Vater werden - Warum und wenn ja, wie finde ich das?

Moin allerseits,

meine Frau möchte gerne Kinder haben und ich bin eher skeptisch was das angeht.

Ich habe die Befürchtung, dass sich mein/unser Leben so radikal ändern wird, das ich unglücklich bin.

Warum unglücklich?
- Fehlende bis keine Zeit für Hobbies
- Lebensmittelpunkt ist ausschließlich das Kind
- Ständige Verantwortung dem Kind gegenüber
- Urlaube drehen sich nicht mehr um die eigenen Wünsche sonder um die des Kindes

In meinem eigenen Umfeld haben einige Freunde/Bekannte ein oder mehrere Kinder bekommen. Bei keinem einzigen konnte ich beobachten, dass die ihr Leben, ihre Freunde, ihre Hobbies, ihre Urlaube und sonstige Dinge so beibehalten haben wie vorher. Mit einigen ist man gar nicht mehr befreundet weil die überhaupt gar keine Zeit mehr übrig haben, andere reden nur und ausschließlich über das Kind, aus dem Urlaub werden nur Bilder von den Kindern geschickt anstatt als was anderes usw.

Mein bester Freund ist am Wochenende so gut wie nur noch mit der Familie unterwegs, Wochenendausflüge, Grillabende, Filmabende, Computerspielabende, dem gemeinsamen Hobby Tauchen frönen so wie wir das früher oft gemacht haben geht seit Jahren nicht mehr. Aus 2-8 mal im Monat was zusammen unternehmen ist jetzt ein 1-2 mal im Jahr geworden.

Ich hätte noch viele andere, aus meiner Sicht, Negativbeispiele, aber ich denke, es ist klar worauf ich hinaus will.

Ich sehe auch keine kleinen Kinder und denke mir "ooooooooohhhhhh... wie süüüüüß", sonder ich denke, aha, ein kleines Kind.

Was ich insgesamt seltsam finde ist folgendes. Wie ich ja schon schrieb, sind eigentlich alle Eltern in meinem Umfeld mehr mit ihrem Kind/Kindern beschäftigt als mit sich selbst. Und das obwohl einige Väter (Frauen haben gefühlt seltener zeitaufwendige Hobbies als Männer) vorher stark mit ihren Hobbies ausgelastet waren und nachdem sie mit ihrer Frau/Freundin zusammenkamen teilweise noch "geklagt" haben, das sie nun weniger Zeit für sich und ihre Hobbies hätten. Nachdem dann Kinder unterwegs waren, hatten diese Väter naturgemäß (noch) weniger bis gar keine Zeit für ihre Hobbies bzw. haben sich die Zeit nicht mehr genommen.

Ich an deren Stelle wäre vermutlich todunglücklich wenn ich gefühlt keine Zeit mehr für mich und meine Sachen hätte.

Den einen oder anderen habe ich auch mal gefragt, ob er mit seinem Leben wirklich glücklich ist oder ob er es anders vorziehen würde. Kurz gefasst hat keiner gesagt das er unglücklich ist. Trotz allem Stöhnens war in etwa die Aussage, "Wenn das Kind erstmal da ist, ändert sich alles. Man vermisst zwar seine Zeit für sich selbst manchmal aber das würde das Kind alles vergessen machen." Auf der anderen Seite sind diese Väter dann deutlich länger in der Firma als vorher, finden Homeoffice aus eher fadenscheinigen Gründen "nicht so optimal", hängen den ganzen Tag im Keller ab und bauen ein Bett fürs Kind, die größten Sportmuffel gehen auf einmal jeden Tag 1,5 Stunden Joggen oder ins Fitnessstudio, etc.

Das wären und sind für mich bei dem ein oder anderen Anzeichen dafür, dass sie lieber woanders sind als zu Hause.

Aber keiner sagt natürlich das er sein Kind und seine Situation nicht leiden kann und das er sich in meinem von mir erwähntem Alptraum befindet.

Ich fürchte bei mir, dass sich kein "Schalter umlegt" sobald das Kind geboren ist.

