Wochebettbetreuung / Hebamme nötig auch noch beim 2. Kind

Hallo!

Ich habe einen Sohn im Alter von 3 Jahren. Im Dezember kommt unser zweites Kind.

In der 18. Woche hab ich mich nach einer Hebamme umgeschaut zur Wochenbettbetreuung.
Eine sagt mir auch bedingt zu (könne vielleicht nicht täglich vorbeikommen).

Der Gedanke an die Hebamme von meine Sohn ist so schlimm das ich am liebsten garkeine möchte. Andererseits aber was ist wenn sich nicht alles gut zurückbildet oder der Nabel bei der Kleinen nicht gut verheilt??
In dem Fall dann in der Klinik melden??

Möchte nach 3 Tagen auch nach Hause aber lassen die einen Heim auch ohne das man eine Nachsorgehebamme hat??

Versteht mich nicht falsch. Ich weiß man hat ein Recht darauf einen Hebamme zu bekommen aber in mir sträubt es sich einfach wenn ich wieder an eine Hebamme denke die sagt sie kommt morgens und dann wird es abends oder eben die sehr bestimmend ist und ich es so machen muß wie sie es wünscht.

Lese viel und komme damit ganz gut damit zurecht. Zumal ich hab schon ein Kind und bin nicht mehr so unerfahren und zur Not gibt es noch Foren ;-)

Gruß kesto

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Hallo,
in welcher SSW bist du denn? Such doch einfach so lange nach einer Hebamme, bis du die "richtige" gefunden hast oder wende dich an eine Hebammenpraxis mit evtl. mehreren Hebis.
Wenn du eine gefunden hast, schildere ihr die Probleme, die du mit der vorherigen gehabt hast. Ich denke auch beim zweiten Kind kommen immer mal wieder Fragen auf, besonders wenn etwas anders ist als beim ersten.
Es gibt auch die Möglichkeit in der Geburtsklinik die Nachsorgehebamme in einer Hebammensprechstunde unverbindlich kennen zu lernen, manche von denen machen auch Nachsorge... Ich denke es lohnt sich ein bißchen zu suchen.
Lg, Tanja

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Hi,

ich hatte bei meinem Sohn auch eine Hebamme. Als der Kleine und ich aus dem KH kamen, hatte meine Hebi noch Urlaub und eine Vertretung kam vorbei. Als die weg war sagte ich nur zu meinem Mann: Ich hoffe die andere ist besser. Die vertretung war echt der Graus:-[. Aber ich hatte Glück und meine eigentliche hebi war super nett.

Jetzt beim zweiten Kind hab ich sie auch wieder angerufen und gefragt wegen der Nachsorge.

schau Dich doch sonst einfach mal noch ein wenig bei Dir um. Und treff Dich auf´n Kaffee mit ihr zwecks kennenlernen.

LG
punktolino mit Leon (19 Mon) und Finn (31+1) inside

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Nochmal Hallo,
hab gerade gesehen du hast im Dezember Termin, da sollte die Suche nach einer Hebamme zur Nachsorge noch gut möglich sein. Viel Glück!

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Hallo,

ich kann dir nur zu einer Nachsorgehebamme raten.

Nach meiner ersten Entbindung hatte ich einen Wochenflussstau und musste mit einer Gebärmutterentzündung ins KH. Da hatte ich keine Hebamme, die nach mir schaute und bekam halt irgendwann ohne Vorwarnung hohes Fieber...
Das hieß dann eine Woche KH mit Antibiotika und anderen Medikamenten.

Beim zweiten Kind hatte ich eine Hebamme. Nach einigen Tagen meinte sie - hm, da stimmt was nicht... wieder Wochenflussstau, aber dank Hebamme so früh erkannt, dass ein paar Globuli und Hirtentäschelkrauttee von ihr ausreichten - ich musste NICHT wieder ins KH.
Außerdem hatte sie alle möglichen Tricks auf Lager, die mir den Milcheinschuss deutlich erleichterten...

Ich hab jetzt auch beim dritten Kind wieder eine Nachsorgehebamme - ich finde, es lohnt sich.

LG Ulrike 32.SSW

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Ich fand es gut, auch nach der 2. Geburt eine Hebamme zu haben. Lerne die Hebamme vorher kennen, dann weißt du vorher schon ob sie dir sympathisch ist. Das finde ich am allerwichtigsten. Wenn ihr euch gut versteht. Dann ist das alles gar nicht schlimm, sondern eher angenehm.
Obwohl ich schon eine Tochter habe gab es auf einem wieder viele Fragen nach der Geburt meines Sohnes. Das hätte hier das Forum echt gesprengt ;-)
Außerdem war er ein Frühchen, wog keine 2400g als wir aus der Klinik kamen und es war mir einfach sicherer, das er jeden Tag von ihr angeschaut wurde.
Meine Hebi hat übrigens immer eine ungefähre Zeit gesagt, also zwischen 9 und 11 Uhr oder so. Das hat immer geklappt. Einmal hat sie angerufen, dass sie es nicht schafft. Das fand ich ok. Außerdem hatte ich ihre Handynummer, da hätte ich im Zweifelsfalle immer anrufen können, wann sie denn bei mir ist.
Alles Gute für die Geburt
Lg
Tina mit Maren(7) und Jan (13Monate)

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ich würde auch eine andere Hebamme suchen, es sind ja nicht alle gleich und am besten, du sagst gleich, was du möchtest und was nicht.
ich habe mir auch eine nachsorgehebi besorgt und wir haben uns schon vor der geburt kennengelernt. sie war so nett, sie hat mir nochmal das atmen erklärt (sonst wär ich wieder aufgeschmissen wie bei 1. mal)

die lassen einen mit sicherheit nach Hause, auch wenn du keine Hebi hast. wenn du früher gehen willst, dann musst du vorher nur abklären, wer die U2 bei deinem Wurm macht.

noch eine schöne Schwangerschaft!!!!

lg tina + phil (2 j.) u. vivi (5 mon.)

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Hallo,

ich hatte bei der ersten SS auch eine Hebi zur Nachsorge, ich hab die genommen die direkt in meiner Nähe wohnte und war auch nicht ganz zufrieden mit ihr. Von wegen kommt 10 Tage lang, 2x war sie da und beim dritten Mal (hatte Stillprobleme) hat sie mich mit ner Telefonberatung abgespeist.

Diesmal lasse ich die Vorsorge schon von ner Hebi machen (alles außer US) und bin sehr zufrieden damit. Sie ist in ner Hebammenpraxis, kommt aber zu mir nach Hause. In der Praxis hab ich als Geburtsvorbereitung einen Qigong-Kurs bei ner anderen Hebamme, die finde ich genauso sympathisch und lasse von ihr gleich die Vorsorge mitmachen (braucht die andere nicht extra zu mir kommen). Ich kann mich diesmal gar nicht entscheiden welche ich zur Nachsorge nehmen soll, fühle mich rundum sehr gut betreut (FA hab ich am neuen Wohnort noch keinen gefunden mit dem ich zufrieden bin, geh am Montag zum US in eine andere Praxis und bin schon gespannt was mich dort wieder erwartet).

Also nicht gleich aufgeben, sind nicht alle gleich. Und wenn Du nicht gleich die richtige findest, dann kannst Du jederzeit wechseln! Ich hab schon 3 Stempel von versch. FÄ im Mutterpass - na und?

LG Tanja

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