Eure Meinung zu mobbing in der Grundschule

Hallo!
Frage steht ja schon oben, hier noch n paar Infos:
Bin hin und her gerissen was ich denken soll, hatte am Do das Gespräch zur Grundschulempfehlung bei dem mir der Lehrer allerdings eröffnete das es Probleme gäbe. Meine Tochter würde "gemobbt"
alle anderen setzen sich nicht neben sie schliessen sie aus usw und sie würde immer petzen. (darüber hab ich mich schon gewundert das sie eigentlich in ihrer alten Schule nie durch petzen aufgefallen ist und die Probleme lösen selbst konnte.)
Hab das Freundeproblem bei meiner Tochter schon beobachtet hatte aber nicht den Eindruck das es so extrem ist und sie hat auch nie was in der Richtung erzählt.
Muß dazu sagen das ich damit gerechnet hatte das es nicht einfach ist da sie erst zur 3. Klasse in die Schule kam. Ist ne ganz kleine Dorfschule (33 Kinder) die sich alle seit der Krabbelgruppe kennen
Was meint ihr? Sieht das der Lehrer anders oder wie läßt sich erklären das meine Tochter nix davon gesagt hat. Auch auf Nachfrage nicht! Und wir haben ein gutes Verhältnis!
Sorry lang geworden bin aber total verwirrt emilen

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Hallo,

naja, es gibt eben Kinder, die sowas in sich hinein fressen. Oder es ist ihr peinlich. Ich hatte in der Schule auch Probleme mit einem Jungen, wovon ich meinen Eltern nichts erzählt habe, obwohl ich zu meinem Vater immer ein klasse Verhältnis hatte.

Ich würde sie nochmal direkt darauf ansprechen und auch fragen, ob sie denn gepetzt hat. (Einmal reichte vielleicht schon, um die Sache so hochkochen zu lassen, weil sie neu ist.) Warum sollte sich der Lehrer das ausdenken?

Vielleicht hast Du oder Dein Mann ja mal ähnliches in der Schule erlebt und Ihr könnt ihr davon erzählen. Ich dachte z. B. immer, daß das irgendwie an mir liegt und meinem alles mit links auf die Reihe kriegenden Vater nie passiert wäre. Er wurde allerdings als Kind in der Schule auch eine zeitlang gemobbt, was ich erst als Erwachsene erfuhr. Wahrscheinlich hätte ich mich sonst getraut, mit ihm darüber zu reden.

Noch ein Tip: Sollte sich das Verhalten der Mitschüler nicht bald ändern, würde ich die Schule wechseln, auch wenn sie oder Ihr sie dafür weiter fahren müßt.
Sonst landet sie mit denen auch noch auf der weiterführenden Schule ohne andere Kinder zu kennen, die sie unterstützen könnten und da geht es weiter mit dem Mobben.
Ein ähnliches "Vergnügen" hatte mein Mann in der Schule, und hat massiv darunter gelitten.

LG
Heike

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Hallo,
mein Sohn wurde die ersten vier Grundschuljahre von unserem Nachbarssohn gemobbt und keiner hat etwas mitbekommen auch wir nicht obwohl ich jeden Tag nachgefargt habe,was mit ihm ist.

Wir haben uns immer nur gewundert warum jeden Morgen vom ihm die Aussage kam,ich hab Bauchweh,ich hab Kopfweh,mir ist schlecht,ich mag nicht zur Schule usw.aber rausgelassen hat er nie etwas,er sass vier Jahre zu Hause ging keinen Nachmittag freiwillig auf die Strasse ohne uns oder seine grosse Schwester,er blieb mit einem Notendurchschnitt von 2,2 auf der Hauptschule ,weil dieser Junge auf die weiterführende Schule ging wo er eigentlich hinwollte (aber das kam alles erst später raus)...bis genau eine Woche vor Schulende ,ein grosses Mädchen im Kochunterricht zu der Klassenlehrerin durch Zufall meinte ...na der Timo der wird ja schon von Anfang an von diesem XXX geschlagen,getreten,geschubst,ihm wird Schnee in die Tasche /Jacke gesteckt,er wird an der Bushaltestelle zwischen die Grossen geschubst,ihm werden Sachen geklaut und versteckt ,seine Hausaufgabenblätter zerkritzelt,oder zerissen usw.
Der Nachbarsjunge war übrigends einen Kopf kleiner und bestimmt einige Kilo leichter als meiner,also kein Vergleich,aber eben vom Selbstbewusstsein viel überlegener.
Als ich das rausbekam ,habe ich mit dem Vater geredet,wir kennen uns gut,da kam dann wohl auch ein Gespräch mit seinem Sohn.
Timo hat wohl mal etwas zu ihm gesagt,was ihm gegen den Strich ging und das musste er büssen,jahrelang.

Jetzt geht mein Kind seit einem halben Jahr das erste Mal gerne zur Schule,ohne Schmerzen,ohne Gejammer jeden morgen ...

Euch alles Gute

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hi
wir sind als ich 7 war, auch aus berlin in eine kleine ortschaft im süden deutschland gezogen. ich kam in die zweite klasse mit rein, während die meisten kinder dort miteinander irgendwie verwandt waren.
ich hatte bis zur 4. auch keine beste freundin, ich sprach anders, die aber auch! nur fiel ihnen das nicht auf;-)
ich kannte bestimmte ausdrücke nicht, ich wusste jahrelang nicht, was der beruf "postler" sein sollte, ich kannte "briefträger" aber das sagte niemand.
ab der 5. in der neuen schule wurden die karten neu gemischt, dh. da kommen soviele kinder, deren freunde teilweise auch woanders zur schule gingen, das man sich da völlig neu orientiert hat.
ab dem zeitpunkt hatte ich auch 2 beste freundinnen.
lg conny

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