Ich möchte auf diesem Wege gerne die ehrliche Meinung (sehr gerne auch per PN!!!) von anderen Vätern erfahren, die vorher ähnlich wie ich gedacht haben und trotzdem den Sprung ins kalte Wasser gewagt haben. Wie ergeht es euch mit euren Kindern, eurer Zeit, euren Hobbies, euren Freunden, euren Urlauben? Seid ihr wirklich glücklich?

Ich erwarte im anonymen Internet schlichtweg mehr Ehrlichkeit als ich wenn ich einen guten Bekannten frage.

Vielen lieben Dank fürs Lesen und ich freue mich auf viele Antworten und wie gesagt auch gerne PNs.

Viele Grüße

Kai

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Ich bin zwar ne Frau, aber antworte dir trotzdem mal, denn diese Bedenken hatte mein Mann auch.

Und ja, eins ist richtig: wenn das Kind da ist, ändert sich richtig viel. Aber das verrückte: das ist gar nicht schlimm. Empfinden wir zumindest nicht so.

Trotzdem ist uns Zeit alleine wichtig, auch wenn diese natürlich weniger ist. Aber mein Mann hat z.B. eine Hobbyautowerkstatt und da ist er durchaus öfter anzutreffen. Meistens Samstag vormittags und nachdem Motte ausgeschlafen hat, ist er wieder da. Und ich vermute, dass er und seine Kumpels am allerwenigsten über uns reden :D

Bin ich mal ohne Kind unterwegs, bin ich auch froh, über andere Themen reden zu können. Klar redet man viel übers Kind, aber ich kenne keinen, der das NUR tut.

Urlauber waren wir eh nie, aber unsere spontanen Ausflüge gibt es nicht mehr und das ist manchmal schade. Natürlich. Andererseits machen wir mit Motte Dinge, die wir sonst nie gemacht hätten (Familienausflüge, am liebsten mit befreundeten Familien) und das macht so Spaß.

Heute war ich z.B. einfach so im Schwimmbad. Und mein Papa kam ganz spontan auch und es war ein sooooo schöner Vormittag. Ohne Kind hätte ich meinen freien Tag unter der Woche sicher einfach verplempert und nix gemacht.

Also: ein Kind ändert richtig viel, aber schlimm ist das eigtl wirklich nicht. Und es muss auch nicht ALLES ändern und vieles kommt zurück, je größer sie werden.

Wenn du dich aber nicht bereit dafür fühlst, ist das vollkommen in Ordnung und dann solltet ihr (vorerst) Leine bekommen :)

2

Hallo Kai,
ich bin kein Vater, sondern Mutter, möchte dir aber gerne antworten, da ich selber sehr viele Hobbys habe wie z. Bsp. auch das Tauchen.
Natürlich gibt es ab dem Zeitpunkt, wo Kinder da sind, Einschränkungen.
Wie weit du dich aber einschränken willst, hängt von dir selber ab.
Ich leiste mir trotz Kinder seit Jahren einen Tauchurlaub gemeinsam mit einer Freundin, vorzugsweise Tauchsafari im Süden Ägypten. Das ist nur eine Woche im Jahr, die ich mir gönne.
Auch das Skifahren habe ich nicht aufgegeben. Meine Kinder haben bereits mit drei Jahren das Skifahren gelernt und fahren mittlerweile besser als ich. Natürlich gab es die Zeiten, wo ich mit ihnen schaumgebremst am Babyhang herumrutschte - hat sich aber bezahlt gemacht, jetzt sind sie tolle Partner beim Skifahren.
Den Tauchschein haben beide auch bereits gemacht (sind jetzt 13 und 17) und bei einem Strandurlaub am Meer gehen wir gemeinsam tauchen. Meinen Freund konnte ich nie dazu bewegen, der hat am Tauchen kein großes Interesse.
Mir wurde natürlich auch vorgeworfen, ich sei egoistisch und denke nur am meine Hobbys. Meine Kinder sind ausgeglichen, haben viele Freunde und sind beide in einer höheren Schule unterwegs. Also so falsch kann ich nicht gelegen sein. Tauchen ist mittlerweile auch ihr erklärter Lieblingssport.

