Meine Tochter hat Angst vor der Lehrerin

Hallo ihr lieben,

ich hoffe auf einige hilfreiche tips bzw.was kann ich noch tun?

Zur Vorgeschichte:
Lena wurde im KiGa schon von ihren Erzieherinnen "gemobbt".Sie kam jeden mittag nach Hause und war nur noch am weinen.Die Erzieherinnen meinten immer,das käme davon,weil Lena sehr wild wäre und dann müsste man bei ihr eben anders durchgreifen :-[
Lena wurde immer abgestempelt,als Hyperaktives,wildes,ungezogenes Kind(was sie aber niemals war oder ist)Eher wie ein kleiner wilder Junge(Fussball spielenbloß nix rosanes anziehen ;-)
Wie gingen in die Frühförderung,Ergo und auch in einem SPZ wurde Lena damals getestet.Alles war ok.Sie ist einfach nur ein ganz normales Kind!

Letztes Jahr wurde sie in die Vorklasse eingeschult,da sie -angbeblich-noch nicht den Stand hätte,den man in ihrem alter haben müssen!
Ok,wir haben das Jahr druch gezogen und es war alles andere als verkehrt.Lena ging gerne in die Vorklasse,machte vorbildlich ihre Hausaufgaben alleine und war am Schulende die beste in ihrer Klasse.

Somit kam sie diesen Sommer nun in die erste Klasse.
Von der Lehrerin,die sie nun dort Unterrichtet,habe ich bis dato nur negatives gehört.Nicht nur von einer Mutter,sondern unabhängig auch von vier-fünf anderen Müttern.
Jedenfalls geht sie nun schon drei Wochen in die Klasse und seid diesen drei Wochen kommt mein Kind jeden mittag nach Hause,ist völlig aufglöst und will keine Hausaufgaben machen geschweige den morgen wieder in die Schule gehen.Letzteres muss ich jeden morgen "erzwingen".
Heute musste ich wieder einmal mit in die Schule fahren,da sie einfach nur noch angst vor ihrer Klassenlehrerin hat.

Morgen möchte ich mit der Dame gerne ein Gespräch suchen.
Ich will das mein Kind mit freude und gerne in die Schule geht und nicht so wie es momentan läuft.
Sollte das Gespräch morgen nichts bringen,wie kann ich es durch bekommen,das meine Tochter in eine andere Schule wechseln kann?

Ich will ihr dieses "mobbing"in der Schule nicht auch noch antun.Es hat gereicht,das sie es im KiGa durchleiden musste #heul

Ich danke euch jetzt schon für einige tips,ähnliche erfahrungen oder einfach nur über eure antworten

LG Nancy

1

Hallo, Nancy,

ja, irgendwas geht schief. Nur was? Du hast nur Negatives von der Lehrerin gehört. Aber was? Und was hast Du bzw. Deine Tochter mit der Lehrerin erlebt? Worauf richtet sich die Angst Deiner Tochter genau? Auf die Lehrerin? Auf die Mitschüler? Auf die Trennung von Dir? Wie sieht die Situation aus, in der Deine Tochter Angst erlebt? Wie wird darauf reagiert? Du willst ihr das "Mobbing" in der Schule nicht antun. Das ist eine harte Einschätzung. Gibt es denn dafür Anzeichen?
Ich frage das alles, nicht um Deine Sorgen in Frage zu stellen, denn es ist richtig, sich mit der Angst seines Kindes zu beschäftigen. Aber um einen Rat geben zu können sind mehr Infos nötig.

LG
Andreas

3

Hallo Andreas,

Lena erzählt mir jeden Tag(aber auch nur auf äuserstes drängen hin)das die Lehrerin wieder mit ihr geschimpft hat.Aber immer wegen banalen dingen.Nichts wirklich schlimmes!

Was ich von der Lehrerin gehört habe:
Sie lässt die Kinder im Untericht nicht auf Toilette sondern lieber einnässen!
Sie zieht die Kinder am Arm und diese dann blauen Flecken nach Hause kommen!
Jungs mag sie nicht besonders.Eher richtige kleine Mädchen!
Das nur ein teil der Story!

Lena hat keine angst vor den Mitschülern oder einer trennung von mir.Sie sagt immer,das sie angst hat vor Frau S.
Was genau tag täglich genau passiert,das bekomme ich einfach nicht aus ihr heraus.

