Sport/Laufen draußen - bei allergischem Asthma !

Hallo zusammen,

in der Schule sollten die Kinder 2 KM laufen. Da Jana draußen momentan echt Probleme hat mit ihrer Allergie (allergisches Asthma Div Pollen und Gräser) hat dann Bedenken geäußert. Ihr Lehr meinte sie sollte ihr Asthmapray mitnehmen und laufen. Sie war nachher total fertig musste zwischendurch mehrfach sprühen und hat sich nicht getraut aufzuhören, da der Lehrer bei vorzeitigem Abruch den Kindern eine 6 zugesichert hat !????

Ich möchte sie eigentlich nicht befreien lassen, da Sport ja auch für Asthmatiker gut ist - aber bei dem Pollenflug draußen ??

bin am überlegen entweder den Lehrer anzurufen oder mit ein Attest beim Arzt zu holen falls erneut draußen soetwas auftritt !

Wie macht ihr es bei Euren Kindern bzw. wenn ich ein Attest habe kann Jana dann selbst entscheiden ob sie draußen mitmacht oder nicht - je nach Pollenflug.

LG

Bärbel

1

Unser 9-jähriger hat dieses Problem auch, aber das weiß die Klassenlehrerin und auch die Sportlehrerin. Er hat auch immer sein Spray dabei. Er muss aber nur etwas sagen, wenn er merkt, er fängt an zu pfeifen, dann muss er aufhören.

Ich würde mit der Lehrerin sprechen, weil das geht mal gar nicht!

2

attest vom Arzt, dass sportliche Aktivitäten/Anstrengung im Freien ärztlicherseits verboten sind.

Leider gibt es immer wieder Sportlehrer, die Asthma als Einbildung abtun und die Grenzen verletzten.

Was hätte sie gemacht, hätte Deine Tochter wegen eines akuten Anfalls ins Krankenhaus gemusst.

Ich hatte seinerzeit ein Attest, dass sich mein Kind nicht überantrengen darf, d.h. nicht um die Wette rennen sollte und ähnliches. Das wurde von der Lehrkraft auch abgetan, aber ich hab mich durchgesetzt.

Gruß und gute Besserung

Manavgat

3

Huhu,

wenn er starke Probleme durch den Pollenflug hat...lass ihn befreien.

Bei mir ging damals gar nichts mehr wenn Pollenflug herrschte und wir draussen Sport machten.

Ich hätte wirklich gern mitgemacht, aber bei unserem Sportlehrer hieß es entweder ganz oder gar nicht...also hat mein Arzt mich ganz befreit.

Als ich später die Klasse wechselte hatte ich eine Sportlehrerin mit mehr Verständniss..da durfte ich mitmachen so lange es mir gut ging, aber sofort aufhören oder eben erst gar nicht mitmachen wenn es nicht so gut war.

lg

Andrea

4

Dankeschön euch allen !!

Werde nächste Woche einen Termin beim Doc machen und ein Attest holen.

LG

Bärbel

5

Hallo,

das kann wohl echt nicht sein.:-[ Das Spray ist nicht geeignet, um die Atemnot bei Belastung zu lindern.Es bleibt ein Notfallspray und Sport ist kein Notfall. Sollte der Sportlehrer auch wissen. Kinder mit Asthma dürfen auf keinen Fall im Sport Atemnot erleiden, vorher immer aufhören.

Laß Dir ein Attest ausstellen,dann kann Deine Tochter nach eigenem Ermessen entscheiden.

lg
Anja

6

Hallo!
Ich bin auch der Meinung, dass die Ansicht des Sportlehrers gar nicht geht, so ein Exemplar hatten wir im letzten Jahr auch!!
Da hilft nur anrufen, mit demjenigen reden und sonst ärztliches Attest.
Zum Notfallspray jedoch folgendes, da wir gerade eine Schulung hinter uns haben: Es ist nicht nur ein Notfallspray, sondern ein Bedarfsspray.
Uns wurde ausdrücklich gesagt, dass es sogar richtig ist, vor einzuschätzender Belastung (Langlauf, längerwährende Ballspiele...) vorher 1-2 Hub zu inhalieren.
Klar, bei Pollenbelastung ist es natürlich besser es zu vermeiden, da da zwei Dinge (Pollen und Belastung) zusammenkommen. Bei Belastungsasthma dagegen ist es, wie schon gesagt, nicht nur für Notfälle gedacht!!!
Grüße
clapama

7

Hallo,

wir haben die Schulung noch vor uns am 17.6.. Die Kinderärztin hat angedeutet, daß es Spray gibt, von dem man sozusagen vorbeugend vor der Belastung 1-2 Hübe nimmt. Ich dache nicht, daß es das "Notfallspray" ist, danke für die Aufklärung.

lg
Anja



weitere Kommentare laden
12

Hallo Bärbel,

das Verhalten des Lehrers geht ja gar nicht. Ich habe auf einem Schulausflug mal die Mutter eines Kindes angerufen, da er Asthmaprobleme bekam und ich als Außenstehende nicht einschätzen kann, wie gravierend das ist und wie es sich entwickelt. Er hatte zwar einen Spray dabei, aber ich bin ja kein Arzt und weiß nicht, wie ausgeprägt sein Asthma ist. Die Mutter ist dann gleich gekommen und hat das Kind abgeholt und sich bei mir bedankt, dass ich sie sofort informiert habe. Für mich war es selbstverständlich, sofort die Eltern zu informieren.

lg
K.

13

Der Volksmund sagt, dass man Spray benutzen soll. Die Grundursache von Asthma bleibt indes merkwürdigerweise unbekannt.
Denke an Folgendes: drückt man mit dem Finger an der Oberlippe, so wird durch Akupressurwirkung (gv26) die Atmung asthmawirksam und sicher vertieft. Mit einer steifen Oberlippe hat man die nämliche Wirkung und Du denkst an das Ei des Columbus. Hat man es mit einer rationalen oder sogar gewinnbringenden Ignoranz zu tun? Arzt fragen. Vollwertig und wie andere Menschen atmen. Also echte Nasenatmung und etwas Detektivarbeit.

Top Diskussionen anzeigen