Also, was ich dir sagen will: Ja, es gibt Einschränkungen, aber diese sind nicht auf Dauer. Es liegt an dir!
Alles Gute noch#winke

3

Warum stellst du die Frage nur Männern? Glaubst du Frauen denken nicht genauso? Haben nicht genauso Angst dass sich alles verändert? Wir haben ein absolutes Wunschkind, aber wie viele Frauen hatte ich auch während der SS dann doch Muffensausen bekommen ob das alles das richtige ist.
Natürlich verändert sich das Leben, es wäre schlimm, wenn alles "genauso" weiterliefe wie bisher. Man übernimmt Verantwortung für ein junges Leben und damit MUSS sich was ändern.

Die Frage bei denen mit denen man "nix mehr anfangen kann" ist doch inwiefern sie früher glücklich waren? Mit meinem ersten Freund hatte ich einen sehr verspielten Freundeskreis, ich liebte das, wir saßen JEDEN Samstag hier bei uns und spielten Gesellschaftsspiele bis in die Nacht. Als das auseinanderging hatte ich nur noch meine Freundinnen und bin jahrelang nur noch jeden Samstag ausgegangen, sie hatten einfach keine Lust auf Spieleabend. Fand ich furchtbar, aber wenn sonst nix los ist geht man halt mit.
Jetzt ist der Kleine da und wir haben wieder jeden Samstag hier Spielenachmittag, seine Freunde kommen. Und jetzt kommt es eben drauf an welchen Freundeskreis du fragst. Mein alter Frendeskreis meint ich bin endlich wieder angekommen, meine weibliche Clique meint es sei nix mehr mit mir los man könne nix mehr mit mir anfangen. Aber ich vermisse nichts, ich bin erleichtert dass ich endlich wieder mein Leben leben kann.

Andererseits habe ich ein Hobby das mir sehr wichtig ist: Ich spiele Fussball, hab ne Zeit lang sogar höherklassig gespielt. Da hat sich bei mir absolut nichts geändert, ich war schon wieder auf dem Trainingsplatz da war mein Kind noch im Krankenhaus (es war länger dort). Ich war weiter voller Teil meiner Mannschaft, verpasste kein Training und kein Spiel. Mein Mann unterstützte mich darin, dafür hielt ich ihm den Rücken frei wenn er seinen Hobbies nachgehen will.

Wie sehr sich das Leben für den einzelnen ändert liegt an dem was man bisher tat und wie man als Paar harmoniert. Meine Hobbies Spiele und Reiten mach ich einfach jetzt mit Kind weiter, mein Mann bastelt gerne und macht auch das mit dem Kind einfach jetzt, während Fussball und Zocken eben durch die Partner ermöglicht werden.

In Sachen Urlaub halte ich es wie meine Eltern: Es dreht sich nie immer alles nur ums Kind. Ein Kind muss, und das finde ich ganz wichtig, die richtige Balance zwischen dem Erfüllen eigener Bedürfnisse und dem Achten anderer Bedürfnisse lernen. Vom ersten Tag an. Bei uns waren Urlaube immer zweigeteilt. Morgens Spaßbad, mittags Museum. Ein Jahr Bauernhof, anderes Jahr Hotel.

4

Hm, ja es ist für alle (!) ein Sprung ins kalte Wasser, keine Frage. Niemand weiß vorher, wie das Leben mit Kind(ern) wird. Man malt sich vieles aus, Gutes und Schlechtes, aber was davon eintritt kann man halt nicht vorhersagen.
Wenn du keine Kinder möchtest, dann ist das doch okay. Vergiß nur nicht dann Klartext mit deiner Frau zu reden, alles andere wäre unfair. Denn eins ist klar, dazwischen gibt es nichts.

