Hilfe - das Schlafthema nimmt kein Ende - kann/sollte ich etwas „verbessern“? LANG

Liebe Mamis,

ich habe hier schon ganz tolle Tips zu einzelnen Themen bekommen!!!
Jetzt muss ich aber doch nochmal die Gesamtsituation zum Schlafen darstellen...

Erstmal das Tolle: heute könnte der 3. Tag ohne Einschlafschreien werden 🙏🏽😍 Mausi ist heute 13 Wochen und vielleicht sind wir da endlich durch...

Trotzdem bin ich körperlich inzwischen total am Ende und das schlägt mir inzwischen auch ziemlich auf die Nerven.
Mausi schläft tagsüber nur in der Trage (ganz selten klappt mal 30 Minuten Federwiege). In der Trage schläft sie aber auch recht leicht und ich kann mich weder setzen noch irgendwas machen, weil sie sonst wach wird (auch auf dem Pezziball). Also stehe ich ca. 4-5 Stunden über den Tag verteilt mit ihr in der Trage im Schlafzimmer, Wippe hin und her und lese dabei oder bin am Handy.
Durch das Stehen und Wippen schmerzen meine Beine und Füße inzwischen sehr (vielleicht auch weil ich nicht mehr ganz frische 37 bin 😅🤷🏽‍♀️) und ich kann mich so leider auch garnicht von den Nächten erholen... die sind nämlich auch richtig hart... sie kommt alle 2 Stunden (ich stille voll; nachts im Liegen; sie schläft neben mir im Elternbett) und letzte Nacht schlief sie ab 4:00 garnicht mehr richtig (ich vermute die Verdauung)...auch Trage um 4:30 und Pezziball um 5:30 haben nicht mehr viel gebracht...
Ich gehe inzwischen schon abends direkt mit ihr schlafen, damit ich zumindest ein bisschen Erholung bekomme.
Abends ist sie ab ca. 18:30 müde... findet aber auch erst nur in der Trage in den Schlaf und gut ablegen lässt sie sich meistens erst nach 20:00 (gestern hat erst der 3. Ablegeversuch um 20:45 geklappt).

Da sowohl die Nächte als auch die Tage für mich körperlich so anstrengend sind, komme ich langsam an meine Grenzen... nachts bin ich inzwischen genervt und gereizt, wenn sie wach ist, was mir schrecklich leid tut... und ich habe auch Angst, dass sie das merkt... meine Bewegungen, wenn ich sie hochnehme, ablege, in die Trage nehme etc. sind deutlich angespannt und genervt und garnicht mehr liebevoll... auch wenn ich das so nicht möchte...
Da ich tagsüber in ihren Schlafphasen zu nix komme, muss ich das Nötigste (Essen, Zähneputzen, Duschen, Toilette und mal eine Wäsche) in ihren Wachphasen machen... was mir auch wieder leid tut, weil ich mich dann weniger mit ihr beschäftige und ich möchte so gerne die Wachphasen mit ihr genießen... da ist sie nämlich so süß... aber da hetze ich dann durch die Gegend...😔🤷🏽‍♀️

Sagt mir, kann ich was an dieser blöden Situation ändern???
Und wenn ja, was???
Und meint ihr, es ist für die Kleine sehr schlimm, wenn ich nachts so gereizt bin??? Ich habe echt Angst, dass sie das doll merkt...

Mein Mann arbeitet seit 10 Wochen wieder und zwar sehr viel... Familie haben wir auch nicht in der Nähe, die mal helfen könnte... meine Freundinnen arbeiten alle (deren Kinder sind schon etwas älter)...

Wird eins von beidem (die Nächte oder die Tage) von alleine irgendwann besser???

Ich habe schon überlegt, ob es für uns beide ruhiger wäre, wenn sie im Beistellbett schläft (der Topper unseres Boxspringbetts scheint mir manchmal nicht optimal für die Maus), aber ich möchte ihr natürlich auch Nähe geben, wenn sie die braucht...

