Wie verläuft eine Ausschabung?

Hallo,

wäre heute 10. SSW und habe heut erfahren, dass keine Herzaktivität zu sehen ist. Der Krümel wollte also nicht leben.

Bin nun ab heute krankgeschrieben und hoffe das es von allein abgeht. Ich muss am 11.01.2010 wie zu meiner Frauenärztin. Sie will schauen ob es abgegangen ist oder nicht. Wenn es bis dahin nicht abgegangen ist, dann muss ich ins krankenhaus. wie läuft so ne ausschabung ab? Wie lange muss man im krankenhaus bleiben? wie lange ist man danach noch krank geschrieben?

Danke für eure antworten.

Melanie mit Lea-Sophie an der Hand und #stern im herzen

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Hallo,

erstmal eine #kerze für dein Sternchen

Ich hatte eine AS in der 11ssw weil keine Herzaktivität mehr vorhanden war.
Es wurde Ambulant gemacht... ich war 2 oder 3 Stunden im Krankenhaus, wurde nach der Vollnarkose halt noch beobachtet und durfte dann nach hause.
Zuhause durfte ich dann 24 Stunden nicht alleine sein.

ZUr Krankschreibung kann ich dir leider nichts sagen.

Liebe Grüße, Christina mit Lea Sophia an der Hand und #stern Felix ganz fest im Herzen

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Hallo,

auch von mir erstmal eine #kerze für dein #stern und dir ganz viel Kraft!

Ich musste am 24.11. zur AS, da bereits zwei Wochen vorher ein MA festgestellt wurde und sich einfach kein natürlicher Abgang einstellen wollte (trotz Globuli und Medis). Das ganze wird normalerweise ambulant gemacht, alles in allem war ich 3 Std. im ambulanten OP-Zentrum. Nach der OP war ich direkt wieder wach und wurde noch eine Std beobachtet, danach durfte ich unter Begelitschutz von meinem Freund nach Hause. Da sollte man dann die nächsten 24 Std nicht alleine sein.
Körperlich ist das ganze - meiner Meinung nach - sehr gut zu verkraften, hatte danach lediglich ein leichtes ziehen wie bei der Mens und nur eine SB.

Ganz liebe Grüße,

Sandra

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Hallo,

erstmal tut es mir schrecklich leid sowas zu hören. Waren denn vorher schon Herzaktivitäten zu sehen??

Ich bin damals am sa ins KH mit schmierblutung, abends um halb zehn sagte man mir quasi zwischen tür und angel das ich ein sog. Windei habe und nicht wirklich schwanger bin und wir es am nächsten tag wegmachen. Am nächsten Tag musste ich von früh an gleich nüchtern bleiben, wurde vorsichtshalber nochmal US gemacht und als es sich bestätigt, musste ich so eine wehenauslösende Tabl. einnehmen und 2 std warten, aus den 2 Stunden wurden jedoch fast 12 std. abends um 20 Uhr (immernoch nüchtern) kam ich nach heftigster Beschwerde von mir und meiner Mutter endlich in den OP 30 min später war es fertig das war es. danach hatte ich noch leichte Blutungen und ich musste 2 Monate pausieren.

Hoffe das sich du dir jedoch so einen eingriff ersparen kannst, ist echt schrecklich sowas mitzumachen. Drück die Daumen das es bald wieder klappt.

LG

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ich hatte auch eine AS und muss sagen: für mich war es glaub ich besser so. Wäre mein Möppelchen von alleine abgegangen und ich hätte die Überreste sehen müssen - das hätte ich nicht verkraftet.
Körperlich hab ich die AS recht gut vertragen, Freitag AS und Mo konnte ich schon wieder arbeiten.
Die Belegschaft in der Ambulanten Klinik war übrigens absolut nett und zuvorkommend (musste nach der AS 2 Std. dort bleiben, dann konnte ich nach Hause).
Alles Gute wünsche ich und LG

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Ich war von 8 uhr bis ca 13 Uhr im Krankenhaus bzw. in einem ambulantem OP Centrum. Ich war die ganze Zeit nur am heulen, weil ich es nicht verstehen konnte, das das Herz nicht schlagen wollte. Als ich aus der Vollnarkose ausgewacht bin hab ich immernoch nur geweint. Auch ich musste 24 Stunden unter Aufsicht zu hause sein und durfte mich nicht groß bewegen. Krank geschrieben war ich 1,5 Wochen aber nur, weil ich psychisch so fertig war. Aber nach zwei Tagen könnte man wieder arbeiten gehen, wenn es einem gut geht.#blume

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Diese Erfahrung durft ich im Oktober in der 7. SSW machen.
Mittwochs war die Voruntersuchung mit US und Narkose-Gespräch. Ein Tag darauf bekam ich morgens eine Tablette die ich mir vaginal einführen musste. Diese sollte den Gebärmuttermund lockern.
Etwa 3 h danach kam ich in den OP. Im Vorraum bekam ich schon mal einen Tropf und wurde dann reingeschoben. Im OP waren alle sehr sehr bemüht (ich war super nervös, da allererste OP im Leben) und versorgten mich sehr lieb.
Dann bekam ich etwas zur Beruhigung und ein lieber Narkosearzt ließ mich durch eine Maske atmen und schwups war ich weg und wachte im Fahrstuhl wieder auf.
Eigentlich hilft man wohl im OP noch die Beine in die Schienen zu legen, aber das haben die Ärzte in der Narkose gemacht, da ich echt fertig war.

Danach war alles easy. 2-3 Tage abklingende Blutungen, keine Bauchschmerzen oder so. Ein paar h zur Kontrolle bleiben und dann unter Aufsicht nach Hause. Da ich in Elternzeit bin brauchte ich keine Krankmeldung.

Die erste Periode danach haben wir abgewartet, dann wieder losgelegt und ich bin wieder ss geworden. Bin jetzt in der 8. SSW, aber leider war heute keine Herzaktivität mehr zu sehen. Mein Baby will wieder nciht bleiben.

Daher werde ich die Prozedur wieder über mich ergehen lassen müssen.

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