Die Mathearbet total vergeigt. Au weia!

Hannah (6), erste Klasse, rechnet total gerne. Und jetzt kam der erste Leistungstest zurück: 18 von 45 Punkten :-[
Ich versteh das nicht, wir haben alles tausendmal rauf und runter geübt, sie konnte es perfekt. Und jetzt versagt sie bei den einfachsten Aufgaben. Au weia. Woran kann das denn nur liegen? Ich habe ihr heute ähnliche Aufgaben zu Hause gestellt, da hatte sie fast alles richtig. Wer hat denn schon ähnliche Erfahrungen gemacht und mich etwas beruhigen?
Gruß,
Doreen

1

Hallo Doreen,

nimm es nicht so tragisch, vielleicht hatte sie nur "Prüfungsangst" und in der ersten Klasse muß man noch nicht so auf Leistung getrimmt sein.
Wenn sie es kann wird der nexte Leistungstest auch besser werden. Ich meine auch Prüfungssituationen müssen gelernt werden.

LG
Anita

2

Hallo

Und wie geht es deinem Kind damit???
Ich würde da jetzt nicht so einen Wind drum machen.
So wie dein Beitrag klingt muß sie perfekt sein.#kratzoder???

Mache dir selber nicht so einen Stress und nehme deinem Kind nicht den Spaß an der Schule.

S.

3

...deswegen muss man DICH beruhigen? Du hast mit ihr tausendmal rauf und runter geübt?

Ich finde, für das erste Schuljahr übst du ganz schön viel Druck aus!

Ich glaube, mit Trost und weniger Leistungsdruck wäre deinem Mädchen mehr gedient als dass sie dich nach einem vergeigten Test auch noch überzeugen muss...

lg die hinterwäldlerin

4

Hallo,
ich würde es auch nicht so ernst nehmen. Ich glaube auch nicht das man in der 1. Klasse von Leistungstest sprechen kann. Vielleicht war sie abgelenkt, Mitschüler haben gequatscht#bla, war nicht richtig konzentriert. Die Kinder haben doch noch gar kein Gefühl dafür "wenn es drauf ankommt". Hat eben nicht geklappt.

Mach dir mal erstmal keine Sorgen.

LG

5

Hallo,

was sagt den Deine Tochter dazu ? Meine wäre warscheinlich nur noch am weinen gewesen, direkt danach hätte sie sich warscheinlich in den Ar.... gebissen. #;-)

Ich find das jetzt wirklich nicht so dramatisch. Sie hat den Test verhaun, es ist ihr erster, eigendlich kann sie es, was solls !

LG dore

6

Hallo,

vielleicht habt ihr einfach zu viel geübt #kratz

Bei uns haben die Lehrer immer zu einem gesunden Mass geraten.
Bei uns lag es an der Rechtschreibung. Die Lehrerin sagte nie mehr als 5 Sätze am Tag üben.

Oder aber dein Kind hatte einen Blackout - also eine Art Prüfungsangst.

Ich würde da nun nicht so viel drauf geben. Je mehr du dein Kind nun deswegen unter Druck setzt oder Vorhaltungen machst, desto mehr wird sich das Kind selber unter Druck setzen, weil es ja nicht wieder versagen darf - ein Teufelskreis also.

Was sagt denn deine Tochter dazu?

LG
Tina

7

Hallo,

ähm...du mußt, meiner bescheidenen Meinung nach, deine Denkweise ändern!

Sie hat nicht "versagt"...was für ein fürchterliches Wort in Bezug auf ein gerade mal 6 jähriges Kind.

Es war die erste Arbeit, also eine völlig neue Situation. Da können die Nerven schonmal bis zum zerreissen angespannt sein.

Vielleicht hast du auch schlicht "falsch" mit ihr geübt...falsche Wege, zuviel...falsche Reihenfolge...zu intensiv etc.

Ich finde es nicht gut mit einem Kind das an sich gerne rechnet, für die erste Mathearbeit bis zum abwinken zu üben...wo bitte bleibt denn da der Spaß an der Sache?

