Bitte mal Erfahrungen- Lesegeschwindigkeit bei Euren noch Erstklässler

Hallo
Ich weiss dass es wohl schwer sein wird schriftlich zu beantworten, aber ich wollte mal gerne hören zum Vergleich, aufgrund unseres Zeugnisses, wie "gut" Eure schon lesen- meine Tochter kommt jetzt in die zweite Klasse und liest fremde Texte zwar flüssig, und sicher, auch lange Worte, aber halt nicht so schnell wie ein Erwachsener- nauch nicht so langsam, dass sie krz vor dem Einschlafen ist- halt so mittel würde ich sagen.. bin nur irritiert wie sie bewertet wurde- sehr zufriedenstellend, und wir dachten, dass sie schon echt gut ist im Lesen.. vielleciht ist das Sehr zufrstellend ja auch anders gemeint- haben erst Ende der Woche Elterngespräche, aber in Anbetracht des Forums hier, dachte ich dass ich Euch ja mal fragen kann- in ihrer Klasse sind übrigens eineige die noch gar nicht lesen, oder halt nur ganz kurze Worte lesen- keine Sätze fliessend, daher dachte ich eigentlich auch, dass unsere Tochter gut sei...
Bitte unterlasst beim Antworten die ganzen üblichen Hinweise: ach, willst wohl nur ne Bestätigung, dass Deine Tochter toll ist... nein will ich nicht, will etwas woran ich ihre Leistung vergleichen kann um mich für sie zu orientieren...den internen Klassenvergleich habe ich, aber darüber hinaus wollte ich halt nochmal Erfahrungen hören

lg caffi

1

Hallo,

ich hab das gefühl die lehren wollen und können nicht nur gut bewerten sondern MÜSSEN einfach irgend was immer rein hauen
du kannst wirklich mit der leistung deiner tochter voll zufrieden sein und stolz vergiss den beigeschmack anscheined haben sie sonst nix gefunden;)
irgend ein Aber oder manchmal oder oder kommen die wohl net weiter;)
deine tochter liest SEHR zufreidenstellend aus ende äpfel;)

5

Sorry, das ist mal ein echt dämlicher Kommentar!

Die Lehrer MÜSSEN genauso bewerten, wie es ist! Und wenn das Kind sehr zufriedenstellend liest, dann ist diese Leistung halt eben sehr zufriedenstellend, d.h. man kann damit sehr zufrieden sein!
Wo ist das Problem? Und wo bitte hat da ein Lehrer irgendwas "rein gehauen"???

Lena

2

Mein Sohn (gerade 7 geworden, noch 1.Klasse) liest ihm noch unbekannte Texte so flüssig wie ein Erwachsener. Er und ein Mädchen in seiner Klasse sind aber mit Abstand die besten im Lesen, es gibt Kinder, die ziehen die einzelnen Buchstaben noch sehr langsam zu einem Wort zusammen.
Bevor ich jetzt gesteinigt werde (ich gebs zu, ich bin stolz darauf, dass er dieses Hobby von mir geerbt hat) merke ich noch an, dass er trotz zweier Schwimmkurse immer noch nicht schwimmen kann. Also den Ball bitte flach halten! ;-)

K.

3

Mein Sohn hat das erste Schuljahr hinter sich und liest recht flüssig, d.h. er bemüht sich schon um richtige Betonung und liest auch fremde Wörter richtig. Dies ist aber in seiner Klasse nicht bei jedem Kind. Der Horizont hier verläuft vom langsamen, stockenden Lesen bis hin zum Lesen "wie ein Erwachsener". Als "Lesemutter" habe ich den Vergleich. Die Lehrerin sieht es bei uns als Wichtig, dass er auch in den Ferien immer wieder liest, doch mit dieser Leistung ist sie sehr zufrieden.

Deine Beschreibung auf dem Zeugnis finde ich arm für ein Kind, das die Texte erfasst, fließend liest und auch versteht, was es liest. Ich hätte da Klärungsbedarf...

Gruß
Julia

4

hi
bei uns ist es auch so, das meine tochter und ein bis zwei weitere kinder, die besten im lesen sind. texte lesen sie flüssig. ob bekannte oder unbekannte. auch schwierigere wörter.
bei uns werden lesegruppen gebildet, nach fähigkeiten der kinder so das die schnelleren sich nicht langweilen und die langsameren nciht überfordert werden.
das finde ich ganz sinnvoll.
wobei auch die kinder die in den "schwächeren" gruppen ihre texte (din a 4 seite) auch gelesen bekommen, und auch den text verstehen, und die dazu gestellten aufgaben gut bewältigen können.
dafür kann meine auch immer ncoh nicht schwimmen.:-p
und kaum bittet man sie um ein gefallen, ist der nach spätestens 3 sekunden wieder vergessen.
;-)
lg conny, ich denke das zufrieden stellend auch genau das ist, sie liest und die lehrerin ist zufrieden mit den fortschritten. das ist nicht zu vergleichen mit einer 3=zufriedenstellend.

6

Hallo Caffi,

bei meinem Sohn in der Klasse (15 Kinder) waren zu Beginn 1. Klasse 5-6 Kinder, die FLIESSEND wie ERWACHSENE jegliche Texte lesen konnten (Aussage Lehrerin, also auch nicht irgendwelche Mütter). Mein Sohn konnte zu Beginnn der 1. Klasse NIX lesen, kannte wohl die Buchstaben und ist sonst auch nicht auf den Kopf gefallen.
Zu den Herbstferien konnte er alles lesen, aber langsam. Zum Ende des Jahres kann er mit ca. 70% meiner normalen Vorlesegeschwindigkeit seinem Bruder dieselben Texte vorlesen wie ich (Bruder ist knapp 4 und bei uns wird viel vorgelesen. Kleine Brüder sind auch sehr kritische Zuhörer: wenn es zu langsam ist, ist es schlecht und wenn es unbetont und schnell ist, ist es auch schlecht!).
Nun ja - ist das flüssiges Lesen?!?
Im Zeugnis stand, dass er zunehmend sehr flüssig bekannte und unbekannte Texte, lesen, erfassen und wiedergeben kann.
In Englisch steht es noch blöder drin: "A. kann altersgemäß Texte lesen, erfassen und wiedergeben".
Insgesamt denke ich, ist er im Klassenvergleich kein Überflieger diesbezüglich, aber wie denn auch wenn fast die halbe Klasse vor Schulbeginn fliessend lesen konnte??? Andererseits ist er unter denen, die nicht lesen konnten schon einer der besten (sowas wechselt auch mal schnell, wie das Wachstum) .... aber das ist unter Vernachlässigung der halben Klasse beurteilt.

Ich bin sehr zufrieden mit ihm, die Lehrerin auch, sie sagt, die Steigung der Lernkurve ist wichtig und nicht das Niveau wo man draufsteigt - und dann sind Kinder richtig gefordert und gefördert. Und bei ihm stimmt die Steigung absolut.

LG,
a.

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