Eure Erfahrungen: Vom Wenig- zum Normalschläfer?

Hallo zusammen,

das Thema Schlaf begleitet uns schon eine ganze Weile. B. schläft seit seiner Geburt eher wenig. Anfangs waren es maximal 12 Stunden in 24 Stunden, mittlerweile sind wir bei 9-10 Stunden. Davon finden 7-9 Stunden in der Nacht statt. B. geht gegen 19:30 Uhr ins Bett. Meistens wacht er nach seiner ersten Schlafphasen nochmal auf, manchmal auch öfter. So ab 21:00 Uhr schläft er dann aber meistens erstmal ein paar Stunden, im Schnitt bis 1 Uhr. Dann ist er 1-3 Stunden wach, im Anschluss schläft er nochmal ein bisschen. Gegen 5 Uhr ist die Nacht dann beendet.

Wie soll das nur weitergehen? Ich kenne viele andere Baby-Mütter und bei keinem der Kinder ist es nur annähernd so. Klar: Manche Kinder schlafen durch, manche werden ein, zweimal die Nacht gestillt, mit Fläschchen gefüttert oder neu beschnullert. Manche wachen „schon“ um 6 Uhr auf, manche schlafen bis 9 Uhr. Ganz unterschiedlich. Aber das, was bei uns JEDE NACHT abgeht, kennt jeder nur aus besonders schlechten Nächten, wenn 100 Schübe und Zähne zusammenkommen.

Ich bin vollkommen durch. Ich habe bereit ALLES zurück gestellt, ganz im Dienste des Schlafes meines Sohnes und meines eigenen Schlafes. Sobald B. schläft, nutze ich die Zeit, um das Allernötigste zu erledigen (Wichtiges mit meinem Mann besprechen, Essen, Duschen) und gehe dann ins Bett. Mein Hobby, das leider am Abend stattfindet: Gecancelt. Freunde nach 18 Uhr treffen: Kam seit Geburt nicht mehr vor. Sinnlose Freizeit/Film schauen/Buch lesen...: Findet nicht mehr statt.
Ich bin so frustriert. So unglaublich frustriert.

Leider gibt es irgendwie keine Lösung, die für etwas Entlastung sorgt: B. akzeptiert nur mich zum Schlafen/Einschlafen, mein Mann arbeitet viel und kann nur begrenzt nachts mithelfen, keine Großeltern o.ä. in der Nähe...
Aber es hilft ja nichts. Irgendwie muss ich da durch. Ich kann die Situation nicht ändern.

Lange Rede, kurzer Sinn: Mich würde interessieren, ob jemand von euch Erfahrung gemacht hat mit so einem Wenigschläfer und ob daraus auch irgendwann ein „Normalschläfer“ geworden ist!? Oder ist der wenige Schlaf (7-9 Stunden nachts) so geblieben? Falls es sich gebessert hat: Kam das Mehr an Schlaf in der Nacht, sobald die Tagschläfchen passé waren oder hat sich das unabhängig davon verändert? Wie war allgemein die Entwicklung? Ab welchem Alter wurde es denn besser, sofern es überhaupt besser wurde?

Wäre echt toll, wenn ich von euch ein paar Erfahrungsberichte abgreifen könnte. Wie gesagt, ich kenne leider sonst niemanden mit ähnlichen Schwierigkeiten... Mir geht’s nicht darum, dass ein Baby oder Kleinkind ein paar Mal die Nacht wach wird, das ist kein Problem. Mir geht’s um den WENIGEN Schlaf, der langes Nachts wach sein und frühes Aufwachen mit sich bringt.

Danke schon mal!

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Hallo,

Du, dass ist viel zu wenig. Klar hat jedes Kind ein anderes Schlafbedürfnis, aber es gibt schon so mindest Werte. Besorg Dir Mal eine Schlafberatung. Das Baby braucht ja den Schlaf fürs Gehirn.

