Baby Nummer zwei - wie verkauft man es dem "Großen"?!

Wir bekommen im Februar unseren zweiten Sohn. Da ist unser Großer dann gerade 2. Wie habt ihr das gemacht? Freu mich über Tipps und Tricks.

Folgende Ideen haben wir:
- Geschenk vom Baby an den Großen
- Babypuppe für den Großen zum nachspielen
- Möglichst den Tagesablauf beibehalten wie das ich ihn selbst in die Kita bringe (obwohl ich ihn erst mal vielleicht mit Zuhause lassen werde, da mein Mann auch Elternzeit hat).

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Das mit den Geschenken finde ich komisch....er bekommt doch einen kleinen Bruder "geschenkt" - wir haben vorher Bilderbücher angeschaut, wo ein Geschwisterchen kommt.

Das war quasi die Vorbereitung und als das Baby da war haben wir die Großen einfach miteinbezogen. Sie durften helfen und während des Stillens / Fütterns wurde auch was vorgelesen.

Außerdem haben wir darauf geachtet das, falls das Babygeschwister was zur Geburt geschenkt bekommt, auch die Geschwister eine Kleinigkeit bekommen (halt notfalls von uns), so ist es gar nicht erst zu Eifersüchteleien gekommen.

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Wir haben nichts weiter groß gemacht, ihr einfach nur erzählt das ein Bruder im Bauch wächst, sie war bei der Geburt auch gerade zwei, und ein Buch haben wir uns immer angeschaut. Bei der Geburt selber war sie allerdings dabei, ok das kommt nicht für jeden in Frage ich weiß. Bei uns hat alles gut funktioniert, der Übergang war fast reibungslos.

http://www.amazon.de/Wieso-Weshalb-Warum-13-kleinen/dp/3473332658/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1448366165&sr=8-1&keywords=woher+die+kleinen+Kinder+kommen

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Meine Tochter wird zweieinhalb sein, wenn sie im Mai große Schwester wird. Wir haben ihr das gerade erzählt und momentan kann sie noch nicht so richtig viel damit anfangen, obwohl sie sprachlich schon echt weit ist, viel versteht und sich sehr für Babies und Puppen interessiert.

Ich glaube nicht, dass sie etwas zur Geburt geschenkt bekommt, was vom kleinen Geschwister sein soll ... Das ist mir irgendwie zu unlogisch.
Ich könnte mir vorstellen, dass sie für ihre Babypuppe irgendwas bekommt, so dass sie dieselben Sachen machen kann, wie ich mit dem Baby (Tragetuch, Windeln, Schnuller, was auch immer ...).
Insofern finde ich die Idee gut, dem großen Kind eine Babypuppe zu schenken. Da kann ich übrigens (auch wenn ich diese Puppen eigentlich früher nie sonderlich mochte) die Baby Born empfehlen, da ihr Neugeborenenwindeln passen und auch ganz kleine Frühgeborenenklamotten.

Ich glaube, wegen der KiTa lasse ich meine Tochter dann selbst entscheiden. Wenn sie erstmal zuhause bleiben möchte, dann darf sie das, wenn sie in die KiTa gehen möchte, darf sie das natürlich auch. Ich würde sie aber wohl nicht einen ganzen Monat zuhause behalten, sondern vielleicht maximal 2 Wochen.

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Hallo!

Wir haben damals beim Großen, er war 5 Jahre als sein Bruder kam, nichts besonderes gemacht.

Wir haben ihm erklärt, das die Geschenke die zur Geburt eventuell geschenkt werden, wie Geburtstagsgeschenke sind, weil sich die Familie freut, das ein Baby geboren wurde. Und es war auch vollkommen okay für den Großen, weil er die ja damals auch bekommen hat.

Nun ist es so, das der Große bald 8 wird und der Mittlere fast 3 ist, auch jetzt machen wir darum kein Tam Tam... Der Mittlere bekam zwischen durch eine Puppe, weil er es unbedingt wollte mit Buggy, aber die Schwangerschaft wird auch nicht immer in den Vordergrund gerückt. Wir erzählen viel, wie es bei den Kindern damals war, das man für ein Baby ein paar Dinge kaufen müssen, dafür bekommen die Großen, ja auch zwischen durch was Süßes, Cd*s oder Spielzeug.

Wir sind damit sehr gut gefahren, haben die Kinder mit einbezogen, aber würden jetzt nicht extra noch Geschenke kaufen, nur weil das Baby welche bekommt. Die Kinder haben ein Schnuffeltuch ausgesucht, wie der Große damals auch und das schenken sie ihrem Bruder zur Begrüßung. #verliebt Ich weiß, das die Familie wahrscheinlich mit einer Kleinigkeit für die Jungs ankommen wird, aber wir Eltern machen da nichts.

