Frau dreht seit Geburt am Rad

Hallo zusammen,

seit unser Kind vor gut 7 Wochen zu Welt kam ist kein Stein mehr auf dem anderen.
Meine Frau trägt seit einigen Wochen unser Baby 24/7 auf dem Arm weil sie sagt er würde beim ablegen sofort wach werden (was nur bedingt stimmt).

Ich habe zur Geburt Elternzeit genommen und war 5 Wochen Zuhause. In der Zeit habe ich den kompletten Haushalt geschmissen, einkaufen, kochen, putzen etc. und zu guten 50% unser Baby versorgt damit meine Frau auch mal schlafen kann.

Mittlerweile gehe ich wieder arbeiten und erledige am Abend den gesamten Haushalt weil meine Frau ja wie gesagt 24 Stunden am Tag das Baby am Körper trägt.

Ich mache das alles gerne und mich stört es nicht, aber was mich zur Weißglut bringt ist die Tatsache dass ich mir eigentlich täglich blöde Bemerkungen anhören muss wenn ich mich dann nach 14 Stunden auf die Couch lege oder ein Bier trinke. (Kümmer dich mal um dein Kind, dich interessieren auch nur deine Dinge usw.) Ich bin jeden Tag zuhause, gehe nicht fort, kümmere mich um 95% der Finanzen und den Haushalt, wechsle Windeln, gehe mit dem Baby spazieren, bereite Fläschchen usw. und muss mir dann täglich sowas anhören. Dazu kommen dann noch Bemerkungen wie anders sie den Haushalt führen würde wenn sie denn könnte. (Bei der Waschmaschine ist das falsche Programm drinnen, das schmutzige Geschirr steht nach dem Kochen zu lange herum usw.)

Sie nimmt hingegen auf mich kaum Rücksicht. Ich schlafe seit Wochen auf der Couch da sie dem Baby die ganze Nacht Staubsaugergeräusche vorspielt und 3 Nachtlichter brennen hat weil sie meint er schläft so ruhiger. Ich kann so nicht schlafen. Sie bleibt mit dem Kleinen dann meistens bis Mittag liegen, ich muss um 6 Uhr raus. Also bin ich notgedrungen "ausgezogen" damit ich ein bisschen schlaf erwische und mir scheint ihr ist das nur recht.

Ich will ihren Beitrag nicht schmälern, mir ist bewusst wie anstregend ein Baby sein kann, aber ich würde sie nie dafür in die Kritik nehmen wenn ein Tag nicht perfekt funktioniert. Ich erwarte mir auch keine Lobeshymnen oder Danksagungen, aber für meinen Beitrag auch noch angemault zu werden wird mir auf Dauer einfach zu viel und ich bin froh wenn ich sie nicht sehen muss, was ich eigentlich so auch nicht will.

Wie seht ihr das? Was soll ich anders machen damit sie zufrieden ist?

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Und wenn du statt dem Haushalt das Baby nimmst?
Was sagt deine Frau dazu?
Ich hätte mir von meinem Mann sehr gerne gewünscht, er würde statt dem Haushalt das Kind nehmen und ich könnte in der Zeit den Haushalt machen.
Wenn man 24/7 an den Kindern klebt, braucht man auch mal kurz seinen Freiraum und sei es nur Zeit, um in Ruhe mal sauber zu machen. Das ist übrigens mit Baby tatsächlich nicht so einfach.
Erst nach einem Gespräch hat er gemerkt, dass mir das so besser tut. Er wollte mir immer einen Gefallen tun, indem er kocht oder putzt. Und ich wollte einfach nur mal etwas Abwechslung in meinem Alltag.

