Hallo Mädels! Wie denkt ihr darüber??? Wie weit würdet ihr gehen???

Halli Hallo

Meine Fragen stehn ja eigentlich schon oben #gruebel

Ich muss sagen, bin total geschockt über ne´ Antwort von heut früh...Klar, wir sollen jede Meinung respektieren, aber manchmal ist es schwer zu verstehen #augen

Nach 3 negativen ICSI geb´ ich erstrecht nicht auf!!! Auch wenn´s tierisch hart ist...#schmoll

Eine Freundin sagte vor ein paar Jahren mal zu mir " Wenn es nicht klappt, dann klappt´s nicht" und sie würde nieee ne´ künstl. Befruchtung machen lassen! Toll, aber wenn´s doch anders nicht geht???

Man kann doch den KiWu nicht abstellen!!! #schein Vor 10 oder 20 Jahren hätten viele von uns gar keine Chance gehabt!!! Oder???

Sorry für das #bla

Freu mich von euch zu hören #danke

Lg Karina, die ein wenig am Grübeln ist!!!#kratz

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Hallo Karina,

klar haben wir uns die Frage auch gestellt. Ich glaube, dass man sie erst beantworten kann, wenn man wirklich in der Situation ist!

Wenn es nicht geht, soll es nicht sein und die Natur wird sich schon was dabei denken... Dem kann ich beim besten Willen nicht zustimmen!!! Unser Sohn entstand durch Icsi, weil bei uns beiden nichts ging. Er ist völlig gesund, ist ein sehr cleverer kleiner Kerl, der überhaupt keine Auffälligkeiten zeigt!! Ich wüsste nicht, was die Natur gegen ihn haben sollte!

Ich bin sehr sehr dankbar, dass es heute diese Möglichkeiten der modernen Medizin gibt, die uns dabei helfen können, so wunderbare Kinder zu bekommen, wie wir es bereits einmal erleben durften!

Aber natürlich muss jeder für sich selber entscheiden, ob er nachhelfen lässt oder nicht, das ist eine persönliche Entscheidung...

LG von Gesa, die ein Fan der Repromöglichkeiten ist! ;-)

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Hallo Gesa,

sehe ich auch so.#pro

Ich bin so dankbar, dass auch die ICSI Methode entwickelt wurde. Denn aufgrund einer IVF hätte es bei uns wohl auch nicht geklappt.

Eine Tante von mir musste leider kinderlos bleiben, da es ja früher die Reproduktionsmedizin noch nicht gab.
Da haben wir es inzwischen besser.

LG Susanne, die super happy über ihr Retortenbaby ist #klee

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Hallo Karina,
ich glaube, solche Meinungen gibt es immer.. und wenn man richtig hinschaut, sind es meist Leute, die keine Probleme hatten, sich den KiWu zu erfüllen..
Wir sollten uns nicht davon abhalten lassen, uns den sehnlichsten Wunsch zu erfüllen..

Also wir können uns auch kein Leben ohne (eigene) Kinder vorstellen.

Liebe Grüße
kleines Lieschen

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Hi,

also ich persönlich kann dich verstehen.
Ich würde auch alle Möglichkeiten ausschöpfen, um #schwanger zu werden.

Meine Chefin ist auch dieser Meinung, wenn es nicht klappen soll, dann eben nicht. Sie bekommt Anfang August ihr Baby.
Haben aber auch vorher 1/2 Jahre geübt und dann erst eine Totgeburt gehabt.

Ich denke, irgendwann wäre ich auch an dem Punkt, dass ich akzeptieren würde, dass es nicht sein soll.
Das Leben bietet einem ja auch ohne Kinder ganz viel - allerdings kann ich mir auch kein Leben ohne Kinder vorstellen.

Wir haben bisher 3 Clomizyklen gehabt, danach eine Bauchspiegelung vor ca. 6 Wochen - alles ok.

