Vorurteile Namensgebung.....

Hallo ihr lieben Kugelbäuche!

ich habe eine Freundin, die der Meinung ist das: sozialschwache Eltern ihre Kinder Namen wie Justin,Marvin oder Samantha, Chantal, Ashley usw.geben

Und sozialstärker ihre Kinder Namen wie Jannick, Julius, Adrian, Katharina, Johanna usw. geben..


was meint ihr dazu passt das bei euch oder eurer Umgebung?


Also ich muss sagen das sie nicht ganz unrecht hat, wir haben heute Olli Geissen geschaut da ging es wieder um Vaterschaftstest und die ersten Leute waren arbeitslos und sahen auch nicht besonders gepflegt aus und das Kind hiess Samantha irgendwas und das ist echt häufig so......

Also Zufall oder nicht?

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Ist mir so noch nie aufgefallen oder noch nie drüber nachgedacht.

Ich zähle mich mal zu den Sozialstärkeren und unser Kind wird Denny oder Emely/Amelie/Natalie heissen. Hmm...#kratz

Grüsse:-)

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Mir ist es vorher auch noch nicht aufgefallen aber heute in der talkshow fand ich das schon echt verwunderlich#kratz aber ich persönlich habe auch noch nie so genau hingeschaut werde ich jetzt mal machen und mal sehen was bei rumkommt.....

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Hallo,

Das wird gleich sicher wieder heisse Diskussionen geben!

Ich persönlich finde, dass das stimmt. Meistens (nicht immer) kann man über den Namen auch die soziale Herkunft bestimmen. Darüber gibt es meine ich auch Studien.

Aber letztlich muss ja jeder selber wissen wie er sein Kind nennt. Geliebt werden sie ja sicher alle - egal aus welchen sozialen Verhältnissen.

Ich habe manchmal eher dass Gefühl, dass einige ihr Kind nur über den Namen definieren. Je ausgefallener desto besonderer das Kind. Aber gut auch das ist Ansichtssache.

Ich persönlich finde seltene und traditionelle Namen sehr schön und ich mag überhaupt nicht die Ami-Namen.

LG
Kerstin

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doch, da ist schon was dran. Neulich hab ich im Radio ein Interview mit so nem Namensexperten gehört - es ging hauptsächlich um die Frage, warum bestimmte Namen in bestimmten Zeitabständen so gehäuft vorkommen (wie z.b. im Moment nordische und biblische Namen...Finn, Mika, Elias, Lukas etc...) Aber er sagte auch, dass es Statistiken gibt, die belegen dass Kinder, die eindeutig englische/amerikanische Namen haben, entweder Eltern aus dem ehemaligen Osten oder eben sozial schwache Eltern haben. Was mit Schackeline, Schantall usw. ist weiß ich auch nicht. Mein subjektiver Eindruck ist aber, dass die auf jeden Fall dazugehören ;-)

Ist schon schwer, den richtigen Namen zu finden. Wer weiß schon, wie die Entscheidung in ein paar Jahren bewertet wird, wenn das Kind sich in der Schule behaupten muss??

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Mein Mann arbeitet an einem "Elitegymnasium", und da heißen die Kinder tatsächlich eher Johanna, Charlotte, Maximilian und Alexander. Kevins und Chantals gibts da nicht - oder so gut wie nicht.

Natürlich gibt es auch sozial schwache Kinder mit klassischen Namen (wie jetzt diese arme Lea-Sophie oder wie das verhungerte Mädchen hieß :-(). Aber tendenziell gibt die Unterschicht eher diese "Kevin / Chantal" Namen als die Oberschicht.

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UNTERSCHICHT?????

ja, genau, alles Menschen 2. Klasse...

Super

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Wo bitte schreibe ich was von Menschen zweiter Klasse?#kratz Es ging doch nur darum, ob Vornamen und Schichtzugehörigkeit zusammenhängen.

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Hallo Jecca!

Also, wenn ich so darüber nachdenke....mmh...kann ich dir nur zum Teil zustimmen!

