KS oder stille Geburt?

Hallo ihr lieben....

Leider muss ich hier auch schreiben- von meiner besten Freundin die Schwester 16 Jahre ( 18 ssw) hatt heute einen Termin zur ganz normalen Vorsorge- leider wurde ihr dort mitgeteilt das ihr Kind wohl ein Nackenhygrom ( UTS oder Monosomie genannt )hätte- darufhin musste sie zur Feindiagnostik. Diese bestätigten die Diagnose leider. Sie muss aber trotzdem nochmal zur Fruchtwasseruntersuchung.
Das Kind hätte also eine Wasserblase vom Kopf bis zum Rücken runter dann noch Wasser in der Lunge und im Herzen -zudem wäre das kleine Mädchen auch kleinwüchsig ( was wohl mit der Diagnose zusammenhängt.)
Nun meine Frage; man hat ihr gesagt das sie das Kind wegmachen , so waren ihre Worte, sie bekommt eine tablette in die scheide und eine pda -wird da ein Kaiserschnitt gemacht oder muss sie es still gebären?
Ich meine sie ist selbst noch ein Kind - die ssw war zwar nicht geplant aber sie hat sich doch so gefreut und jetzt das, dabei hat sie es eh schon schwierig genug- zuhause rausgeflogen - seit einem Jahr schon nicht mehr zur schule gegangen und und und.
wie soll sie das nur verkraften.

Vielen Lieben Dank für eure antworten und ich wünsche euch allen vielen kraft und alles gute

lg sabrina
eine #kerze für das baby

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Hallo

ich weiss nicht geanu was ich sagen soll:-( das tut mir so leid für das Mädel,das sie so viel durchmachen muss:-(

Aber ich persönlich würde eine Stlle geburt machen-denn eine KS narbe würde immer und immer wieder an die traurige geschichte erinnern:-(

ich meine sie wird sicher nicht vergessen-aber so würde sie nicht bei jedem Blick in den Spiegel oder beim baden oder so-so extrem dran errinnert.

Meistens würde das KHS glaube ich eine Stille geburt wohl vorziehen-weil ich mal gehört habe,dass es wohl sanftere methode wäre...

Alles alles gute.

Diana

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Hallo Sabrina, meine freundin musst vor kurzen ihr baby in der 19 ssw zur welt bringen, sie hat vorher wehen fördende miottel bekommen, ihr baby hat nach der geburt noch 10 min gelebt und ist dann zu den Sternen gegengen. Das ist wirklich eine schlimme Sache, die ich keinem Wünsche. Ich wünsche alles gute für Sie!!!
Lieben Gruss Lea mit #stern im Herzen

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Hallo,

also ich kann dir nur von meiner erfahrung berichten.

Ich habe 2 Gesunde kinder und die beiden kamen per KS zur welt (Lavinia per NotKS und Devin per geplanten KS)

Meine zweite tochter Anisha verstarb in der 28 ssw im bauch und ich bekam sie per stille Geburt und bereue das keineswegs, hab damals auch keinen einzigen gedanken an einen KS verschwendet. Sie kam nach 24 std. Wehen zur welt, sie war volllkommen, so süß und hübsch, sie wurde nur nicht wach, Sie sah aus wei wenn sie einfach nur schlafen würde.

Deine freundin braucht sich das baby ja nicht ansehen wenn sie es geboren hat.

Ich bereue meine stille geburt nicht. Das ist ein einmaliges erlebnis, was ich nur mit Anisha teile. #verliebt

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Hallo du,

ich habe meine Marie am 28.12.09 still zur Welt gebracht.
Sie hatte Triploidie.
Mir hat man gesagt ein Kaiserschnitt ginge in so frühen Wochen noch nicht.
Das wäre zu gefährlich auch für nachfilgende Schwangerschaften.
Ich habe auch erst gedacht ich schaffe das nicht.
Aber es war gut und auch teilweise schön.
Anstrengend, denn sie kam erst nach 31,75 Stunden zur Welt, aber es war schön und ich bereue auch nicht sie angeschaut zu haben.
Habe auch einige Fotos und es tut gut zu wissen,dass sie blaue Augen hat wie ich und die langen Beine und Hände von meinem Schatz.
Sie sah aus als würde sie uns zu blinzeln.
Ich vermisse sie aber bin froh Erinnerungen an sie zu haben.
Wünsche deiner Freundin alles alles Gute.
Es wird schwer und auch danach ist es schwer.
Lasst sie nicht allein.
Sprecht ihr Mädchen mit Namen an und redet mit ihr.
Weicht ihr nicht aus,das tun viele hier im Dorf, die wissen nicht wie sie uns gegenüber treten sollen,was sie sagen sollen.
Aber die die mit mir reden, auch über Marie und die Geburt geben mir das Gefühl sie war auch anderen nicht unwichtig.
Liebe Grüße und alles Gute,
eine traurige Vroni

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Hallo Vroni .