Messe nun wieder Tempi und wenn ich keinen #ei-sprung haben sollte, was ich vermute, da das bisher auch mit das größte Problem war, werde ich wohl nochmal drei Clomizyklen versuchen.

Wenn es dann immer noch nicht geklappt haben sollte, müssen wir weiter schauen. Ich glaube aber auch, dass ich mir immer noch zu viele Gedanken mache - obwohl ich schon sehr ruhig geworden bin.

Eine Bekannte von mir hat letztens erzählt, dass eine gut Freundin von ihr nach 5 Jahren "üben" akzeptiert hat, dass es eben nicht sein soll - und im nächsten Monat war sie #schwanger.
So kann es auch gehen.

Ich denke, wie du, dass es jedem selber überlassen ist, wie weit man für ein Baby geht. Aber wenn man unbedingt Kinder haben möchte und es mit leichtem "Nachhelfen" doch möglich wird - warum nicht?
Da kann ich die Frauen die z. B. sagen, ok ich habe keine ES, ohne den geht es nicht, dann eben keine Kinder.
Auch nicht ganz verstehen, weil es da manchmal ja wirklich nur kleine medizinische Eingriffe zum Wunschkind wären.

LG Ann-Kathrin

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Vielleicht konnte sich deine Freundin damals nicht in die Situation hineinversetzen. Bei einigen spielt sicherlich auch der finanzielle Aspekt seinen Beitrag so zu denken. bzw denken zu müssen.

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Ganz ehrlich??
Ich würde bis ans Ende meiner finanziellen Möglichkeiten gehen!
Mein Sohn (20 Monate) entstand auch durch Icsi. Wir hatten 3 Versuche, davon 2 Icsi 1 Kryo und ich hätte weiter gekämpft.
Ende nächsten Jahres wollen wir wieder eine Behandlung machen. Auch für dieses Kind werden wir kämpfen bis ans Ziel!
Ich musste mir auch Sprüche anhören wie du. Und eben auch von den Leuten die die Kinder in die Welt setzen ohne mit der Wimper zu zucken.
Ich sag nur eins, kämpf weiter bis ans Ziel es lohnt sich!!
Bist du denn auch in speziellen Kinderwunschforen?? Mir hat das damals sehr geholfen nur unter gleichgesinnten zu sein.

L.G Tina

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Danke!!! Es tut gut auch von ICSI - Mamis zu hören!!

Ja, bin in solchen Foren und hab´ auch ne gute Bekannte mit ICSI Geschichte...Das hilft wirklich!!! Stimmt!!! ;-)

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Für uns war klar, wenn dieser Versuch ivf nicht klappt hätten wir den 3ten erst gar nicht mehr gemacht.

die hormonelle belastung ist für mich die hölle gewesen mit beim ersten versuch wasser in der lunge etc und krankenhausaufenthalt wegen überstimulation.
dieser war zwar ein wenig besser, doch ich kann diese hormone nicht ab, bis zur 12 ssw hatte ich eierstöcke größer als eine männerfaust, das muß ich mir nicht nochmal geben und ich bin überzeugt das eben meine einstellung mir die ruhe gab, das es nun doch geklappt hat.

ein wunderkind wird es bei uns nicht geben, da beide eileiter zu sind bei mir und ich sozusagen steril bin, neben ausgeprägten pco ein ko kriterium.
nach 8 jahren kiwu haben wir uns aber damit abgefunden gehabt und man sieht ja wozu es führte :-)

icsi glaub ich wären wir , da wir soviele "wunderkinder" im weiten bekanntenkreis haben nie mehr als 3 machen, denn unsere erfahrung mit den paaren zeigte, sie gaben auf und 2 jahre später hatten sie ein kind und waren vollkommen überrascht davon.
schlußendlich muß nur ein spermium den weg finden.

jeder geht seinen weg, auffressen sollte man sich nicht von wem wunsch, denn auch wenns jetzt bei usn geklappt hat, twins versetzt uns persönlich in schrecken und der stress geht quasi gerade erst los

verena

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Hallo,

diese Aussagen kenne ich auch, ebenfalls von Leuten, die auf "normalem" Weg Kinder bekommen durften bzw. aus wiederum mir vollkommen fremden Gründen keinen Kinderwunsch haben.

