Familienbesuch an Weihnachten, wer kommt wann?

Hallo ihr alle,

eigentlich wollten wir Weihnachten (24.12.) reihum feiern: bei meiner Mutter, meiner Schwester und dann bei uns. Die Schwiegermütter sind glücklicherweise genügsam und geben sich mit dem 25.12. zu Mittag zufrieden. Das passt auch von der Fahrstrecke.

Das Spiel geht seit ein paar Jahren allerdings so: 2017 meine Mutter-> 2018 meine Schwester -> 2019 bei uns ... nicht.

(Meine Mutter und meine Schwester sind schwierig - ganzjährig)

Dieses Jahr sprach mich meine Mutter vor einer Woche an "ja, dieses Jahr seid ihr ja dran, wie wollt ihr es handhaben..." In einer einstündigen Erörterung mit meinen Jungs (der Kleine ist auch ganzjährig kompliziert) haben wir uns darauf geeinigt, dass wir wirklich bei uns zu Hause feiern wollen. Oma und Tante sollen kommen.

Jetzt kommt heute der Anruf, dass nun doch lieber bei meiner Mutter gefeiert werden soll. Die Gründe sprengen hier den Rahmen, sind für mich auch nur bedingt nachvollziehbar.

Ich bin ein bisschen genervt und würde gerne hinschmeißen und in die Karibik fliegen. Das ist aber zu teuer und außerdem verschiebe ich damit den Ärger.

Der 24.12. hat einfach den Vorteil, dass wir den unangenehmen Teil in einem Abend "abgefrühstückt" haben.

Wie macht ihr das denn? Hat es jemand schon geschafft, am 24.12. alleine zu feiern? Wie managed ihr den "Marathon", der sich dann anschließt?

Wie bewahrt man sich bei der ganzen Verwandtschaft die kindliche Freude an Weihnachten? Und: wer macht dann den Nudelsalat?

Euch allen einen schönen Winter #stern

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Naja wir nehmens nicht so kleinlich. Weihnachten ist ja vom 24. Bis zum 26. Wer wann wo wie feiert wird sich angepasst. Vor allem wenn man Geschwister hat und jeder noch die Schwiegerfamilie wirds generell kompliziert zusammen zu feiern.

Wo wir kinderlos waren feierten wir den 24. Auswärts. Also entweder bei meinen oder seinen Eltern. Unseren Eltern wars da bequemer an einem Tag mit den Kindern zu feiern wo alle Zeit haben. Einmal wurde sich sogar erst am 28. Getroffen 😅 am 24. Gabs groß essen und die anderen Tagen dann nur zum Kaffee. Zudem machen unsere Eltern keine Traditionen mehr, weil ihre Kinder ja schon groß sind 😉

Seit wir kinder haben sind wir da zu Hause. Wir findens schöner da wir dann Weihnachten so feiern können wie wir wollen. Es kann dennoch kommen wer mag. So haben unsere Eltern auch den 24. Gehandhabt, als wir klein waren. Entweder waren an dem Tag andere Verwandte und/oder Freunde bei uns oder wir waren die Tage dannach bei denen.. Es sei denn wir waren mal bei entfernten Verwandten. Passierte aber nur 2 mal im Leben Also von daher: wir habens nie anders gekannt und daher nie anders gewollt. Deswegen sind wir vermutlich auch nicht so kleinlich und schauen genau auf irgendwelche dinge dass da irgendwas eingehalten wird 😅

Wenn es dir also wichtig ist am 24. Mit deiner Familie zu feiern, dann würde ich einfach hingehen und es einfach akzeptieren. Wenn es dir wichtig ist auch mal zu Hause zu feiern.

Über Weihnachten empfinde ich es persönlich als sehr mühselig Kleinigkeiten persönlich zu nehmen. Schade wenn deine Familie so über Weihnachten ist. Dann versuch einfach das beste draus zu machen oder nenn ihnen Gründe weswegen es bei dir auch nicht klappt hinzufahren. Oder wenn es dir wichtig ist die Reihenfolge einzuhalten, dass du dann vorschlägst die nächsten 2 Jahre bei euch zu feiern und dann ist deine Schwester wieder als nächstes dran.

2

Hallo,

da die wenige Verwandtschaft, welche wir haben, weit weg wohnt, gestaltet sich das Ganze bei uns recht einfach.
Seit wir Kinder haben, bleiben wir an Weihnachten zu Hause. Wenn uns jemand besuchen möchte, kann er dies gerne machen. Meine Mutter kommt für eine Woche zu uns und feiert mit uns ruhig und entspannt.
Meine Schwägerin besucht uns mit Mann an einem der Feiertage. Das war's.:-D

Ich hätte gern mehr Familie, lässt sich aber nicht herzaubern. Dafür bin ich froh, mir keine Gedanken über einen Besuchsmarathon machen zu müssen.