Sagt mir, was kann ich ändern oder verbessern??? (Schnulli nimmt sie kaum🤷🏽‍♀️).

Eure Todmüde Marla🙋🏽‍♀️

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War bei mir genau so. Verbessern konnte ich nichts. Im Bett oder Kinderwagen tagsüber schlafen klappte so ab 5-7 Monaten. Nachts kämpfen wir immer noch, aber es gibt auch Phasen, wo es leicht besser ist, so dass ich nicht komplett zusammenbreche. Habe keinen Tipp, ausser durchhhalten....Es wird von alleine mal besser werden, immer wieder noch mit einschlafstillen im Bett probieren, am Tag, zB, damit sie im Bett einschläft. Und auch den Kiwa in bestimmten Abständen nehmen, mit Trage als Backup. Irgendwann wird es akzeptiert werden.

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Lieben Dank für deine Antwort!😚 ich bin ja schon froh, wenn mir jemand sagt, dass es von alleine irgendwann besser wird, auch wenn das noch dauert...
Aber dann habe ich nicht die ganze Zeit das Gefühl ich mache irgendwas verkehrt oder müsste irgendwas besser machen...
Ok, dann versuche ich es einfach immer wieder und halte so lange einfach durch 😄😅🙈

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Wäre es eine Option, nachts auf abgepumpte Milch umzusteigen und das am Wochenende deinen Mann übernehmen zu lassen? Damit du wenigstens zwei Nächte mal Schlaf bekommst? Ansonsten empfehle ich fürs Einschlafen leichtes Pucken, wenn es schwerfällt, und bei uns kam der Finger statt des Schnullers zum Einsatz. Das Abtrainieren war bisschen nervig, aber wir hatten keine Wahl.

Ansonsten würde ich aus der Not eine Tugend machen und einfach während der Phasen mit der Trage spazierengehen. Ich war eeeendlos mit dem Kind draußen und hab mir dann unterwegs ein Eis geholt oder so...das war dann wenigstens ein kleiner Lichtblick im täglichen "Ich bin müde, ich will schlafen, mich nervt alles nur noch, ahhhhhhh!" :-D

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Das mit dem Rausgehen und dem Eis mache ich auch so😂😂😂ist eine super Motivation! ... Es ist immer ein guter Tag, wenn ich mit geputzten Zähnen, frischen Klamotten und einem friedlichen Baby vor die Tür komme.

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Lieben Dank für deine Antwort!😚 garkeine schlechte Idee mit dem Abpumpen! Manchmal sieht man vor lauter Müdigkeit solche Lösungen einfach selbst nicht mehr🙈 zumal die Maus schon 3-4mal das Fläschchen genommen hat z. B. wenn ich ohne sie zum Arzt bin und der Papa da frei nehmen konnte...
Ich werde das mal verfolgen hier zu Hause 😊

Und ja, bisher bin ich gerne mal mit ihr raus in der Trage, nur beim letzten Mal war ich Schlaf so schlecht, dass sie sofort wach wurde als ich raus bin und nicht mehr eingeschlafen ist (wir wohnen halt auch in der Stadt und es ist leider eher laut...also nicht so schön Feldrand oder so 😅)... und da mir Mausis Schlaf heilig ist, habe ich mich seitdem nicht mehr raus getraut mit ihr schlafend... aber vermutlich ist das blöd und ich muss es einfach wieder probieren 🤷🏽‍♀️