Beruhige dich und vor allem auch sie!

lg

Andrea

8

Hast Du denn schon vorher gewußt das sie einene Test schreiben wird?
Das wird dann wohl der Fehler gewesen sein. Du bist zu ergeizig
Meine Große ist auch in der ersten Klasse und sie haben schon so einige Lernzielkontrollen geschrieben. Aber wir als Eltern haben es immer erst mitbekommen wenn der Test schon geschrieben war. Ich denke bei manchen ist das auch besser so.
Im grunde ist es kein test nur für Deine Tochter, die Lehrkraft will herausfinden wie weit die Klasse ist. Sicher wird sie darauf eingehen.
Bei uns wird jede Woche ein Diktat geschrieben. Das bekommen die Kinder Dienstags und am kommenden Montag wird geschrieben, bis dahin können die Eltern mit den Kindern üben.
Wir üben niemals mehr als 3 mal.
Das muß reichen, denn ich möchte mein Kind nicht unter Druck setzen.
Wenn Du nun zu beruhigen bist, dann hast Du Dich also aufgeregt. Wie hast Du denn Deinem Kind gegenüber reagiert?

Mona

9

Da bin ich wirklich froh, dass wir die Mathetests nie angesagt bekommen haben.

Für meinen Sohn war das auch nie wirklich wichtig. Wenn ich nachgefragt hab, hat er erzählt: "Ja, gestern haben wir einen Test geschrieben." In den meisten Fällen brachte er irgendwann mal einen Test mit heim und wir wussten erst dann, dass sie wieder einen Test geschrieben haben.

Mein Sohn sah das immer völlig entspannt und da war ich auch froh drüber. Ich habe versucht, meine Impulse zu zügeln, mit ihm über das normale Maß hinaus zu üben - über das normale Maß hinaus heißt für mich, dass er die Hausaufgaben ordentlich macht, dass ich sie dann angucke und ihn auf Fehler hinweise, und dass ich ihn - wenn er das üben soll- ab und an mal ein paar 4er, 8er oder 5er-Reihen abfrage. Wenn wir mal ganz viel Zeit haben schreibe ich ihm vier, fünf Matheaufgaben auf, die er dann rechnet. Das kommt aber sehr selten vor. Mein Sohn ist jetzt in der zweiten Klasse und kommt schulisch sehr gut mit. Er war in den Testst immer sehr gut bis gut, so richtig verhauen hat er noch keinen. Meistens haben ihm von ca. 90 Punkte einer bis maximal fünf gefehlt. Das waren dann die typischen Flüchtigkeitsfehler.

Verhauen kann man in der ersten Klasse meiner Meinung nach nur dann einen Test wenn man entweder total aufgeregt ist oder sich ablenken lässt. Oder aber man hat generell Schwierigkeiten in einem FAch, das merkst du als Mutter dann aber schon beim Hausaufgabenmachen. Deshalb denke ich, ihr müsst dringend Druck rausnehmen! Und glaub nicht, dass Kinder es nicht merken, wenn Eltern etwas wichtig ist - selbst wenn du ihr verbal was anderes sagst, sie spürt das ab!

Ich würde mit ihr gar nicht mehr üben. Solange sie die Hausaufgaben gut und sorgfältig macht - das reicht! Alles andere kommt später, aber noch nicht in der ersten Klasse.

lg
K.

10

Nur noch mal zum Verdeutlichen, ich hab mich oben etwas unklar ausgedrückt: Hausaufgaben machen - ja, immer und immer sorgfältig, anschließend kontrollieren und auf Fehler hinweisen und verbessern lassen. Damit ist es aber gut! Belass es dabei. Außer deine Tochter hat wirklich GRAVIERENDE Probleme. Aber das kommt doch so selten in der ersten Klasse vor! Alles, was zusätzlich gemacht wird, setzt das Kind unnötig unter Druck. Dadurch werden erst recht Versagensängste aufgebaut.
Ich tappe leider auch manchmal in diese Falle. Eigentlich hatte ich beschlossen, das Diktat mit meinem Sohn nicht zu üben, weil er ein Wort einmal anguckt und anschließend kann er es schreiben, das ist halt so bei ihm. Das Diktat bzw. die relevanten Wörter wurden durch die normalen Hausaufgaben schon ausreichend oft geübt. Heute abend kamen mir dann plötzlich Zweifel (vor allem weil mich die Mütter der Klassenkameraden fragten ob wir schon geübt hätten), und ich dachte, ich müsste ihm das Diktat unbedingt ein Mal diktieren. Er war völlig genervt und hatte überhaupt keine Lust dazu, und nach drei Sätzen hatte ich es dann endlich auch kapiert, dass es schwachsinnig ist was ich da abziehe, und ich hab ihn in Ruhe gelassen.

Manchmal ist weniger mehr...

lg
K.

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