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Laut Kinderarzt ist das noch im Normalbereich und nicht weiter besorgniserregend. 🤷🏻‍♀️

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Hallo! Meine Maus ist jetzt 11 Monate alt, seit Geburt eine extrem schlechte Schläferin...längere Schlafphasen - nada, in der Nacht alle 1 bis max 2 Stunden wach, die 2 Stunden wenns gut lief, Nacht oft zw 5.20 u 5.45 beendet.
Ich bin die einzige die sie abends ins Bett bringen kann, keine abendlichen Aktivitäten ABER seit kurzem hat sie in der Nacht 1 längere Schlafphase von 3 bis sogar 1x 3,5 Stunden und wacht erst um 6 auf, das kam von selbst! Um 6 muss ich aufstehen wg der Arbeit, mein Mann ist daheim.
Was ich dir sagen will ist, es ist so hart, unglaublich, aber die Babys werden älter und warum auch immer klappt es plötzlich besser! Ich hab viel erfolglos probiert bos aufs komplette abstillen, nichts hat gefruchtet. Drück dir Daumen dass es besser wird!!! LG miamare19

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Vielen Dank! Ja, du hast es auch nicht einfach... Ist denn der Schlaf an sich auch mehr geworden oder hat sich das Ganze nur sozusagen verschoben?

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Ja, ist tatsächlich mehr geworden - immer 10,5 bis 11 Stunden in der Nacht, 1bis 2,5 am Tag😊

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Huhu,

ich fühle mit dir... Und kann leider nicht sooooo viel Hoffnung machen. Mein Sohn ist auch ein Wenigschläfer. Immer schön gewesen. Er ist jetzt 3,5 Jahre alt und bisher hat sich das nicht geändert. Er ist jeden Morgen zwischen 5 und 5.30 wach. Heute schon um 4.40 Uhr. Es wurde erträglicher als er nachts nicht mehr regelmäßig aufgewacht ist, aber generell schläft er einfach nicht so viel. Mittagsschlaf gibt es schon länger nicht mehr. Wir haben aber inzwischen seine Zubettgehzeit auf 19 Uhr vorgezogen (also 19 Uhr schlafen) und haben dadurch mehr vom Abend. Ich drück die Daumen, dass es sich bei euch etwas besser einpendelt und er zumindest nachts nicht mehr so lange wach ist. Ich weiß wie sehr das schlaucht.......

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Ja , so ähnlich ist es bei meinem 3,5 jährigen auch. Es bessert sich, insofern, dass der Schlaf irgendwann regelmäßiger wird und für uns Eltern auch erholsamer. Seit er 2 ist, komme ich auch wieder zum schlafen. Ich warte sehnsüchtig auf den Kindergartenplatz, denn wenn er in der Kita einschläft, wird die Nacht zum Tag 😀. Er braucht immer noch weniger Schlaf als Gleichaltrige, aber es wird angenehmer.
Er hatte übrigens auch immer wieder diese Phasen, in denen er nachts stundenlang wach war. Das ist wirklich anstrengend. Wir haben sogar eine schlafberatung kontaktiert, als er 1,5 war. Es war nur kurzzeitig besser, weil er einfach jedweden Rhythmus wieder gesprengt hat 🤷🏽‍♀️ aber einen Versuch ist es immer wert.
Noch eine gute Nachricht: das zweite Kind muss nicht genauso schlecht schlafen 😀 meine kleine Maus schläft um Längen besser, obwohl ich nichts wirklich anders mache.

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Meiner hat auch immer noch Nächte wo er ewig wach ist, aber nur noch ganz ganz selten. Es wird wirklich besser, man muss nur Geduld haben. Und mit manchen Gegebenheiten muss man sich leider auch arrangieren, dann wird es auch weniger anstrengend.

Und du hast recht: nur weil das erste Kind ein schlechter Schläfer ist, muss das zweite nicht auch so sein :)

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Wie alt ist dein Sohn? Wie sind die Tagschläfchen gestaltet? Ist er denn ausgeschlafen tagsüber? Also ist er fit wenn er um 5 aufwacht? Ich meine auch 9-10 Stunden für den ganzen Tag ist wenig. Aber es kommt drauf an, wenn er schon 2 ist wäre es was anderes wie zb 8 Monate. Wie ist die schlafsituation? Wie schläft er ein?

Ich hatte eine schlafberaterin bei uns die bedürfnisorierntiert arbeitet und fand es sehr hilfreich. Auch wenn ein Baby wenig Schlaf braucht, kann man die Qualität schon verbessern. Nachts aufwachen und wach sein zb, und häufiges nächtliches erwachen.

Bei uns hat zb geholfen das eigene Bett einzuführen, und die einschlafhilfen zu reduzieren, also das Baby schläft im Bett ein. Nicht alleine! Wir hatten große Probleme mit dem einschlafen und durchschlafen. Habt ihr das alles schon ausprobiert?

