstermin bitten und dann versuchen, eine gemeinsame Lösung zu finden.

Ich denke zwar, dass es Kinder gibt, die auch in dem Alter schon "nicht beschulbar" sind. Aber die von Dir aufgeführten Beispiele lassen nicht darauf schließen, dass Deine Tochter dazu gehört!

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Hallo,

"Unsere Tochter war schon immer etwas anders wie andere Kinder. "

"Zur zeit lassen wir sie körperlich durchchecken, um eine körperliche ursache auszuschließen. Der nächste Schritt ist das wir über eine Tagestherapie nachdenken. "

Wenn deine Tochter "schon immer" anders als andere Kinder war (und das offensichtlich im negativen Sinn), warum unternehmt ihr erst jetzt etwas? #kratz
Hat euer Kindergarten euch nicht vorgewarnt, dass sie mit ihrem Verhalten in der Schule Ärger bekommt, und dass ihr das Problem in den Griff bekommen müsst, BEVOR sie in die Schule kommt?

Im Kindergarten gibt es ja auch einen Stuhlkreis, in dem die Kinder lernen sollen, still sitzen zu bleiben, nicht dazwischen zu plappern und auf Fragen zu antworten. Hat denn da alles bei deiner Tochter geklappt?

Die Schule deiner Tochter macht es sich mit dem "Heimschicken" mehr als einfach. Sinnvoller wäre es, wenn sich die Schule mit euch Eltern zusammen setzen würde (in einem persönlichen Gespräch) und mit euch Möglichkeiten erarbeiten würde, wie man mit dieser Situation umgeht.

Inwieweit Heimschicken legal ist hinsichtlich der Schulpflicht, weiß ich nicht.

Ob deine Tochter "nicht beschulbar" ist, kann ich nicht beurteilen, das können Experten besser beurteilen.

Interessant wäre auch zu erfahren, warum es deine Tochter sogar darauf anlegt, heimgeschickt zu werden. Was findet sie an der Schule denn so schlimm, dass sie lieber zu Hause hockt?

So oder so muss deine Tochter lernen, sich an Regeln zu halten und normalerweise lernen Kinder das schon (mehr oder weniger) im Kindergarten.

Eine eingehende ärztliche Untersuchung ist ein erster Schritt, um eurer Tochter zu helfen.

LG,
J.

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Wenn deine Tochter "schon immer" anders als andere Kinder war (und das offensichtlich im negativen Sinn), warum unternehmt ihr erst jetzt etwas?

sorry habe ich vergessen zu schreiben. Wir unternehmen schon länger etwas.Sie wurde unter anderem von einen Kinderphychologen im Kiga beobachtet, der konnte jedoch nichts auffälliges an ihr feststellen.
beratungsstelle waren wir auch, jedoch sagte uns diese sache nicht zu(die Gründe nenne ich jetzt nicht).
es ist nicht so das wir erst jetzt was machen.

Die Situation ist kompliziert, gerade was die Kigazeit angeht.
unsere Tochter ging schon mit zweieinhalb in den Kiga.
Als wir sie damals anmeldeten, sagten wir schon das sie etwas wibbeliger ist.
wenn sie müde wird merkt man es und sie kann man dann zum schlafen hinlegen.bis vorca einem jahr lief auch alles soweit ok.gut sie war halt wibbeliger jedoch kamen keine beschwerden aus dem Kiga, bis die leitung dort wechselte.Von heut auf morgen kamen beschwerden, das sie nicht hören würde usw.
nun um die sache zu verkürzen: es stellte sich herraus das die erzieherinen und eben auch die leutung, unsere Tochter in einen raum "sperrten".Diese raum war zwar nicht abgeschlossen, jedoch ohne fenster und man machte ihr bewusst kein Licht an.nach einem körperlichen Vorfall, was angeblich versehentlich passierte haben wir unsere Tochter dieses frühjahr aus dem Kiga abgemeldet und das JA eingeschaltet.Sie kam dann aufgrund von Vorschulkind noch in einen anderen Kiga unter, wo sie sehr gut betreut wurde.
Unsere Tochter wurde in den alten Kindergarten als störend empfunden und täglich mehrmal in diesen raum gesperrt.
zuhause erzählte sie nichts.
Sie braucht viel Aufmerksamkeit und in dem besagten Kiga bekam sie nur negative Aufmerksamkeit.
Zuhause klappt es einigermaßen,leider oftmals mit Androhungen(keine Gewalt, sondern dann darfst du z. B. nicht bei der Freundin spielen)

Nun du siehst hier ist schon ziemlich früh viel schief gelaufen.
Glaube mir wenn ich gewußt hätte was in dem Kiga vorgeht hätte ich meine Kinder erst gar nicht dort angemeldet.