LG
grinse#katze

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Hallo,

unser "Großer" ist gerade 2 geworden und bekommt im Januar ein Geschwisterchen. Im Moment weiß er, dass Mama ein Baby im Bauch hat, aber so wirklich interessiert es ihn nicht. Bei einem Freund hat er gerade gesehen, wie das ist, wenn das Baby dann aus Mamas Bauch herausgekommen ist: Da liegt halt dann so ein langweiliges, nichtstuendes Würmchen mit rum ;-).
Wir haben beschlossen, dass es kein Geschenk zur Geburt gibt, das versteht er nicht. Ich finde auch die Idee doof, dass Kind mit einem Geschenk "trösten" zu müssen oder gute Stimmung zu schaffen. Stattdessen halte ich ein, zwei neue, spannende Bücher bereit, die es dann nur zum Anschauen gibt, wenn ich stille. Er wird weiter ganz normal in die Kita gehen, auch wenn mein Mann den ersten Monat zu Hause bleiben wird. Wir denken, dass wir ihn vielleicht etwas eher abholen als sonst, aber wir werden ihn nicht gezielt zu Hause lassen. Freunde von uns haben gerade die gleiche Situation und fahren sehr gut damit, den Großen nicht aus seiner normalen Routine zu holen.

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Unsere wird im Dezember 2 und das zweite Kind sollte jeden Tag hier eintrudeln (ET+3 heute).

Bis jetzt zeigt die Große auf meinen Bauch und sagt "Baby". Aber ich bin mir nicht sicher, dass sie weiß, was das bedeutet. Ist ja auch sehr abstrakt, die Kugel ;)

Wir haben aus der Wieso-weshalb-warum junior Reihe das Buch "Unser Baby". Das will sie jeden Tag vorgelesen bekommen. Da kann man den Bauch der Schwangeren aufklappen und sieht das Baby drinnen usw. Das findet sie toll.

Allerdings bin ich mir nicht sicher wie sie reagiert, wenn das Baby wirklich da ist und dann hier auch permanent wohnt. Wenn andere Kinder zu Besuch sind und ich denen meine Aufmerksamkeit widme, schiebt sie die weg und ist eifersüchtig. Hmm.

Wir haben eine kleine Babypuppe gekauft, die wir ihr zur Geburt geben. Damit sie ihr Baby dann auch stillen/Flasche geben kann und sich nicht ausgeschlossen fühlt, wenn ich mich mit dem Baby beschäftigen "muss". Wir hatten das aber sowieso vor. Die Puppe kommt nämlich auch mit nem Töpfchen und hat n Loch oben und unten - sprich, sie pullert. Wollen die Große im Frühjahr beim Trocken werden unterstützen - da bekommt sie dann auch das Puppentöpfchen und kann die Situation nachspielen.

Ansonsten hab ich gelesen, dass man das Baby als nichts allzu tolles verkaufen soll. Sonst ist die Enttäuschung groß, dass das ältere Kind eben nicht sofort mit dem Baby spielen kann. Dabei hat oben genanntes Buch sehr geholfen. Und wenn Verwandtschaft kommt, sollen die erstmal mit dem großen Kind spielen und dann erst das Baby begrüßen. Ob das wirklich funktioniert, keine Ahnung, seh ich dann demnächst.

Unsere Große geht noch nicht in die KiTa. Wir wollen sie ganz bewusst erst im Frühling hinbringen, damit sie sich jetzt nicht ausgestoßen fühlt sondern erstmal schauen kann, was wir mit dem Baby machen.

Meine Schwägerin hat gerade ihr zweites Kind bekommen (auch zwei Jahre Abstand) und da weigert sich der Große, in die KiTa zu gehen. Er will seitdem auch wieder getragen werden, weigert sich alleine einzuschlafen und will Milch aus ner Nuckelflasche.

Na, ich mach mich auf das Schlimmste gefasst ;)

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Unser Grosser war 2.5 als unser Kleiner kam. Wir haben ihm auch was ins Babybettchen gelegt und darüber hat er sich riesig gefreut. Auch heute ist diese Eisenbahn noch seine Lieblingseisenbahn und er erzählt jedem dass der Kleine ihm diese mitgebracht hat aus dem Bauch von Mama :-)

Wir haben viel mit ihm darüber gesprochen dass bald ein Baby kommt und dass es am Anfang anstrengend werden wird und dass das Baby viel getragen werden muss etc. aber dass es dann auch schnell groß wird und dann mit ihm spielen kann.

Als der Kleine dann war durfte der Große mithelfen beim Anziehen, Wickeln etc.

Ach ja und wenn Besuch kam gabs für den Großen auch immer noch eine kleine Aufmerksamkeit.

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Bei uns gab es einen Arztkoffer vom kleinen Bruder :-)
Ansonsten ist er zur selben Uhrzeit in die Kita gegangen und auch abgeholt worden, wir wollten so wenig an seinem Tagesablauf ändern wie möglich. Und so hatte ich auch mal Zeit um dem Kleinen meine ganze Aufmerksamkeit zu schenken.

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