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Unser 2. Kind war ja 24/7 Nähe-Kandidat und lebte tagsüber monatelang in der Trage.
Jedoch habe ICH mir die Freiheit genommen und mich mit ihm in der Trage auch hingesetzt. Sorry, aber da musste er durch. Habe ihn dann mit „Schschsch“, Popo klopfen und leicht mit dem Oberkörper wippend beruhigt bekommen (er nahm bedauerlicherweise anfangs auch keinen Schnuller). Sein großer Bruder wurde zu diesem Zeitpunkt ein Schulkind und bei den Hausis wollte ich neben ihm SITZEN und nicht störend rumlaufen.
Außerdem wollte ich im SITZEN essen.
Am Sofa konnte ich mit hochgelegten Beinen und an die Rückenkissen gelehnt mit ihm in der Trage so auch schlafen.
Auch HH habe ich mit ihm in der Trage gemacht. Geht alles 👍.
Denk dran, bei einer bedürfnis-orientierten Erziehung geht um die Bedürfnisse ALLER und da muss man halt mal Kompromisse finden.

Alles Gute für euch 😘.

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Lieben Dank für deine Antwort!😚 ja, ich weiß auch, dass meine Gereiztheit daher rührt, dass ich auf der einen Seite total übermüdet bin, aber auf der anderen Seite auch über jedes meiner Bedürfnisse hinweggehe... und ich habe mich natürlich auch schon gefragt, wie ich Stunden im Schlafzimmer stehen sollte mit Baby in der Trage, wenn ich noch ein größeres Kind hätte...
Du hast wohl recht, ich muss mal schauen, dass ich da doch irgendwie Kompromisse finde, so dass es mir dabei etwas besser geht... zumindest mal sitzen 🙏🏽😬

Popoklopfen im Herzrhythmus mag meine auch total 😁 und dabei denke ich dann an die Szene aus Dirty Dancing, in der Jonny seinem Baby den Takt zeigt und auf seine Brust klopft und „Gogong“ macht😅 (wenn jemand die Szene kennt😁)... um mich ein bisschen bei Laune zu halten 😄

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Huhu,

Unsere kleine Maus ist 12 Wochen und Abends wird fleißig geschrien und ablegen vor 20.30 auch keine Option. Gestern brauchte ich auch 3 Versuche, wenn ich das so lese ist es genauso wie bei uns. Abends bin ich mittlerweile als etwas gestresst von dem weinen weil ich immer Hoffnung hab es ist vllt bald mal vorbei und dann schreit sie doch wieder 🙈

Durchhalten, ich weis es kann soviel schlimmer sein denn wir haben noch einen großen und der ist der schlechteste Schläfer ever heute noch mit 2 1/2, heute Nacht hat er wieder geweint und geschrien, meine Aufgabe ruhig bleiben und bitterlich hoffen das die kleine nicht wach wird dadurch da wir alle in einem Bett schlafen 🙈

Also ich hab 2 Jahre lang mit einem Baby in der Trage gelebt der Tag und Nacht darin war weil man ihn nicht ablegen konnte da versuch ich das jetzz einfach positiv zu sehen und nimm mir auch den Mut raus immer wieder mal zu versuchen die kleine in den Buggy zu legen oder in die Federwiege, sie meckert auch als aber das darf sie solange sie nicht schreit lasse ich sie bis sie meist immer einschläft.

Ich hab sehr lange gebraucht um zu verstehen das auch ich meine Auszeit brauche und da muss das Kind ein bisschen mitziehen, immerhin tun wir auch alles für die Kinder. Meistens ist es nur bis sie sich daran gewöhnt haben und es nicht mehr anders kennen wie z.B in der Trage zu schlafen ;) So sind wir jetzt z.B am KiWa dran jeden Tag ein bisschen aber es wird man muss manchmal ein bisschen durchsetzen für sich auch wenn man denkt die Kinder leiden was meist nur an der Umstellung liegt.