Es gibt auch viele Menschen, die ihre Kinder als Ausrede benutzen, warum etwas nicht mehr geht. Dein Tauchkumpel zB, vielleicht hat er einfach keinen Bock mehr drauf, die Kohle fehlt oder keinen Bock auf dich....weiß man es? Schlußendlich ist vieles machbar, auch mit Kindern. Man muß es nur wirklich wollen, ansonsten findet man halt Ausreden. Der Teil, der sich rausredet versaut allerdings dem unentschlossenen Teil sehr viel. Denn die sehen nur noch die schlechten Seiten, so wie du. Alles was ich von deinen Negativbeispielen mitnehme ist, das du nur das Endergebnis siehst, nicht aber den Weg dorthin. Dein Beispiel mit dem Urlaub, ich denke nicht das die Eltern da Kinderwünsche erfüllen, sie aber wohl ihren Urlaub anpassen, damit auch sie mal im Urlaub die Füße hochlegen können. Da findet man sich plötzlich in einem All in Urlaub wieder und freut sich, das man das Kind zum Eis holen einfach losschicken kann, es bei irgendwelchen Aktionen mitmachen kann (ohne uns), der Spielplatz 5m weiter ist. Ohne Kind wäre so ein Urlaub der reine Horrortrip gewesen. Sucht man dann noch gezielt das Urlaubsziel aus, dann kann man da auch noch das machen, worauf man selber Bock hat.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Ja, Kinder schütteln das eigene Leben kräftig durch.
Ja, man hat sehr lange Verantwortung und auch Verpflichtungen (Elternabende sind und bleiben einfach Scheiße#rofl).
Ja, Dinge im Leben ändern sich, aber sollte das nicht auch ohne KInd geschehen?
Ja, Prioritäten ändern sich. Es ist wie ein neuer Job, den man ohne Ausbildung beginnt.
Ja, Kinder kosten Geld, die Kohle muß irgendwie rein.
Ja, man macht so einen Blödsinn, wie im Keller verschwinden und ein Bett bauen.
Ja, wir flüchten gerne mal aus dem Alltag, genießen Zeit ohne das Kind.
Und ja, ein Leben ohne Kind ist entspannter, freier...aber das Leben mit Kind ist einfach geil und ich bin glücklicher als ich es jemals war.

Das schreibe ich als Frau, die jahrelang keine Kinder wollte und Schnappatmung bei der Vorstellung bekommen hat. Ich danke meinen Hormonen, das sie mich überrannt und spontan dazu gebracht haben, die heftigste Entscheidung meines Lebens zu treffen. Ich hätte meine Bedenken schon viel früher einfach ignorieren sollen, dann wären es vielleicht sogar mehrere Kinder geworden.

5

Viel wurde ja schon gesagt.

Ich wollte noch anmerken, dass du vielleicht auch wieder mehr Bezug zu deinen Freunden mit Kindern kriegt, wenn du selber eins hast.
Man kann sich austauschen und es wird mit eigenen Kindern auch interessanter mit Freunden die auch Kinder haben Zeit zu verbringen, auch wenn man vorher kein Interesse daran hatte.

6

Schön, dass so viele Frauen die Antwort auf die Fragen haben, die du ausdrücklich an Männer gestellt hast. Ich habe mir einen Account gemacht nur um dir als Mann und Vater zu antworten.
Und bevor die keyboard warriorinnen sich hier breit machen, möchte ich mir gerne Zeit nehmen dir in Ruhe zu antworten. Fakt ist nämlich, dass Männer kein baby in ihrem Bauch tragen können und auch, dass Männer Schwangerschaft und Kinder anders erleben als Frauen.

Nun zu deinen Fragen:
Der größte Einschnitt bei der Geburt meiner Kinder ist der Wegfall der eigenen Autonomie. Die Verantwortung, die man seinem Kind gegenüber empfindet überschreitet alle andere Verantwortung, die es gibt. Am Anfang überlebt dein Kind, weil du dich kümmerst. Dies führt unweigerlich dazu, dass dein Kind der lebensmittelpunkt wird. Dies beeinflusst alles: Zeit für hobbies oder Freunde, deine Prioritäten im Alltag und deine Arbeit. Wer das leugnet ist blauäugig.

Diese fremdbestimmtheit fällt vielen Männern anfangs schwerer als vielen Frauen. Du spürst aber auch nicht, wie ein Mensch in der entsteht, du bist nicht schwanger. So sehr man sich darauf vorbereitet, die tatsächliche Veränderung ist erst da, wenn das Kind da ist und das ist von der einen auf die andere minute. Dies ist bei Frauen (die ihr eigenes Kind gebären - ich spreche hier nicht von Adoption oder anders gelagerten Eltern, die es natürlich auch gibt ) anders.