Auch hat mein Mann mich zunächst in den ersten drei Tagen belächelt, dass ich tagsüber so müde war. Tagsüber hat das Baby geschlafen. Erst als wir zuhause waren, merkte er, dass es Nachts eben nicht so war. Das hat gut 8 Wochen angehalten, bis es einen Tag und Nach Rhythmus bei uns gab und dann fingen auch schon die ersten Entwicklungsschübe mit Gebrüll an.
Tatsächlich konnte man unsere Größe kaum ablegen. Sie hat es direkt gemerkt, wenn keiner mehr direkt neben ihr lag oder den Kinderwagen geschuckelt hat und ist aufgewacht.
Essen konnte ich nur mit Baby auf dem Arm, Duschen konnte ich nur 5 Minuten mit Baby neben mir in der Wippe. Das ist sehr ermüdend mit der Zeit.
Wenn man mit dem Kind zuhause ist, freut man sich eigentlich, wenn der Partner heimkommt. Macht dieser dann halt so sein Ding, anstatt einfach mit einem Zeit zu verbringen und vielleicht zu reden, dann kann das auf Dauer auch zermürben. Nicht direkt körperlich, sondern vom Kopf her.

Aber es ist halt auch irgendwie anstrengend auf das Mamasein reduziert zu sein. Du bist froh, wenn du Feierabend machen kannst. Als Elternteil, was alleine Zuhause ist, gibt es sogesehen keinen Feierabend. Ein Tag geht in den anderen über und so weiter. Auch wenn man das sehr gerne macht, fehlt doch irgendwie ein Stück von seinem erwachsenen Selbst.

Wenn du nun heimkommst, den Haushalt machst und deinen wohlverdienten Feierabend und dann auch der Couch schläfst, bleibt deine Frau schon irgendwie auf der Strecke. Du hast das Gefühl, dass du nicht mehr zwischen das Baby und deine Frau passt. Aber das wird nicht besser. Versuche deinen Platz innerhalb der Familie zu finden, anstatt an der Seite.

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Es tut mir leid wie es bei euch abläuft. Als ich mit dem ersten Kind Schwanger wahr, wahr mein Kind die ersten drei Monate ein ziemliches Schrei Kind. Mein ex. Mann ging arbeiten nach einer Woche schon und ich schaute dennoch das ich etwas zuhause mache wenn es ginge. Gekocht hab ich dennoch Kleinigkeiten und Abends half er mir etwas.Als mein zweites Kind auf die Welt kam hatte ich einen KS und er wahr 2 Wochen zuhause und musste wieder arbeiten gehn. Ich habe das alles alleine schaffen müssen. Und er half mir wenn er konnte Abends. Da ich beide gestillt hatte war in der Nacht für mich anstrengend und dennoch habe ich es geschafft.

Jetzt bin ich mit meinem neuen Partner aktuell schwanger und ich weiß das er mir helfen wird wo er kann.Man kan nicht erwarten das man hilft und in nechsten moment kretisiert zuwerden. Der Ton macht die Musik.

Deine Frau ist eine Helikopter Mama oder sie hat Depressionen und is mit den schon überfordert.
Ganz erlich lass dich nicht ausnutzen von ihr. Rede nochmal mit ihr und sag ihr wie es dir geht.
Jede Frau würde sich glücklich schätzen so einen Mann zuhaben der hilft wo er kann. Es gibt viele Männer den is es egal Hauptsache die haben was am Tisch zum essen und sener ruhe.
Was du machen kannst mit ihr reden... Sonst wenn es ihr nicht passt wie du es machst soll sie es machen. Du bist nicht ihre Marionette. Alles gute dir lg

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Hallo 🤗

Oh je. Das hört sich ja anstrengend bei euch an.
Ich versuche mal zu helfen.
Mein Sohn ist auch 7 Wochen alt und ich erzähle einfach mal, wie es bei uns läuft.
Vielleicht kannst du daraus was ziehen, was euch helfen könnte.

Unser Sohn kam mit einem Herzfehler auf die Welt und war die ersten 3 Wochen im Krankenhaus. Wir konnten uns so langsam und mit Hilfe aneinander gewöhnen, aber zu Hause angekommen hatten wir Krankenhaus Routine und mussten erst mal neu strukturieren.

