Wie viel Freizeit haben eure Kinder und was zahlt ihr für Nachhilfe?

hallo,

Unser Sohn 6 Klasse, hat Schwierigkeiten in Mathematik.

Spiele schon seit dem Jahreszeugniss (Note 3, Zwg-4) mit dem Gedanken mit Nachhilfe (bei uns Zuhause).
In der 5.Klasse hatte er auch 4.
Übe auch mit ihm , aber ich denke eine Nachhilfe ist besser.Da er es nicht so leicht auf die Schulter nimmt , als bei mir.

Drauf habe ich ihn angesprochen, was er davon hält.
Gleich kam es, dann habe ich gar keine Freizeit mehr....schreii schreiii.

Seine Woche.
2 mal die Woche Sportverein - 16-17.30
1mal Gitarrenunterricht 15-16
1mal Unterricht bis 16Uhr

Ansonsten ist er Mo, Mit, Do und Fr um 13:30Uhr Zuhause.

Wieviel Freizeit haben eure Kids?

Und wie viel zahlt ihr für Nachhilfe und wie lange dauert es?

DANKE EUCH

1

Hallo!

Unsere Tochter ist in der 5. Klasse und hat normalerweise auch um 13.o5 Uhr Schulschluß, danach aber noch 2x die Woche Förderunterricht und 1x Klavierunterricht.

D.h. zusammengefaßt: Sie ist 2x die Woche um 13.30 zu Hause, 3x um ca. 14.30.

Volleyball und Reiten hat sie beides aufgegeben bzw. erstmal ausgesetzt, weil ihr das zu viel wurde mit den Hausaufgaben und sie ja auch noch Zeit haben wollte, sich zu verabreden.

Die Nachmittage sind schnell um: Essen, kurz ausruhen, manchmal Klavier üben, Hausaufgaben, lernen... schwupps ist es 16.00-17.00 Uhr oder später. Dann verabredet sie sich oder geht nach draußen mit Nachbarskindern.

Spätestens 18.30 ist Zapfenstreich, duschen, essen, vielleicht noch ein bisschen Fernsehen oder lesen....

Macht also durchschnittlich 2 Stunden "Freizeit" pro Tag.

Ich finde den Plan von deinem Sohn schon sehr vollgepackt. Hat er denn da noch genug Zeit für die Hausaufgaben? Ich würde dann eher einen Sport- oder Musiktermin dafür streichen...

LG
Britta

2

Hallo,

gibt es bei euch nicht die Möglichkeit der Hausaufgabenbetreuung an der Schule? Vielleicht wäre das ja auch eine Möglichkeit. Sonst würde ich nochmal mit ihm sprechen, er will ja bestimmt auch besser sein/werden, oder? Ich würde dann an der Schule die Mathe-Lehrerin fragen, ob sie einen Oberstufen-Schüler kennt, der das machen würde. Dem würde ich vielleicht 8 Euro die Stunde zahlen. Je nachdem, du kannst ja auch mit 7 anfangen und wenn er es gut macht, gibt's ne "Gehaltserhöhung"! Einmal die Woche denke ich reicht, vielleicht 45Min. sonst lieber 2x die Woche und 30 Min. Und das ist ja dann auch nicht sooo viel Zeit, oder?

LG

3

Kann aus eigener schulischer Erfahrung sagen, dass Nachhilfe echt was bringen kann.

Ich hatte mal einen totalen Hänger in Französisch. Irgendwie waren da ein paar grundlegende Dinge an mir vorbeigegangen. Habe dann für ein Jahr Nachhilfe bei einer älteren Schülerin bekommen (gefunden per Aushang am schwarzen Brett der Schule).
Die hat mir erstmal die ganze Grundgrammatik beigebracht. Mit diesem Fundament klappte es plötzlich in der Schule ganz gut.

Vielleicht könnt ihr ja erstmal eine "Zehnerkarte" vereinbaren. Dann bekommt Dein Sohn nicht das Gefühl, das das jetzt immer so gehen soll.
Ich wette, dass er schon während der 10 Termine merkt, dass Mathe in der Schule wieder mehr Spaß macht. (Denn keiner sitzt gerne im Unterricht und merkt, das er überhaupt keine Ahnung hat).

4

Ich kann Dir von Nachhilfe zuhause nur abraten.

Es macht nämlich faul.

Mein Rat:

wenn er versteht, was der Lehrer in der Schule erzählt, dann fehlt es an Übung. Dafür brauchst Du niemanden. Es gibt gute Lernhilfen - ich bevorzuge die Trainer von Klett - ca. 15 Euro pro Fach und Jahr, wo ausreichend Übungsaufgaben drin sind. Abgestimmt auf den Lehrplan.

Jeden Tag 1/2 Stunde zusätzlich und dann kuck mal nach 2 Monaten, wie es läuft.

Vermutlich arbeitet dein Sohn zuwenig selbst - Freizeit ist hier das Maß aller Dinge. In der Mittelstufe läuft das aber so nicht.

Er müsste den Stoff vor- und nachbereiten. Nicht stundenlang, sondern jeden Tag das richtige Maß.