LG

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Okay, das konnte ich nicht wissen, dass ihr schon früher was unternommen habt #liebdrueck

Dann setzt euch mit den Verantwortlichen der Schule zusammen, wie sie sich die schulische Laufbahn eurer Tochter zulünftig vorstellen.
Welche Alternativen schlagen euch die Verantwortlichen eurer Schule vor? Nicht am Schulunterricht teilnehmen lassen ist ja keine Dauerlösung.

Ich finde es wie du ganz schlimm, was deiner Tochter in dem einen Kindergarten widerfahren ist, ich kann aber auch verstehen, dass eine Grundschullehrerin sich nicht nur um ein störendes Kind kümmern kann und gleichzeitig 20-25 anderen Kindern gleichzeitig den Grundschulstoff vermitteln kann.

"Sie braucht viel Aufmerksamkeit "

Das mag ja sein, aber dir ist sicher klar, dass eine Lehrerin einer Klasse mit 20-25 Schülern (oder noch mehr) nicht "viel Aufmerksamkeit" geben KANN, selbst wenn sie wollte. Die Lehrerin muss ihre Aufmerksamkeit gerecht auf alle Schüler verteilen und vermutlich gibt es noch andere Kinder in ihrer Klasse, die mehr Aufmerksamkeit brauchen als andere Kinder.

Wenn ein Kinderpschologe eure Tochter schon untersucht hat und nichts gefunden hat, dann würde ich als erstes das Gespräch mit der Schule suchen. Sagt der Schule, dass ein Psychologe euer Kind für normal hält und sagt der Schule auch, dass sie das Heimgeschicktwerden als Belohnung empfindet.

Mit einem unruhigen und provozierendem Kind muss ein Lehrer (mit sinnvollen Maßnahmen) umgehen können.

Alles Gute für eure Tochter und euch Eltern,

J.

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Hallo,

nachhaus schicken ist eigentlich nicht erlaubt, schließlich besteht Schulpflicht. Es kommt aber hin und wieder vor, dass man zu dieser Maßnahme greift, weil es oft die enzige Möglichkeit ist, dass man an die Eltern rankommt.
In euerem Fall ist es natürlich krass, jeden Tag heimschicken bewirkt genau das, was deine Tochter will, das hat sie schnell durchschaut.
Aber, wie gesagt, rein rechtlich darf die Schule das nicht regelmäßig.

Hattet ihr schon ein persönliche Gespräch mit den Lehrern? Wie kommt es, dass man seie wegen solcher Kleinigkeiten als nicht beschulbar einstuft? Sie tut ja keinem weh, sondern macht lediglich Sachen, di enen reibungslosen Untrrichtsablauf stören, das macht sie aber nicht zum "unbeschulbaren Kind".

Um jedoh mehr sagen zu können, stellen sich mir in paar Fragen:

Wie erlebt ihr sie zuhause?
Ist sie da auch so unruhig?
Ist sie sehr tollpatschig ( ev. Sehrpoblem)?
"Gehorcht" sie nur sehr verzögert? (ev. Hörproblem)

Wie war das im Kindergarten? Wie haben sie die Erzieherinnen erlebt?

Erzählt sie, ob sie jemand ärgert und sie deshalb heim möchte - als Konsequenz daraus stört, weil sie weiß, dass sie dann heimgehen darf?

Wurde sie regulär oder frühzeitig eingeschult?
Auf welchem Wissens- und Könnenstand ist sie? Es kann ja sein, dass sie sich langweilt, weil sie über- oder unterfordert ist. Das geht oft mit ähnlichen Symptomen einher.

Wo sitzt sie im Klassenzimmer? Neben wem? Wie ist überhaupt die Sitzordnung?

Wo befindet sich die Lehrerin? Immer am Pult oder wechselt sie auch mal den Standort? Das kann dir deine Kleine sicher sagen.

Wie ist der Unterricht aufgebaut? Wechseln die Methoden und Sozialformen oder ist immer "Lehrer spricht, Kinder hören zu" angesagt?

Macht sie zusätzlich zur Schule was? Musikschule? Sportverein? Wie wird sie da erlebt? Trägt man da Ähnliches an euch heran?

Wie geht es deiner Maus, wenn sie einen ganzen Tag in der Schule war? Ist sie sehr erschöpft?

Ich weiß, das sind viele Fragen, du kannt sie mir auch gerne per PN beantworten, wenn dir das sonst zu persönlich ist.

