Mein Kleiner gerade eingeschult.Liest,schreibt u.rechnet.Überspringen?

Hallo!
Ich staune immer wieder über meinen Kleinen. Er ist am Samstag eingeschult worden und sitzt gerade auf dem Sofa und liest in seinem Lieblingsbuch. Lesen und schreiben hat er sich etwa vor einem 3/4 Jahr von ganz alleine beigebracht.
Ich höre ihm dabei so gerne zu, weil er das schon so toll macht.
Auch in "Mathe" ist er sehr weit. Gestern hat er die geraden Zahlen bis 100 aufgezählt. Vom Wissen her ist er etwa so weit wie ein Kind Ende 1. Klasse. Die Lehrerin weiß über sein Wisse bescheid.
Jetzt besteht natürlich die Gefahr, das er sich im ersten Schuljahr langweilen könnte. Am Samstag nach der Einschulungsfeier hat er seine Lehrerin allen ernstes im Klassenraum gefragt, ob er eine Klasse überspringen dürfte#schock.
Glaubt bitte nicht, das wir ihn beeinflusst hätten. Diese Frage kam von ihm ganz alleine. Allerdings war es mal ein Thema seitens Ergotherapeutin und Kinderpsychologe.


Würdet ihr u.U. doch überspringen lassen, trotz Wahrnehmungs-und Konzentrationsschwäche?
Es wäre ja ein wichtiger Schritt, den man sich sehr gut überlegen sollte.

LG
Tanja


1

Das müsste doch eigentlich die Lehrerin am besten beurteilen können. In Mathe sollte er nicht nur zählen sondern auch rechnen können (10 er Übergang). Mein Sohn konnte auch schon im Kindergarten lesen und rechnete problemlos im Kopf z.g. 17 + 9. Er ist nicht gesprungen, war in den ersten 4 Schuljahren bei den Besten, ohne zuhause lernen zu müssen.
Ist jetzt auf dem Gymi und im Mittelfeld, weil er nur soviel lernt wie er es für nötig empfindet. :-[

LG
Sini

2

Seine größte Stärke liegt eher in lesen und schreiben. Rechnen kann er, aber trotzdem kenne ich soweit kein Kind, das bis 100 nur in geraden Zahlen zählen kann.
Eigentlich wäre ich auch nicht unbedingt für`s überspringen.
Dann lieber zu den Besten gehören. Aber wie ist es, wenn er sich tatsächlich langweilen könnte?

LG
Tanja

3

Hallo,

ich würde da mit der Lehrerin sprechen. Die kann das wohl am besten beurteilen.
Gibt es an eurer Schule einen Schulpsychologen? Den könnte man hinzuziehen...

Wir werden nächstes Jahr vor dem gleichen Problem stehen. Unser Großer kann lesen, schreiben und rechnen - wir haben ihn trotzdem zurückstellen lassen, weil seine körperliche und psychische Entwicklung deutlich hinter seiner kognitiven hinterherhinkt.

Ist es denn wirklich eine Konzentrations- und Wahrnehmnungsschwäche? Oder ist er vielleicht unterfordert und passt deshalb nicht auf?

Ich kann nur von mir selbst sagen - ich konnte mit 4 Jahren lesen.
Meinen Eltern wurde von der Lehrerin nahegelegt, mich die 2. Klasse überspringen zu lassen. Ich habe NICHT übersprungen und mich pudelwohl dabei gefühlt. Für mich war es wichtiger, bei meinen Freunden bleiben zu können...
Probleme in der Schule gab es nie - ich musste nie viel lernen und war halt immer schnell fertig.

Aber das ist von Kind zu Kind verschieden.

Wie gesagt - ich würd mit Lehrerin und Schulpsychologen reden.

lg dimi

5

Wir haben einen Schulpsychologen in der Stadt, nicht direkt an der Schule. Ich denke auch, das ich erst einmal abwarten werde.
Mein Sohn war letztes Jahr ein Kann-Kind und ist auch erst dieses Jahr mit 7 in die Schule gekommen. Genau aus diesen Gründen, die du oben beschrieben hast

Zitat: Wir haben ihn trotzdem zurückstellen lassen, weil seine körperliche und psychische Entwicklung deutlich hinter seiner kognitiven hinterherhinkt".

Er wurde getestet, bekam Krankengymn., dann Ergotherapie. Die Konzentrations- und Wahrnehmnungsschwäche haben sowohl die Erzieherinnen im Kiga (sie sind darauf geschult) erkannt, als auch die Ergoth. die einen bestimmten Test mit ihm durchfürte.