Da ich Euch nicht kenne, zieh ich mal aus Deinem Text meine Schlüsse.
Ihr hattet in Deiner Familie beschlossen, dass reihum gefeiert wird. Als Ihr mit "Ausrichten" dran seid, benötigst Du eine längere Diskussion mit Deinen Kindern, ob dies wirklich so stattfindet. Warum?

Dann bist Du genervt, dass die andere Seite den Plan umstößt. Vielleicht haben sie Euer Zögern entsprechend ausgelegt....?

Du empfindest das Feiern mit Mutter und Schwester als den "unangenehmen Teil". Ich bin ja der Meinung, dass man sich glücklich schätzen kann, wenn man Familie hat. Und zu seltenen Treffen sich auch ruhig mal entspannt und kooperativ zeigen kann.
Wenn dies gar nicht geht und man diese Treffen nur als lästigen Zwang sieht, sollte man lieber einen Schlussstrich diesbzgl. ziehen.
Ja - das gibt einmal schlechte Stimmung, aber vielleicht empfinden die anderen es auch so und freuen sich, dass jemand den Mumm hat, die "Tradition" zu brechen. Oder sie finden sich auch einfach irgendwann damit ab.
Man kann das Ganze ja auch diplomatisch formulieren.

Und wenn man das Ganze so liest, fragt man sich, ob das mit dem "ganzjährig schwierig" nicht vielleicht auf die gesamte Familie zutrifft und anstatt nur auf einzelne Personen.
Aber wie gesagt: Nur ein erster Eindruck - wer blickt schon hinter die Kulissen.

Geruhsame Feiertage#niko

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Jetzt habe ich gerade in einem anderen Thread gelesen, Deine Jungs sind 4 und 6.

Und Du diskutierst mit ihnen längere Zeit, ob eine getroffene Abmachung bzgl. einer Feier mit Verwandten auch wirklich so eingehalten wird?

#kratz

4

Ganz verstehe ich deine Ausführungen auch nicht.

Was hast du eine Stunde lang mit deinen Kids diskutiert? Und warum wollen deine Mutter und Schwester jetzt nicht bei euch feiern?


Davon mal abgesehen, bist du doch jetzt in einer super Situation, du kannst Weihnachten genau so feiern, wie du willst.
Entweder lässt du dich eoinladen (wenig Arbeit), oder ihr feiert ganz in Ruhe zu viert zu Hause, weil das ja schon so geplant war, oder aber du macht die Bescherung bei euch daheim und fährst dann noch kurz zu Mutter oder Schwester.
Das ist doch gar nicht so schlecht, oder?:-D


Ich habe das Glück, dass mein Sohn am 23.12. Geburtstag hat. Die Feierlichkeiten beginnen bei uns also einen Tag früher. An dem tag kommt die gesamte Verwandtschaft zu uns, dafür sind wir Weihnachten fein raus und machen nur das, worauf wir Lust haben.
Heilig Abend im kleinen Kreis zu Hause (also Kernfamilie mit Oma und Opa, evtl noch Bruder mit Familie), ganz alleine fände ich es ziemlich öde.
Und dann besuchen wir alle im laufe der nächsten tage, so wie es halt passt. Bis Schulanfang sind wir dann wieder durch:-D. Ich mag das so...

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Hallo,

kurz und knapp: wir sind zu 3, unser Sohn ist 13 J. alt.

Heiligabend: nach dem Gottesdienst, bei uns mit meinen Eltern und Schwiegermutter (wohnt in unserem Haus), es gibt, traditionell Kartoffelsalat und Würstchen
Nur zu dritt wäre uns zu langweilig, früher war die Runde größer mit Großeltern usw.

1. Weihnachtstag: Mittag und Kaffee bei meinen Eltern, mit meinem Bruder und Familie und meiner Schwiegermutter. Meine Mutter macht das Mittagessen (Rouladen o.ä.) Schwägerin und ich sorgen für Kuchen/Torte

2. Weihnachtstag: Kaffeetrinken mit unseren besten Freunden (Männer sind jeweils Pate), immer abwechselnd. Dieses Jahr sind wir dran

Alles in allem total entspannt. Leider wird die Runde immer kleiner, da unsere Großeltern alle in den letzten Jahren verstorben sind #heul

LG
Tanja

15

Ohje...ja bei uns ist die Runde auch kleiner geworden. Aber später wird sie ja wieder größer 😉 dann haben die Kinder Partner und eigene Kinder 😂 wir sind dieses jahr noch zu 4. Nächstes jahr zu 5. Und wenn sie alle partner haben wärens dann plötzlich 8. Und wenn jedes dann noch 1 kind rein bringt sind es gleich 11 😂

Dann ziehen sie aus und wir dürfen uns aussuchen bei wem wir heilig abend sein wollen oder feiern auch mal einfach zu zweit 😁

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Vielen lieben Dank für eure hilfreichen Antworten.