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Vielen Dank für deine Hinweise! Mein Sohn wird nächste Woche neun Monate alt. Tagsüber schläft er noch ein- bis zweimal für ca. 30 Minuten, entweder auf dem Arm, in seinem Bett oder im Kinderwagen. Er kann eigentlich überall ganz gut pennen. Gut, einfach hinlegen und tschüss funktioniert nicht, das erwarte ich von einem Baby auch nicht. Aber stillen und/oder kuscheln genügt, dass er danach auch selbst in seinem Bett einschläft. In der Regel zumindest 😅. Er schläft seit einem Monat die erste Runde in seinem Bett in seinem Zimmer, danach hole ich ihn zu mir. Es macht grundsätzlich keinen Unterschied, ob er in seinem Zimmer oder bei mir schläft, das habe ich schon alles ausprobiert. Sicherlich gibt es Kinder, die weniger Begleitung brauchen, aber ich finde sein Verhalten eigentlich ganz altersgemäß... Schnuller nimmt er übrigens nicht.
Wenn B. wach ist, ist er bestens gelaunt. Er mach nicht den Eindruck, als wäre ihm der Schlaf zu wenig. Er ist super entwickelt, ist offen, agil und lacht viel. Also tagsüber kommen wir super klar 😃.

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Hallo!
Meine große (3) braucht auch immer schon wenig schlaf. Zwischen dem 3 und 7 Monat hatte sie eine Phase in der sie halbstündig wach geworden ist.
Bei uns wurde es mit dem abstillen etwas besser. Sie hat sich selbst mit etwa 11 Monaten abgestillt. Da dürfte sie einen etwicklungssprung gemacht haben. Mit etwa 15 Monaten hat sie dann den mittagsschlaf gestrichen. Da wurde es wieder etwas besser. Sie hatte aber bis zwei auch noch sehr viele Nächte wo sie stundenlang wach war in der nacht. Es war aber so, dass sie relativ regelmäßig eine gute Nacht und dann wieder zwei schlechte hatte. Da konnte man dazwischen etwas Luft holen.
Seit sie etwa 2 1/2 ist hat sie deutlich mehr gute als schlechte Nächte.
Sie braucht jetzt aber schon wieder seit Monaten oft 1 bis 1 1/2 stunden zum einschlafen. Sie wehrt sich sehr gegen den Schlaf auch wenn sie müde ist. Kurz vorm einschlafen reißt sie sich selber wieder hoch.
Ich glaub ehrlich gesagt, dass das was genetisches ist (bei uns zumindest). Mit meinem Mann muss ich auch immer "streiten", dass er schlafen geht auch wenn er müde ist. Sonst muss ich alleine schlafen gehn und mir am nächsten Tag anhören, wie müde er ist🤣🙈
Die kleine hatte von Anfang an ein ganz anderes schlafverhalten. Sie ist die meiste Zeit nur ein bis zwei Mal die Nacht aufgewacht. Das schlecht schlafen kam bei ihr erst jetzt um den ersten Geburtstag 🙈 aber ich hoffe das ist nur ein Phase ist, auch wenn die jetzt schon über zwei Monate geht🙈
Lg

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Sie war übrigens mit etwa einem Jahr auch bei um die 10 stunden. Laut unserem KiA auch gerade noch ok. Jetzt schläft sie 10-11 Stunden.

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Danke für deine ausführliche Antwort! Ja, den Eindruck, dass das was mit Veranlagung zu tun hat, habe ich auch. Mein Mann hat auch so einen leichten Schlaf - mit dem Unterschied, dass er es auch ohne mich schafft, wieder einzupennen 🙈😁.

