Ich hoffe ich bin hier richtig, Frage zum Umgang mit Totgeburt

Guten Morgen ...
ich wusste nicht im welchen Forum ich schreiben soll, hier oder in Trauer und Trost ich habe mich für dieses entschieden...
folgendes ist passiert:
bei uns in der Krabbelgruppe ist eine Mama die am 20.12. ihr 2.Kind per KS entbinden sollte, alls war immer bestens ... Kind gesund und alles vorbereitet, 5 Tage vor dem KS ist das Kind gestorben#heul, am KS Termin musste sie ihr Baby zu Grabe tragen, morgen ist nun nach den Ferien das erste mal weider Krabbelgruppe und mir grault es vor morgen :-(
Per SMS hat sie bei einer aus unserter Truppe gebeten sie nicht darauf anzusprechen...ich respektiere diesen Wunsch natürlich auch, aber ich mache mir gerade gedanken darüber wie die Situation sein wird wenn sie morgen reinkommt,meist kommt sie etwas später als die anderen, wir sitzen dann da im Kreis, sie kommt rein, alles wird sie anschauen...jeder weiss bescheid...keiner sagt was...für mich ne ganz grausige Vorstellung...kann man denn einfach so weitermachen als sei nichts passiert?
Versteht mich bitte nicht falsch ich will nicht in sie*eindringen* oder so, aber diese Situation ist doch fürchterlich, oder mache ich mir jetzt unnötig nen Kopf?
Vielleicht kann mir dazu jemand was sagen!
Wie geht man damit um?

LG Andrea

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ich denke mir das sie von selbst anfangen irgendwann.....und dann braucht sie menschen die ihr zuhören.morgen wird es im allgemeinen sehr besch......
werden.wird sie überhaupt da sein?wenn ja versucht dann doch einfach diese beklemmende situation zu überspielen.ansonsten weiß ich keinen rat denn ich habe von anfang an viel und gerne über meine maus gesprochen.lg django

5

ja das ist es ja, ich weiss nicht ob sie da sein wird, aber ich mach mir halt meine Gedanken wie es wird wenn sie da sein wird...da die SMS rumging gehe ich mal davon aus das sie wieder kommen wird...allein der grossen schwester zur liebe
LG Andrea

2

Bei mir in der Firma hat eine Kollgin mit der ich viel zu tun hatte im 6. Monat ihr Kind verloren. Wir wurden alle zusammengerufen und unser Chef bat uns auf Ihren Wunsch hin, daß Sie nicht darrauf angesprochen wird. Ich hatte auch etwas Sorge ihr das erste Mal zu begegnen, aber ich habe mich einfach ganz normal verhalten und sie tat auch, als wäre nichts gewesen.

4

Ich danke dir für deine Antwort
Ich werde auch versuchen mich so zu verhalten als wenn nichts gewesen wäre aber ob mir das gelingt weiss ich nicht, ich werde ihr aber zu verstehen geben wenn sie reden will kann sie es mit mir...ich werde ihr die Zeit geben die sie brauch...vielleicht kommt sie ja dann von alleine
eine echt trarig-schwierige Situation :-(

LG und danke
Andrea

3

hi,ich kenne das gefühl was du meinst..im märz ist der sohn einer freundin an meningokokken gestorben..er war allerdings schon 19 jahre alt...ich hatte auch immer angst vor dem tag an dem sie wieder ins mütterzentrum kommt...naja,irgendwann war es halt so weit..ich war geschockt als sie in der tür stand...ganz bleich und fertig...
ich habe gar nix gesagt...wir sind irgendwann zusammen raus und sie fing von allein an zu erzählen...
danach war es auch in ordnung wenn wir uns sahen,wir haben häufig darüber gesprochen...
geh einfach ganz normal mit ihr um...gerade weil sie das ja will...entweder sie kommt allein auf euch zu mit diesem thema oder eben nicht...

LG

desiree

6

auch dir danke für deine Antwort...
ich werds versuchen so normal damit umzugehen wie möglich!
Vielleicht mache ich mir ja auch viel zu viel gedanken und es kommt alles ganz anders...ich werde ihr Zeit geben von sich aus was zu sagen
LG Andrea

7

Schreib doch ein paar Zeilen in eine Karte und gib sie ihr, wenn die Krabbelstunde zu Ende ist. So mußte sie nicht darüber sprechen, bekommt aber trotdem das Gefühl vermittelt, dass man in Gedanken bei ihr ist!

LG
Kristina

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Hallo Andrea,

ich kann dir nur sagen wie ich es aus meinen Augen sah als ich meine zweite Tochter Lea in der 36ssw still geboren habe. Viele Menschen drehten sich weg oder lauften davon als sie mich sahen weil sie nicht wussten was richtig war. Mir tat es aber weh. Ich hatte viel lieber die was mich einfach so umart haben oder gefragt haben ob sie mir helfen können. Mir tat das reden gut.
Man muss nicht umbedingt was sagen aber eine umarmung und das gefühl zu bekommen jemand ist für dich da tut gut.

Morgen wird sicher ein verkrampfter tag denn nicht nur für dich und den anderen auch für ihr.Denn sie muss stark sei für ihr Kind.
Wenn du dich fühlst sprich sie an,sag ihr wie leid es dir tut und wenn sie mal hilfe braucht du bist für ihr da.Den kleinen nach Hause zu bringen usw.
Ich wünsche ihr viel Kraft für die Zukunft und leider ist es kein leichter weg aber man lernt damit zu leben.
Auch dir alles gute


lg karin mit Sara an meiner Hand und Lea tief in meinen Herzen

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dank dir für deine Antwort...ich würde sie auch gerne umarmen ... ich warte einfach mal ab wie die ganze Situation morgen wird, wer weiss vielleicht kommt sie ja auch noch gar nicht...wir werden sehn wie es sich ergibt
LG und für dich auch alles Gute
Andrea

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Guten morgen!

Ich finde es gut das du dir gedanken darum machst!also ich selbst habe am 4.11.2007 meinen kleinen engel verabschieden müssen.ich war in der 40 woche also 2tage vor dem entbindungstermin...es war grausam..verhalte dich ganz normal..mir sind viele leute aus dem weg gegangen.das war sehr schlimm für mich..aber ich kann es auch gut verstehen was soll man sagen?viele haben gesagt du kannst ja noch ein anderes kind bekommen..nein in meinem fall nicht meine gebärmutter musste entfernt werden also keine kinder mehr...und mein kind kann keiner ersetzen..wenn du fragen hast schreib mir einfach ich freue mich...
lg vanessa

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