Liebe Grüße,
delfinchen



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Ich würde mich nach den Ferien an die zuständige Schulspychologin (örtliches Schulamt) wenden und um Rat fragen. Ferndiagnose ist immer schwierig.

Möglich: das Problem liegt bei Deinem Kind.

Möglich: das Problem liegt bei der Schule/der Lehrkraft

Möglich: eine Kombination aus beidem.


Wichtig ist, herauszufinden, was da läuft, um Deiner Tochter helfen zu können.

Jetzt macht Euch erst mal schöne Feiertage, Stress hattet ihr genug.

Alles Gute

Manavgat

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Hi, danke für deine lieben Worte.
Ich denke mal das es eine Kombination aus beidem ist.

LG und danke

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hallo

aus welchem Bundesland kommst du und wie handhabt dieses Land Schulausetzung bzw Teilbeschulung.

Dass ein Kind, wie deines, den Unterricht permanent stört und auch andere Kinder vom Lernen abhält steht ja bereits im Raum.
Da anscheinend auch eine Kommission schon beschlossen hat ??? das Kind nicht mehr zu beschulen, rate ich dir dringend zu einem Anwalt.

Da auch noch keine medizinische Diagnose im Raum steht, würde ich dir raten, einen Kinderpsychiater (nicht Psychologen) aufzusuchen, damit wenigstens die Frage nach der Schule schnellstens geklärt werden kann.

Wurde bereits eine andere Institution bereits eingeschaltet (z.B. Erziehungsberater, Jugendamt) etc?

mfg

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hallo,
wir kommen aus NRW.leider kenne ich mich mit den ganzen Schulgesetzen nicht aus da wir mit unserer großen Tochter(15) nie Schwierigkeiten hatten.
dies ist für uns alles Neuland.

Leider glaube ich man möchte unserem Kind keine Chance geben,z.B fragte ich mal ob es nicht möglich wäre sie ins Sekretäriat zu setzten, wen sie stört, da sagte man direkt, nein das geht nicht.Ich weiß an anderen Schulen wird es auch so gehandhabt.Dort leider nicht.
Nun ist es auch so das ich erfuhr das diese Schule mal einen guten Ruf hatte und zur zeit die Kinder die nicht 100% "funktionieren" ruckzuck wieder loswerden möchte.
ich habe auch den Eindruck das man uns nicht leiden kann aufgrund der Vorgeschichte,(wir schalteten das JA im Kiga ein), dies spricht sich natürlich in einen kleinen Stadt auch rum.Mit solchen Eltern die nicht lange fackeln,ist es eben nicht einfach.

Die Schule sagte wir sollten doch mal schauen ob unser kind nicht mal so eine 3 monatige tagestherapie machen sollte.
nun wir sind gerne bereit alles zu machen damit es unserer tochter gut geht, jedoch werden wir hier ziemlich unter Druck gesetzt.Zur tagestherapie sagten wir z.B von Anfang an das wir unsere Tochter er mal körperlich durchchecken lassen (z.B.Schilddrüse)und je nachdem wie die ergebnisse sind wir bereit sind unser kind therapieren zu lassen.
das passt denen so nicht am besten wäre für die unser Kind wäre schon längst in Therapie.
Wist ihr wenn mein Kinderarzt sagt ihr Verhalten kommt durch einen mangel dann sehe ich es nicht ein mein Kind zu therepieren wenn es doch nicht nötig ist. wenn er sagt das eine körperliche ursache ausgeschlossen ist dann sind wir ja bereit sie in eine Tagestherapie zu schicken.Hinzu kommt das die schule schon ohne unser Wissen in der Einrichtung nachfragte wann noch Plätze frei seien.

Am freitag sprach mein mann nochmals mit der Lehrerin und bat um einen gesprächstermin. Sie sagte wir würden bescheid bekommen.
Nun heute kam meine tochter mit einem Brief nachhause.
EINLADUNG ZUR KLASSENKONFERENZ

was kommt dort auf uns zu?Wie haben wir uns zu verhalten? Immerhin haben wir um eine Gespräch gebeten und nicht die schule!

Mittlerweile bekomme ich schon einen hals auf die Schule und bin der meinung die wollen uns was(ja ich nehme es zu persönlich)

LG und danke

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Hallo,

Du hast Post.

Lg Celia.

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Hallo,

diese Post ist bei mir gelandet und ich hab mich schon gewundert, was du von mir willst #kratz

LG,
J.

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Hallo,

ich bin auch Lehrerin und:
Kinder, die ich nicht beschulen kann, schicke ich auch nach Hause.