Ich gehöre zwar zu denen, die hoffentlich ohne IVF oder ICSI irgendwann mal schwanger werden, aber auch meine Geschichten sind gar vielfältig (4 med. ind. Aborte, Gonal-Zyklen, GKS, Faktor-V etc.)

Es ist etwas seltsam, wenn einen andere darauf ansprechen, dass man ihrer Meinung nach zu viel auf sich nimmt für den Kinderwunsch... Man verlangt es doch nicht von ihnen :-) Die Ansicht, man riskiere Behinderungen o.ä. widerlegt die Medizin und auch die Erfahrung.

Es kann also nicht "ethisch unvertretbar" oder schädlich sein.

Geh Deinen Weg, soweit wie DU es DIR zumuten möchtest.

Ich wünsche Dir viel Kraft und vor allem: VIEL ERFOLG!!!

Herzliche Grüße Daniela

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Hallo Karina,

ich kann Dir nicht so genau sagen, wie lange wir weiter gemacht hätten. Da muss man einfach in der Situation drin stecken.

Ich für meinen Teil bin so unendlich dankbar dafür, dass ich beim 2. ICSI Versuch unseren Krümel austragen durfte und er heute gesund und munter ist.

Natürlich gibt es immer welche, die sagen, wenn es die Natur nicht will, dann soll es eben nicht sein. Aber ich denke, dann ist der Kinderwunsch auch nicht so stark.

Eine Arbeitskollegin von mir denkt z.B. so. Und wenn ich ihr Leben so betrachte, dann habe ich das Gefühl, dass ihr die Karriere und ihre Reisen eben wichtiger sind.

Für mich war immer klar, dass Kinder zu meinem Leben gehören. Es gab eine Zeit, da habe ich mir das Limit mit 35 Jahren gesetzt, weil ich dachte, noch später wäre ich zu alt.
Mit 35 habe ich mich aber so jung und fit gefühlt und die Grenze auf 40 gesetzt.

Wenn die ganzen Strapazen der langen Kinderlosigkeit, KiWu-Behnadlung und FG nicht so belastend gewesen wären, dann würde ich es vielleicht ein zweites mal riskieren. Aber ich merke immer wieder, wie angespannt ich bei dem Gedanken bin, das alles noch mal durchmachen zu müssen, so dass ich es höchstwahrscheinlich lassen werde.

Solange Du kannst, körperlich, seelisch und finanziell, mache weiter. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass es beim nächsten mal klappt.

Liebe Grüße

Susanne #klee

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#danke Susanne!!! Wenn ich mir deine VK anschaue, weiß ich, das man nie aufgeben darf... Das man wirklich viel Kraft und Gedult braucht!!! #augen

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Hallo Karina,

ja, man braucht wirklich einen langen Atem.
Und wenn alles gut geht, wird man Ende reichlich belohnt.

Ich bin hier im Forum mal heftigst kritisiert worden, weil ich auf einen Beitrag mal geantwortet hatte, dass alles materielle etc. so was von unwichtig ist, wenn man das größte Gottesgeschenk, sein Kind, in den Händen hält.

Wenn man so sehr für den allersehnlichsten Wunsch gekämpft hat, was sind dann Urlaube, ein neues Auto, Luxuseinrichtung, usw. dagegen wert ?!

Ich für meinen Teil brauche das alles nicht mehr. Für mich gibt es nichts schöneres, wie mit meinem Mann und meinem Kind zusammen zu sein.

Wenn Du eines Tages Dein Wunschkind in den Händen hälst, dann wirst Du mich verstehen.

