Kooperationslehrerin im KiGa lehnt manche Kinder ab

Hallo!

Ich fasse mich kurz:

Wir wohnen in einem kleineren Ortsteil mit zwei Grundschulen und 5 Kindergärten. Die eine KL (unser Einzugsgebiet) kommt zu uns in den Kindergarten und lässt die Kinder, die in die andere Grundschule kommen, am Vorschulprogramm nicht teil nehmen. Die Begründung war (wortwörtlich) "sie möchte keine Zeit an Kinder vergeuden, die eh wo anders hinkommen" #kratz Eine KL von der anderen Schule kommt nicht zu uns in den Kindergarten!


Früher haben wir in Karlsruhe gewohnt und da war es egal, alle Kinder nahmen am Programm teil.

Mein Problem ist, dass wir vermutlich bald ein Haus kaufen im Einzugsgebiet der anderen GS und das heisst für mich, mein letztes Kind aus dem vertrauten KiGa rausnehmen und in einen anderen bringen, damit es nicht auch so "abgelehnt" wird.

Dieses Jahr musste Freundin meiner Tochter (die jetzt eingeschult wird) im Gruppenzimmer bleiben, während andere Vorschulkinder ihre Blätter machten. Als die Kinder die GS besuchten, kam die Kleine erst gar nicht in den Kindergarten.

Diese Lehrerin ist schon ziemlich streng und anmassend, so dass sie meisten Kinder an den Tagen, die sie da war, gar nicht in den Kindergarten wollten. In der Schule macht sie Kinder (und Eltern) fertig... Als sie meine älteste Tochter aufs Korn nahm, haben mein Mann und ich Gespräche mit ihr und dann, als das nichts nützte, auch mit der Rektorin gesucht, bis sie unser Kind in Ruhe ließ. Leider machen andere Eltern nichts. Es ist ja ein kleiner Ort und man kennt sich ja und möchte keinen verärgern... Und da ich ja viele Kinder habe, sollte ich am besten schweigen, sie könnte sich an meinen anderen Kindern rächen... Das sahen wir anders und handelten und das war richtig. Aber das ist ja ein anderes Thema.

Kennt das noch jemand? Wie ist es bei Euch? Ist das gesetzlich geregelt und bringt eine Beschwerde beim Oberschulamt überhaupt was? Ich muss mich bald entscheiden und das alles nagt an mir

Danke fürs Lesen und Gruß

Miss Bennett

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Hallo,

bei uns - auch Baden - ist das genau so - allerdings empfinde ich das nicht als Problem.
Die Kooperationslehrerinnen der Grundschulen kommen in die Kindergärten, die dem Einzugsgebiet der Schulen am nächsten liegen und nehmen auch nur die "zukünftigen" Kinder mit.

Wir haben 3 Grundschulen im Ort. In unserem Kiga sind 2 Kooperationlehrerinnen aktiv (eine ist voll nett, die andere total unsympatisch), die dritte Schule findet den Aufwand für zu wenige Kinder zu groß und macht ihr Programm nur in zwei anderen Kindergärten. Ärgerlich für die Betroffenen...
Ich verstehe schon, dass sie "fremde" Kinder nicht mitnehmen. Warum sollen die auch mit Schule x vertraut werden, wenn sie doch in Schule y kommen? Außerdem sollen die Kooperationlehrerinnen die Kinder (für die sie offiziell zuständig sind) beobachten und einschätzen - je mehr zusätzliche Kinder es werden, desto unübersichtlicher wird alles.

Aber neben den Kooperationslehrerinnen läuft ja noch das Kiga-Vorschulprogramm. Und das ist rein zeitlich gesehen viel umfangreicher!

Übrigens hatte mein Ältster auch kein Kooperationsprogramm (die meisten anderen seiner Gruppe schon). Er und auch wir hatten nicht das Gefühl deswegen "abgelehnt" zu sein. Lag halt am Einzugsgebiet und unserem geplanten Umzug... Das ist dann aber auch Erziehersache wie sie sowas auffangen.

alles Gute!

2

Hey, wir haben auch mal in KA gewohnt!! #freu #huepf

Aber zum Thema: ;-)

Ich kenne dieses System auch so, dass die KL nur mit den zukünftigen Schülern arbeitet. #pro

Daran ist also erstmal nichts falsch. Mein Sohn hatte aus diesem Grund auch keinen Vorschulunterricht wie viele seiner Kameraden. Er hatte aber zum Glück eh keine Lust drauf.....#schwitz

Hätten wir aber einen Umzug vor Augen gehabt, hätte ich definitiv mein Kind bei der KL vorgestellt und versucht, es bei dem Unterricht unterzukriegen! #cool

Bestimmt schafft man in einem freundlichen Gespräch hier eine spezielle Lösung für Euch. #liebdrueck

Beschwerde beim Schulamt würde ich mir aus von Dir genannten Gründen verkneifen! Man muss nicht immer die Welt verbessern, manchmal reicht es, sich seine eigene kleine Welt passend zu machen. ##herzlich

LG Itsy

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Hallo!

Also gegen "unsere" KL ist Deine ja noch ein Schnuckelchen...

Bei uns war es genau andersrum, die KL kam von der größeren Schule die weiter weg liegt (mein Sohn müßte da den Bus nehmen). Und sie hat sich ALLE 6 Vorschüler angeguckt. Und, na ja, wir Eltern und auch die Erzieherinnen sind nicht gerade begeistert von dieser Frau...
Mein Sohn hat zu ihr gar nichts mehr gesagt, weil sie ihn angeschrien hat (er trödelt halt gerne, aber er ist eben auch erst 5, er hat ja nix schlimmes gemacht).

Ein anderes Mädchen aus dem Einzugsgebiet geht in die katholische Schule in die Kreisstadt, nur damit sie sie nicht als Lehrerin bekommt.

Und da mein Sohn nix mehr sagte, hat sie ihn kurzerhand für die Grundschulförderklasse ermpfohlen bzw. wegen seiner "Langsamkeit" in Richtung Förderschule.
Wir wollte ihn - aus anderen Gründen - zurückstellen lassen (unabhängig von der Meinung der KL, die mir egal war (sowohl Meinung als auch KL). Hat aber nciht geklappt - er hat beim Schultest und Schularzt so ziemlich als bester abgeschnitten (er war an diesem Tag in HÖchstform, ich dachte ich erkenn mein Kind nicht mehr, der war SO befreit, daß er woanders hin kann, wir kennen seine zukünftige Lehrerin, sie wohnt hier und ihr Sohn geht in denselben KiGa).
Die KL ging Kinder und Eltern auf übelste Weise an und machte auch die Erzieherinnen in aller Öffentlichkeit schlecht... (und ich behaupte mal, wir haben wirklich gute Erzieherinnen!).

Du siehst, es gibt solche und solche Fälle...
Von unserer Schule gibt es keine KL. Wir haben Gück daß nun eine inklusive Eingangsklasse zustande kommt mit max 14 Schülern. (Land)

Grüße
Tine

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