Im KiGa war es genauso....hast du den richtigen namen oder das richtige Gesicht,passiert dir nichts.Und so ist es inder Klasse moentan scheinbar auch.
Heutiger fall:Frau S. ließt den Kindern eine Geschichte vor.Alle Kinder bis auf Lena dürfen sich auf den Teppich um Frau S. setzen und zuhören.Lena möchte dazu und bekommt gleich gesagt,sie soll sich gefälligst auf ihren Stuhl setzen.Es waren vorher keine Vorkommnisse um es darauf schieben zu können.

Ich kann es nervlich(bin selber an MS erkrankt) und auch seelig nicht mehr ertragen,wenn mein Kind mittags aus der Schule kommt und nur noch am weinen ist.Das muss doch eine Ursache haben?
LG Nancy

5

Hallo, Nancy,

also ganz konkret Angst vor Frau S. Dann ist ein Gespräch mit Frau S. in der Tat angebracht. Dabei würde ich aber das "Hörensagen" anderer Mütter und die KiGa-Erfahrungen weglassen, weil die Lehrerin da ja keinen Einfluss mehr drauf nehmen kann.
Zur Vorbereitung wäre es gut, sich mal gedanklich in die Rolle Deines Kindes und dann (wichtig!) auch in die Rolle der Lehrerin zu begeben. Was könnte die Lehrerin bewegen, Deine Tochter nicht auf den Teppich Platz nehmen zu lassen? Sitzen auch andere Kinder nicht auf dem Teppich?
Deine Tochter sei "wild", sagst Du? Wie "wild"? Schafft sie es vielleicht nicht, längere Zeit "auf dem Teppich zu bleiben"?
Frage doch auch die Lehrerin, wann sie schimpfen würde und ob das Schimpfen vom Kind verstanden wird, also in Bezug zur eigenen Tat gesehen werden kann.
Es geht einfach darum, dass die Lehrerin ihr pädagogisches Handeln dem Kind nachvollziehbar macht (zumindest sollte sie darüber reflektieren können; aber Vorsicht: Nicht Vorwürfe machen) und Du auch versuchst zu verstehen, was die Lehrerin zum Schimpfen verleitet. Dann kann man auch konkrete Vereinbarungen treffen wie Punkte sammeln für Stören und bei X Punkten telefoniert sie dann mit Dir oder so.

LG
Andreas

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2

Hi,

natürlich sollst Du das Gespräch mit der Lehrerin suchen, um herauszukriegen, weshalb Deine Tochter derartige Angst hat.

Allerdings wäre ich mit dem Begriff "Mobbing" vorsichtig, die Tatsache, dass die Lehrerin sich auch bei anderen nicht allzu großer Beliebtheit erfreut, ist kein Indiz für Mobbing. Wenn Du Dir ein Bild machen willst, bitte darum, im Unterricht hospitieren zu dürfen, wenn ihr zu mehreren Eltern unzufrieden hat, wendet euch an die Elternvertretung, die eure Belange vertreten sollte.

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Irgend etwas passt an Deinem Bericht nicht zusammen, einerseits hast du ein "ganz normales Kind", andererseits ein wildes Kind, dass von Erzieherinnen gemobbt wird, um sich dann in der Vorschule vorbildlich zu verhalten.

LG

Anja

4

Vieleicht solltest du Lena kennen lernen um die ein eigenes Bild zu machen!Wie soll ich dir das erklären,was Du nicht verstehst?

"Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Irgend etwas passt an Deinem Bericht nicht zusammen, einerseits hast du ein "ganz normales Kind", andererseits ein wildes Kind, dass von Erzieherinnen gemobbt wird, um sich dann in der Vorschule vorbildlich zu verhalten."


Sorry,aber Kinder wo wild oder anderswie sind scheinen in der heutigen Zeit nicht mehr "normal"zu sein,so wie ich dich verstehe!

7

Hallo,

was genau fällt denn täglich vor, das dein Kind große Angst vor der Lehrerin hat?
Weinen allein st leider kein Grund. Es muss ja etwas vorgefallen sein. Dies mußt du erst mal heraus finden. Sonst macht so ein Gespräch selten Sinn.