Ich wünsche euch alles alles gute und hoffe ihr findet euren Weg, du darfst mir auch gerne Privat schreiben falls du jemand zum reden brauchst das tut mir z.B auch immer sehr gut 😊❤️

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Lieben Dank für deine Antwort!😚 Oh ja, das abendliche Schreien hatten wir seit der 3. Lebenswoche hier auch...richtig schlimm und hysterisch und mit Riesen Kullertränen und ich habe so mitgelitten... die letzten Wochen hatten wir dieses Schreien eigentlich vor jedem Schlafen...auch tagsüber, wenn ich sie in die Trage genommen habe 🙈 aber oh Wunder... auch heute zum 2. Schläfchen kein Mucks von der Maus... und die letzten 2 Tage eigentlich auch nur mal ganz kurz ein kurzes weinen...aber kein brüllen...also das zähle ich nicht😊...
Ich hoffe sehr für Euch, dass das bei Euch jetzt auch aufhört...🍀 ich weiß das ist so schlimm ...

Aber uiuiuiiii, das klingt ja echt anstrengend mit Eurem Großen (also kleiner Großer ☺️ ist ja auch erst 2 1/2☺️)

Das mit dem Mut rausnehmen muss ich echt noch lernen! Da unsere Maus vor jedem Schlafen so geschrien hat bisher, war da bisher einfach nix möglich... aber vielleicht wird das ja jetzt 🙏🏽 ich muss es wohl einfach auch immer wieder probieren... bin da aber echt noch ängstlich und vorsichtig, dass sie nicht wieder so schreit 🙈

Ja, eine kleine Auszeit tut so gut! Ich war gestern 10 Minuten alleine draußen als mein Mann zu Hause war und habe mit Kopfhörern 2 Lieder ganz laut gehört 😄 das sind meine Auszeiten bisher... aber das alleine tut schon mal gut.
Aber vielleicht ist unsere Maus ja jetzt doch bald soweit, dass sie da auch ein bisschen mitzieht und wenigstens ab und zu mal Federwiege oder Kiwa klappt 🙏🏽

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Bei uns würden die Nächte sehr viel besser als Herr Wurm mit 3 Monaten ins eigene Zimmer gezogen ist.
Vorher am liebsten die ganze Nacht an der Brust und seitdem nur noch 2-3 mal die Nacht. Er geht um 19 Uhr schlafen, kommt meistens um 21,23 und 2 Uhr das 21 Uhr ist nicht immer.
Um 6 ist er dann fertig 🙆🏼‍♀️🙈 aber nun gut. Ich ha auch 😋

Tagsüber wurde mit der Zeit besser.

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Ich klink mich mal kurz ein: darf ich mal fragen, wie du den Kleinen abends ins Bett bringst? Einschlafstillen geht ja dann wohl nicht? Ich bin recht ratlos, wie wir mal dahin kommen sollen, dass er im eigenen Bett schläft 🙈

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Doch wir haben ein kleines Sofa im Kinderzimmer stehen da sitze ich drauf stille ihn und lege ihn wenn er schläft dann in sein Bett.
Neuerdings trinkt er, dockt dann ab will den Nucki und schläft dann angekuschelt an der Brust selbstständig ein. Da habe ich aber nichts gemacht das hat er von ganz allein gemacht.

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Also erstmal: Ja, es wird besser werden. Tage und Nächte. Versprochen 😉

Und voll gut, dass die abendlichen Schreistunden scheinbar besser werden. Meine Große war da auch eine Meisterin drin 🙈 Wunder dich nicht, wenn deine Tochter ab und an doch nochmal abends schreit. Wir hatten manchmal solche „Rückfälle“, langfristig wurde es aber immer weniger und hörte dann ganz auf.

Ansonsten plädiere ich ebenfalls dafür, deine eigenen Bedürfnisse nicht zu vergessen. Das ist mir nämlich beim ersten Kind auch oft passiert. Jetzt, bei Nummer 2, achte ich immer auf folgendes, wenn sie länger meine Zuwendung (stillen, trösten, Einschlafbegleitung etc.) braucht:

- sitze / liege ich bequem?
- ist die Temperatur angenehm für mich?
- muss ich vorher nochmal aufs Klo? 😅
- brauche ich noch Essen/ Trinken?
- ist mein Handy geladen oder habe ich was anderes zur Beschäftigung (Buch etc.), wenn sie zum Beispiel auf mir schläft?