Mein Mann war auch bis letzte Woche zu Hause. Da ich stille, war ich in erster Linie für das Kind da. ABER: da wir momentan noch bauen und musste ich auch zeitweise alleine zu recht kommen.
Nachdem ich H morgens gestillt habe )ca. 7:00, schläft er meistens nochmal. Dann stelle ich eine Grundordnung her. Aufräumen, Spülmaschine, Waschmaschine, was halt "dringendes" hier anfällt. (Manchmal schaff ich sogar zu duschen 😉) Je nach dem wie H drauf ist, liegt er in seinem Beisgellbett, oder bei meinem Mann, oder ich habe ihn bei mir im Tragetuch. Das wäre mein erster Tipp an euch, bzw. Deine Frau. Man hat die Hände frei, kann Kleine Dinge erledigen und die Kleinen sind meistens ruhig.
Wenn H dann wach wird, mache ich ihn fertig. Waschen, baden, anziehen... danach lautet die Devise: alles kann, nichts muss.
Restlichen Haushalt und Kinderbetreuung, Termine, Einkaufen, Kochen... teilen mein Mann und ich uns. So, wie es gerade passt und wie wer Zeit hat. Aber, niemand ist dem anderen böse, wenn er was nicht schafft oder etwas anders macht. Da müsst ihr dringend reden und "Regeln" aufstellen. Was ist euch wichtig und wie könnt ihr einen gemeinsamen Nenner finden.
Abends lege ich H gegen 21 Uhr in sein Bett und meistens schläft er dann auch alleine. Ich weiss, das wir da großes Glück haben und das bei vielen nicht funktioniert. Aber auch hier, könnt und müsst ihr Zeit für euch schaffen. Man kann auch mit Kind zusammen einen Tee trinken, reden und was wir machen, den nächsten Tag planen. Welche Termine, wer macht was, wer hat wieviel Zeit... Dann kann man sich drauf einstellen und einen groben Plan im Kopf zurecht legen. Bei uns auch wichtig, da mein Mann Schicht arbeitet. Aber auch, wenn du nur Tahdienst haben solltest, hilft das euch vielleicht weiter.
Dann geht's für uns ins Bett. Gemeinsam. Das ist uns wichtig. H hat auch einen Elefanten, der weißes Rauschen und anderes spielt und Lichter an die Decke zaubert. Da mein Mann aufstehen muss sind Lichter für ihn ok aber keine Geräusche. Und jetzt meine Meinung dazu: zum einschlafen sind die vielleicht hilfreich (die Geräusche) aber als Dauerberieselung... Ich weiss ja nicht. Der Gewöhnungseffekt ist da, glaube ich, recht groß. Irgendwann kann das Kind nicht mehr ohne schlafen. Und braucht es das wirklich? Oder meint deine Frau das nur?
Ich wollte damals ins Krankenhaus schon sowas mitbringen. Die Pflege meinte zu mir: Im Moment schläft er super ohne irgendwas. Man soll nichts einführen, nur weil man als Eltern meint, das müsste so. Weniger ist oft mehr. Gezielt auf das Kind gucken und reagieren.
Auch zum 24/7 tragen deiner Frau... ist es wirklich so, das dass Kind dann wach wird? Und wenn ja, ist es schlimm und weint arg? Du hörst dich nämlich so an, als ob es nicht so wäre und man das Kind sehr wohl mal hinlegen könnte, aber deine Frau nicht kann/ will. Auch da: reden.
Nachts bin ich für das Kind überwiegend zuständig. Mein Mann wickelt mal, das ich liegen bleiben kann und reicht mir den Kleinen e dann zum Stillen.
Und was uns auch wichtig ist, wofür man aber reden muss. Jeder hat das Recht auf eine Auszeit. Wenn mein Mann sagt, er braucht eine Pause wegen Arbeit, Haushalt, Kind, Hausbau... muss ich ran.
Genau so hab ich aber das Recht, obwohl ich zu Hause bin und "nur" für Kind und Haushalt zuständig bin zu Sagen: stopp. Dann geh ich in die Wanne, ziehe mich zurück oder sonst was, was mir gut tut.
So wie jetzt. Mein Mann hat Nachtdienst und bekommt jetzt den Kleinen gebracht, dass die Mama in Ruhe duschen kann 😉

Ich hoffe, es sind "Tipps" für euch dabei. Wäre schön zu hören, ob euch was bring.
Und reden, reden, reden...
Und: sei nicht zuuuuu streng zu deiner Frau. Die Hormone sind wirklich nicht zu unterschätzen.
Aber ihr müsst zusammen finden, sonst ist man ganz schnell im Teufelskreis.