Nachhilfe zuhause ist die teuerste Variante. Macht Dein . Sohn denn alle seine Hausaufgaben? Falls nicht, gibt es eine Hausaufgabenbetreuung in der Schule?

Eine Lehrkraft kostet zwischen 35 - 40 Euro/Stunde. Schwarzarbeit ist billiger, allerdings bist Du unter Umständen eines Tages dran wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Gruppenunterricht ist sinnvoller (wenn die Qualität stimmt) und kostengünstiger. 2 x 90 Minuten in der Kleingruppe/Woche kosten bei den Instituen ca. 150 Euro/Std.

Gruß

Manavgat

5

Hallo Familienoberhaupt,

ist ja logisch, dass er nicht begeistert ist...macht nix, er wirds wohl überleben.
Sinn für Prioritäten hat er in dem Alter aber schon.
Und er erkennt: Dann habe ich weniger Freizeit.
Was kann man ihm dazu sagen? Stimmt, mein Sohn, du hast es verstanden.
Was ist Freizeit für ihn?
Ist der Sportverein Freizeit? Oder "Arbeit"?
Gitarre und das tägliche Üben Freizeit oder "Arbeit"?

Letzlich ist das alles eine Sache der Einstellung. Und er diskutiert so, wie ein normaler Junge eben diskutiert.
Man möchte auch mal unverplant "baumeln"...
Es bleibt ihm auch neben der Nachhilfestunde noch genug Gelegenheit. Er gewöhnt sich dran.

Meine Kinder kommen an allen Wochentagen 1X um 17:00, zweimal um 18:30 und zweimal um 19:00 Uhr nach Hause. Von Schulbeginn um 8:00 Uhr an haben sie volles Programm bis abends. Hausaufgaben am Abend, manchmal mogens früh, am Wochenende (immer), ebenso natürlich Üben für Tests oder Arbeiten (wenn es uns nicht "durch die Lappen geht"...).
Da ist nicht viel freie Zeit. Sie sind beide "Leistungssportler". Sie besuchen ein Sportgymnasium und trainieren pro Woche mind. 16 Stunden, meist etwas mehr. Viele WE im Jahr sind wir unterwegs zu Wettkämpfen.
Die größte Strafe wäre, ihnen einen Trainingstag zu streichen. Es ist ihr Leben und sie lieben es. Das Training ist für sie auch keine Freizeit - aber es ist doch "ihre" Zeit, ihre Wahl. Sie nörgeln gern, wenn ich sie am WE für diverse Unterrichtsfächer "ranhole".
Aber es hilft nix: Muss einfach sein. Meiner Tochter sag ich dann: Mathe ist wie Krafttraining: Die Übung machts leichter.
Nölen tun sie trotzdem - dafür bin ich die Mutter, ich verstehs ja und halts aus.
Ohne Schule kein Sport. Das ist der Deal.
Tatsächliche Freizeit genießen sie dafür sehr.

Was man auch tut - es ist oft nicht das, was den Kindern gefällt. Muss es auch nicht immer. Als Eltern schaut man doch ein bisschen weiter, nicht?

Ich wundere mich oft über meine Kinder: Bei diesem Pensum sind sie sehr fröhlich, aufgeschlossen, selten mal krank.
Ja, es bleibt dabei: Am Ende entscheidet die Einstellung, was wir als "Freizeit" und als "Arbeit" empfinden. Auch in dem Alter schon. (Meine sind 10 und 14).

Na, viel Erfolg mit Mathe bei deinem Sohnemann - wir haben da noch diverse andere "wunde Punkte"...

LG, fascia.

6

Huhu,

mein Sohn ist erst 8 1/2, er hat 4 mal die Woche bis 14:30 Schule und einmal bis 12:30.

Donnerstags geht er zum Schwimmen, da sind wir von 17 bis 19:30 Uhr unterwegs.

Ansonsten macht er im Moment gar nichts, er sucht noch nach einem Hobby, weiß aber nicht so recht was er anfangen mag.

Dafür trifft er sich aber viel mit seinen Freunden ( so 3 bis 4 mal die Woche).

Er hat also wirklich noch viel Freizeit, was ich auch gut finde.

Da er erst in Gruppe 4 ist ( was in Deutschland die 2. Klasse wäre) sind wir von Nachhilfe und co. natürlich noch weit entfernt)

lg

Andrea

7

Mein Sohn ist in der 5. Klasse.

Sein Tagesablauf:

Hole ihm um 14.15 aus der Schule. Dort hatte ein 1 std. hausaufgabenbetreuung.

Um 15 oder 15.30 gehts zum Sport.Außer montags. Um 19.00 oder 19.30 kommt er nach Hause. dann wird der Rest der Hausaufgaben gemacht und evtl. noch etwas gelernt. Oder am Wochenende.

Die Freizeit ist es meiner Meinung nach nicht.
Meiner war auch sehr faul in der 4. Klasse- jetzt kann er sich das mit den aufgaben und dem Lernen besser einteilen. er kann auch abends besser lernen.
#Ich muss zwar ständig hinterher sein, aber bis jetzt gehts.

Das mit der Nachhilfe würde ich einfach mal ausprobieren. Vielleicht hört er bei jemand anderem einfach besser zu als bei Dir.

Gruß
Schneeglitzern

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