Ich werde mal in mich gehen, was ich wirklich will.

#winke

PS: "eine Stunde mit den Jungs rumdiskutiert" war vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt. Wir sind eine "Beamtenfamilie" und alle eher unflexibel was spontane Änderungen angeht. Die Jungs mögen auch keine Überraschungen. Geschenke müssen vorher ausführlich besprochen werden.

Da ich aus den Veranstaltungen vorher schon wusste, dass sich v.a. meine Mutter schwer mit einem Besuch bei uns tut, wollte ich mit beiden Jungs absprechen, ob sie das überhaupt wollen. Wir haben die einzelnen Szenarien durchgesprochen, Vor- und Nachteile erörtert und uns für die Variante entschieden, dass alle zu uns kommen sollen.

Ich weiß, für solche Diskussionsrunden sind sie noch etwas jung. Die Erfahrung zeigt aber, dass in Situationen, wo eine Entscheidung möglich ist und alle an dieser teilhaben nacher das Theater wesentlich geringer ist. (denn auch der Junior ist nicht einfach)

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Hallo,
ich sehe das so, dass man mit Kindern (bis zu einem gewissen Alter) am Heiligen Abend zuhause sein sollte und gerne Besuch kommen darf.
Wir feiern am Heiligen Abend schon immer bei uns (auch, als wir noch ohne Kinder waren) mit meiner Mutter, die mit im Haus lebt zusammen.
Meine Schwiegermutter wollte auch nie am Heiligen Abend "ausser Haus" feiern, meinem Schwiegervater und der Schwiegeroma wäre es egal gewesen. So waren dann meine Schwiegereltern jahrelang am Heiligen Abend bei sich, am ersten Tag zu Mittag bei meiner Schwägerin und nachmittags bei uns.
Seit meine Schwiegermutter alleine ist, geht sie nun doch am Heiligen Abend auswärts feiern. Sie ist bei meiner Schwägerin und kommt dann am 1. Feiertag bereits zu Mittag zu uns. Nachmittags, und das ist schon lange so, kommen mein Patenonkel mit Frau und der Patenonkel des Kleinen mit Frau dazu.
Am 2. Feiertag gehen wir dann nochmal mit meine Mutter essen (die ist natürlich am 1. Tag auch dabei) und danach geht es in den gemütlichen Teil alleine zuhause.
Nudelsalat macht bei uns übrigens keiner. Es gibt aber immer Essen, was ich gut vorbereiten kann, ggf. sogar schon so zeitig, dass ich es schon Tage vorher machen kann und dann fertig einfriere. Bei uns gibt es z.B. am 1. Feiertag meistens Rouladen, damit geht das ganz gut. Ich erlaube mir aber auch, zum Kaffee eine Torte von Frau Coppenrath und Wiese backen zu lassen....den Rest mache ich dann auch selbst, aber auch da....irgendwas, was man auch schon 2 Tage eher machen kann.....
LG
Elsa01

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Weihnachten ist nur einmal im Jahr und ich find auch, dass man die Kernfamilie (dazu zähle ich Eltern und Geschwister) da bei sich haben möchte.

Familie ist etwas Einmaliges. Nicht zu Ersetzendes. Manchmal aber auch Nerviges :-)

An Weihnachten dürfen auch mal Kompromisse gemacht werden, wenn Du andere Menschen, die Dir nahe stehen damit glücklich machst. Damit meine ich nicht, dass man seine eigenen Interessen und Wünsche hinten an stellen sollte aber vielleicht kann man ja eine Lösung finden, die allen gerecht wird?

Viele Familien vergessen oft, dass gerade die Kinder es sehr genießen, wenn mit der Verwandtschaft gefeiert wird. Sie haben keine Ahnung von dem alljährlichen Hin und Her und der Frage "Wer feiert wann wo". Sie genießen es, wenn Oma und Opa da sind.

Ich würde es nicht so verkniffen sehen.

LG

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Hallo

ich verstehe das Problem irgendwie nicht so ganz.
Wenn nun doch bei Deiner Mutter gefeiert wird, könnt ihr doch dorthin kommen und Du hast schon weniger Stress und Aufwand an dem Tag? #kratz

Mich würde beschäftigen warum meine Familie nicht bei mir feiern möchte, aber das ist ja ein anderes Thema.

Frohes Fest ;-)

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