Aber danke für deine Antwort!

LG
Tanja

4

hallo,

also meine süße wurde auch am samstag eingeschult und zählt locker bis 1000.fand das jetzt eigentlich gar nicht so besonders?!
allerdings kann sie zwar etwas schreiben,aber noch nicht lesen.
denke nicht das dein kleiner deswegen die erste klasse überspringen sollte.warte doch erstmal ab.


lg susi

6

Klar warte ich auch erst mal ab. Schließlich ist er gerade mal den 2. Tag in der Schule. Zählen kann er auch weit über die 100 hinweg.
Habe bloß nicht alles so genau beschrieben.
Besonders finde ich es allerdings, das er dabei in geraden und dann in ungeraden Zahlen zählt.
Und das er eben ganze Texte lesen kann, ohne das wir mit ihm geübt haben finde ich schon etwas "schaurig". Denn schließlich sollte er das doch in der Schule lernen.
Einen Tag vor seiner Einschulung lag ein Zettel von ihm auf dem Tisch wo drauf stand: "Mama du bist die beste".

Trotzdem danke für deine Antwort.

LG Tanja

7

Hallo, mein Sohn wurde im August eingeschult, er konnte mit knapp 4 Jahren lesen,schreiben und rechnen (plus und minus bis im 30´ger Raum).
Er langweilt sich auch, die Lehrerin bringt ihm aber immer Zusatzmaterial mit, er hat bestimmte Kisten in der Klasse wo nur er dran darf und in Ruhe rechnen und schreiben darf.
Er darf der Lehrerin zur Hand gehen und hat mehr Aufgaben.

Dadurch das er in der Woche so viel an Lernpensum schafft hat er meistens keine Hausaufgaben, wenn nur ganz wenige wo er in 10min. fertig ist.

Die Lehrerin meinte er könne nach den Herbstferien (Ende Sept.) in die 2.Klasse oder spätestens nach den Weihnachtsferien. Sofern wir und er das wollen.
Noch sind wir unhs nicht sicher, da er jetzt im August erst 6 Jahre alt geworden ist und dann ja nächstes Jahr Sommer schon in die 3.Klasse kommen würde, ich finde das sehr sehr komsch, keine Ahnung warum?!

Er selber weiß es und er will mal und mal nicht.

Wichtig ist das die Lehrer auf solche Kinder eingehen und sie mit "Stoff" versorgen den sie benötigen. Unser kleiner Mann freut sich das er die Bücher aus der 2.Klasse bearbeiten darf und nicht die langweiligen 1.Klässler Sachen.
Mit der Lehrerin haben wir großes Glück, sie hat Spaß mit ihm zu arbeiten.
Sie hat letzte Woche nur eine Förderstunde mit ihm gehabt
ganz allein und er war begeistert!

8

Hi Tanja,

meine Tochter ist jetzt im 4. Schuljahr. Vor Schuleintritt konnte sie überhaupt nicht lesen, auch nicht schreiben, aber schon bis 1000 zählen und auch ein bisschen Rechnen, aber nicht großartig.
Daher war ich damals auch sehr erstaunt, als die Lehrerin nach dem ersten Halbjahr des 1. Schuljahres auf einmal sagte, sie möchte meine Tochter gerne schon ins 2. Schuljahr schicken. Ich war natürlich geschmeichelt, aber wir haben uns trotzdem dagegen entschieden. Sie hat sich nicht gelangweilt im Unterricht und gehört bis heute zu den Besten in der Klasse. Wer weiß schon, wie es sonst geworden wäre, wenn wir uns zum Überspringen entschieden hätten. Dein Sohn geht ja jetzt erst ein paar Tage zur Schule. Die Lehrerin wird dann nach einer Weile sicherlich sehen, ob er nicht in der 2. Klasse schon besser aufgehoben wäre.

LG
Mely

9

Danke für eure Antworten. es ist echt schwer, da den richtigen weg zu finden. Die Lehrerin ist (Anfang 50) ist zwar eine ganz liebe und nette, aber auch ein wenig trantütig finde ich.
Als ich ihr sagte, was mein Sohn bereits bringt sagte sie nur: "Ganz allein beigebracht? Und was mach ich, wenn er sich langweilt?"
Da gab ich ihr zur Antwort: Geben sie ihm mehr Futter, Zusatzaufgaben.

Aber wir warten`s erst einmal ab und sind gespannt, wie die Lehrerin reagieren wird.

LG
Tanja

10

Hallo,

nein würde ich nicht.