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Dad können die Hormone und Lebensumstellung sein. Da kommt vieles zusammen.

Ich dachte auch anfangs mein Mann hat ja kein Interesse am Kind. Waren viele Missverständnisse.

Setzt dich mit ihr zusammen und sprecht darüber.

Du bist nicht sie und machst den Haushalt nun mal anders, aber du hilfst wo du kannst.

Du nimmst dir Zeit für das Kind wenn du es kannst um sie zu entlassen, aber sie gibt dir das Gefühl nicht gut genug zu sein.

Du brauchst deinen Schlaf wie sie ihren. Jetzt schlafest du schon auf der Couch und das war nicht mal als gemeinsame Entscheidung getroffen.

Sei ehrlich. Vielleicht ist sie überfordert und fühlt sich allein mit dem Kind. Das kann manchmal etwas dauern bis sich das einpendelt.

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Klingt so als ist deine Frau dabei eurem Kind eine Schlafstörung anzutrainieren. Das Babygehirn lernt nicht sich selbst zu regulieren, um in den Schlafmodus zu kommen. Besser ist Baby hinlegen und begleiten beim Einschlafen, also im selben Raum sein und ggfs. beruhigend reden, wenn es nörgelt. Bei mir hat es früher Wunder gewirkt,wenn mein Papa seine Hand beruhigend auf meinen Bauch gelegt hat.

Wenn das Baby aber nur Staubsaugergeräusche, Lichter und von Mama getragen werden kennt, gewöhnt es sich daran und wird nie lernen ohne diese Faktoren Schlaf zu finden.

Vielleicht kann ja mal die Hebamme oder eine Freundin oder Verwandte von Frau zu Frau mit ihr reden.

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Oh sorry,was für ein Blödsinn 😂😂😂
Was meinst du wieviel Babys zum Einschlafen gestillt werden. Ist das auch ein antrainieren?🙈 mein 2. Kind war so ein schlechter Schläfer. Bis heute wird er mindestens noch 1x wach nachts. Ein Dauerstiller,Schreibaby,7 Monate lang. Wollte nie zum Papa. Ich habe alles mit ihm machen müssen. Ob auf dem Arm oder in der Trage.Und jetzt. ..2 Jahre klein,schläft ohne stillen,lässt sich von Papa zu Bett bringen,hat das abstillen ohne schreien akzeptiert. Ein süßes Kind, kann sich locker schon 30 Minuten alleine beschäftigen oder mit seinem großen Bruder.
Der erste hat seine WasserFlasche für die Nacht der Flaschenfee gegeben und hat mit kuscheln in den Schlaf gefunden. Als Baby hat er immer die selbe gute Nacht Melodie gehört. Er schläft seitdem er 15 Monate ist durch. In den letzten 3 Jahren war er sageumschreibe locker nur 3x in der Nacht wach wegen Fieber.
Diese Phasen hören auch wieder auf.
Oder glaubst du,das geht bis zum 18. Lebensjahr so?🙈
Am besten im selben Raum bleiben und beruhigend reden.....oh man.....

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Tut mir leid, aber wer hat dir denn so etwas erzählt? Das ist absoluter Blödsinn....
Das ist eine völlig veraltete Denkweise, die wahrscheinlich auch keine Hebamme mehr unterstützt.

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Niemals Habe ick hier im Väter-Forum gelesen, da ich bisher der Meinung war, vöter suchen Rat bei Vätern.
Durch Zufall stieß ich also auf den Beitrag hier und muss schon sagen..... puhhhh.... lachen oder weinen.... nee, eigentlich will man nur schütteln. Und zwar den Te, nicht die junge Erstlingsmama.