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Guten Morgen,

wir haben auch so einen "Wenigschläfer". Schon seit Geburt schläft er übern Tag verteilt immer weniger als diese netten Grafiken so als Schlafbedarf angeben. Jetzt muss ich ehrlich sagen, dass ich mir über die Anzahl der Stunden nie so richtig Gedanken gemacht habe. Bei uns ist es aber so, dass er zwischen den Schläfchen und auch gleich morgens immer super gelaunt ist und auch zwischen allen Schläfchen immer seine 3 Std. schafft. Er ist 8,5 Monate alt und schläft innerhalb 24 Std meistens zwischen 11,5 und 12 Std. Davon 9 Std nachts. Wir sind aktuell noch bei 3 Schläfchen tagsüber da er spätestens 7 Uhr aufsteht. Haben schon versucht ihn abends einfach früher hinzulegen aber das endete genau wie bei euch in ständigem Aufwachen und der ein oder anderen Turnstunde nachts. Ich habe dann ein paar Tage aufgeschrieben wie viel er tagsüber und nachts schläft (nachts reine Schlafzeit und nicht die wachstunden) und außerdem hatten wir ihn zufällig an meinem Geburtstag mal später im Bett und was war : er hat direkt ohne aufwachen gleich 7 Std geschlafen, gestillt und nochmal 2,5 Std. Er geht aktuell jetzt wieder etwas später ins Bett, meist zwischen 20 und 21 Uhr. Natürlich hätte ich ihn auch lieber eher im Bett und natürlich auch länger.... Aber aktuell klappt es nicht anders. Die nächtlichen Turnstunden waren schlimmer 😩.

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Hallo! Das mit dem später ins Bett bringen hatten wir auch schon ausprobiert, aber zum einen kriege ich meinen Sohn gar nicht so lange gezogen (höchstens mit sehr viel Ablenkung) und es bringt dann auch keine nennenswerte Veränderung. Leider.

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Mein Sohn ist auch ein Wenigschläfer, laut Schlafprotokoll oft 10,30 Std in 24 Std mit 8 Monaten. Sehr oft aufwachen tut er auch. Das aufwachen wird sicher mal besser werden, aber die Schlafmenge ist oft schon angeboren. Daher finde ich, dass dein Kind zu früh ins Bett geht. Hier haben wir bessere Nächte, wenn erst nach 21 Uhr Bettzeit ist. Ich mag aber auch nicht früh aufstehen, 8 Uhr ist für mich perfekt.

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Danke für deine Erfahrung! Leider kriege ich meinen Sohn in der Regel nicht so lange gezogen. Gegen 18:30 Uhr/19:00 Uhr fängt er an, mir so langsam klar zu machen, das er müde ist. Das tatsächliche Einschlafen ist dann häufig nochmal ne andere Sache, aber spätestens ab halb acht hat er das ganz dringende Bedürfnis zu stillen, zu kuscheln und zur Ruhe zu kommen. 🤷🏻‍♀️ Natürlich hatten wir auch mal Abende, wo er aus irgendwelchen Gründen erst später ins Bett ging. Da waren die Nächte dann aber leider auch nicht besser. 😕

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Na logisch, wenn er um 5 aufsteht...Man könnte Schritt für Schritt versuchen, die Wach/Schlafzeit nach hinten zu schieben, das dauert mehrere Wochen.

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Bei uns wurde es mehr Schlaf.
Nachts hat unsere Tochter eigentlich gut geschlafen, ca. 10 Stunden mit etwa 3 Unterbrechungen in der Nacht,also effektiv zwischen 9 und 9.5 Stunden würde ich sagen.
Diese Unterbrechungen dauerten mal nur 10 Minuten, mal auch eine Stunde, das war aber die Ausnahme.

Dafür hatte sie mit 6 Monaten aufgehört, tagsüber zu schlafen,höchstens mal ein kurzes Nickerchen in der Trage und nur an der frischen Luft bei Bewegung.

Heute ist sie 15 Monate alt und schläft nachts von momentan 20h/21h bis 7h, manchmal 8h. Manchmal mit einer Unterbrechung zum Trinken, sonst nur mal kurz wach um den Schnulli zu suchen und sie schläft mittags z. T. 2 Stunden,wenn wir neben ihr im Bett liegen.

Insgesamt wurde der Schlaf viel besser und mehr mit der Zunahme an Mobilität und Aktivität

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Dann habe ich ja noch Hoffnung 🙈. Vielleicht wird es besser, wenn er erstmal läuft.

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Vielleicht mal den Schlafplatz „checken“ bzgl Wasseradern.
Wir machen nachts zb noch zusätzlich das WLAN aus. Das strahlt nämlich extrem und Babys reagieren oft sehr heftig auf den Elektrosmog.
Seit dem schläft unsere Maus ein klein wenig besser.
Und ich ein kleines bisschen hilft schon 😊

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B. schläft eigentlich überall schlecht, egal ob bei uns oder wenn wir bei Familie oder im Urlaub sind. Aber das mit dem WLAN ausstellen kann man ja auf jeden Fall mal probieren 😊.

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