Nur Reboarder oder doch zuerst eine Babyschale?

Hallo!

Ich bin ja noch recht frisch schwanger, aber mache mir halt schon - auf Grund diverser Erfahrungen aus der ersten SS - Gedanken wegen dem Autositz fürs Baby. Für meine Tochter hatte ich damals eine Babyschale, die zwar sehr praktisch war, da man sie auch mal auf den Kinderwagen aufsetzen konnte. Allerdings war sie dann mit gut 8-9 Monaten auch schon rausgewachsen, da sie recht groß war/ist und sie bekam dann einen Kindersitz (keinen Reboarder)...

Nun gibt es ja diese Reboarder, die man von Geburt an verwenden kann bis das Kind ca. 4 Jahre alt ist und die auch super sicher sein sollen. An sich eine super Sache und wäre nun auch meine 1. Wahl, aber: man kann sie ja nicht wie die Babyschale auch mal auf das Kinderwagengestell aufsetzen! Und wenn das Baby im Auto einschläft, dann kann man es nicht einfach samt Schale in die Wohnung tragen...

Es widerstrebt mir aber beides zu kaufen und viel Geld für eine gute Babyschale "rauszuwerfen", obwohl ich dann ja einen Reboarder habe, den ich theoretisch auch verwenden könnte. Wie habt ihr das denn geregelt? Habt ihr Babyschale oder gleich Reboarder vorgezogen oder doch beides gekauft? Und wenn ja, warum?

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Im Reboarder, den wir haben als Nachfolgesitz von Cybex, wäre unser Baby unter gegangen trotz Newborneinsatz.

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Ich würde mich immer wieder für eine Babyschale entscheiden, genau aus deinen genannten Gründen. Zudem nehme ich die Schale auch einfach, wenn ich mit ihr zum Arzt gehe oder wenn ich jemanden besuche. Rein ins Auto und raus aus dem Auto. Ich müsste sonst permanent den Kinderwagen mit Wanne dabei haben und sie jedes mal umsetzen, die Schale ist da wesentlich komfortabler finde ich.

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Babyschale mit Isofix kostet halt locker mal knapp 300€...

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Vielleicht verkauft in deinem Umfeld jemand eine gebraucht, dem du vertrauen kannst, dass sie unfallfrei ist?
Oder du kaufst die Basisstation gebraucht und die Schale neu.

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ich bekomme das 5. baby und möchte nicht auf die möglichkeit verzichten, den babysafe mit in die wohnung zu nehmen, damit er nicht so eisekalt ist oder im sommer brütend heiß. ich finde das verhältnis babykörper/kindersitz schon beim folgesitz manchmal schwierig wenn der sitz sehr aufgeheizt oder durchgekühlt ist und da man ihnen ja auch nicht zu viel anziehen kann damit der gurt noch passt finde ich es in den ersten monaten praktisch den sitz in der wohnung aubewahren zu können.

wenn wir irgendwo aussteigen und einen kinderwagen auspacken, lagere ich das baby auch um und ersapre ihm in der regel das weiter im babysitz sitzen müssen, diese babyschale+kinderwagen-sache brauche ich daher nicht und finde die oft auch ungeeignet.

und beim schlafenden kind... die 5 minuten weg vom auto in die wohnung machen den kohl ja nicht fett.. oder lässt du etwa das baby in der babyschale dann studenlang weiterschlafen!? dann würde ich dir zum reboarder raten, dem babyrücken zuliebe...

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Meistens ist meine Tochter nach dem Babyschwimmen im Auto eingeschlafen und da sind wir über mehrere Monate wöchentlich hingegangen. Da war sie aber auch schon knapp 5 Monate alt und hat nicht länger als 1 h am Stück geschlafen, dafür aber öfter am Tag. Da habe ich sie dann tatsächlich zu hause die restliche Zeit in der Babyschale weiterschlafen lassen - war dann ja sowieso nicht mehr so lange, aber wenn ich sie aufgeweckt habe, gab es jedes Mal ein riesen Geschrei und sie war dann sehr unleidlich...