Mein Sohn hat sich mehr oder minder auch das erste Schuljahr gelangweilt, aber es werden ja nunmal auch Dinge in der ersten Klasse beigebracht die Dein Sohn sicherlich nicht kann.

Wie z.B. in "richtiger" Schreibschrift schreiben ect ect.

Mein Sohn hat auch eine Wahrnehmungs-und Konzentrationsschwäche, bei uns schimpft sich das allerdings ADHS mit Hochbegabung ;-).

LG

Kerstin

11

Jetzt möchte ich dir auch mal antworten, denn entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass Überspringen nicht gut ist, habe ich gegenteilige Erfahrungen gemacht.

Mein ältester Sohn wurde 2000 als Kann-Kind eingeschult (geb. 11.08.1994). Damals war er der Jüngste in der Klasse, weil sämtliche Kinder, die nach dem 30.06. geboren worden sind, nicht eingeschult wurden, weil alle Eltern meinten, dem Kind doch noch ein Jahr "KIndheit zu gönnen"! Da mein Sohn aber kognitiv sehr weit war (er konnte mit 5 Jahren lesen, schreiben und rechnete bis in den 1000er Bereich, konnte die Uhr lesen, zeigte großes Interesse an ganz vielen Dingen), beantragte ich, ihn als Kann-Kind einzuschulen. Dies setzte einen Probeunterricht voraus, an dem er auch teilnahm und letztenlich wurde er 3 Tage nach seinem 6. Geburtstag auch eingeschult.

Beim ersten Elternabend wurden die Lernziele der 1. Klasse dargestellt und da blieb mir die Spucke weg. Tatsache war, dass mein Sohn im 1. Schuljahr nichts Neues lernen würde. Ich sprach die Klassenlehrerin darauf an und teilte ihr das mit.

Nach einigen Wochen wurde mir von der Klassenlehrerin mehrfach mitgeteilt, dass mein Sohn den Unterricht störe usw. Es wurde immer schlimmer. Er durfte dann zeitweise am Unterricht der 2. Klasse teilnehmen, was ihm auch viel Spaß machte. Trotzdem blieben da soziale Probleme im Umgang mit anderen Kindern und sein störendes Verhalten im Unterricht. Er kam dann in die 2. Klasse und kurz vor den Weihnachtsferien kam er nach Hause und teilte mir mit, dass er nie wieder in die Schule gehen wolle. Nach vielen Gespräche mit Lehrerin und Schulleitung, nach Terminen bei einer Schulpsychologin, die mit meinem Sohn auch mehrere Tests durchführte, die eine Hochbegabung attestierten, entschlossen wir uns, ihn im 2. Halbjahr der 2. Klasse, einfach in die 3. Klasse zu schicken. Wir mussten einen Antrag stellen und fanden es einfach schön zu sehen, wie mein Sohn förmlich aufblühte. Wie stolz er war, als seine 1. Mathearbeit die beste der ganzen Klasse war. Es ging immer besser, er kam dann kurz vor seinem 9. Geburtstag aufs Gymnasium und heute besucht er mit gerade 13 Jahren die 9. Klasse auf dem Gymnasium. Die meisten Klassenkameraden sind 15 Jahre oder älter. Mein Sohn ist ein guter Schüler, hat immer einen Durchschnitt von 2,0 - 2,3.

Es war absolut die richtige Entscheidung für uns. Nach wie vor ist er ein Einzelgänger und hat keine Freunde, liest sehr viel etc, aber das wäre auch nicht anders gewesen, wenn er nicht übersprungen hätte. Er ist einfach anders als die anderen Kinder.

urbani

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Hallo urbani,

meine Tochter ist an ihrem 5. Geburtstag eingeschult worden, nachdem im KiGA so gar nichts mehr ging und 3 verschiedene Psychologen gesagt haben, wir sollen es wagen. Sie wird nächste Woche 13 und ist - wie Dein SOhn - in der 9. Klasse Gymnasium. Bewegt sich notenmäßig zwischen 2 und 3 und fühlt sich eigentlich im Moment ganz gut. Andererseits hatte sie auch schon Momente, in denen es ihr nicht gut ging - weil die anderen Mädchen sich für so ganz andere Sachen interessieren und sie da einfach außen vor bleibt. Wenn ich sie frage, sagt sie zwar, dass sie nicht zurück wolle und auch froh ist, bereits in die 9. Klasse zu kommen, andererseits ist sie auch oft allein und ich hadere oft mit mir und meiner Entscheidung. Hast Du auch manchmal solche Momente ? Leidet Dein Sohn nicht auch manchmal darunter, immer der "mega-Kleine" zu sein ? Wenn DU Lust hast, schreib mir mal....

lg, liki

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Hallo Liki!