Ein entfernter Bekannter meines Freundes ( Betonung auf entfernter) hat fünf Kinder....Pricilla, Shakira, Darlin, Patricia und Dennis! Er ist ein fürchterlicher Mietnomade!!! Sorry!

Dann kenne ich jemanden, deren Söhne heißen Justin und Jaden....find ICH fürchterlich....aber deswegen ist sie nicht sozial schwach!

Und das ist nur ein Beispiel....es gibt viele die ihre Kinder mit den Namen bestrafen....ABER...
man sollte dabei nie vergessen, das Geschmäcker verschieden sind und es sicherlich auch sozial stärkere gibt, denen solche Namen auch gefallen!
Ich selbst bin für einfachere Namen!

Aber bei dem ganzen Thema muss ich immer an Kevinismus denken! Ich wusste das es Eltern gibt, die seltsame Namen vergeben, aber dass das als Krankheit gezählt wird und einen Namen trägt, wusste ich bis vor kurzem nicht!

Aber wie auch immer.....jeder das seine...und man sollte, nur weil das Kind einen Namen trägt, den man selbst minderwärtig findet, nicht das Kind vorverurteilen....die können ja nichts dafür!

Mein Name für einen Jungen steht fest und ich weiß, das viele ihn nicht mögen werden.....aber wir finden ihn toll und das ist das einzig wichtige!

Ganz liebe Grüße niNo + Zwergi 16+3

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Also es ist so das man den Namen Justin, Kevin, Chantal, Michelle etc etc nachsagt, dass es sozialschwächere Familien sind. Das es oft Problemkinder sind.

Aber dazu zählen auch nochweitere Namen wie auch z.B. Michael der in der Vergangenheit beliebter war.

Samantha finde ich ganz schön aber auch hier kenne ich zwei Familien die wieder schwächer sind ob das da stimmt k.a.

Sozialstärkere Namen sind wohl alle anderen.

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Hallo!!!
Als Lehrerin derzeit an einer Grundschule im sozialen Brennpunkt kann ich nur sagen: deine Freundin hat Recht! Chantal, Jaqueline, Jessica, Chayenne, Justin, Jason, Kevin.... diese Namen kommen so überdurchschnittlich häufig bei Kindern vor, deren Eltern eher aus unterpriveligierten Familien kommen.
Es gibt da einige Namen, die ich meinem Kind niemals geben würde, weil ich damit ziemlich miese Verhältnisse assoziiere.
Und das sind Erfahrungswerte und keine Vorurteile.

LG
Vera

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Jessica auch????#schock So heisse ich;-) mein Papa ist Bergbauingenieur und meine Mama ist in der Schmuckbranche als Einzelhandelskauffrau tätig;-) ich bin Krankenschwester und mein Mann Herrenausstatter......denke wir sind ne Durchschnittsfamilie#huepf

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Hallo Jessica,
uuups...#hicks tja, so ist das bei uns an der Schule. Das heißt ja aber nicht, dass jede Jessica in diese Schublade passt. Ich hatte auch eher gut betuchte Jessicas in der eigenen Schulstufe, Kinder von gebildeten Leuten.
Also nix für ungut...#freu

Liebe Grüße
Vera (deren Name von ziemlich affektierten Tatort-Witwen besetzt ist)

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Hallo,
ja, du hast Recht.
Ich arbeite als Sozialarbeiterin mit Kindern (aus sozial starken und schwachen Familien) und diese Namen kommen wirklich ungewöhnlich häufig in sozial schwächeren Familien vor. Sicher gibt es auch Ausnahmen und es sind nur Prozentualsätze. Aber Tendenzen sind unabstreitbar da und das finde ich sehr interessant. Hab auch schon mehrmals darüber nachgedacht und mit Kollegen gesprochen. Denen ist das auch schon aufgefallen. Bei uns hier gibt es dabei einen Überhang an Chantal, Kim, Michelle, Samantha, Justin, Kevin. Das fällt wirklich auf.
Sehr interessantes Thema! Und soll natürlich keinesfalls abwerten, das ist eine Gefahr.

Liebe Grüße,
schichtsalat

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