Das sind basale Grundbedürfnisse und bevor die nicht befriedigt sind, darf meine Tochter ruhig auch mal ein paar Minuten meckern.
Den Tipp, sich etwas zu gönnen wie zum Beispiel Eis, ist auch super.
Nachts würde ich (!) nur bei Krankheit des Kindes aufstehen und so eine Action wie Trage usw. machen. Ansonsten wird im Bett getröstet, damit ich meine Kräfte schonen kann.
Wenn es irgendwie geht, hol dir noch mehr Unterstützung (Mann, Freunde am Wochenende, nicht-stressige Verwandtschaft, die mal ein paar Tage zu Besuch kommt und dir hilft, www.wellcome-online.de, Haushaltshelfer wie Trockner, Staubsauger-Roboter, Supermarkt-Lieferdienste etc).

Und ansonsten: Durchatmen, durchhalten, Schoki essen 😉

Liebe Grüße 🤗
(Übrigens geschrieben mit meiner einen Monat alten Tochter auf mir, die heute Vormittag ausschließlich an der Brust schlafen möchte. Ich sitze gemütlich auf dem Sofa, hab grad was gegessen und mein Freund hat mir noch eine große Flasche Wasser gebracht, bevor er zur Arbeit ist. Sobald sie tief schläft, mach ich mir ne Serie an 😅)

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Lieben Dank für deine Antwort!😚 ja, ich weiß, ich habe meine eigenen Bedürfnisse total vernachlässigt, weil mir der Schlaf unserer Kleinen so heilig wurde in der Hoffnung, dass sie dann weniger schreit... dafür habe ich alles getan bzw. tue es ja noch...
Jetzt wo sie „ganz frisch Schreifrei“ ist vorm Einschlafen habe ich innocent Angst vor Experimenten, glaube ich (wobei ich mit gelegentlichen Schreirückfällen umgehen könnte...hoffe ich 🙈 Babys schreien ja nunmal...)... aber ja, vermutlich habe ich durch ihr Schreien immer so (mit)gelitten, dass ich mich jetzt einfach zu wenig traue...
Ich werde mal versuchen zumindest auf diese Grundbedürfnisse wieder zu achten! Du hast ja recht☺️

Du sagst, Du würdest nachts nicht aufstehen mit schuckeln und tragen und so...
Aber was mache ich denn, wenn sie im Bett immer wilder wird, sich langsam reinsteigert und es einfach nicht so aussieht als wûrde sie jemals wieder schlafen?????
Ich habe einfach Angst, dass sie dann Stunden wach liegt und sich hin und her wirft und dann natürlich übermüdet den absoluten Schreikoller bekommt...

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Na ja, dass gilt ja nur für mich und meine Kinder. Will sagen, mit einem anderen Kind müsste ich es vielleicht auch anders machen.

Aber ich sehe das Stand jetzt so: wenn das Kind nachts im Bett immer mehr schreit und sich reinsteigert habe ich die Wahl, mit ihm liegen zu bleiben (selbstverständlich mit Körperkontakt) oder mit ihm aufzustehen und in Aktion (Trage, Pezziball etc.) zu treten. Beides tröstet das Kind, bei beiden Varianten ist man für es da. Vielleicht schreit es bei der ersten Variante mehr und länger (aber das müsste man mindestens ein Mal ausprobieren, um das zu behaupten!).
Aber ich schone bei Option 1 definitiv meine körperlichen Kräfte. Für mich ganz persönlich ist Option 1 auch die mental entspanntere Variante. Ja, vielleicht ertrage ich dann mehr Geschrei. Aber ich bin nicht ständig im Zugzwang zu überprüfen, ob meine Methode (zum Beispiel Trage) grad noch gut ist oder ob ich wechseln sollte. Ich habe gar keinen Druck und muss nichts anderes mehr machen. Nur bei dem Kind liegen, es trösten (nochmal: Körperkontakt) und warten, dass es aufhört. Und es wird irgendwann aufhören!!
Für andere Menschen mag Option 2 die psychisch stressfreiere sein, weil sie das Gefühl haben, etwas tun zu können und weil das Kind vielleicht etwas weniger schreit. Mir geht das aber wie gesagt nicht so.