Ich kenne Fälle, bei denen Lehrer Kinder vor der Klasse ständig bloß gestellt haben,Kinder regelmäßig als dumm bezeichneten, sie mit einem Schnuller um den Hals in der Ecke stehen ließen oder im Extremfall diese vor die Wand schubsten oder Arme umdrehen (und vieles mehr)- also fremd ist mir in der Hinsicht nichts mehr

Vor dem Gespräch solltest du unbedingt in Erfahrung bringen, was vor sich geht/gegangen ist. Kannst du nicht mal mit anderen Eltern sprechen, ob deren Kinder daheim etwas erzählt haben?

Klassenwechsel oder Schulwechsel sind möglich.
Wobei ein Klassenwechsel immer leichter durchzudrücken ist. Dazu brauchst du aber handfeste Argumente und solltest eventuelle Vorfälle dokumentieren. Das reicht wenn das Kind dir erzählt was an dem Tag zu der Schulstunde X vorgefallen ist - kommt nicht auf die Minute an.

Dabei behutsam vorgehen und dem Kind keine Anregungen/Vorschläge bieten, die es nur noch abnicken muss. Dein Kind sollte frei und ohne Furcht erzählen, was Sache ist.

Auch nicht in Gegenwart des Kindes über die Lehrerin schimpfen
Das wirkt sich keines falls positiv aus

Gerade gelesen. Die Lehrerin muss Kinder auf die Toilette lassen!

Sogar ein Mörder hat das Recht, wenn er im Gerichtssaal sitzt.
Irgendwo habe ich dazu eine nette Abhandlung von einem Anwalt - müßte ich aber raus suchen.
Entwürdigende Maßnahmen und demütigende Behandlung sind unzulässig
Frag die Lehrerin ob sie den Art. 3 Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) sowie Art. 1 und 2 GG (Grundgesetz)kennt..damit mußte ich unserer Schulleitung auch etwas Nachhilfe erteilen!

Ach nun habe ich es gefunden:

http://www.anwalt.de/rechtstipps/toilettenverbot-fuer-schueler-und-studenten_000191.html

LG
Tina

8

Hallo Tina,

danke für deinen Beitrag.

Leider erzählt Lena von sich aus gar nichts.Ich muss richtig hartnäckig nachfragen was den genau gewesen ist.
Andere Mitschüler erzählen nichts.Habe schon ein paar Kinder aus Lena´s Klasse gefragt und keiner wusste etwas.

Ich werde die Klassenlehrerin morgen einfach mal fragen was los ist und warum Lena solle Angst vor der Schule hat.Sie muss sich ja irgendwie äussern und wenn rein gar nichts kommt.....???:-(

Das mit dem "nicht auf Toilette lassen"hat sich letztes Jahr in einer anderen Klasse die Frau S.Unterrichtet hat-ereignet.

LG Nancy

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du hast auch das recht zu hospitzieren oder wie das heist
sprich du kansnt mal den gnazen schultag mit dabei sein

10

Hallo,

wenn du geschrieben hättest, dass deine Tochter nicht ungezogener ist als andere Kinder auch, wäre dein Bericht glaubhafter gewesen.

Aber du schreibst:

"ungezogenes Kind(was sie aber niemals war oder ist)"

Ich bitte dich, jedes noch so gut erzogene Kind macht mal Sachen (auch bzw. gerade im Kindergarten), die nicht okay sind, ob aus Überdrehtheit, Übermüdung oder weil man sich von anderen Kindern dazu angestachelt fühlt.
Und Erzieher im Kindergarten belassen es nicht bei allgemeinen Aussagen "wild und ungezogen", sondern begründen ganz konkret, was alles vorgefallen ist, damit sie zu dieser Einstellung gekommen sind. Wenn Erzieher ein so deutliches Urteil über ein Kind fällen, dann müssen schon viele gravierende Sachen vorgefallen sein.

"Wie gingen in die Frühförderung,Ergo und auch in einem SPZ wurde Lena damals getestet.Alles war ok.Sie ist einfach nur ein ganz normales Kind! "

Ich würde nie zu irgendeiner Therapie gehen, wenn ich mein Kind für normal halten würde bzw. wenn mir mein Kinderarzt (dem ich sehr vertraue) nicht versichern würde, dass bei meinem Kind irgendetwas schief läuft.
Deswegen glaube ich dir nicht, dass dein Kind immer ganz normal war.