Ich habe Klassen zwischen 25 und 30 Kindern, da gehts mnchmal einfach nicht anders, auch wenn das natürlich für die Eltern blöd ist.

Nur: Ich muss unterrichten können.

Wenn da also ein Kind mir den Unterricht für 25 andere unmöglich macht (also z.B. dauerhalt laut im Klassenzimmer schreit, ich es nicht zur Ruhe bekomme und keine Kollegin finde, die es betreut), muss ich es abholen lassen.
Alles andere ist nicht fair dem Rest der Klasse gegenüber- die haben nämlich auch ein recht auf Unterricht.

Natürlich muss dann nach Ursache des Verhaltens gesucht werden.
Aber in erster Linie muss ich die GANZE Klasse unterrichten können.

lg, Putschi

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Was machst du wenn keiner zuhause ist???

Sry aber die Erziehungsmaßnahme da wundere ich mich nicht dass es viele Kinder gibt die schwänzen.

lg

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Wenn ich das Kind nach Hause schicke, beschweren sich seine Eltern.

Wenn ich das betreffende Kind im Unterricht behalte, beschweren sich andere Eltern, deren Kinder dann keinen Unterricht haben.

Wenn ich das Kind aus dem Raum schicke, verletzte ich die Aufsichtspflicht.

Wenn ich das Kind zu einer Kollegin schicke, kann diese keinen Unterricht machen.

Wenn ich das Kind andauernd bestrafe (also Arrest, Strafarbeiten...), ist das auch falsch, denn das Kind kann meistens nichts dafür, sondern hat irgendein Problem, das man lösen muss.

Eine tolle Sache ist ein Schulsozialarbeiter, der solche Kinder dann betreut- haben wir nicht.

Ich bin aber für Vorschläge aller Art offen!

Lg, Putschi

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Bei sehr unruhigen Kindern ist es durchaus eine schulische Maßnahme, sie nach Hause zu schicken. Schließlich besteht eine Klasse nicht nur aus einem Kind. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es manchmal die einzige Lösung ist, wieder Ruhe in die Klasse zu bringen. Ob es sinnvoll ist???
Ansonsten würde ich dir dringend ein Gespräch mit Schulsychologen oder Kinder-/Jugendpsychiater empfehlen, um mal genau zu schauen, wo das Problem liegt.

Ums nochmal deutlich zu sagen: Einfach so wird kein Kind nach Hause geschickt.

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Wie hier bereits mehrmals gesagt wurde.: Wenn ein Kind den Unterricht permanent stört und sich nicht zur Ruhe bringen lässt, ist nach Hause schicken eine notwendige Maßnahme.

Und: Auch eine Aneinanderreihung von "Kleinigkeiten" kann Unterricht unmöglich machen.

Allerdings sollten Lehrer und Eltern dann gemeinsam nach Lösungen suchen, Fördermaßnahmen besprechen, zusammenarbeiten.

Die Begründung "meine Tochter freut sich, wenn sie nach Hause darf" finde ich nicht stichhaltig. Warum freut sie sich? Gibt es zu Hause keine Konsequenzen dafür, dass sie sich in der Schule so danebenbenimmt? Muss sie den verpassten Stoff nicht nachholen? #kratz

Und, liebe Zicke ;-) : Nimms mir nicht übel, aber "Ich war mal bei einer Erziehungsberatungsstelle und habe die Beratung abgebrochen. Außerdem meinte ein Psychologe der meine Tochter einen Vormittag lang gesehen hat es sei alles in Ordnung" betrachte ich nicht als ausreichendes "sich kümmern". Nicht, wenn die Probleme so gravierend sind.

Du solltest dich dringend mit den Lehrern zusammen setzen, ihr solltet besprechen, wie ihr deiner Tochter helfen könnt.

Zum Thema: "Früher nach Hause schicken": Die Schule kann da eine ganze Menge, vor allem, wenn das Kind nur begrenzt beschulbar ist und die Lerngruppe unter dem Verhalten des Kindes stark leidet. Allerdings wäre es besser, grundsätzliche Vereinbarungen zu treffen:

Deine Tochter könnte z. B. kurzbeschult werden. Natürlich sollten begleitende Fördermaßnahmen festgelegt werden. Mit dem Ziel, dass deine Tochter ihr Verhalten ändert und es bald wieder besser läuft.

Hierfür ist es allerdings unbedingt notwendig, dass du mit den Lehrern gut zusammenarbeitest. An deiner Stelle würde ich auch außerschulische Hilfe suchen. Informiere dich beim Jugendamt, die können dir sicherlich weiterhelfen.

LG #winke

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