Vielen Danke für deine Antwort,
toll das du schreibst wie man damit umgehen sollte, denn ich selber habe auch schon überlegt was ich sagen soll wenn ich sie sehe- Sie ist zwar die Schwester meiner Freundin, aber ich habe sie echt gern und sie tut mir unendlich Leid.
Auch bei Deiner Geschichte fehlen mir dir Worte und ich weiß nicht was ich sagen soll- außer

ich wünsche euch alles Gute+ ganz viel Kraft und eine #kerze für eure Marie#stern

viele liebe Grüße
sabrina die jetzt auch ganz traurig wird


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Danke Sabrina und du darfst mir auch gerne schreiben wenn du Fragen hast.
Wirklich.
Mir hilft es wenn ich darüber reden kann und wenn ich dir auch noch helfen kann wäre das natürlich klasse.
Liebe Grüße

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Hallo Sabrina....

Die Schwester deiner Freundin muss das Kind normal entbinden. Ein KS wird bei einer stillen Geburt nicht gemacht. Den durch die normale Geburt hat man Zeit zum Abschied nehmen... Zeit zu realisieren...

Bei einem KS hätte sie für immer eine Narbe die sie Tag täglich daran erinnern würde....

Daher machen Ärzte keinen KS...

LG Fusselchen

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Hallo Sabrina

Ich habe selbst ein UTS-Kind (Ullrich-Turner-Syndrom) und ich wäre niemals auf die Idee gekommen, sie wegmachen zu lassen. UTS-Mädchen sind geistig völlig normal, sind halt kleinwüchsig aber jetzt auch nicht soooo klein, sie können mit Wachstumshormonbehandlung 1,50m erreichen. Sicher ist es schwierig für eine 16jährige, damit umzugehen. Aber einfach die Entscheidung der Ärzte, es wegzumachen, hinzunehmen, finde ich auch nicht gut. Sie sollte sich mit dem Thema auseinandersetzen und dann die Entscheidung treffen. Die Ullrich-Turner-Syndrom-Vereinigung hat eine sehr informative Homepage http://www.turner-syndrom.de/, ihr könnt euch auch gern unsere Homepage mal ansehen: http://www.jasmin-amelie.de.tl/ und bei google findet man auch sehr viel. Ich finds eigentlich ungeheuerlich von den Ärzten, einfach über ihren Kopf zu entscheiden.
Steh ihr zur Seite! Was sie in dieser Situation braucht, sind Infos darüber, was sie erwartet. Egal wie sie sich entscheidet.

Ich wünsche ihr viel Kraft und Mut!
LG, Steffi

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Hallo Steffi....

Vielen Dank für deine Antwort und den Links.
Ich denke wenn es "nur" das UTS wäre würden sie vielleicht nicht gleich über abtreibung sprechen, aber ich nehme an dadurch das sie wasser in der Lunge und wasser im Herzen hat, werden sie so reagiert haben.
Sie haben gesagt das das Baby wohl auch noch im mutterleib stirbt.

Ich finde es super das du dich dafür entschieden hast und ich wünsche euch alles liebe und gute

lg sabrina

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Deine kleine ist ja echt süß, voll der sonnenschein :-D