Warum stellt man solche Fragen nicht im Wochenbett-Forum? Dort wo Frauen in gleicher Lage dem Te mal die Augen öffnen können?
Stattdessen hier, wo man nur eins erwarten kann, Schulterklopfen und Frau diskreditieren.

So bin zum Te:
Kurz gefasst: was hast du erwartet? Das Leben geht weiter wie bisher? Das denken viele Männer und nicht weniger sind nach einem Jahr der 14 Tage-Papa. Ich kann dir nur raten, nimm dich und stell dich wirklich jetzt mal hinten an. Ihr habt beide ein Kind das jetzt ganz vorne steht... mein erstes Kind war ein Schreikind. Es hat quasi auf mit gewohnt die ersten 3-4 Monate. Ich konnte nicht mal in ruhe duschen. Ich habe wirklich oft weinend dagesessen und jede Minute gezählt bis der Mann heimkam, nur um ihn das Baby in den Arm zu drücken, damit ich mal meinen körperlichen Bedürfnissen im Bad 10 Minuten Nachkommen konnte. Wenn ich lese... sie liegt bis mittags im Bett. Dieser fiese Unterton. Ist dir klar wie oft deine Frau nachts wach ist und was schlafentzug mit einem macht? Mein erstes Kind wollte alle 2h gestillt werden nachts. Dazu noch Windeln und schreien. Ich war ein Zombie. Der Haushalt war mit sowas von Hupe... und ja... auch die Befindlichkeiten de großen Kindes (also des Mannes) waren mir zu dem Zeitpunkt egal. Ich war total durch... mein Körper eine Ruine...
was ist so schlimm an der Couch? Ist das eine holzpritsche? Du kannst schlafen. Du hast deine Ruhe. Sie hat die Arbeit nachts... und tags und du jammerst dass sie dich betätchelt und sich bedankt? Verdammt nich mal . Da werd ich echt unfassbar sauer wenn ich sowas lese. Deine Frau ist am Ende ihres Wochenbettes... musste sich erstmal selbst in die mutterrolle finden... ist 24/7 da und du? Ja du gehst arbeiten... was hätte ich dafür gegeben arbeiten gehen zu dürfen, statt 24/7 Fremdbestimmt zu sein, angeschrien und angespuckt zu werden und alle 2h aus dem Schlaf gerissen zu werden. Meine Güte. Reiß dich zusammen. Sei dankbar dass sie es macht ... und dir nicht noch nachts das Kind aufdrückt.
Und ja.... ich empfand es als wichtiger das mit der Mann mal ein paar
Minuten das Baby abnimmt, als den Haushalt zu schmeißen. Vielleicht liest du mal hier im wochenbettforum... viele Frauen kämpfen mit Hormonen, mit brustentzündunhen, Geburtsverletzungeb und beckbodenproblemen, Schlafmangel und einen verständnislosen Mann an ihrer Seite.

Das erste Jahr ist hart. Aber wenn man sich und seine Befindlichkeiten nicht eine Weile nach hinten stellen kann, und dankbar ist für eine gute Nachtruhe auf der Couch... und der Gewissheit einer guten Betreuung fürs eigene Kind, dann wird man sich selbst bald in der Reihe der 14-Tage Papas wiederfinden.

Und nur mal so am Rande. Mein Mann hat bei allen drei Kindern gerne die Couch bevorzugt. Denn durchgehender Schlaf war ihm wichtiger als der Ort des Schlafens.

Viel Glück!

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Huhu,
Im Nachhinein lese ich gerade deinen Beitrag. Meine erste Fassung kommt diesem Beitrag gleich😅 Wollte nicht so ausholen und behutsam vorgehen.
Mein 2. War auch ein Schreikind und klebte an mir 🙈 Bestimmt nicht gewollt. Ich konnte nicht mal ohne Säugling aufm Arm nachts auf die Toilette. 😱 mein Mann hat ihn dann nachts hin und wieder kurz genommen,damit ich wenigstens alleine kurz zur Toilette konnte😅 irgendwann habe ich ihn von mir aus immer mitgenommen,damit der Große vom schreien nicht wach wird🙄

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Vorallem ist das was er macht, das was viele Frauen auch machen.
Kinder, Haushalt und wäre ich momentan nicht im Beschäftigungsverbot würde ich auch arbeiten.