Ich kann deine Bedenken sehr gut verstehen, und viele davon teile ich! Deine hobbies werden Leiden, deine Zeit für Freunde wird weniger (wenn du deine Aufgabe als Vater ernst nimmst und für deine Kinder da bist). Es gibt regelmäßig Tage an denen ich denke: könnte ich einfach mal wieder mein Ding machen und sonst nix!? Da will ich dir nix vor machen.

Ich bin kein Typ der Babys süß findet oder sich denk "aaaaaawwww schau mal wie niedlich". Auch das hat dazu geführt das gerade die baby Zeit sehr schwer für mich war! Aber (und dies ist ein wichtiges aber): du wirst nicht Vater um ein Baby zu haben sondern ein Kind! Die baby Zeit geht schnell (zum Glück) vorbei. Wenn die Zeit der reinen Bedürfnissbefriedigung erst einmal vorbei ist und du nicht mehr nur noch scheise vom arsch wischt und versuchst zu erraten, was denn jetzt gerade nicht passt, dann geht der Spaß los: wenn die kleinen erstmal anfangen zu reden und ihre Persönlichkeit entwickeln und mit dir interagieren, dann macht es unglaublich viel Freude. Natürlich gibt es auch in dieser Phase nervige Situationen, aber die gibt es immer im Leben. Je älter sie werden umso interessanter wird es für mich persönlich.

Was will ich sagen? Deine Bedenken sind berechtigt und gehe fest davon aus, dass (solltest du Kinder bekommen) du wie du es beschreibst in Situationen unglücklich sein wirst. Meine Motivation war immer: es ist nur ein begrenzter Zeitraum. Wenn Kinder älter werden, dann kann man Ihnen auch mal sagen, dass man Zeit für sich oder ähnliches braucht.

Trotzdem werden Deine Urlaube, Deine Zeit für Freunde, was du isst, wie du schläfst, wie du deinen Alltag gestaltet und hobbies viele Jahren von den Bedürfnissen Deiner Kinder abhängen (und das ist mit Sicherheit nicht immer toll!). Dessen musst du die bewusst sein und auch bereit dafür sein dieses Opfer zu bringen. Alles andere wäre deinem Kind gegenüber nicht fair! Wenn du dazu nicht bereit bist, dann werde kein Vater! Der Schalter legt sich nicht in dem Moment um, wo du die kleinen siehst.

Eltern sein ist viel Arbeit, viel struggle, viel Herausforderung. Aber wie immer im leben: diese Dinge zu meistern (Arbeit, Herausforderungen, etc.) geben einem viel zurück, erfolgsmomente und Freude. Dies ist keine einfach + - Rechnung. Dies ist eine Lebensaufgabe daher würde ich eher sagen, wenn du dir wirklich nicht sicher bist, wird sich das nicht schlagartig ändern.

Ps, als Abschluss und disclaimer: ich liebe meine Kinder über alles auf dieser Welt, würde in jeder Sekunde meines Lebens alles geben, damit es ihnen gut geht, trotzdem stehe ich zu dem was ich hier schreibe.

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Aus welchem verdammten Grund auch immer mein nicht von mir ausgewählter Avatar ne Frau ist....

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Mein Fazit hat es irgendwie nicht gespeichtert: unterm Strich, würde ich bei Unsicherheit eher nein als ja zu Kindern sagen!

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Da wird der Unterschied eben sein das sie es wollten, Kinder und wussten wie es sein würde, wobei ich sage das weiß man vorher nie. Du sagst das sehr realistisch, man hat danach eben ein Kind oder auch mehr, und dann ist das erstmal an erster Stelle.

Und wenn du den Wunsch nicht hast, dann ist das eben so, ich kann das verstehen, ich würde es aber mit deiner Partnerin klären, denn jeder hat eben das Recht zu entscheiden wie man leben will manchmal zerbricht es dann auch weil einer den Weg will und der andere nicht.

Ich dachte auch immer das es anders wird, klar ist jetzt nicht alles Schlecht um Gottes willen aber manchmal gibt es Zeiten wo ich denke ok, das wollte ich so?

Aber ich hatte den Wunsch auf ein Kind genieße es auch und fand Kinder immer toll, aber man hat es sich Kinderlos doch anders vorgestellt.

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