Ich weiß ja nicht wie das 2. Kind wird - jedes Baby ist ja anders von den Schlafgewohnheiten her ;-) Eine Babyschale ist natürlich auch praktisch, wenn man zum Kinderarzt muss. Da darf man nämlich leider mit Kinderwagen nicht in die Praxis rein, sondern muss den draußen stehen lassen. Und nicht jedes Kind mag die Trage (auch so eine Anschaffung, die meine Tochter wohl vollkommen überflüssig fand *g*)

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beim kinderarzt hab ich den babysafe auch getragen, einfach weil das platztechnisch da immer eng ist, wobei es ja seit corona auch ihne volle wartezimmer geht...

meine hätten sicher auch gerne mal im babysafe weitergepennt. gibts aber nicht. das schleicht sich ein und ruck zuck hast du so einen "der eben nur" im babysafe schläft" wenn es die option gar nicht erst gibt, können sich die kinder auch nichts angewöhnen.

aber ja, kann jeder halten wie er will. ich geh aber auch nicht alle paar tage so lange mit der babyschale außer haus, dass sie da nennenswert schlafen sollten/müssten.

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Danke für eure Antworten und Einschätzungen.

Momentan tendiere ich tatsächlich dazu, für den Anfang eine Babyschale anzuschaffen und später dann einen Reboarder - trotz der zusätzlichen Kosten. Eine Babyschale ist halt einfach sehr praktisch im Alltag, auch wenn man natürlich vermeiden soll das Kind zu lange in der Babyschale liegen zu lassen (also für einen Spaziergang lohnt es sich dann m. E. schon den Kinderwagen mitzunehmen. Was ich meine sind kurze Strecken z.B. vom Auto zur Kinderarztpraxis oder wenn man mit dem Auto zum einkaufen fährt und das Baby mitnehmen muss, aber es noch nicht sitzen kann - da ist eine Babyschale halt schon sehr praktisch).

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Diesbezüglich kann ich auch wieder den Cybex empfehlen. Die Autoschale kann man in eine liegende Position ziehen. Optimal, wenn man mal in der Stadt was besorgt oder auch zum Arzt muss mit Kinderwagengestell. Optimal.

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Und wenn man nicht so viel ausgeben möchte, die Gold oder Silver Seire sind auch mehr als in Ordnung. Die Liegefunktion ist zwar super, aber jeden Tag braucht man die nicht und dafür ist aber die Schale auch schwer.

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Wir hatten die cybex cloud z mit Basis. Die ist teuer, würde ich aber immer wieder nehmen. Man kann die Schale außerhalb des Autos in eine Liegeposition klappen, so dass das Baby flach liegt. Das habe ich gemacht wenn ich schnell kurz was einkaufen wollte oder wenn Sie im Auto eingeschlafen war, habe ich sie so zu Hause stehen lassen bis sie aufwachte.
Inzwischen fährt sie im sirona z. Den Cloud z habe ich für 180€ weiter verkauft, die Basis Station kann man für den Reboarder nutzen, die kauft man also nur einmal.
Der Reboarder ist zwar zugelassen an Geburt aber es empfiehlt dir niemand. Die gurte sind für ein neugeborenes viel zu groß. Ich hätte meine maus da nie vernünftig anschnallen können.
Aus diesem Grund rät dir auch jeder zur Babyschale.

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Ah zu spät gelesen. Habe ähnliches gerade auch geraten. Cybex 👍👍👍👌👌

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Hallo,
Ausversehen bin ich auf Baby Vorbereitung gekommen, aber möchte dennoch antworten. Mein Sohn wird bald 2 :)

Wenn ich eins nach unserem Unfall gelernt habe (Sohn war da wenige Wochen alt), dann ist meine Priorität Nr. 1 die Sicherheit!
Man gibt so viel Geld für Müll aus, bzw Dinge die die Welt nicht braucht! Schnullerketten mit Name, das xte stofftier mit Name, 30 bodys weil sie ja im Angebot waren und und und.