Klar mein Mann macht sich super mit. Aber das was der TE schreibt ist eigentlich Alltag bei mir. 😂😂

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Huhu,

'Anders machen ,damit sie zufrieden ist'-hoffentlich wirst du dann nicht unzufriedener 🙈
Wir haben 2 Kinder. Also,wir kennen dieses Szenario. Und es wurde wieder besser 😁
Nimm das Kind und lass sie den Haushalt machen. Nimm sie in den Arm. Das hat mir in der ollen Hormonumstellung geholfen.
Lass sie alleine einkaufen.
Teile mit ihr den Frust.
Letztenendes hat sie gerade das Kind bekommen. Viele Männer sind wohl der Meinung,dass alles wie bisher läuft. Ist aber nicht so. Der eine tut sich schwerer,der andere halt nicht.
Spreche auch deine derzeitigen Gefühle an.

Im Nachhinein müssen wir über einige Situationen echt lachen,was wir für Eskalationen hatten wegen Nichtigkeiten 🙄 Und wir legen es auf ein drittes Kind an.😅
Wenn sich das Verhalten dennoch nicht ändert,dann würde ich es nicht noch auf die Spitze treiben. Denn.....es bringt euch nicht weiter.
Ich muss sagen,dass mein Mann bei keinem Kind aus dem Schlafzimmer ausgezogen ist. Und er muss jeden Tag um 4 Uhr aufstehen. Wir haben uns vieles geteilt. Ob Elternzeit hin oder her. Letztenendes hatte ich nach 1 Jahr auch die A....Karte. schlaflos zur Arbeit gehen....und vorher darf ich noch 2 Kinder fertig machen bevor der Dienst überhaupt beginnt. Und sogar voll Dienste an Samstag und Sonntag.


Falls sich im Laufe der Zeit echt nichts besser,trotz der Gespräche, lieber ab zum Arzt und dort sprechen. Manchmal kommt es doch zu einer Wochenbettdepression.

Alles Liebe wünsche ich

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Da hier anscheinend nur Mütter antworten, hier mal eine Anwort von einem Vater. Vllt. etwas spät aber ich befürchte da draußen gibt es einige liebevolle Väter denen es ähnlich geht.

Erstens ich kann Dich voll verstehen. Bei mir ist es zum Glück nicht so extrem aber auch ich kenne das Gefühl nicht gewertschätzt zu werden.

Zweitens und das geht an alle Mütter, die meinen Ihren Zorn über den Te ergießen zu müssen: Hört bitte auf Eure Probleme bzw. Situation auf den Te zu projizieren und lest was er geschrieben hat und nicht was ihr gerne reininterpretieren mögt.
Er möchte kein Danke oder Schulterklopfen, Ihm ist bewusst was seine Frau leisten muss ( im übrigen schreibt er nichts von einem Schreibaby bzw. einem Baby was überdurchschnittlich viel Zuwendung braucht) und er leistet seinen Anteil gerne.
Was er meiner Meinung nach nicht möchte ist unnötig kritisiert zu werden und von bestimmten Entscheidungen ausgeschlossen zu werden.

Ich habe das Gefühl, dass viele Mütter meinen sie alleine wissen was das beste ist für das Baby. Jegliche versuche vllt. mal was anderes zu versuchen werden im Keim erstickt oder die Vorschläge abgetan, weil sie von einem Mann kommen ( z.B. beim Stillen).
Der Te benennt ein konkretes Problem und sucht eine Lösung. Klar die Formulierung „dreht am Rad“ triggert hier anscheinend einige aber wenn seine Frau nicht bereit ist konstruktiv mit ihm über das sich zuspitzende Problem zu reden, dann muss er das auch so benennen können ohne dass ihm Diskreditierung vorgeworfen wird.
Leider habe ich auch keine Lösung als zu versuchen die Sache geduldig auszusitzen und immer mal wieder das Gespräch zu suchen.

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