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Hallo Sabrina.
Ich hatte im letzten Jahres eine stille Geburt in der 23. SSW, unsere Tochter Sara war nicht lebensfähig und so haben wir uns für einen Abbruch entschieden.
Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, aber nachdem uns 5 Ärzte die selbe Antwort gaben, war die Entscheidung gefallen.
Ich bekam einen Fetozid, dass heisst Sara starb in meinem Bauch, danach wurde die Geburt eingeleitet. Leider dauerte dies 3,5 Tage, aber die Ärzte sagten mir, dass ein KS nicht möglich sei, da das Kind noch zu klein ist, somit die Gebärmutter noch zu weit oben liegt und somit ein Bauchschnitt gemacht werden müßte, ein tieferliegender Schnitt im Scharmbereich ist erst zum Ende einer Schwangerschaft möglich.
Eine Freundin von mir hat aber in der 18./19.SSW noch eine AS bekommen, vielleicht besteht diese Möglichkeit noch.
Ich war froh, dass wir unsere Tochter nochmal sehen durften. Es wurden Fotos gemacht und Fußabdrücke, wenn die Schwester Deiner Freundin es nicht sehen möchte, dann soll sie Fotos machen lassen, die werden oft im KH aufbewahrt, falls sie sie später erst sehen will.
Unsere Freunde waren für uns da, dass war sehr wichtig...reden ist wichtig...auf jeden Fall auch mit einer Psychologin...es hilft...

Ich wünschte der Schwester Deiner Freundin alles Gute, viel Kraft und eine #kerze für das Baby

LG Sandra

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Hallo,

normalerweise wird das Baby auf normalem Weg geboren. In der Regel durch Einleitung. Sollte die Schwester deiner Freundin sich für die operative Möglichkeit entscheiden, heisst das in der Regel eine Ausschabung und was das für das Baby bedeutet, möchte ich hier gar nicht genauer beschreiben. Es ist grauenvoll. Ein KS kommt bei dieser SSW nicht in Frage, weil die Gebärmutter noch viel zu hoch liegt und sie einen Bauchschnitt machen müssten, der zum einen nicht ungefährlich ist, wie jede OP eben und zum anderen sie immer auch körperlich an diese schlimme Zeit erinnern würde.
Ich wünsche ihr eine umsichtige und liebevolle Begleitung, wie auch immer sie sich entscheiden wird.
LG und alles Gute

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Hallo Sabrina,
toll das du deiner Freundin bestehts.Ein Großes Lob an Dich!
Es gibt sicher keinen Trost in solch einer Situation,aber Beistand ist sehr wichtig.
Ich habe meine Tochter Siri am 04.12.09 in der 17 +5 Woche still geboren.Am 11.12.09 haben wir sie beerdigt. Ein Kaiserschnitt ist aus medizinischen Gründen nicht möglich.
Hier gibts Hilfe wenn Ihr die Situation zu viel zu werden droht...(auch Hebammenhilfe steht Ihr zu),
http://www.schmetterlingskinder.de/ http://www.kinderwunschhilfe.de/index.php?id=7

--->Hier gibts eine Hilfshotline.
Die Notfallnummern des Beraternetzwerkes Frauenworte e.V.:

Für Eltern, die ihr Kind durch Fehlgeburt, Frühgeburt oder Totgeburt

verloren haben, oder zu verlieren drohen.

01577 - 723 26 38

01577 - 925 09 30


Alles Liebe Apfel

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Hallo,
es tut mir sehr leid was deine Bekannte durchmachen muss/te.
Auch ich musste meine Tochter in der 21. SSW gehen lassen es ist noch nicht so lange her, am 04.12.09 Sie hatte eine schwere Fehlbildung der Nieren (Nierendysplasie/Potter IIA) und hatte keine Chance auf Leben, wir haben uns dann auch entschieden sie zu den Sternen gehen zu lassen.
Ich habe anfangs nach einen KS geheult. Ich wollte sie auf keine Fall "normal" entbinden. Aber alle Ärzte haben mir gesagt das es nicht möglich ist mit einem KS da die Gebärmutter noch viel zu klein wäre und es zu riskant wäre, auch wenn ich nochmal SS werden möchte.
Die Geburt wurde mit einem Zäpfchen in die Scheide eingeleitet und meine Emily wurde nach 15 Stunden still geboren.
Jetzt bin ich sehr froh das ich sie normal entbinden konnte. Ich hatte Zeit mich zu verabschieden und auch der Schmerz der Wehen hat mir "gut getan" Ich konnte sie nochmal sehen und sie war so wunderschön, konnte mich in aller Ruhe verabschieden. Ihre Geburt war das schlimmste aber auch gleichzeitig ein schönes Erlebnis, auch wenn man sich das nicht vorstellen kann.
Mit der Diagnose die eure Bekannte erhalten hat kenne ich mich nicht aus, aber ich hoffe sie bekommt alles genau erklärt und kann in Ruhe eine Entscheidung treffen.
Alles Gute und ganz viel Kraft wünsche ich euch.
LG
Petra

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