Liebe Grüße

Susanne #klee

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Hallo Karina,

Solche Sprüche höre ich auch oft "wenn's nicht sein soll, soll's hat nicht sein."

Diese Aussagen hört man aber immer nur entweder von Leuten die sich bewußt gegen ein Kind entschieden haben oder von Leuten die problemlos Kinder bekommen können.

Ich warte auch gerade auf einen Termin in einer Kinderwunschklinik zur IVF.
Auch ich frage mich oft, ob es richtig ist was wir tun.

Ich weiß dass ich auf natürlichem Wege keine Kinder mehr bekommen kann (wurde mir nach der Entfernung meiner letzten Eileiterschwangerschaft, bei der auch eine Bauchspiegelung gemacht wurde, gesagt). Ich habe versucht mit dem Gedanken evtl. keine Kinder zu bekommen anzufreunden. Aber ich habe es nicht geschafft.

Nachdem ich dreimal schwanger war und es dreimal nichts wurde und mir auch sonst Steine in den Weg gelegt wurden, habe ich mich natürlich schon gefragt, ob da oben vielleicht jemand verhindern will dass wir Kinder bekommen und warum. Da ich gläubig erzogen worden bin habe ich schon mit mir gehadert ob ich das richtige mache. Aber wir haben uns dafür entschieden. Wenn ich sehe was für Frauen teilweise ein Kind nach dem anderen bekommen und dann eins nach dem anderen im heim landet, kann ich nichts schlechtes daran finden mir ein Kind zu wünschen. Wir sind zwar nicht reich, aber wir können dem Kind ein liebevolles und schönes zu Hause bieten. Natürlich habe ich mich auch über Adoption informiert, aber in Deutschland wird einem eine Adoption nicht gerade leicht gemacht.

Wenn Du unter Deinem unerfüllten Kinderwunsch leidest, lass Dich nicht von dem Gerede anderer Leute, die nicht die entfernteste Ahnung haben, wie es in Dir aussieht, von Deinem Vorhaben abbringen.

Und eines kann wohl niemand abstreiten:

Unsere Kinder sind wirkliche Wunschkinder.

Lieben Gruss,

Niene

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Hallo ihr Lieben!

Ja, mit diesem Thema habe ich mich auch schon beschäftigt. Ich musste mir auch schon so Sprüche anhören wie: 'Es wird seinen Grund haben, warum es jetzt noch nicht klappt' oder 'man darf da nicht Gott spielen'!

Ich bin froh, dass es heutzutage Wege gibt, Frauen mit Kinderwunsch zu helfen.
Und wenn ich sehe, wieviele Frauen einfach Kinder in die Welt setzten, um sie dann zu misshandeln, zu vernachlässigen oder sogar umzubringen, dann müssten sich die Leute da drüber mal lieber Gedanken machen!!!
Frauen, die so einen tiefen Wunsch nach einem Kind haben und alles mögliche dafür tun, werden ihr Kind über alles lieben und bestimmt sehr gute Mütter sein! Aus einem ganz einfachen Grund: Es sind langersehnte Wunschkinder!!!

Lg, Jacky

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Hallo Niene,

"Natürlich habe ich mich auch über Adoption informiert, aber in Deutschland wird einem eine Adoption nicht gerade leicht gemacht. "

-> Wir haben adoptiert und fanden den Prozess, dem wir uns stellen mussten, völlig korrekt.
M.E. ist eine engmaschige Eignungsüberprüfung das A und O einer Vermittlung - immerhin geht es um ein Kind, das eine Geschichte mit sich bringt (selbst wenn es direkt vom Krankenhaus adoptiert werden sollte).
Wer hat es Euch den schwer gemacht? Was habt Ihr während des Prozesses erlebt?

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ich hab auch gedacht nach der 3. negativen ICSI ist schluss

aber ich will ein baby
egal wann
wenn es finanziell wieder geht !

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