"Letztes Jahr wurde sie in die Vorklasse eingeschult,da sie -angbeblich-noch nicht den Stand hätte,den man in ihrem alter haben müssen! "

Was soll das "angeblich"?
Wenn mein Kind das Schuleintrittsalter hat und ich als Mutter davon überzeugt bin, dass es schulfähig ist, dann kann mir ein Kindergarten nicht verbieten, dass ich mein Kind einschule #kratz

"Von der Lehrerin,die sie nun dort Unterrichtet,habe ich bis dato nur negatives gehört.Nicht nur von einer Mutter,sondern unabhängig auch von vier-fünf anderen Müttern. "

Hier wäre hilfreich, was du Negatives gehört hast #aha

"Heute musste ich wieder einmal mit in die Schule fahren,da sie einfach nur noch angst vor ihrer Klassenlehrerin hat. "

Und warum hat sie Angst vor der Klassenlehrerin? Das ist doch ebenfalls eine entscheidende Information.

Was ich aus deinem Posting rauslesen kann:
eine Mutter, die ihr Kind für intelligent, normal entwickelt und immer brav hält.
Trotzdem bringt sie ihr Kind zu allen möglichen Therapien und lässt ihr Kind ein Jahr später als normal einschulen.
Und obwohl das Kind so brav ist, wird es von Erzieherinnen und Lehrerin "gemobbt".
Das widerspricht sich für mich alles total.

Da in deinem Text entscheidende Infos fehlen, ist es schwer, dir was zu raten.

Meiner Meinung nach ist es aber kein Zufall, wenn ein Kind sowohl im Kindergarten als auch in der Schule auf Ablehnung stößt und eine Mutter, die vor den Fehlern ihrer Tochter die Augen verschließt, ist dabei nicht sehr hilfreich.

LG,
J.

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Danke für deine tolle meinung!
:-[
Da sieht man wieder,das man sich einfach nicht mit Menschen austauschen sollten,die einen nicht kennen!

Jedenfalls scheinst Du ja zu wissen,wovon ich geschrieben habe!Danke#kratz

Werde HIER ejdenfalls nichts mehr schreiben!Dank Dir :-D

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Hallo!

Ich mag mir nun zu dem Posting der TE mal keine Meinung bilden,weil einfach zu wenig Infos vorhanden sind.Jedoch kann ich bestätigen,dass es Mütter gibt, die auf Probleme des Kindes hingewisen werden,die Augen zumachen.
Meine Tochter hatte auch so eine Freundin.In der Kita schon auffällig,einfach durch ihre Bewegungen, ihre Art. Ich mein das nicht böse,aber sie wirkte immer,als hätte sie eine minimale Behinderung oä.
Sie kam auch regelmäßig zu uns zu Besuch. Die Mutter nahm das Kind dann aus dem Kiga, da sie auf Probleme angesprochen wurde.
Im nächsten Kiga das gleiche.
In der Schule ging das weiter. Sie verweigerte sich, sagte nichts und die Lehrerin sprach sie an.
Was passsierte? Sie musste die Schule wechseln.
Die Kleine machte auch regelmäßig in die Hose,auch zuhause. Dafür bekam sie dann was auf den Hintern. Aber alles was man ihr sagte,prallte an ihr ab. Man merkte auch eine absolute Abneigung der Mutter gegenüber der >Tochter. Die kleinere Tochter war immer das Engelchen und sie wurde NUR kritisiert.
Sie war dann vor 5 Monaten das letzte mal bei uns. Auch da fiel mir auch,wie merkwürdig sie sich bewegt etc.
Seitdem hat die Mutter den Kontakt abgebrochen, denn sobald ihr etwas nicht passte (wofür es an diesem Tag überhaupt KEINEN Grund gab), bricht sie zu jedem den Kontakt ab.
Heisst-kritisiert den ganzen Tag an dem Kind rum wie komisch es wäre,dass es nur Probleme macht, macht aber bei Gesprächen die Augen zu und lässt das Kind lieber von hier nach da wechseln.
Die Kleine tut mir echt leid, aber sie hat sich komplett zurückgezogen.

Lg,Jenny

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