Mein Sohn ist immer schon viel größer gewesen, als es seinem Alter entspricht. Das hat ihm erstmal viel erleichtert. Er ist auch jetzt mit gerade 13 Jahren schon 175 cm groß, überragt mich schon um 3 cm, wirkt irgendwie auch schon männlich. Jedenfalls fiel er in der Klasse niemals als der Kleinste bzw. Jüngste auf. Ich glaube, es wissen viele in seiner Klasse gar nicht, wie jung er wirklich ist. Deshalb haben wir damals auch den Schritt mit dem Überspringen gewagt.

Bereut habe ich die Entscheidung bis heute keine Sekunde, denn es war nach dem Überspringen viel einfacher geworden als vorher. Ich glaube, hätte ich ihn nicht springen lassen, wäre die Situation irgendwann eskaliert. Ich hatte echt Sorge, dass er Schulverweigerer wird! Dass er eigentlich keine Freunde hat, stimmt mich oft traurig, er gibt aber vor, dass es ihm egal ist oder dass er wohl Freunde hätte. Aber zu Besuch kommt fast nie jemand. Er besucht aber einen Sportverein, wir haben eine große Familie und so ist er auch nicht wirklich allein. In der Klasse ist er auch nicht sonderlich beliebt, da er auch hier noch gerne stört.

Laut IQ-Test liegen seine Stärken ganz klar im mathematisch/naturwissenschaftlichen Bereich und das merkt man. In Mathe hat er fast immer eine 1 auf dem Zeugnis und all diese Nebenfächer wie Physik, Erdkunde, Chemie, Geschichte usw., da hat er mindestens eine 2 auf dem Zeugnis. Allerdings liegen ihm Sprachen und Aufsätze nicht so wirklich. Er hat in Englisch, Latein und Deutsch eine 3 auf dem Zeugnis, was natürlich den Notendurchschnitt dann auf 2,3 oder so runterzieht. Aber ich kann damit leben. Ich möchte, dass er zufrieden und glücklich ist.

Die Hausaufgaben bei meinen beiden größeren Kindern (der zweite ist 11 Jahre alt und besucht die 6. Klasse Gym) sind immer in einer halben bis ganzen Stunde gemacht. Ich weiß auch nicht, warum die immer so schnell sind oder ob die einfach wirklich nur so wenig im Gegensatz zu anderen Kindern aufhaben. Lernen müssen meine Kinder nicht. Würden sie das tun, wer weiß wo sie notenmäßig landen könnten. Aber es ist mir auch nicht soo wichtig.

Mein jüngster Sohn wird im Januar 5 Jahre alt und ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, ihn nächstes Jahr einschulen zu lassen. Auch er ist kognitiv sehr weit und da ich so gute Erfahrungen mit meinem Ältesten gemacht habe, tendiere ich dazu. Er besucht seit Anfang diesen Monats einen neuen Kindergarten und hier ist er wohl versehentlich in die Wackelzahn-AG (Kinder, die nächstes Jahr in die Schule kommen) geraten und wird dort als künftiges Schulkind gehandelt. Ich habe noch nichts Gegenteiliges dazu gesagt, weil ich dachte, es würde ihm nicht schaden, da mitzumachen. Ich wollte auch noch nicht mit den Erziehern darüber reden, sondern einfach mal abwarten, wie er sich entwickelt. Ist ja noch etwas Zeit bis dahin.

Generell sind solche Entscheidungen schwierig. Ob sie richtig waren, erkennt man immer erst hinterher!

Hast du noch mehr Kinder?

urbani

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Es ist immer am Günstigsten, wenn die Initiative zum Sprung von der Schule ausgeht, da dann auch die geringsten Probleme zu befürchten sind. Schulalltag ist mehr als lesen, schreiben , rechnen ...

Ich finde auch, dass man einem Lehrer vorab nicht erzählen muss, was das eigene Kind alles tolles kann. Ein guter Lehrer findet das ganz alleine heraus.

Unser Sohn ist gesprungen von 1 nach 2 und jetzt mit noch 7 in der 4.Klasse. Für ihn war es eine gute Entscheidung.

Wir haben aber im Bekanntenkreis auch den Fall, wo der Sprung gescheitert ist und das Kind zurück musste in die alte Klasse. Das war sehr unschön.

