Wissen eure Verwandten von eurem Abort ?

Da man ja eine #schwanger oft nicht so schnell herausposaunt grade weil in den ersten Wochen noch viel "schiefgehen" kann, würde mich mal interessieren ob ihr dann euren Eltern z.B. von der Fehlgeburt erzählt habt ?

Bei uns ist es so das die Schwiegereltern davon wissen, wir haben ihnen die Schwangerschaft an Sylvester erzählt um uns Ausreden wg Alkohol zu ersparen. Nun wissen sie natürlich auch von dem Abort, aber mit ihnen reden kann ich nicht darüber.
Da kommen nur so Sprüche ála "Kopf nicht hängen lassen, das passiert" :-[.

Meiner Mutter hatte ich die Schwangerschaft noch verschwiegen, weil sie bei der ersten so blöd reagiert hat und ich mir auch vorstellen konnte, das sie auch diesmal nicht begeistert sein würde.

Jetzt aber hab ich niemanden mit dem ich über den Abort auch mal länger sprechen könnte. Mit Menne ist es auch nicht so ganz einfach.

Lange Rede kurzer Sinn, wie ist das bei euch ?
Wem vertraut ihr euch an ?

Hibbel & #baby (21. Monate) & #stern (vor 2 Tagen in der 7.ssw gegangen)

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Hi

Es tut mir Leid, dass du nun auch eine Sternenmama bist!#schmoll#liebdrueck

Bei mir wissen es alle. Familie, Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn. Ich muss offen drüber reden können, sonst platze ich. #bla
Was die andern daraus machen, ist deren Sache.#cool

Lg Z.

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hallo

lass dich drücken #liebdrueck tut mir leid das du dein baby gehen lassen musstest!

hmm es gibt die vorgeschichte das ich erst ca 1 jahr mit meinen jetzt mann zusammen war da draus ist ein baby entstanden! erst hab ich es allen verheimlicht auch meinen mann und erst kurz nach dem ich beim fa war hab ich es meinen mann gesagt er war nicht so begeistert davon nach einer weile hat er sich doch gefreud! dann haben wir es auch familie gesagt! meine eltern haben nicht sonderlich gut drauf geantwortet ausser mit hm naja und was willst du mit einen kind wenn du nicht mal mit dir klar kommst! warn grad frisch zusammen gezogen hatte meine lehre erfolgreich beendet und das garnicht so schlecht! hatte ziemlichen streit mit meinen eltern also waren sie auch nicht begeistert! aber meine schwiegereltern sehr sie warnen voll aus dem häuschen und behandelten mich wie ein rohes ei!

2 tage bevor ich mein baby verlohr hab es angefangen mit bluten ich war darauf hin beim fa aber da war alles in ordnung ich bekamm utrogest und bettruhe! an den tag als es passierte wachte ich früh auf alles voller blut und ich hatte wahnsinnige schmerzen und ich wusste nicht was ich machen sollte! also bin ich aufs klo und nach einer weile bekam ich mein kind! bin dann völlig aufgelöst mit meinen mann ins kh wo man mich sehr unfreundlich behandelte und bekam eine as und durfte gegen mittag heim!
am abend nachdem ich wieder ein bisschen kraft hatte rief ich meine mama an und erzählte ihr es! naja dieses gespräch war nicht so der bringen! auch wochen und monate danach war dieses thema für alle abgehagt ausser für mich! aber das ist was anderes
meine schwiegereltern haben es im urlaub von meinen mann erfahren mein schwiegerpapa hat geweint das hat mich so gerührt er war auch der erste und eigentlich fast der einzige der mich einfach nur in den arm genommen hat und mir gesagt hat das es ihm leid tut ohne dumme sprüche!

hmm der rest der familie der hat nie mit mir drüber gesprochen! leider hätte in dieser schweren zeit gern meine mama an meine schulder gehabt die mich einfach nur drückt aber das kam nie von ihr!


wünsch euch alles gute und viel kraft

lg antje

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Hallo Du Liebe!
Also vor meiner FG wussten viele Menschen auch nicht, dass ich schwanger war, obgleich ich meine AS erst in der 15. Woche hatte. Habe das irgendwie nicht an die große Glocke gehängt.
Wenn mich aber in den folgenden Tagen nach der FG irgendeine Frau, Nachbarin, Mutter aus der KiTA .... ansprach, wie es mir geht, habe ich davon erzählt.
Und ich muss sagen, viele Frauen hatten volles Mitgefühl und einige sogar selbst eine FG erlebt.
In unserer Neubausiedlung habe ich z.b. mit vier Frauen darüber gesprochen, drei davon hatten selbst eine FG. Zwei Frauen hatten sogar 2 Fg`s jeweils in der 11. Woche.
Einen Tag nach der AS habe ich eine Frau aus der Kita per Auto mitgenommen und ihr davon erzählt und mich richtig ausgeheult. Ich muss sagen, das tat sooo gut!
Also ich kann nur Mut machen, darüber zu reden. Der Schmerz wird leichter, wenn er raus kann.
Viele lieben Grüße
jojo

4

Hallo,

also meine Verwandten wissen es nicht! Ich war ja noch ganz am Anfang der SS als es passierte und hatte es noch niemanden aus der Verwandtschaft gesagt, darüber bin ich irgendwie froh. Übermorgen feiert unsere Tochter ihren ersten Geburtstag und da wäre es doch schade, wenn dann die FG alles überschatten würde.
Außer meinem Freund wissen nur zwei gute Freundinnen was mir passiert ist. Mir reicht das.