Teste dich doch mal vorsichtig an alles ran (wage einige Experimente! Selbst wenn die schief laufen ist ja nicht alles direkt kaputt!) und erobere dir ein paar Freiheiten und ordentlich Selbstfürsorge zurück. Hast du dir verdient, nach dem harten Einsatz, den du für deine Tochter bereits gezeigt hast! Ich bin sicher, dass du eine ganz tolle Mama für sie bist 😊

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Hallo Marla,

warst du mit ihr mal beim Osteopathen?
Ist zwar eine andere Baustelle, aber mein Sohn übergibt sich sehr, sehr viel. Ich habe immer gedacht, dass mein Baby halt ein Spuckbaby ist. Jetzt haben wir herausgefunden, dass er wahrscheinlich von der Geburt ein Problem am Nacken hat und nach 2 Behandlungen ist es schon besser geworden. Der Körper ist so komplex, vielleicht hat sie was was sich aufs Schlafen auswirkt?

LG!

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Huhu☺️ ja, wir waren schon dreimal beim Osteopathen und sie hatte angeblich „immer wenig“... sie sagte am Montag ein viertes Mal bräuchten wir eigentlich nicht kommen, außer wir hätten in einem Monat das Gefühl, dass doch noch was gravierendes wäre...
Sie meinte nur unsere Maus hätte noch etwas Spannung im Bauch, was sich schlecht auf den Schlaf auswirken könnte... und hat versucht das zu lösen bzw. angeblich wird das mit zunehmendem Alter ja auch noch besser mit der Verdauung 🤷🏽‍♀️

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Bei uns genau so. Aber letztendlich fand ich es gut das ich alles machen musste als er wach war, denn darauf läuft es eh hinaus 🤣
Meiner ist 12 Monate und am besten schläft er in der Trage - also kriegt er das auch 😊😊

Was mir geholfen hat - akzeptieren!!:)

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😄 ja das stimmt... darauf läuft es eh hinaus... schläft dein Kleiner denn inzwischen zumindest manchmal woanders tagsüber?

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Ne bei mir nicht, nur in der Trage.
Bei anderen Personen ja, aber dafür nicht so gut und lange.
Deshalb find ich es gut das ich eine Methode habe das er so gut schläft 😊😊

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Schritt Nummer 1: Dein Mann reduziert Stunden.
Schritt Nummer 2: Dein Mann unterstützt dich.

Du kannst nicht mehr. Es ist eine wahnsinnig anstrengende Zeit. Ich gehe davon aus, dass er das Kind auch wollte? Also ist er nachts dran. Babys brauchen mit 13 Wochen nicht mehr alle 2 Stunden Nahrung. Sie brauchen Nähe, die kann dein Mann ihr auch geben. Also soll er nachts aufstehen und sie durch die Gegend tragen. Ich verstehe nicht, warum das deine Aufgabe sein soll, immerhin machst du das ja schon den ganzen Tag.

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Lieben Dank für deine Antwort!😚 Ich weiß eigentlich hast Du recht! Aber wenn ich sehe wieviel mein Mann arbeitet habe ich ein richtig schlechtes Gewissen ihn nachts einzuspannen 😬 aber ich habe ihm jetzt schon gesagt, dass es am Wochenende auf jeden Fall mehr sein muss! Und mit dem Abpumpen (das war ein Tip weiter oben) muss ich mich auf jeden Fall auch nochmal beschäftigen, damit er mich mehr unterstützen kann!😊
Und ja, unsere Maus ist ein Urbia-Ss-Forum-Wunschkind mit Urbia-Kurve und Clearblue-Ovu und viel Liebe gemacht 😄

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