Du solltest erstmal abwarten. ob er sich wirklich so entwickelt, dass ein Sprung sinnvoll erscheint.

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Ich schließe mich graupapagei an: "Ich finde auch, dass man einem Lehrer vorab nicht erzählen muss, was das eigene Kind alles tolles kann. Ein guter Lehrer findet das ganz alleine heraus. "

Und anderen, die gesagt haben, dass es a zu früh ist, b mehr dazu gehört als nur lesen, schreiben und rechnen zu können und c der Altersunterschied immer bedacht werden sollte.

Beispiel Sachkunde, da wird er mit Sicherheit nicht alles vorab wissen. Dazu der Sportunterricht (Sprint, Rollen, Dauerlauf, Tauziehen etc) und Englisch und das Soziale (gleiche Hobbies, Interessen etc). Der Umgang mit Gleichaltrigen oder Älteren sollte auch gekonnt sein. Oder möchtest Du einen unfreiwilligen Einzelgänger bekommen?

Warte es ab. Bei uns ists auch so, meine Maus ist Kann-Kind und die weitaus Jüngste, kann aber rechnen im 100-Bereich, lesen und schreiben so la la. Aber schon bei der Elternversammlung hat die Lehrerin selbst gesagt, dass sie sich bewusst ist, wie weit die Kinder altersmäßig und entwicklungstechnisch auseinandergehen und sie wird darauf dementsprechend reagieren. Gute und schnelle Kinder bekommen dezent extra Aufgaben und werden als Hilfestellung für schlechtere genommen. Sodass jeder für sich am besten lernen kann... Ich denke, dass viele Lehrer so auf "ihre Küken" eingehen können.

Anmerkung: Da ihr schon Bekanntschaft mit Ergotherapeut und Kinderpsychologen gemacht habt, nehme ich an, hatte er schon irgendwelche Probleme. Belaste ihn nicht noch zusätzlich mit voreiligen Ideen!

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Hallo!
Klar warten wir erst mal ab.
Wir wollten eigendlich auch erst mal damit warten, der Lehrerin von "seinem können" zu berichten. Dabei habe ich keinesfalls erwähnt, was er alles so toll kann. Ich erzählte es ihr ohne dabei überheblich zu wirken. Stolz bin ich auf ihn, keine Frage. ich würde mir auch wünschen, wenn er alles Step by Step in der Schule lernen würde. Aber was soll ich machen. es ist nun mal so, das ich mir in unserer Lehrerin doch ziemlich unsicher bin. Ob sie es wirklich erkennen würde. im Nachhinein hatte ich den Eindruck, das sie mir doch dankbar war, sie darüber zu informieren.

Zu folgenden Punkten:
1.Der Altersabstand. Mein Sohn ist jetzt in der 1. Klasse der Älteste, da er im Juli 7 wurde
2.Sachkunde.Alles weiß er nicht. Interessiert sich aber für vieles.
3.Sport. Mein Sohn wird im Sport immer zu den Schwächeren gehören, da er eine angeborene Muskelhypothonie hat.
Vieles kann er nicht und wird immer seine Probleme haben.
Bei späteren Bundesjugendspielen wird er ein Attest bekommen können. Dies wurde alles mit der Sportlehrerin besprochen. Sie war sehr dankbar, das ich sie darüber informierte, da sie oft in der Schule mit "kranken" zu tun hat.
4.Mein Sohn kommt mit Gleichaltrigen super klar. fast noch besser mit kindern die Älter sind als er.

"Anmerkung: Da ihr schon Bekanntschaft mit Ergotherapeut und Kinderpsychologen gemacht habt, nehme ich an, hatte er schon irgendwelche Probleme. Belaste ihn nicht noch zusätzlich mit voreiligen Ideen!"

Wie ich bereits erwähnte liegen seine probleme hauptsächlich im muskelhypothonischen Bereich. Das führt dazu, das er einige Problemchen hat. Z.B. nicht stillsitzen kann. Der Kinderpsychologe hatte Anfang des Jahres einen Intelligenztest mit ihm gemacht.

Ich möchte ihn auf gar keinen Fall mit irgendetwas belasten.
und das er evtl. überspringen könnte ist auch nicht nur so eine Idee, sondern muss schon sehr gut überlegt sein.
Im Übrigen kam dieser Gedanke nicht von uns, sondern von Leuten, die sich wirklich damit auskennen.

Ich hätte sowieso ein wenig Angst davor, aus falschem Ergeiz heraus den falschen Schritt zu wählen.

Trotzdem danke, für deine Antwort!

LG Tanja

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