LG :-)

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Tut mir leid, dass du nun auch zu uns gehörst #liebdrueck

Bei mir weis es fast jeder, da ich ja schon in der 15. SSW gewesen bin. Wir hatten es unseren Müttern und 2, 3 sehr guten Freunden in ca. der 7. oder 8. Woche schon erzählt (war das Geschenk für meine Mutter zum 50. Geb. :-( ), und als die 12 "kritischen" Wochen vorbei waren, hab ich es natürlich jedem erzählt, auch meinem Chef.

Am anfang fand ich es total schlimm, vorallem auch die mitleidigen Blicke, und die meisten wußten ja auch nciht, wie se damit umgehen sollen, aber im nachhinein bin ich froh, dass es viele wußten. So hatten viele auch Verständnis für meine lange Krankenzeit und meine Stimmungsschwankungen.

LG Simone mit #stern chen

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Hi Du! Lass dich erst Mal #liebdrueck

von meiner 1 FG wußte jeder bescheid, wir waren so glücklich das ich endlich Schwanger war, das wir es gleich herausposaunt haben. Die zweite SS haben wir eigentlich geheim gehalten. Nur meine Mutter wußte es. Schwiegereltern haben wir es auch noch nicht gesagt, weil da schon Sprüche kommen können. Den Abend bevor die Blutungen begonnen haben, ist meine Tochter die Leiter von ihrem Hochbett gefallen. Es war zunächst nicht schlimm. Morgens bin ich dann mit Blutungen und Jana mit einem dicken Fuß aufgewacht. Nun mußten wir beide ins KKH. Es blieb mir nichts anders übrig als Meine Schwimu anzurufen und zu fragen ob sie mit Jana zum Röntgen gehen kann, damit ich zur Gyn kann. So hat sie es erfahren. Das war letzte Woche Freitag. Am Montag waren die Blutungen stärker und ich bin wieder ins KKH. Ich mußte dort bleiben, mußte aber erst nach Hause um mit Jana alles zu klären und noch Termine abzusagen. Außerdem mußte ich noch ne Freundin anrufen, die hatte ein paar Tage vorher Tupperparty und ich sollte eigentlich an dem Tag die Sachen abholen und bezahlen. Ich habe ihr gesagt das ich nicht kommen kann da ich ins KKH muß. Ich hatte mir vorher eine Ausrede überlegt, aber da ich meine Freunde nicht anlügen kann, habe ich ihr die Wahrheit erzählt, natürlich habe ich vergessen ihr zu sagen das sie den Mund halten soll. Jetzt weiß es so ziemlich das ganze Dorf.

Dumm gelaufen.

Ui ganz schön viel erzählt #hicks

LG Micha

7

Ich habe schon beides erlebt: bei der ersten FG wussten es jede Menge Leute. Vorteil war, dass ich mit vielen reden konnte, Nachteil war, dass eben viele Kommentare kamen, die ich damals als total unpassend empfand (und die es sicher auch waren).

Bei der zweiten FG wusste es niemand (außer meinem Mann), ich habe es dann noch einigen Freunden erzählt, mit denen ich gut über sowas reden kann.

Ich bin nun wieder ss und froh, dass ich es so gemacht habe, weil schon nun oft der Spruch kommt "ihr seid aber mutig". Bla bla.

Den Hit hat kürzlich eine Kollegin gebracht als es um die Planung eines Projekts ging ... da hat mein Chef mich für Juli vorgeschlagen und ich musste eben sagen, dass ich dann hoffentlich nicht mehr da bin (Mutterschutz). Sagt sie vor allen Kollegen "mit deiner Vorgeschichte wäre ich mir da nicht so sicher". Das war einer der Kommentare, die einen total tief ins Herz treffen. Ich bin froh, dass sie nichts von der zweiten FG weiß, wer weiß erst, was sie dann gesagt hätte (und solche Leute gibt es leider überall).

Wir haben unsere Sternchen bei meinen Großeltern im Grab mitbegraben und kürzlich erst hat eine Kollegin über jemanden gelästert, der das gemacht hat. Auch da war ich froh, dass ich nichts erzählt hatte.

Fazit: Ich habe diese SS so lange geheimgehalten wie es ging und es ging mir wirklich besser dabei. Das Problem ist auch, dass, wenn viele es wissen, es so zum Selbstläufer wird und es dann Leute wissen, die dann glauben, was sagen zu müssen (eine Ex-Kollegin hat mich beim Metzger in der Warteschlage angesprochen). Ergo: Nicht alle Leute haben Takt und bevor ich mich fürchte, an der falschen Stelle von den falschen Leuten angesprochen zu werden, sage ich nun lieber nichts.

Anne

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#danke
euch allen für eure Antworten

#klee

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hi tut mit leid wegen deinem krümel.

ich habe unsere tochter in der 22ssw gehen lassen müssen.!! bei mir weiss es jeder meine mutter war vier tage lang wo ich in den wehen lag mit meinem mann dabei.
ich kann immer mit meiner mutter reden. und mit anderen familienmitglieder auch. meine freunde usw. wissen auch alle bescheid und ich habe geredet wann ich es wollte wenn sie es nich hören wollten hatten sie pech. aber bis jetzt hat mir jeder zugehört auch wenn ich es zehntausendmal erzählt habe sie würden alle zehntausend mal nochmal zuhören.

es wichtig das du reden tust sonst plazt du irgendwann und das ist nicht gut. finde ich sehr schade von deinem mann das er dich dabei nicht wirklich unterstüzt!! meinen mann und mich hat das nur noch mehr zusammen geschweisst!

ich wünsche dir viel glück und ich zünde ganz viele #kerze#kerze#kerze#kerze für unsere #stern#stern an!!

lg niko mit #sonneschein Angelo (4) ganz fest an unserer hand und #stern mariella ganz tief in unserem #herzlich

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