Wir hatten für den Anfang den maxi cosi, der ja nach dem Unfall umgetauscht werden musste! Und ca ab dem 11. Monat einen Reboarder. Ja er war teuer (ca 450€) und das hat für den Moment auch weh getan! Aber der Sitz rettet unter Umständen das Leben meines Kindes. Das wurde mir nach dem Unfall wirklich bewusst wie schnell das geht.
Einen Sitz kann man sich auch wünschen oder alle Familienmitglieder schmeißen zusammen 💪

Der maxi cosi ist natürlich für den Anfang praktisch, wie du schon sagtest, wenn sie doch mal einschlafen kann man sie inkl Sitz aus dem Auto nehmen...
Wie du das handhaben willst liegt an dir oder euch :)

Aber bitte überlege dir, für was du dein Geld ausgeben willst. Es gibt so tolle gebrauchte Sachen für Babys und Kinder.
Aber ich gebe direkt mehrere Stimmen ab für die Schale (aus praktischen Gründen) und später für einen reboarder (aus Sicherheitsgründen)! 💪💪🍀

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Wir haben uns gestern genau die gleiche Frage gestellt und werden bei Baby Nummer 2 auch zuerst die Babyschale verwenden und später den Reboarder kaufen, den wir jetzt schon für den Großen nutzen (bsafe izi). Die Babyschale ist einfach unschlagbar praktisch, das Baby darf weiterschlafen wenn man das Auto verlässt und man muss nicht jedes Mal Tragetuch oder Kinderwagen auspacken.

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Ich habe damals auch hin und her überlegt. Letztendlich haben wir dann eine Babyschale gekauft und es war echt gut so. Wir hatten die Joie I-Gemm. Die ist bis zu einer Körperlänge von 85 cm. Damit konnten wir diese wirklich bis zum 1. Geburtstag und darüber hinaus nutzen. Schön war natürlich, solange Zwergi noch nicht laufen konnte, dass man sie im Haus schon darin "parken" konnte. Auch beim Arzt unentbehrlich, fand ich. Sonst habe ich sie aber nicht mit der Schale rumggeschleppt, da ging es immer in Tuch oder Trage. Den Reboarder hatten wir erst als Folgesitz. Theoretisch war der auch ab Geburt zugelassen. Aber ich fand die viel zu steil für ein Neugeborenes. Der Sitzverkleinerer konnte das kaum ausgleichen. Letztendlich hatte sich der Reboarder für uns kaum gelohnt, da unsere Maus nur bis knapp zum 2. Geburtstag rückwärts fahren konnte. Sie hatte eine Reiseübelkeit entwickelt und da war rückwärts fahren gar nicht förderlich. Zudem ist sie echt flott gewachsen, dass der Reboarder schnell nicht mehr zu ihren Proportionen passte. Jetzt haben wir einen Römer Avansafix, ebenfalls die i-Size Variante. Der sollte nun bis zum Ende der Sitz Zeit reichen. Als Fazit lässt sich sagen, die Schale und dann der Umstieg zum Römer wäre für uns klüger gewesen. Der Reboarder war für uns ein Reinfall.

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Ich würde immer eine Babyschale bevorzugen. Abgesehen vom praktischen Aspekt (rausnehmen und auf dem Kinderwagen), sitzen kleine Babys in der Babyschale viel besser als im Reboarder, da die Position deutlich flacher ist. Klar, die Babyschale ist nicht ewig nutzbar, von Cybex gibt es aber z.B. Schalen, die bis zu 13kg oder 87cm nutzbar sind, sicherlich vorausgesetzt, dass es ein schmaleres Kind ist. Danach kann man auf die gleiche Basis den Reboarder der gleichen Serie nehmen, so spart man sich mindestens eine Isofix-Station und hat definitiv eine gute Schale.

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